Ergebnisse einer INSA-Umfrage: Gehört der Islam zu Deutschland?

Alle Juden und 24% der Muslime sagen NEIN

Das Meinungsforschung INSA aus Erfurt wollte in einer repräsentativen Umfrage von den Bürgern erfahren, ob der Islam zu Deutschland gehört. foto-dcubillas-www_freimages_com_

Ergebnis: Nur jeder fünfte Befragte (21 %) ist der Ansicht, der Islam gehöre zu Deutschland. Fast zwei Drittel der Befragten (65 %) lehnen diese Aussage ab.

Dabei ist die islamkritische Haltung deutlich angewachsen: Anfang des Jahres hatte INSA ebenfalls gefragt, ob der Islam zu Deutschland gehöre. Im Januar waren es noch 37 Prozent, die dies befürwortet haben, 47 Prozent lehnten damals die Aussage ab, 16 Prozent machten keine Angabe. 

Etwas überraschend an der jetzigen Umfrage erscheint die Tatsache, daß sogar jeder vierte Befragte islamischen Glaubens (24 %) verneint, dass der Islam zu Deutschland gehöre. Am höchsten ist die Ablehnung auf jüdischer Seite (77%).

Nur 23 % der katholischen, 18 % der evangelisch-lutherischen und 20 % der evangelisch-freikirchlichen Befragten stimmen zu, dass der Islam zu Deutschland gehört. Bei den jüdischen Befragten sind es null Prozent.

Hier geht es zum INSA-Institut: http://www.insa-consulere.de/


Vereinte Nationen erklären Jom Kippur endlich zum offiziellen Feiertag

Der höchste jährliche jüdische Feiertag, Jom Kippur, wird zum offiziellen UN-Feiertag. Das gab das UN-Sekretariat in der vergangenen Woche bekannt. Die Entscheidung folgte einem zweijährigen diplomatischen Einsatz um die Anerkennung, der vor allem durch den Widerstand einiger arabischer Staaten unter der Führung Saudi-Arabiens, erschwert wurde. UNO

Durch die Anerkennung Jom Kippurs als UN-Feiertag wird nicht nur der Bedeutung des Tages für das jüdische Volk Rechnung getragen. Sie bedeutet auch, dass in Zukunft keine offiziellen Versammlungen oder Abstimmungen an diesem Tag in der UN stattfinden dürfen. Außerdem dürfen sich UN-Mitarbeiter an dem Tag freinehmen.

Die Vereinten Nationen haben jetzt zehn anerkannte Feiertage. Zu ihnen gehören unter anderem das christliche Weihnachtsfest und das muslimische Id al-Fitr.

Quellen: Israelische Botschaft / ynetnews


Regensburg: „Prozession fürs Leben“ am 28.12. gedenkt auch der Flüchtlinge

Am Montag, den 28. Dezember, findet in Regensburg die Prozession für das Leben statt. Anlass ist der Tag der unschuldigen Kinder, an dem daran erinnert wird, dass König Herodes alle männlichen Kinder unter zwei Jahren ermorden ließ, wie das Matthäusevangelium berichtet. 150524_2 Firmung Bischof betet

Beginn der Prozession um 18 Uhr an der Basilika St. Emmeram. Von dort aus führt die Prozession zur Alten Kapelle, wo um 18.30 Uhr Gottesdienst gefeiert wird.

In diesem Jahr soll auf die Not der Flüchtlinge aufmerksam gemacht werden. In diesem Sinne umfasse der Schutz des Lebens das Leben in allen Phasen: von der Zeugung bis hin zum Tod, teilte Stadtdekan Roman Gerl mit.

Das BILD zeigt den Regensburger Dom mit dem betenden Bischof

Quelle (Text/Foto): Bistum Regensburg


Erzbischof Gänswein befürwortet einen Rücktritt des Limburger Domkapitels

Pressemeldung des Hessischen Rundfunks:

Der Präfekt des Päpstlichen Hauses, Erzbischof Georg Gänswein, hat dem Limburger Domkapitel den Rücktritt nahegelegt. „Wer Verantwortung hat und Fehler macht, sollte auch die entsprechenden Konsequenzen ziehen“, sagte er in der Sendung „Horizonte“, die das hr-fernsehen an den Weihnachtsfeiertagen ausstrahlt.   1_0_809751

In dem Gespräch mit dem hr-Moderator Meinhard Schmidt-Degenhard äußert sich Erzbischof Georg Gänswein zu persönlichen, aber auch zu aktuellen kirchenpolitischen und theologischen Themen.
Auf die Frage, warum er über lange Zeit den ehemaligen Limburger Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst verteidigt habe, meinte Gänswein, der auch Privat-Sekretär des zurückgetretenen Papstes Benedikt XVI. ist, er habe dies aus dem klaren Gefühl heraus getan, dass Tebartz Unrecht widerfahren sei.
Auf die Frage, ob als Konsequenz der Affäre nicht auch das Limburger Domkapitel zurücktreten solle, antwortete Gänswein: „Das können Sie ja den Herren des Domkapitels einmal sagen.“  – Denn wer Verantwortung trage, müsse im Konfliktfall auch bereit sein, Verantwortung zu übernehmen und Konsequenzen zu ziehen.

Weitere Themen der beiden halbstündigen Fernsehinterviews mit Erzbischof Georg Gänswein sind die aktuellen Finanz- und Sexskandale im Vatikan, die Spannungen zwischen Papst Franziskus und der römischen Kurie sowie das unlängst vom Papst eröffnete Jahr der Barmherzigkeit.

Beide Sendungen werden vom 24. Dezember, 12 Uhr, an unter http://www.horizonte.hr.de online abrufbar sein. Im hr-fernsehen ist der 1. Teil des Gesprächs am 25. Dezember um 10.10 Uhr und Teil 2 am 26. Dezember um 10 Uhr zu sehen.
 .

NRW: Rot-grüne Gleichstellungspolitik ist einseitig auf Frauenpolitik fixiert

FDP-Abgeordnete für stärkeres Interesse an Männerbelangen

Ein Jahr ist es her, dass Susanne Schneider, gesundheitspolitische und gleichstellungspolitische Sprecherin der FDP-Landtagfraktion in Nordrhein-Westfalen, den Internationalen Männertag zum Anlass genommen hatte, die Debatte einer Fortentwicklung der Gleichstellungspolitik mit einer stärkeren Berücksichtigung der Belange von Jungen und Männern im Landtag NRW zu führen. 

Bis heute bestehen große Nachteile in der Männergesundheit und den spezifi-schen psychosozialen Problemen von Jungen und Männern. Studien belegen, dass Män-ner Vorsorgeuntersuchungen vernachlässigen und Männer eine deutlich geringe Le-benserwartung haben. Jedoch wurde die Initiative von Rot-Grün abgelehnt.

„Trotz des positiven Echos in der Anhörung und in der öffentlichen Wahrnehmung wurde unser Antrag ‚Ganzheitliche und moderne Gleichstellungspolitik – Gleichstellung von Frauen und Männern auf allen Ebenen vorantreiben‘ von Rot-Grün zurückgewiesen. Die fadenschei-nige Begründung beweist, dass Gleichstellungspolitik in Nordrhein-Westfalen ausschließlich Frauenpolitik ist. Die Landesregierung schafft es schlichtweg nicht, über ihren ideologischen Schatten zu springen“, bedauert Susanne Schneider.

Die Freien Demokraten verstehen Gleichstellungspolitik nicht als Verteilungskampf: „Wir wollen Mädchen und Jungen sowie Frauen und Männer nicht gegeneinander ausspielen. Denn Gleichstellung muss ganzheitlich gedacht werden – in allen Lebensbereichen.“

Daher bedarf es auch einer vorurteilsfreien Betrachtung von spezifischen Männerproblemen. Allein die Tatsache, dass gerade einmal jeder fünfte Mann zu einer Vorsorgeuntersuchung geht, aber jede zweite Frau, zeigt, dass es aufgrund der geschlechtsspezifischen Unterschiede auch unterschiedlicher politischer Herangehensweisen für beide Geschlechter bedarf.

„Rot-Grün degradiert männerpolitische Anliegen dennoch zu einem bloßen Appendix von Frauenförde-rung und verrät damit die eigentliche Idee von Gleichstellung: die Reduzierung von Un-gleichheiten aufgrund unterschiedlicher Lebenssituationen und einengenden Rollenzuschrei-bungen von Frauen und Männern“, sagt Schneider.

Die FDP-Abgeordnete erklärt weiter: „Wir werden auch künftig unermüdlich gegen die unzeitgemäße und einseitige Gleichstellungspolitik in NRW ankämpfen. Das gilt zum Beispiel auch für die im kommenden Jahr geplante Neuregelung des Landesgleichstellungsgesetzes.“

Quelle: http://www.schneider-susanne.de/wcsite.php?wc_b=19683
Foto: http://www.schneider-susanne.de/Person/19674b5501/index.html


Polizeigewerkschaften schlagen Alarm: Die Flüchtlingscausa ist „staatsgefährdend“

Die Polizeigewerkschaften haben vor einem großen Sicherheitsrisiko durch die unkontrollierte Einreise hunderttausender Einwanderer gewarnt. In den vergangenen Monaten sei nur ein Bruchteil der Asylsuchenden erkennungsdienstlich behandelt worden, berichtet die Tageszeitung „Die Welt“. Scannen0003

Die Bundespolizei sei deswegen „nicht in der Lage, den ihr obliegenden Auftrag der Gefahrenabwehr und der Strafverfolgung an der deutsch-österreichischen Grenze in der gesetzlich gebotenen Weise wahrzunehmen“, schrieb der stellv. Vorsitzende der Gewerkschaft der Polizei (GdP), Jörg Radek, Anfang Dezember in einem Brief an Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU).

Da die Beamten mehrheitlich nicht wüßten, wer nach Deutschland käme, werde auch das „Sammeln von Hinweisen auf Ausnutzung der Flüchtlingsströme durch Terrorkommandos vereitelt“. Es gebe hundertausende Fälle, bei denen die Bundespolizei nicht erfahren habe, wer unter welchem Namen eingereist sei. „Wir haben lediglich zehn Prozent der Flüchtlinge kontrolliert“, sagte Radek. Das sei mit Blick auf die innere Sicherheit „staatsgefährdend“.

Dies sieht auch der Vorsitzende der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG), Rainer Wendt, so: „Das Sicherheitsrisiko resultiert aus dem Kontrolldefizit an der Grenze“, sagte er der Zeitung. „Zeitweise haben wir 90 Prozent der Einreisenden nicht kontrolliert.“

Die Bundesregierung bestätigte das Sicherheitsrisiko durch den unkontrollierten Flüchtlingsstrom. Eine Sprecherin des Bundesinnenministeriums sagte dem Blatt: „Angesichts der hohen Zahl derzeit aufgenommener Migranten ist grundsätzlich nicht auszuschließen, daß sich unter diesen beispielsweise Personen aus dem Bereich der Allgemeinkriminalität, Kriegsverbrecher, Mitglieder militanter Gruppen beziehungsweise terroristischer Organisationen oder Einzelpersonen extremistischer Gesinnung befinden könnten, welche den aktuellen Migrantenstrom nutzen, um nach Deutschland zu gelangen.“

Quelle: http://www.jungefreiheit.de