Warum die Verunglimpfung der AfD unfair und zudem kontraproduktiv ist

Von Dr. David Berger

Bisher haben viele Medien, besonders auch aus der Homo-„Community“, wider Willen alles getan, um die AfD zu stärken. Hier ist ein umfassender Strategiewechsel vonnöten, wenn die, die derzeit Homo-Politik betreiben, nicht recht schnell noch wirkungsloser werden sollen, als sie es ohnehin schon sind.   pressefotoberger11

Seit einigen Tagen pfeifen es die Spatzen von den Dächern: Die AfD kommt in nahezu allen repräsentativen Umfragen zum ersten Mal auf zehn Prozent (plus 1 Prozentpunkt) und wird damit zur drittstärksten Kraft in Deutschland, in Baden Württemberg lässt sie laut Umfragen gar die SPD hinter sich.

Viele Homo-Publizisten werden sich nun die Haare raufen und schmerzlich stöhnen: „Und das, obwohl wir doch alle seit langer Zeit immer wieder vor der AfD warnen!“  – Und ihre heterosexuellen Kollegen von der Springerpresse bis hin zur FAZ und dem Spiegel, von RTL bis zum WDR werden in die Schmerzensrufe mit einstimmen: „Wir doch auch!“

Fehlen nur noch die Politiker aus der SPD, die uns auch sagen werden, dass sie schließlich alles unternommen haben, um das „Pack“ unschädlich zu machen und aus allen TV-Runden zu verbannen. Die Vorzeigepolitiker der Grünen, die die AfD innerhalb weniger Wochen in der Wählergunst abgelöst hat, werden vielleicht noch einmal von ihren Sympathien für die Antifa erzählen und von derem heldenmütigem Kampf gegen die „Neonazis in blauen Gewändern“.

Wer eine Partei verteufelt, sorgt für ihren Erfolg

Und sie haben recht. Bis auf eine Kleinigkeit. Das „Obwohl“ stimmt nämlich nicht. Und jeder Psychologe wird es ihnen bestätigen können: Es müsste eigentlich „weil“ heißen. Wer eine Partei wie die AfD und deren Vertreter so sehr dämonisiert, wie es die (Homo-)Medien und die (Homo-)Politiker getan haben, der macht sie erst interessant.

Wer sie beschimpft, den Dialog mit ihnen für inakzeptabel erklärt, Gewaltübergriffe auf deren demokratisch gewählte Politiker mit einem schelmischen Augenzwinkern abhakt – und gleichzeitig in dem die Menschen derzeit am meisten beschäftigenden Problem, der Flüchtlingskrise und der damit verstärkt einhergehenden Islamisierung Europas, so bitter versagt, der macht die perfekte Wahlkampfwerbung für diese Partei.

Die Ereignisse rund um die Silvesternacht waren in dieser Sache sicher ein Wendepunkt. Alles, was da schief laufen konnte, ist schief gelaufen. Wie hier Politiker und Medien zunächst krampfhaft geschwiegen, als dies nicht mehr länger ging bezüglich der Täter gelogen, und als auch das aufgeflogen war, bagatellisiert und die Kritiker ihres Handelns als rechtsradikal und islamophob verunglimpft und zensiert haben, war letztlich wie ein böser Traum für viele, die die AfD nicht im Bundestag, geschweige denn in einer Regierungskoalition sehen wollen.

Als sie bemerkten, dass das gar kein Albtraum ist, überkam viele das ungute Gefühl, dass die meisten Politiker und Medien hier genauso gehandelt haben, wie es die AfD ihnen seit langem vorwirft.

Homo-Medien verlieren Deutungshoheit auch in eigenen Kreisen

Die etablierten (Homo-)Medien partizipieren ganz intensiv an diesem Problem. Und auch sie sind derzeit dabei, innerhalb der LGBT-„Community“ ihre Deutungshoheit zu verlieren. Man schaue sich nur die Diskussionen in den sozialen Netzwerken zu den Themen Islam und Flüchtlinge an.

Leute, die noch vor einem Jahr applaudierten, als der Chefredakteur eines Homo-Magazins wegen angeblicher Islamophobie entlassen wurde (weil er gewagt hatte eine Debatte zu dem Thema „Wie gefährlich ist der Islam für schwule Männer?“ aufzumachen), vertreten jetzt dort bezüglich des Islam und der Flüchtlinge Thesen, die selbst der AfD zu „rechts“ sein dürften.

Diese Neuausrichtung des Denkens ist Teil eines gesellschaftlichen Wandels, der nicht zuletzt seit den Ereignissen rund um die letzte Silversternacht unausweichlich auf uns zukommt:

Die Politiker und Medien, auf die sich die links-grünen LGBT-Aktivisten bislang gestützt haben, verlieren erdrutschartig an Glaubwürdigkeit, während konservative Kreise die Verteidigung von Freiheitsrechten (auch homo- und transsexueller Menschen) zunehmend als neues Anliegen ihres Einsatzes für die Werte Europas entdeckt haben.

All das zeigt: Es geht jetzt nicht mehr vorrangig darum, ob Lokalpolitiker in den Schwimmbädern den Familienpass auch für Regenbogenfamilien ausstellen oder ob man das staatlich geregelte und subventionierte Zusammenleben von gleichgeschlechtlichen Paaren „eingetragene Partnerschaft“ oder „Ehe“ nennt.

Es geht um das Überleben der offenen Gesellschaft

Auch ich als liberaler Konservativer fühle mich bei dem Gedanken nicht wohl, dass die AfD eventuell bald im Bundestag sitzt und Regierungsverantwortung übernimmt. Auch ich möchte nicht, dass die Homo-Politik in Zukunft in Deutschland federführend von den „Homosexuellen in der AfD“ gemacht wird.

Aber: Wer das auch nicht will, der sollte den AfD-Bekämpfungsstrategien vieler Politiker und Medien mit einem klaren #notinmyname begegnen. Er sollte diese Partei und ihre Vertreter ernst nehmen, mit ihnen reden, statt sie aus dem Diskurs rauszubeißen, sie zu beschimpfen und undifferenziert als homophob zu beschimpfen, weil sie der Genderideologie kritisch gegenüber stehen und von der Homo-Ehe eine andere Vorstellung haben als Volker Beck und sein „Lesben- und Schwulenverband Deutschland“.

Quelle: http://www.gaystream.info/#!Wird-die-AfD-zur-Gefahr-f%FCr-Schwule-und-Lesben/cjds/56acb0be0cf2f7660592130c


Linkspartei: Schwarzfahren entkriminalisieren

Die Fraktion der Linkspartei im Deutschen Bundestag hat eine neue Idee, um „Polizei und Justiz zu entlasten“, wie es in ihrem Antrag „Entkriminalisierung des Fahrens ohne Fahrschein“ heißt. Dabei geht es der Partei  – eigenen Angaben zufolge – auch darum, einen „Abschiebegrund für Menschen ohne deutsche Staatsbürgerschaft“ zu verhindern. Hier der Wortlaut:
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Entkriminalisierung des Fahrens ohne Fahrschein – Polizei und Justiz entlasten
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Der Bundestag wolle beschließen:  0003
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I. Der Deutsche Bundestag stellt fest:
Bislang wird die Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel ohne einen gültigen Fahrschein nach § 265a StGB als Erschleichung von Leistung definiert, als Straftat geahndet (in der allgemeinen Praxis erst im Wiederholungsfall) und mit Geld- oder sogar Freiheitsstrafen bestraft. Zusätzlich wird von den Verkehrsbetrieben in jedem Fall ein erhöhtes Beförderungsentgelt erhoben, was einer Doppelbestrafung gleichkommt.
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Die Härte der Sanktionierung des „Schwarzfahrens“ nach § 265a StGB mit den entsprechenden Folgen für die Betroffenen (Eintragung ins Strafregister bis hin zur Einstufung als vorbestraft und ggf. Abschiebegrund von Menschen ohne deutsche Staatsbürgerschaft) ist ein unverhältnismäßiger Eingriff des Staates und widerspricht der gebotenen Zurückhaltung des Gesetzgebers beim Einsatz des Strafgesetzes (ultima-ratio-Funktion des Strafrechts).
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Vielmehr sollte der Staat die Sanktionierung dieses niedrigschwelligen Normverstoßes ganz den Verkehrsbetrieben überlassen. Von erhöhtem Beförderungsentgelt bis hin zu Hausverboten haben diese genügend Instrumente in der Hand. Polizei und Justiz würden durch diese „Entbürokratisierung“ enorm entlastet.
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Quelle und Fortsetzung hier: http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/18/073/1807374.pdf
Foto: Felizitas Küble

Spontanmutation: Gesunde Eltern bekamen erbkrankes Kind – Wird Genscreening sinnlos?

Von Dr. med. Edith Breburda

Wissenschaftler der Universität Luxemburg stellten zu ihrem Erstaunen fest, dass ein Fanconi-Anämie-kranker Junge gesunde Eltern und Geschwister hatte, obwohl es sich bei der Anämie um eine Erbkrankheit handelt. dr-breburda1

Dr. Patrick May und sein Team benutzen modernste Sequenzierungsmethoden und weitere zell- und molekularbiologische Techniken, um das Gesamtgenom zu studieren, welche eine Fanconi-Anämie verursachen. Die Luxemburger Universität’s-Klinik untersucht die Ursachen eines autosomal-rezessiv vererbten Fehlbildungssyndrom, das zu den seltenen, sogenannten Chromosomenbruchsyndromen gehört.

Die Patienten leiden an einem vorgeburtlichen Minderwuchs; einem kleinen Kopf; besitzen eine braune Hautfarbe mit sogenannten Café-au-lait-Flecken; verschiedenen Fehlbildungen der Nieren und der Hoden und einem vollständigen Funktionsverlust des Knochenmarks (Knochenmarkdepression) mit der daraus resultierenden starken Verminderung aller Blutzellen, sowie einer erhöhten Chromosomenbruchrate. Durch eine Knochenmarkstransplantation könnte eine Heilung erzielt werden.

Dr. Patrick May kann mit seinen Untersuchungen Mutationen im RAD51-Gen identifizieren. „RAD51 ist wichtig für die Reparatur von Fehlern an der DNA, die unweigerlich bei der Zellteilung auftreten können“, sagt der Forscher.

Bei der Untersuchung eines Jungen, der an der Fanconi-Anämie litt, stellte May zu seiner Überraschung fest, dass die Eltern und Schwester des Kindes gesund waren: „Die Mutation trat in nur einer der zwei Ausfertigungen des Genes auf, die jeder Mensch in seinen Zellen trägt. Zugleich war keines der RAD51 Gene bei den Eltern betroffen.“

Das bedeutet: Die normalerweise autosomal-rezessiv vererbte Krankheit wurde durch eine neu entstandene Spontanmutation im RAD51-Gen verursacht. Somit wurde der Patient Träger einer nicht vererbten Krankheit. Bisher vertraten Forscher die These, dass Mutationen, die zur Fanconi-Anämie führen, durch beide Eltern bedingt sind, die beide ihr mutiertes RAD51-Gen an den Nachkommen weitergeben. Einen Fall der Spontanmutation hatte man noch nie beobachtet. 62f10dc686

„Die Folge der Mutation des RAD51-Gens ist, dass das Protein mit der veränderten Aminosäure die Aktivität des ebenfalls vorhandenen unveränderten Proteins stört. So kommt es, dass das Kind mit Fanconi-Anämie erkrankt, obwohl die Eltern nicht Träger der Mutation sind. Darüber hinaus gibt uns das Verständnis der Mutation auch Einblicke, wie Störungen bei der DNA-Reparatur zu Leukämie und Tumoren führen können“, erklärt Dr. May.

Die Studie von Dr. May hat Konsequenzen bei der modernen Familienplanung.

Sinn einer genetischen Beratung für Eltern, die entweder selber oder deren Verwandte an einer Erbkrankheit leiden, ist es, erbkranke Gene zu identifizieren, um das Risiko, ein krankes Baby zu bekommen, einzudämmen. Bisher untersucht man menschliches Erbgut von Erbkranken Trägern nur daraufhin, ob ein Gen mit der entsprechenden Erkrankung vorliegt. Man denke an das Brustkrebs-Gen BRCA1 (1).

2009 brachte in England eine 27-jährige Mutter ein Baby zur Welt, das frei vom Brustkrebs-Gen war. Ärzte der Universität in London erzeugten mit Hilfe der künstlichen Befruchtung acht Embryos, welche sorgsam untersucht wurden, ob sie nicht Träger des Brustkrebsgenes BRCA1 sind. Durch Präimplantationsdiagnostik ließen sich zwei Embryos ausselektieren, die dann der Mutter eingepflanzt wurden.

Mütter, die mit dieser Erbkrankheit behaftet sind, besitzen eine 80%ge Wahrscheinlichkeit, an Brustkrebs zu erkranken, und haben zu 60% das Risiko, Eierstockkrebs zu entwickeln. Im «Englischen Fall» war der Vater seit drei Generationen Träger des Brustkrebsgens und hätte eventuell die Krankheit an eine Tochter weitervererben können. Die Mediziner hoffen nun, dass ihr Baby keinen Brustkrebs ausbilden wird. Jedoch – selbst wenn das Kind das Gen nicht besitzt, ist eine solche Garantie sehr vage, da Krebs multifaktoriell bedingt ist (2).

Wie die Studie von Dr. May zeigt, kann es auch zu unvorhersehbaren Spontanmutationen kommen, die zur Erkrankung eines Kindes mit Fanconi-Anämie führte. Kann diese Studie dazu beitragen, die Anwendung von Genscreening und die meist damit verbundene Ausmusterung von erbkranken Embryos in der Präimplantationsdiagnostik als obsolet zu betrachten?

Anmerkungen:
1) Najim A. et al., A novel Fanconi anemia subtype associated with a dominant-negative mutation in RAD51, Nature Communications, 15. Dez. 2015/ Universität Luxemburg, Fanconi-Anämie: Mutation trotz Vererbungsthese, Doccheck News, 4. Jan. 2015BookCoverImage
2) E. Breburda, Verheissungen der neuesten Biotechnologien, MM Verlag, ISBN-10: 3717111728, ISBN-13: 978-3717111726, 7. Juni 2010, Ebook, ASIN: B007MSBJGM

Unsere Autorin Dr. med. Edith Breburda ist Bioethik-Expertin und Veterinär-Medizinerin (Tierärztin); sie lebt in den USA (Bundesstaat Wisconsin).

Weiterführende Literatur, Artikel und Bücher von Dr. Edith Breburda: http://scivias-publisher.blogspot.com/p/blog-page.html

Ediths Buch-Neuerscheinung REPRODUKTIVE FREIHEIT vom Juni 2015: https://charismatismus.wordpress.com/2015/06/20/neuerscheinungbuch-empfehlung-reproduktive-freiheit-von-dr-edith-breburda/

Dieses sachkundige und zugleich verständliche Buch “Reproduktive Freiheit” (viele bioethische und aktuelle Themen) kann portofrei für 22,30 Euro bei uns bezogen werden: felizitas.kueble@web.de (Tel. 0251-616768)

 


Junge Frau nach Terrorangriff verstorben

Zwei palästinensische Terroristen griffen am Montag vor einem Lebensmittelladen in Beit Horon zwei Frauen mit Messern an. Die 24-jährige Shlomit Krigman (siehe Foto) wurde dabei schwer verletzt. Sie erlag am nächsten Morgen im Hadassah-Krankenhaus in Jerusalem ihren Verletzungen. Die zweite angegriffene Frau erlitt leichte Verletzungen.

Die beiden Terroristen (17 und 23 Jahre alt) wurden erschossen. Sie hatten neben Messern auch drei Rohrbomben bei sich.

Shlomit Krigman ist das 30. Todesopfer seit Beginn der jüngsten Gewaltwelle im September 2015.

Quelle (Text/Foto): Außenministerium des Staates Israel


Mit einem Video über die Krater-Welten des Zwergplaneten Ceres „fliegen“

Der Zwergplanet Ceres wäre ein ungemütlicher Platz, stünde man tatsächlich auf seiner Oberfläche: Etwa frostige minus 60 Grad Celsius am Tag, kältere Temperaturen in der Nacht, ein harter, gefrorener Boden und kilometergroße Krater in allen Formen hätte er zu bieten. Ceres_Video_l

Im Vakuum würde Stille den Besucher umgeben – bei einem Spaziergang wäre noch nicht einmal das Knirschen des Bodens unter seinen Füßen zu hören. Wesentlich komfortabler ist die Sicht mit den Augen von Raumsonde Dawn. Die Planetenforscher des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) haben aus Kameradaten, die Dawn aus 1450 km Entfernung aufgenommen hat, einen Film erstellt, in dem der Zuschauer minutenlang über die abwechslungsreiche Krater-Welt und über den Berg Ahuna Mons des Zwergplaneten fliegt.

„Der simulierte Überflug zeigt das breite Spektrum an Kraterformen, auf die wir bei Ceres gestoßen sind: Der Betrachter blickt auf die steilen Wände von Krater Occator, die an die Eiger Nordwand herankommen, aber auch auf Dantu und Yalode, deren Krater deutlich flacher sind“, erläutert Prof. Ralf Jaumann, Planetenforscher am DLR und Wissenschaftler der amerikanischen Dawn-Mission.

2350 Bilder verwendeten Wissenschaftler des DLR-Instituts für Planetenforschung, um die realistische Sicht auf den eisigen Zwergplaneten zu ermöglichen. Kontrastverstärkte Echtfarben zeigen dabei die unterschiedlichen Materialien der Oberfläche. Bräunlich erscheinen tonhaltige Regionen: „Auf der Erde würden wir daraus so etwas wie Ziegel oder Terracotta fertigen können.“

Bläulich erscheinen die Regionen, in denen jüngeres, frischeres Material die Oberfläche bedeckt. Dort bilden sich ebene Flächen mit Senken mit Fließ- und Bruchstrukturen. Der Krater Haulani beispielsweise scheint ziemlich frisch zu sein – dort mischen sich bläuliche und bräunliche Regionen. „Entweder wurde dort Material durch den Einschlag aufgeschmolzen oder Material von unten ist nach oben gedrungen.“

Unter der eventuell bis zu 100 Kilometer dicken Kruste könnte es nämlich deutlich weicher werden: „Die Salze, die es sehr wahrscheinlich auf Ceres gibt, destabilisieren das Eis, und dadurch entsteht eine Art zäher Brei im Inneren.“

Auch die Flanken des Ahuna Mons, des 6000 Meter hohen Berges, sind mit frischem Material bedeckt. „Das könnte ähnliches Material wie bei den Einschlagskratern sein, das aus dem Inneren von Ceres nach oben gelangt ist.“ Doch die Interpretation der Kamerabilder ist zurzeit noch etwas, was für viele Diskussionen im Wissenschaftler-Team der Dawn-Mission sorgt. „Wir haben viele Vermutungen, aber noch keine Beweise“, sagt DLR-Planetenforscher Prof. Ralf Jaumann.

Quelle und Fortsetzung des Artikels mit Video hier: http://www.dlr.de/dlr/presse/desktopdefault.aspx/tabid-10172/213_read-16565/


Das Finanzvermögen ist weltweit dreimal schneller gewachsen wie das Sozialprodukt

Von Dr. Bernd F. Pelz

Wie ich bereits 2007 in meinem Buch „Manager im Würgegriff“ geschrieben haben, hat sich die Finanzwirtschaft von der Realwirtschaft entkoppelt. Die Geschwindigkeit der Entkopplung nimmt weiter zu: euros

Kam 1980 auf ein weltweites Sozialprodukt von rund 10 Billionen USD ein Finanzvermögen von etwa 12 Billionen USD, waren es 2010 etwa 214 Billionen US-Dollar bei einem weltweiten Sozialprodukt von gut 63 Billionen US-Dollar.

Da diese Zahlen die Vermögen der Schattenbanken nur ungenügend reflektieren, ist das reale Finanzvermögen noch deutlich höher  –  und bis heute auch noch gestiegen. Das Finanzvermögen ist also mehr als dreimal so schnell gewachsen wie das Sozialprodukt. Anders gesagt: heute steht einem Finanzvermögen von wenigstens 150 Billionen USD keine realwirtschaftliche Deckung gegenüber.

Konsequenzen:

  • Alle großen Finanzinstitute und Staatsfonds sind bemüht, möglichst inflationsunabhängige Güter der realen Welt zu ergattern. Der Kampf ist in vollem Gange.
  • Die Feuerkraft der Zentralbanken ist nicht mehr groß genug, um die um die Welt ziehenden Finanzvermögen im Zaum zu halten. Zudem fördert die Geldschwemme der Zentralbanken die Vermehrung der Finanzvermögen.
  • Die Volatilität auf den Finanzmärkten steigt weiter mit entsprechenden Auswirkungen auf die Realwirtschaft.
  • Die Wertentwicklung von Immobilien oder risikoreichen Anlageformen wie Aktien und Unternehmensanleihen entfernt sich von ihrem vernünftigen Niveau.
  • Die Finanzwelt stützt das Mantra der Politik für ein ungebremstes Wachstum zur Bekämpfung der Armut und um mit der Bevölkerungsentwicklung Schritt zu halten. Ökologische Fragen geraten an den Rand oder werden ausgeblendet.
  • Vermeiden Sie unnötige und riskante finanzielle Transaktionen. Schonen Sie Ihre Liquidität.

„Mach mich wieder froh mit deinem Heil“

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:

Psalm 51 (50),12-17:

Erschaffe mir, HERR, ein reines Herz,
und gib mir einen neuen, beständigen Geist!
Verwirf mich nicht von deinem Angesicht,
und nimm deinen heiligen Geist nicht von mir!

Mach mich wieder froh mit deinem Heil;
mit einem willigen Geist rüste mich aus!
Dann lehre ich Abtrünnige deine Wege,
und die Sünder kehren um zu dir.

Befrei mich von Blutschuld, HERR, du Gott meines Heiles,
dann wird meine Zunge jubeln über deine Gerechtigkeit.
HERR, öffne mir die Lippen,
und mein Mund wird deinen Ruhm verkünden.