AfD betont, daß deutsche „Symbolpolitik“ im Syrienkonflikt nicht ausreicht

Zu der Forderung der USA, das deutsche Engagement im Syrienkonflikt zu erweitern, erklärt AfD-Bundesvorstandsmitglied Georg Pazderski:

„Die Bundesregierung hat wieder einmal geglaubt, dass sie mit Symbolpolitik Stärke und Entschlossenheit vortäuschen und beim Wähler punkten kann. Nun haben die USA deutlich gemacht, dass mehr dazu gehört, international Verantwortung zu übernehmen. Einige Flugzeuge mit teilweise veralteter Technik in der Türkei zu stationieren, ist eben nicht genug. untitled

Es wird immer deutlicher: Merkel und von der Leyen können die Verbündeten nicht mehr darüber hinwegtäuschen, dass Deutschland nur Symbolpolitik betreibt und die Bundeswehr am Ende ihrer Kapazitäten und Fähigkeiten angelangt ist. Alle Zusagen, sich militärisch beteiligen zu wollen, haben nur noch symbolischen Charakter.

Endlich hat ein Partner die Wahrheit ausgesprochen und dieser deutschen Regierung die Rote Karte gezeigt. Ich frage mich, wann wacht diese Bundesregierung endlich auf und lässt den Streitkräften die Unterstützung zukommen, die sie für die Erfüllung ihres Auftrages benötigt?

Halbherzige Zugeständnisse dieser Art zeugen nicht von echter Solidarität zu unseren Partnern, noch von einem wahren Willen, den IS zu bekämpfen. Merkel und von der Leyen haben sich blamiert. Jetzt muss umgehend ein ernsthaftes Engagement an den Tag gelegt werden. Ein Syrien-Einsatz in dieser Form ist es sicherlich nicht.“


4 Kommentare on “AfD betont, daß deutsche „Symbolpolitik“ im Syrienkonflikt nicht ausreicht”

  1. Bernhard sagt:

    Ich bin mir keineswegs sicher, ob ein militärischer Einsatz überhaupt die Lösung ist.

    Denn erstens erzeugt mehr Krieg auch mehr Flüchtlinge. Damit verstärkt man zumindest kurzfristig das, was man eigentlich eindämmen will.

    Zweitens mobilisiert ein Krieg die Sympathisanten, sowohl hierzulande, als auch im Nahen Osten. Mehr Anschläge hier und eventuell mehr Zulauf für den IS dort werden die Folge sein.

    Drittens ist in diesem Blog schon einmal ein FAZ-Artikel verlinkt worden (leider finde ich ihn nicht mehr), wonach der IS die Konfrontation mit dem Westen regelrecht sucht, um sie zur „großen Schlacht zwischen dem Islam und den Ungläubigen“ hochzustilisieren. Er selbst steht dann als der große Verteidiger des Islam da. Diesen Gefallen sollte man dem IS nicht tun, wenn es nicht unbedingt nötig ist.

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  2. Reichert sagt:

    Dorrotee, Sie haben vollkommen recht. Ich möchte noch ergänzen, daß der Syrienkonflikt inszeniert wurde, um wirtschaftliche Interesssen wahrzunehmen. Um Demokratie und Menschenrechte geht es dabei b e s t i m m t n i c h t !!!

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  3. Dorrotee sagt:

    Die wissen doch gar nicht, wen die eigentlich bekämpfen sollen. Die IS macht nur die größte Propaganda. In den Ländern gibt es zig Splittergruppe,n die ebenfalls grausam gegen das Volk vorgehen.
    Wenn der IS bekämpft ist, kommen die nächsten Extremisten und schießen aufs Volk.
    Ich denke, man sollte Assad unterstützen,,weil er noch einigermaßen sichere Verhältnisse für das syrische Volk schafft.
    Er ist jedenfalls kein religöser Fanatiker.
    Dann müsste jedoch umgedacht werden, weil zuvor ja Assad „der Schlimme“ war. Das wären Eingeständnisse, die wahrscheinlich nicht zu erwarten sind.

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  4. Kubi sagt:

    Was ein dummer Kommentar, waren es doch die USA, die den IS geschaffen haben, und zwar mit ihrem Militär.

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