Kölner Terrornacht: Alice Schwarzer beklagt die fatalen Folgen einer „falschen Toleranz“

Schwarzer vermutet, daß die Polizei vielleicht „Angst vor den Tätern“ hatte, immerhin stand es 1000 gegen 143.

Ihre Besorgnis ist allzu berechtigt: „Hat der deutsche Staat also punktuell sein Gewaltmonopol schon verloren und gibt es längst rechtsfreie Räume, auch mitten in Deutschland?“

Die jungen Männer seien, so Schwarzer, „das Produkt einer falschen Toleranz“, die nicht auf Integration beharrt, sondern demokratische und rechtsstaatliche Werte infrage stellen läßt zugunsten „anderer Sitten“ bzw. einer ominösen „Religionsfreiheit“: „Als hätte dieser Fanatismus etwas mit Glauben zu tun.“

Die Kölner Ereignisse sind allerdings kein Einzelfall, das weiß auch die EMMA-Chefin: „Aus zahlreichen Städten wird jetzt von Jung-Männer-Rudeln berichtet, die Frauen wie Männer überfallen, um zu stehlen und Frauen zu erniedrigen.“

Aufschlußreich ist allerdings auch, wie Schwarzer von links angegiftet wurde, nachdem sie eine realistische Berichterstattung in der Flüchtlingscausa vornahm:

„Als EMMA in der November/Dezember-Ausgabe einen Forderungs-Katalog zum Schutz weiblicher Flüchtlinge und Kinder sowie zum Respekt männlicher Flüchtlinge vor Rechtsstaat und Frauenrechten in Deutschland veröffentlichte, hagelte es mal wieder die seit 30 (!) Jahren vertrauten Rassismus-Vorwürfe seitens der üblich Verdächtigen. Ein Spiegel-Kolumnist ging sogar so weit, mich des „Rassismus“ zu bezichtigen, weil ich mir erlaubt hatte, auf den traditionellen, eingefleischten „Antisemitismus und Sexismus“ vieler Männer aus der arabischen und muslimischen Welt hinzuweisen.“

Wir haben am 13. Oktober 2015 im CHRISTLICHEN FORUM positiv darüber berichtet, daß EMMA die akuellen Probleme klar beim Namen nennt: https://charismatismus.wordpress.com/2015/10/13/alice-schwarzers-emma-ist-besorgt-um-frauenrechte-angesichts-der-fluechtlingswelle/

 


3 Kommentare on “Kölner Terrornacht: Alice Schwarzer beklagt die fatalen Folgen einer „falschen Toleranz“”

  1. zeitschnur sagt:

    Die Frage, warum mitten unter uns Frauen zu Hunderten sexuell belästigt werden und keiner was tut, sagt uns alles über den angeblich überhand nehmenden Feminismus, über den sich auch gerade konservative bis reaktionäre Katholiken bis zu Schaum vor dem Mund echauffieren und glauben, man müsste endlich die armen Männer wieder „stärken“.

    Es ist eine Blindheit besonderer Art, wenn Fromme nicht sehen, was mit der Stellung der Frau wirklich los ist: Feminismus heißt sehr, viel zu sehr oft eine noch größere Hörigkeit und noch größeren Identitätsverlust als je zuvor bei scheinbarer rechtlicher Gleichstellung. „Emanzipation“ heißt: freiwillige und permanente sexuelle Verfügbarkeit samt dem dazu geformten Willen, sich mit Verhütungsmittel vollzufressen, abzutreiben, wenns schief lief und sich sehr gerne verlassen zu lassen oder zu verlassen, um sich dem nächsten Freier anzudienen. Und die guten Ausbildungen würde man ihr nicht geben, wenn man die meist feinere und auch höhere weibliche Intelligenz und Geschicklichkeit in sehr vielen Fachbereichen nicht schamlos auf dem Arbeitsmarkt aussaugen wollen würde.

    Und Vermummung der Frau ist auch ein echauffiertes Thema unter Katholiken – wenn auch noch nicht so extrem wie unter vielen Muslimen, aber tendenziell genauso.

    Die Kölner Situation sagt uns die Wahrheit über uns selbst, aber ich fürchte keiner will das sehen – nicht nur Merkel und Co, sondern im genannten Sinne kann es auch sein, dass unsere Frömmsten eine gewisse Häme nicht verhehlen werden und sich bestätigt sehen werden, dass Frauen so spät nachts schließlich auch nichts auf der Straße verloren haben.

    Andererseits ist die Diskriminierung der Frau eine Sündenfolge nach Gen 3, 16. Nicht einmal die Kirche hat es geschafft, damit wirklich zu Rande zu kommen und hat diese Sünde nach wie vor als „Naturrecht“ oder dergl. „tradiert“, jedenfalls auf verschlungenem Weg am Evangelium krass vorbei.

    Nach Paulus: Nein – es ist nach seinen Worten nicht recht! Aber es ist auch noch nicht vorbei, weil wir in diesem Äon die Folgen der Sünde noch nicht loswerden. Aus dieser Not aber – wie es auch viele Katholiken tun – eine „göttliche Tugend“ zu machen, ist Verblendung.

    Ich fürchte, bevor Jesus kommt, wird sich das schlimme Los der Frau in Kirche und Welt so verschlechtern wie noch nie.

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    • Bernhard sagt:

      Ich stimme mit Ihnen nicht notwendigerweise überein, dass Feminismus automatisch unbegrenzte sexuelle Verfügbarkeit bedeute (obwohl ich wahrlich den Feminismus nicht gut heiße!), oder dass Frauen von Natur aus intelligenter seien als Männer. Aber das ist hier nicht das Thema.

      Welche Diskriminierung der Frau wird von der Kirche als „Naturrecht“ tradiert? Dass Frauen vom Weiheamt ausgeschlossen sind?

      Was meinen Sie mit „aus dieser Not eine „göttliche Tugend“ machen“?

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  2. Horst sagt:

    Frau Schwarzer hat für ihre Sorge um die Rechte der Frauen in unserem Land vollen Respekt verdient. Lassen Sie sich nicht den Mund verbieten!
    Diese Arbeit wünschte man sich auch von unseren SPD- und CDU-Politikerinnen. Von den rot-grünen Suffragetten ist das eher nicht zu erwarten

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