Polemik gegen AfD: Wenn Politiker Argumente durch Schlag-Worte ersetzen

Von Thomas Böhm

Das Fest der Liebe ist noch nicht zu Ende, der Weihnachtsbraten noch nicht verdaut, da gackern unser Politiker schon wieder wie aufgescheuchte Hühner durch den Medienstall, als ob der blaue Fuchs sie jagen würde. untitled

Sie haben alle Angst, dass ihnen bei den kommenden Landtagswahlen und der nächsten Bundestagswahl von der AfD die Federn gerupft werden, und ihre faulen Eier, die sie gelegt haben, platzen, bevor sie in die Pfanne kommen.

Eines aber ist höchst bedenklich. Das sprachliche, also intellektuelle Niveau unserer hoch dotierten Staatsdiener ist dermaßen tiefgesunken, dass es höchstens einer Jauchegrube würdig ist.

Wolfgang Schäuble (73, CDU) teilt gegen die Alternative für Deutschland (AfD) aus: Der Bundesfinanzminister mahnte im Interview mit BILD am SONNTAG, dass es das beste Rezept seiner Partei gegen die AfD sei, wenn „wir die Sorgen der Bürger lösen und nicht die Parolen der Dumpfbacken noch übertönen“… (http://www.bild.de/politik/inland/wolfgang-schaeuble/schaeuble-bezeichnet-afd-als-dumpfbacken-43929068.bild.html)

Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) hat rechte Parteien für Übergriffe auf Asylbewerber mitverantwortlich gemacht. Wie gefährlich es sei, „mit dem Flüchtlingsthema auf Stimmenfang zu gehen, das zeigt der starke Anstieg rechter Gewalt in Deutschland“, sagte Steinmeier den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. Er sprach von „geistiger Brandstiftung“. pc_pi

Steinmeier forderte, sich solchem Verhalten „mit aller Vehemenz“ entgegenzustellen. Entschlossen gegen Hassbotschaften im Internet vorzugehen, sei eine wichtige Antwort auf die Gefahr von rechts. Er nannte aber betreffende Organisationen nicht beim Namen. (http://www.faz.net/aktuell/politik/fluechtlingskrise/steinmeier-geistige-brandstifter-an-angriffen-auf-fluechtlinge-mitschuldig-13984510.html)

Man muss um die Gesundheit der AfD-Wahlkämpfer fürchten, wenn jetzt schon auf so widerliche Art gehetzt und weiter angestachelt wird. Die Antifa-Schläger sind bereits aus ihren Startlöchern gekrochen, haben schon ein wenig gezündelt und warten nur noch auf die richtigen Regierungsanweisungen, wenn Wahlfälschungen nicht ausreichen sollten.

Wenn hier also jemand als Dumpfbacken und geistige Brandstifter bezeichnet werden kann, dann sind es diese unverantwortlich polemisierenden Politiker!

Trotz Gefahr in Verzug heißt es: Ruhe bewahren und den politischen Gegner argumentativ und mit Fakten in die linke Ecke, aus der er einst geschlichen ist, zurückzudrängen.

Vorteilhaft ist, dass viele Politiker sich selbst entlarven  – wie zum Beispiel Walter Steinmeier: Er warnte aber davor, „Flüchtlinge mit mutmaßlichen Terroristen in einen Topf zu werfen“. Die Mehrzahl der Attentäter komme aus Europa selbst, sagte er mit Blick auf jüngste Anschläge vor allem in Frankreich… (http://www.faz.net/aktuell/politik/fluechtlingskrise/steinmeier-geistige-brandstifter-an-angriffen-auf-fluechtlinge-mitschuldig-13984510.html)

Soso, die Mehrzahl der Attentäter kommt also aus Europa. Haben die Islam-Killer auch alle europäische Namen? Und müssen wir uns nicht dennoch Sorgen machen? Bei drei Millionen so genannter Flüchtlinge, würden selbst 10 ooo Attentäter natürlich nicht die Mehrzahl bilden. Aber Europa würde dann nicht mehr stehen.

Unser Autor Thomas Böhm leitet das medienkritische Portal „Journalistenwatch“: http://journalistenwatch.com/


5 Kommentare on “Polemik gegen AfD: Wenn Politiker Argumente durch Schlag-Worte ersetzen”

  1. Anonymous sagt:

    „ein Haushaltsnettoeinkommen von über 3.000€ monatlich“

    Vermutlich von der ANGST zum AfD-Anhänger getrieben, den Kriegsflüchtlingen etwa aufgrund höherer Steuern etwas von diesem Einkommen abgeben zu müssen.

    Die „Jeder-ist-sich-selbst-der-Nächste-Mentalität“ macht sich in diesen Kreisen breit. Deshalb fehlt auch das Wort „sozial“ im Namen dieser Partei.

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  2. Adolf Breitmeier sagt:

    Kleingeister und Machthaber, die befürchten müssen, wegen Unfähigkeit in eine halbwegs funktionierenden Demokratie durch unverfälschte Wahlen ihre Maccht zu verlieren, greifen zum Mittel der Diskriminierung – oder auf Schlägerbanden wie die Antifa zurück (wobei darauf geachtet wird, offiziell mit solchen Kriminellen nicht in Verbindung gebracht zu werden, außer Claudia Roth, die stolz hinter den Schildern marschiert: Deutschland verrecke >wenn ich mich recht erinnere< und „Deutschland ist Scheiße“, die merkt das gar nicht, also eine typische Grüne). Wo Argumente, ja sogar Dauerlügen versagen und keine ,,Einsicht" bei Zweiflern bringen, da wird Gewalt angewendet. Angst schüren, als Retter auftreten (wie die Mohammedaner zur Christmette in Frankreich) – und dann als Retter und guter Mensch gewählt zu werden. Machterhalt gelungen, weiter so. WIR HABEN ES GESCHAFFT, wie die Kanzlerin so schön sagte.

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  3. Eine Anmerkung zum Begriff der „Dumpfbacken“: Der typischen AfD-Wähler ist überdurchschnittlich gebildet und verfügt über ein überdurchschnittliches Einkommen. Das war das Ergebnis einer Forsa-Umfrage im Auftrag der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung vom November diesen Jahres, dort nachzulesen. Demnach hatten 51% der Befragten AfD-Anhänger Abitur, nahezu die Hälfte (46%) ein Haushaltsnettoeinkommen von über 3.000€ monatlich.

    Unsere schwarze Null in der Regierungskoalition bläst die Backen mächtig auf. Heraus kommt nichts als heiße Luft. Leider besteht keine Hoffnung, daß es im Neuen Jahr besser werden könnte.

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