Frankfurt: IGFM verteilt 1000 deutsche Weihnachtspakete an Flüchtlinge im Nordirak

Deutsche Helfer feiern Weihnachten mit 700 Christen

Im November starteten die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) und das Menschenrechtszentrum Cottbus (MRZ) die Hilfsaktion „Wir schenken ein Weihnachtsfest – und eintausend Pakete“ zugunsten der im nordirakischen Lager Dawdye lebenden Flüchtlinge. P1020947 - Kopie

Im Lager Dawdye im Nordosten der Millionenstadt Dohuk in den Bergen Kurdistans sind zurzeit 785 Familien, insgesamt über 4600 Jesiden, Christen und einige muslimische Turkmenen untergebracht. Sie leben in 900 Metallcontainern, die zwar den harten Witterungsverhältnissen angepasst sind, doch die Versorgungslage ist nach wie vor sehr schlecht.

Nach der Rückkehr von einem Hilfseinsatz in Irakisch-Kurdistan Ende Oktober 2015 beschlossen die zwei Menschenrechtsorganisationen, anlässlich des Weihnachtsfestes den Flüchtlingen in Dawdye zu helfen und ihnen zu zeigen, dass Menschen in Deutschland an sie denken. Jede Familie in dem Flüchtlingslager Dawdye erhält ein Weihnachtspaket. Die restlichen Pakete werden an Flüchtlingsfamilien verteilt, die in wilden Lagern, wie z.B. auf Baustellen oder unter Brücken in der nahen Umgebung leben. Fokus-menschenrechte-IGFM_2_02

Eine achtköpfige Reisegruppe von IGFM-Mitgliedern aus verschiedenen Teilen Deutschlands wird unter der Leitung von Sylvia Wähling die Weihnachtstage in Dohuk und Dawdye verbringen und die Verteilung der Pakete vornehmen. Sie ist Vorstandsmitglied der IGFM und geschäftsführende Vorsitzende des Menschenrechtszentrums Cottbus.

In nur vier Tagen wurden 1.000 identische, jeweils rund 13 kg schwere Pakete mit Lebensmitteln, Hygieneartikeln, einigen Kleidungsstücken und einem Christstollen als Weihnachtsgruß, bei der IGFM in Frankfurt am Main von ehrenamtlichen Helfern gepackt. Dank eines großzügigen Sponsors werden die Pakete nach Erbil in den Nordirak geflogen.

Am 23. Dezember werden die Weihnachtspakete am Flughafen von Erbil von der kurdischen Peschmerga übernommen und in das 240 km entfernte Flüchtlingslager transportiert, wo sie von den IGFM-Mitgliedern aus Deutschland an die dort lebenden Jesiden, Christen und Muslime verteilt werden.

Dass die Peschmerga sich bereit erklärt haben, die Spedition der Weihnachtspakete zu übernehmen, ist für die IGFM eine frohe Weihnachtsbotschaft, dass eine Zusammenarbeit über die Religionsgrenzen hinweg weiterhin möglich ist. „Im Iran und Pakistan müssen Christen und besonders Konvertiten um ihr Leben fürchten, aber nicht im benachbarten irakischen Kurdistan, wo der 25. Dezember sogar ein offizieller Feiertag ist“, erklärt Sylvia Wähling.

Gemeinsam mit den ca. 700 Christen des Lagers und des Dorfes Dawdye wird die Gruppe aus Deutschland am 27. Dezember an einem Gottesdienst in der katholischen Kirche des Dorfes teilnehmen und anschließend zu einer Weihnachtsfeier mit Essen und Musik entsprechend den kulturellen Traditionen der Kurden einladen. Auch dies soll das Leben der Flüchtlinge für einige Stunden verschönern und ihnen zeigen, dass sie nicht in Vergessenheit geraten.

Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM)
Borsigallee 9 in 60388 Frankfurt a. Main
Tel.: 069-420108-0, Fax: 069-420108-33, info@igfm.de, www.menschenrechte.de


Wahlfälschung – „nur“ in Bremerhaven?

Zur Wahlfälschung in Bremerhaven erklärt der Vorsitzende der AfD (Alternative für Deutschland), Prof. Dr. Jörg Meuthen (siehe Foto):k-DSC_7131-160x200

„Es ist ein handfester Skandal, dass bei den Bürgerschaftswahlen in Bremen tatsächlich versucht wurde, zum Schaden das AfD die Auszählungen zu manipulieren. So weit ist es in Deutschland gekommen, dass manche Menschen aus ideologischer Überzeugung und unter den Augen des Landeswahlleiters Wahlbetrug begehen. Es ist erschreckend: Noch nicht einmal mehr die Wahlen sind in Deutschland rechtsstaatlich gewährleistet.

Ich rufe alle Mitglieder und Sympathisanten der AfD in Baden-Württemberg, Sachsen-Anhalt und Rheinland-Pfalz auf, sich zur Wahlbeobachtung und zur Auszählung zu den Landtagswahlen zu melden, damit ein weiteres Bremerhaven verhindert werden kann.

Mein Respekt gilt unseren Bremer Parteifreunden, die eine Klage gegen diesen Betrug nicht gescheut haben. Wir dürfen nicht zulassen, dass sich so etwas – egal für welche Partei – in Deutschland wiederholt.“ 

Hinweis: Wir haben schon vor Jahren über zahlreiche weitere Wahlmanipulationen zu Lasten von AfD oder CDU berichtet: https://charismatismus.wordpress.com/category/causa-pannen-bei-wahlen/

 

 


Polizeigewerkschaft fordert eine wirksame Sicherung der EU-Außengrenzen

Eine Verletzung der Souveränität der mit der Sicherheit der Außengrenzen betrauten Anrainerstaaten auch durch eine Verstärkung der Grenzkontrollen durch Frontex-Einsatzkräfte sieht Radek nicht. „Wenn in einem vereinten Europa die Länder mit Außengrenzen die Verpflichtung zu deren Sicherung übernommen haben, dies aber nicht leisten oder leisten können, dann muss die Gemeinschaft handeln.“
Um dies effektiv leisten zu können, sei es notwendig, dass die Frontex-Angehörigen auch mit rechtlichen Kompetenzen ausgestattet werden.

Auch eine Kontrolle von Personen mit EU-Ausweispapieren an den EU-Außengrenzen hält Radek für sinnvoll. „Unsere Nachrichtendienste schätzen, dass etwa 5000 Personen mit EU-Pässen in die Kriegs- und Krisengebiete gereist sind und sich dem sogenannten Islamischen Staat angeschlossen haben. Über deren Reisebewegungen müssen unsere Sicherheitsbehörden informiert sein.“


Marias Lobgesang auf Gott, ihren Retter

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: Lk 1,46-56:

Maria sprach:

Meine Seele preist die Größe des HERRN,
und mein Geist jubelt über Gott, meinen Retter.
Denn auf die Niedrigkeit seiner Magd hat ER geschaut.
Siehe, von nun an preisen mich selig alle Geschlechter.
Denn der Allmächtige hat Großes an mir getan,
und sein Name ist heilig.
ER erbarmt sich von Geschlecht zu Geschlecht
über alle, die ihn fürchten.
ER vollbringt mit seinem Arm machtvolle Taten:
ER zerstreut, die im Herzen voll Hochmut sind.
ER stürzt die Mächtigen vom Thron und erhöht die Niedrigen.
Die Hungernden beschenkt ER mit seinen Gaben
und lässt die Reichen leer ausgehn.
ER nimmt sich seines Knechtes Israel an
und denkt an sein Erbarmen,
das ER unsern Vätern verheißen hat,
Abraham und seinen Nachkommen auf ewig.

Und Maria blieb etwa drei Monate bei Elisabeth; dann kehrte sie nach Hause zurück.