Hoffnungsvolle Friedenssignale für Syrien?

Nach jahrelanger Blockade hat der UN-Sicherheitsrat am gestrigen Freitag einstimmig eine Resolution zu einem Friedensfahrplan für Syrien verabschiedet. Dazu erklärt der außenpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Jürgen Hardt:

„Nachdem erst kürzlich für Libyen eine hoffnungsstiftende Friedensvereinbarung zwischen den Konfliktparteien vereinbart wurde, gibt die gestrige UN-Resolution auch für Syrien ein Zeichen der Hoffnung auf Frieden. Die überraschend positive Wendung ist das Ergebnis erfolgreicher internationaler Diplomatie unter Führung der USA und Russlands und auch unter maßgeblicher Beteiligung Deutschlands. Auch Saudi-Arabien und der Iran haben eine konstruktive Rolle eingenommen. 131223-stern-von-bethlehem_b87bfae72c

Bevor die Menschen in Syrien Frieden bekommen, müssen jedoch noch zahlreiche Hindernisse überwunden werden. Als erstes müssen die Kämpfe zwischen den Truppen des Präsidenten Baschar al-Assad und den Oppositionskräften beendet werden. Dies ist eine Voraussetzung dafür, den Frieden konkret auszugestalten, um dann gemeinsam gegen den IS auf syrischem Boden erfolgreich vorzugehen. (…)

Die hoffnungsvollen Signale für Libyen und Syrien zum Jahresende sind auch ein wirksamer Beitrag zur Beseitigung der Fluchtursachen. Denn viele Menschen, die in Europa Schutz suchen, kommen aus Syrien und dem Norden Afrikas. So endet das Jahr 2015 mit all seinen gewaltsamen Konflikten, Kriegen und Anschlägen hoffnungsvoller als man erwarten konnte. Zweifelsohne bleibt aber noch jede Menge Arbeit zu tun.“


„Vom Mutterleib an ist Gott mein Beschützer“

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:

Psalm 71 (70),3ab.3d-4a.5-6ab.16-17.

Sei mir ein sicherer Hort,
zu dem ich allzeit kommen darf.
Denn du bist mein Fels und meine Burg.
Mein Gott, rette mich aus der Hand des Frevlers!

HERR, mein Gott, du bist ja meine Zuversicht,
meine Hoffnung von Jugend auf.
Vom Mutterleib an stütze ich mich auf dich,
vom Mutterschoß an bist du mein Beschützer.

Ich will kommen in den Tempel Gottes, des HERRN,
deine großen und gerechten Taten allein will ich rühmen.
Gott, du hast mich gelehrt von Jugend auf,
und noch heute verkünde ich dein wunderbares Walten.

 


Wasser trinken aus Gläsern mit Limo-Aroma

Pro Tag sollte man mehrere Liter Wasser trinken. Gerade Kinder greifen aber viel lieber zu Limo oder Cola. Ein israelisches Startup hat nun einen Becher entworfen, mit dem auch einfaches Leitungswasser schmackhaft wird.

Jeder Becher gibt ein bestimmtes Aroma, wie zum Beispiel Apfel-Aroma, ab. Da unser Geruchssinn das Geschmacksempfinden zu 80 Prozent beeinflusst, denkt unser Gehirn, dass wir Saft oder Limonade trinken, obwohl wir nur das Fruchtaroma des Bechers riechen.

Auf Indiegogo hat das Startup „The Right Cup“ mit dieser gesunden Erfindung innerhalb von drei Wochen mehr als 163.000 Dollar erwirtschaftet.

Quelle: Israelische Botschaft in Berlin


Evangelische Selbstkritik: „Liebenzeller Mission“ beleuchtet eigene Rolle in der NS-Zeit

„Erschreckende Erkenntnisse“ nun in Buchform

„Wir glauben, dass das unter dem Fluch des Messiasmordes stehende Volk für die anderen Völker der Erde ein Fluch ist.“  – Diesen Satz aus einer Stellungnahme des Aktionskomitees der Liebenzeller Mission (LM) datiert Helmuth Egelkraut in das Jahr 1934 und qualifiziert ihn als offizielle Linie des Liebenzeller Werkes dieser Zeit. rs_book_white_01

Die Forschungsarbeit des ehemaligen Liebenzeller Missionars, die 2015 unter dem Titel „Die Liebenzeller Mission und der Nationalsozialismus“ im LIT-Verlag erschienen ist, enthält noch weitere schockierende Enthüllungen.

So hatte die damalige Leitung der Organisation, die ursprünglich als deutscher Zweig der britischen China-Inland-Mission gegründet worden war, ihre Mitarbeiter angewiesen, keine jüdischen Ärzte mehr aufzusuchen. Wenigstens zwei Christen jüdischer Herkunft, der Prediger Samuel Ostrer und die Ärztin Vilma Lasser, wurden abgeschoben. Anderen Ärzten jüdischer Abstammung wurde in China die Mitarbeit aus biologisch-rassistischen Gründen verweigert. Ein Missionar zeigte die LM gar bei der Gestapo an, weil sogenannte „Nichtarier“ angestellt waren.

Hitler als „Lichtgestalt“ verklärt

Bereits im Jahre 1904 hatten Missionare aus nationalen Gründen für eine Trennung von der englischen Mutterorganisation plädiert. Etwa die Hälfte der China-Missionare der LM war später Mitglied der NSDAP. Unkritisch hatte man die Nazi-Ideologie übernommen, sah in den Deutschen das weit überlegene und von Gott auserwählte Volk und die Verbreitung eines deutschen Evangeliums als deutsche Kulturaufgabe in dieser Welt.

Missionsgründer Pfarrer Heinrich Coerper betrachtete Hitler als „Lichtgestalt, die von Gott erwählt war, der Retter, Helfer und Erlöser Deutschlands zu werden“, setzte sich früh öffentlich in Briefen und Flugschriften für ihn ein und erteilte in persönlichen Briefen Hitler Ratschläge, wie er die Stimmen der Frommen gewinnen und an die Macht kommen könnte.

Sein Nachfolger, Pfarrer Ernst Buddeberg, sah im Führer der deutschen Nationalsozialisten „auch noch Ende 1944 und Anfang 1945 den von Gott erwählten und gesandten Retter Deutschlands, eine pseudoreligiöse Heilsfigur“.  – Auf 531 Seiten beleuchtet Egelkraut  die Organisation, der er zeitlebens verbunden ist. 

Quelle und Fortsetzung des Artikels von Johannes Gerloff im evangelischen PRO-Magazin: http://www.pro-medienmagazin.de/kultur/buecher/detailansicht/aktuell/die-liebenzeller-mission-und-der-nationalsozialismus-94415/


STERNSINGEN gehört jetzt zum immateriellen Kulturerbe der UNESCO

Zum 58. Mal werden rund um den 6. Januar 2015 in ganz Deutschland die Sternsinger unterwegs sein  – diesmal mit dem Leitwort „Segen bringen, Segen sein. Respekt für dich, für mich, für andere – in Bolivien und weltweit“.  Rudolf Voderholzer Sternsinger 1

„Bolivien ist eines der der ärmsten Länder Lateinamerikas. Die Mehrheit der Bevölkerung ist indigen geprägt ist, wird aber trotzdem diskriminiert…Kinder sollen lernen, andere zu respektieren und wertschätzend und fair miteinander umzugehen“, erläutert Prälat Krämer, der Präsident des Kindermissionswerks, das diesjährige Motto und das Beispielland.

BILD: Bischof Rudolf Voderholzer sendet Sternsinger aus (Foto: Bistum Regensburg)

Festlich gekleidet und mit einem Stern vorneweg sind jedes Jahr rund um den 6. Januar bundesweit 500.000 Sternsinger unterwegs. In rund 12.500 katholischen Pfarrgemeinden bringen sie als Heilige Drei Könige mit dem Kreidezeichen „C+B+M“ den Segen „Christus mansionem benedictat – Christus segne dieses Haus“ zu den Menschen und sammeln für Not leidende Gleichaltrige in aller Welt.

Seit ihrem Start 1959 hat sich die Aktion Dreikönigssingen zur weltweit größten Solidaritäts-Aktion entwickelt, bei der sich Kinder für Kinder in Not engagieren.

Am 4. Dezember 2015 wurde das „Sternsingen“ in das bundesweite Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes der UNESCO aufgenommen.

Quelle: Fidesdienst


Frau starb an Krebs – Homöopathischer Heilpraktiker hatte Brusttumor geleugnet

Die „Kleine Zeitung“ aus Kärnten (Österreich) berichtet am 13.12.2015 online über eine Frau, die erste Mitte 40 war und schon an Krebs starb.

Der Fall hat ein Nachspiel –  und zwar für den Heilpraktiker, der ihr versicher038_35te, sie habe nur eine Entzündung und keinesfalls einen Tumor an der Brust, was er durch das Pendel erkannt habe, weshalb er sie nur homöopathisch behandelte.

Die „Kügelchen“ hatte er selber hergestellt, was für die Patientin mit 27.500 Euro äußerst kostspielig wurde.  

Inzwischen erhob die Staatsanwaltschaft Regensburg Anklage gegen den Heilpraktiker – er ist in Deutschland und Kärnten tätig –  wegen „fahrlässiger Tötung durch Unterlassung“; er habe pflichtwidrig gehandelt und die Frau nicht sachgerecht aufgeklärt; ihr Anwalt Maiditsch erklärt: Bei einer rechtzeitigen Operation hätte der frühe Tod der Frau verhindert werden können.“

Quelle und vollständiger Bericht hier: http://www.kleinezeitung.at/k/kaernten/4886219/print.do