Vatikan: Kardinal Gerhard Müller weist Anschuldigungen der „Bild“-Zeitung zurück

Kardinal Gerhard Müller ist erneut Berichten über eine angebliche schwarze Kasse in der von ihm geleiteten Glaubenskongregation entgegengetreten.

AL-0005In einem Interview mit dem Münchner Magazin „Focus“ wies er die am 9. Dezember von der „Bild“-Zeitung verbreitete Story als „Nonsens“ und „Verbreitung von dümmlichen Gerüchten“ zurück. Dabei deutete der Glaubenspräfekt an, dass der Urheber nach seiner Einschätzung „eher nicht“ im Vatikan, sondern in Deutschland zu suchen sei.

„Bild“ hatte ohne nähere Quellen- und Zeitangaben über eine angebliche Razzia in der Kurienbehörde berichtet, bei der im Büro von Müllers damaligem Verwaltungsleiter 20.000 Euro Bargeld hinter einer Würstchendose gefunden und beschlagnahmt worden seien. Daraufhin seien auch Ermittlungen gegen den Kardinal selbst eingeleitet worden.

Weder gegen ihn noch gegen seinen Mitarbeiter werde ermittelt, stellte Kardinal Müller klar.

Auch „die ganze Saga vom Luxusleben der Kardinäle“ sei auf gut bayerisch „ein großer Schmarrn“, sagte der frühere Regensburger Bischof. Abgesehen von seiner Privatbibliothek „wie sie jeder deutsche Universitätsprofessor hat“, pflege er keinen anderen Lebensstil als seine Eltern. Müllers Vater war Fließbandarbeiter bei Opel, seine Mutter Hausfrau.

Quelle und vollständiger Bericht von Radio Vatikan hier: http://de.radiovaticana.va/news/2015/12/18/kardinal_m%C3%BCller_bezeichnet_schwarzgeld-story_als_%E2%80%9Enonsens%E2%80%9C/1195253

Foto: Bistum Regensburg


Causa Hollemann: Petition für Fairneß, Demokratie und Meinungsfreiheit

Herr Bundespräsident, seien Sie der Anwalt der Meinungsfreiheit in Deutschland hollemann-95kb-208x300

Sehr geehrter Herr Bundespräsident!

Wir richten uns mit großer Sorge an Sie – angesichts dessen, was im Blick auf unsere demokratische Kultur in Deutschland passiert.

Statt hart in der Sache, aber achtungsvoll im persönlichen Umgang Meinungen auszutauschen und an den Argumenten zu wachsen, werden Menschen wegen ihrer völlig verfassungs- und gesetzeskonformen Ansichten geächtet.

Ein anschauliches Beispiel dafür ist der Vorgang Markus Hollemann (siehe Foto). Der ÖDP-Politiker und Bürgermeister von Denzlingen sollte Anfang 2015 Umwelt- und Gesundheitsreferent in München werden. Seine fachliche Qualifikation war allgemein anerkannt.

Weil er als Christ Mitglied in einer Lebensschutzorganisation ist, wurde er innerhalb kürzester Zeit von der Süddeutschen Zeitung skandalisiert und als Sympathisant „christlicher Rechtsradikaler“ und Fundamentalist bezeichnet. Statt sachlich zu berichten, versucht ein Mediengoliath einen Andersdenkenden privat und beruflich massiv zu beschädigen.

Dabei wird, wer in Deutschland als „rechtsradikal“ bezeichnet wird, beruflich und sozial geächtet. Das hat gute Gründe, weil unsere Gesellschaft dafür kämpft, rechtsextreme Bewegungen zu verhindern. Wird die Bezeichnung „rechtsradikal“ jedoch undifferenziert verwendet, um Andersdenkende auszugrenzen, dann ist dies nicht nur Unrecht, es ist eine grundsätzliche Bedrohung für unsere freiheitliche Demokratie.

  • Sollen künftig viele ganz normale Bürger aus Angst schweigen?
  • Wird dann künftig eine demokratische und sachliche Auseinandersetzung noch möglich sein?
  • Wird die Meinungsfreiheit durch das ungerechtfertigte Vorgehen der SZ nicht gefährdet?
  • Kann es wirklich der journalistischen Willkür überlassen werden, ungeprüft jemanden als „rechtsradikal“ zu bezeichnen? Ist das nicht Mißbrauch der Pressefreiheit?
  • Ist ein solches Vorgehen eines Medienmächtigen nicht selbst eine Radikalisierung und ein gefährlicher Beitrag zur Beschädigung der Meinungsfreiheit? Und birgt dies nicht das Potential zur angstvollen Einschüchterung?A.L.Content_Was_wir_wollen

Ohne Meinungsfreiheit – keine Demokratie: Ohne die Möglichkeit, sich angstfrei in den öffentlichen Diskurs einzubringen, kann eine freiheitliche Demokratie wie die unsere nicht überleben. Das sachliche Auseinandersetzen mit Gegenargumenten ist gerade das Instrument, um rational abwägend zu vernünftigen Entscheidungen zu gelangen.

Mittel- und langfristig kann die Beschränkung der Meinungsfreiheit das öffentliche Klima vergiften. Der Andersdenkende wäre dann nicht mehr bloß ein Gegner in der politischen Auseinandersetzung, sondern würde als Vertreter des absolut Bösen abgestempelt. Dann könnte jedes Mittel legitim erscheinen, um ihn aufzuhalten – bis hin zur Gewalt.

Damit die Meinungsfreiheit für alle erhalten bleibt und künftig pauschale Verunglimpfungen und Diffamierungen nicht mehr möglich sind, ist es jetzt geboten: Die Sensibilisierung der Medien und der Öffentlichkeit, damit es nicht immer öfter zu gefährlichen Zuspitzungen und Diffamierungen in der politischen und gesellschaftlichen Auseinandersetzung kommt. Dies gilt es zu verhindern, um unsere Demokratie zu verteidigen und zu schützen.

Wir fordern: Kein Mißbrauch der Pressefreiheit!

Wir bitten Sie, unseren Bundespräsidenten, der sich schon immer für Freiheit, Verantwortung und Demokratie eingesetzt hat: Seien Sie, Herr Bundespräsident Joachim Gauck, der Anwalt der Meinungsfreiheit in Deutschland!

HIER können Sie diese Petition unterzeichnen: http://citizengo.org/de/pc/31714-herr-bundespraesident-seien-sie-der-anwalt-der-meinungsfreiheit-deutschland


Umfrage: Mehr als zwei Drittel wollen eine Obergrenze für Flüchtlinge bzw. Asylbewerber

Das INSA-Institut aus Erfurt hat eine Umfrage zum Thema „Obergrenze für Flüchtlinge?“ durchgeführt und dazu folgendes Ergebnis mitgeteilt: _SITE_MUNDO_4d95e5470607b

„Auf dem CDU-Parteitag wurde eine Obergrenze zur Aufnahme von Flüchtlingen abgelehnt. Im aktuellen INSA-Meinungstrend wollten wir von der Bevölkerung wissen, ob sie eine solche Obergrenze für notwendig hält. Zwei Drittel der Bürger (68 %) sprechen sich für eine Obergrenze aus, Frauen (70 %) dabei sogar häufiger als Männer (66 %).

Bei einem Blick auf die Wähler der einzelnen Parteien zeigt sich folgendes Bild: Die Mehrheit der Wähler aller Parteien spricht sich zugunsten einer Obergrenze für Flüchtlinge aus. Auch die Wähler der CDU (71 %) fordern eine Obergrenze. Nur die Wähler der Grünen zeigen sich uneinig, 46 Prozent sind für eine Obergrenze, 44 Prozent dagegen.“

Hier geht es zum erwähnten INSA-Institut: www.insa-consulere.de


Unionsfraktion gedenkt zu Weihnachten der verfolgten Christen in aller Welt

Christen in aller Welt feiern in der kommenden Woche die Geburt Jesu mit dem Weihnachtsfest. Doch nicht alle Christen auf der Welt werden die Botschaft des Friedens feiern können. Dazu erklärt der kirchen- und religionspolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Dr. Franz Josef Jung: BILD0191

„Für die Christen ist das Weihnachtsfest eines der Ur-Feste ihres Glaubens. Die Botschaft des Friedens, die in der Geburt Jesu liegt, ist die universelle Nachricht an die Welt, die von diesem Fest ausgeht. Es ist für uns in Deutschland unvorstellbar, dass es Christen gibt, die die Heilige Nacht in ihren Ländern nur eingeschränkt oder unter Gefahren begehen können.

Die CDU/CSU-Bundestagsfraktion nimmt daher besonderen Anteil an dem Schicksal jener Christen auf der Welt, denen aufgrund von Bedrängung und Verfolgung ein friedliches Fest nicht vergönnt ist. Wir setzen uns – wo immer es möglich ist – für die Durchsetzung der Religionsfreiheit weltweit ein.

Wichtige Partner sind dabei vor allem die Kirchen. Die christlichen Kirchen werden an den Weihnachtsfeiertagen die bedrängten und verfolgten Christen in der Welt in ihre Gebete einbeziehen.

Das zurückliegende Jahr mit den Anschlägen von Paris, dem IS-Terror in Syrien und den Gewalttaten von Boko Haram in Nigeria hat uns einmal mehr gezeigt, wie sehr wir die Grundsätze unseres Zusammenlebens und unsere Freiheit schätzen müssen – dazu gehört auch das Recht auf Religionsfreiheit.

Die CDU/CSU-Bundestagsfraktion wünscht allen Bürgerinnen und Bürgern eine friedliche, besinnliche und gesegnete Weihnacht.“ 

Foto: Evita Gründler


CDU-Parlamentarier Gregor Golland will linksradikale Gewalt gegen Polizisten klären

Nach Ausschreitungen linker Demonstranten auf die Polizei in Duisburg am 7.12.2015, vermisst die Gewerkschaft der Polizei (GdP) einen „Aufschrei“, wie er nach Gewalt von rechtsextremen Demonstranten üblich ist. HP-Header-Gregor_15

Der nordrhein-westfälische CDU-Landtagsabgeordnete Gregor Golland (siehe Foto) nimmt diesen Hilferuf der GdP auf und erkundigt sich nun mittels einer parlamentarischen Anfrage über die genauen Ausmaße linker Gewalt gegen Polizistinnen und Polizisten seit 2010 in Nordrhein-Westfalen. 

Konkret haben im aktuellen Fall etwa 400 Linke versucht, zu einer Kundgebung von rund 150 Pegida-Anhängern durchzudringen. Mehrere Hundertschaften der Polizei schützten die rechten Demonstration. Eine Gruppe teils Vermummter aus den Reihen der Linken griff die Polizisten mit Straßenschildern, Absperrgittern, Bauzäunen und Flaschen an und ging mit Pfefferspray auf die Polizeipferde los. Ein GdP-Sprecher bezeichnet die vehemente Vorgehensweise der linken Gewalttäter als „neue Entwicklung“.
 
Golland: „Dass die Polizei schon immer ihren Kopf im Kampf gegen extreme Kräfte hinhalten musste, ist nicht neu. Allerdings braucht es nachhaltige und belastbare Konzepte von Seiten der Polizeiführung, wie man demokratiefeindlichen Kräften entgegentritt und auf geänderte Rahmenbedingungen reagiert.“

Quelle: http://www.gregor-golland.de/pages/posts/die-polizei-darf-nicht-zum-spielball-der-extremisten-werden-933.php

Weitere Infos:
Kleine Anfrage (Drucksache 16/10475)


Christus erbarmt sich des Gebeugten und Schwachen, der um Hilfe ruft

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:

Psalm 72 (71),1-2.12-13.18-19.

Verleih dein Richteramt, o Gott, dem König,
dem Königssohn gib dein gerechtes Walten!
ER regiere dein Volk in Gerechtigkeit
und deine Armen durch rechtes Urteil.

Denn ER rettet den Gebeugten, der um Hilfe ruft,
den Armen und den, der keinen Helfer hat.
ER erbarmt sich des Gebeugten und Schwachen,
ER rettet das Leben der Armen.

Gepriesen sei der HERR, der Gott Israels!
ER allein wirkt Wunder.
Gepriesen sei sein herrlicher Name in Ewigkeit!
Seine Herrlichkeit erfülle die ganze Erde. Amen.