Der ehem. SPD-Minister und Kriminologe Christian Pfeiffer über einen TV-Skandal

Silvesternacht – ein „Stresstest für den Journalismus“

Das läßt tief blicken: Jetzt haben unsere staatlichen Radioanstalten und Fernsehsender sogar Angst vor einem ehem. Minister der SPD bzw. befürchten, dieser könnte ein einziges Wort „zuviel“ über Flüchtlinge äußern, das nicht dem linken Mainstream zur Asylcausa entspricht. zeitungen

Unter dem TitelÖffentlich-rechtliche Regie  –  Wer zur Gewalt in Köln nicht gefragt ist“ hat die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ hierzu am heutigen Samstag (9. Januar) ein aufschlußreiches Beispiel erwähnt.

FAZ-Medienredakteur Michael Hanfeld stellt in seinem Artikel schon eingangs klar:

„Experten dürfen im Interview nicht von Flüchtlingen sprechen, Moderatoren tun Polizeiaussagen als „wahrscheinlich letztlich Klischees“ ab. Wie der Rundfunk mit der Silvesternacht von Köln umgeht, ist das Gegenteil von Journalismus.“

Vorweg sei angemerkt, daß die FAZ als einzige überregional bekannte Tageszeitung von Anfang an einen kritischen Kurs in der Asyldebatte gefahren ist. Während sich der Rest der Medienrepublik bzw. der sog. „Qualitätspresse“ in einer  –  bestenfalls naiven  –  „Willkommenskultur“ übte, nannte die „Frankfurter Allgemeine“ die Probleme der Flüchtlingscausa stets realistisch beim Namen.

Zurück zu dem bereits erwähnten SPD-Politiker: Es handelt sich um den früheren Justizminister von Niedersachsen, Prof. Dr. Christian Pfeiffer. Er befaßt sich mit seinem Kriminologischen Institut in Niedersachsen seit Jahrzehnten fundiert mit Gewalt und Jugendkonflikten, erstellte Studien über die Mentalität junger Muslime etc.

Die FAZ berichtet: Er solle im Zusammenhang mit den sexuellen Gewalttaten gegen Frauen in der Silvesternacht in Köln nicht von Flüchtlingen sprechen, habe ihn ein Fernsehredakteur kürzlich vor einer Sendung angewiesen, sagte Pfeiffer, als er am Donnerstagabend in der „Phoenix Runde“ zu Gast war. Sonst, wurde Pfeiffer gesagt, breche man das Interview sofort ab.“
Redakteur Hanfeld schreibt abschließend zu Recht: „Die Silvesternacht von Köln ist auch ein Stresstest für den Journalismus.“  – Das Ergebnis läßt sichtlich zu wünschen übrig.
 .

5 Kommentare on “Der ehem. SPD-Minister und Kriminologe Christian Pfeiffer über einen TV-Skandal”

  1. zeitschnur sagt:

    Ja, sorry – aber wenn derart emsig daran gewirkt wird, bzgl. der ohnehin schon erschreckenden Zahl krimineller Fremdstämmiger (die höher ist als die der Einheimischen) alles zu vertuschen, wie das in der Vergangenheit schon der Fall war, und nun auch vertuscht werden MUSS, dass ein hoher Prozentsatz unter den „Flüchtlingen“ unleugbar krinminell und in kriegerischer Gesinnung hierhergekommen ist, dann muss man von einer satten Pressezensur sprechen.

    Wie lange geht das gut hier im Land?

    Bei dem Terror von Paris hieß es auch sofort, das habe mit den Flüchtlingen aber gaaaaaaaaaaaaar nichts zu tun, was definitiv falsch war, wie sich hehrausstellte.

    Auch bei Köln & Co überschlug man sich sofort, zu behaupten, das habe aber mit den Flüchtlingen gaaaaaaaarr nichts zu tun.

    Nun stellte sich aber heraus, dass diese Verbrechen fast ausschließlich von solchen begangen worden sind.

    Diese verheerende politische Taktik wird die ewig beschworenen „Rechtsradikalen“ überhaupt erst erzeugen.

    Ist das eigentlich Absicht?

    Will unsere Regierung hier einen rechtsradikalen Putsch heraufbeschwören?
    Man könnte es fast denken.

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    • Guten Tag,
      ein „rechtsradikaler Putsch“ ergäbe von Seiten der Islamversteher und Multikulti-Befürworter keinen Sinn; mir scheint eher, daß möglicherweise versucht wird, „härtere“ Gesetze einzuführen (mehr Bürgerbewachung, weniger Datenschutz), was man dann mit der zunehmenden Kriminalität und Unsicherheit „begründen“ könnte.
      Freundlichen Gruß!
      Felizitas Küble

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  2. Bernhard sagt:

    Wenn das wirklich so stimmt, dann ist es nicht hinnehmbar.

    Einerseits muss man sich wirklich davor hüten, irgendeine Gruppe pauschal zu kriminalisieren oder auch nur unter Generalverdacht zu stellen. Solange nicht das Gegenteil bewiesen ist, bin ich immer noch der Überzeugung, dass die Mehrheit der Flüchtlinge solche Taten wie in Köln nicht verübt.

    Andererseits kann es für eine Gesellschaft auf Dauer tödlich sein, wenn Tatsachen ausgeblendet werden oder nicht genannt werden dürfen.

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  3. Bernd.L.Mueller sagt:

    Linker Journalismus ist inzwischen Normalität in den meisten Medien, Print und ÖR / TV.

    Tatsächlich ist die FAZ Fels in der Brandung, gleichwohl es Kommentare gibt, die man gar nicht lesen möchte, gehört auch zur Demokratie, andere Meinungen zu Wort kommen zu lassen.

    Es gibt eine Anja Reschke – um nur ein Negativbeispiel – zu nennen, die auch nach Faktenlage in Köln Gefahr für die Gesellschaft ausschließlich von „rechts“ sieht.
    In ihren Intentionen sind aktuell andere Demokratien wie DK, S, Frankreich, GB auf dem Wege zur Rechts-Diktatur, hofft, Deutschland möge diesen Weg nicht gehen.
    Bevölkerungen in Dänen, Schweden, Frankreich, NL, Italien, Schweiz, Österreich „haben Schnauze voll“ von Asylflutung mit den bekannten Kollateralschäden.
    Perfide finden wir, daß eine deutsche Journalisten sich anmaßt, andere europ. Nationen, die keine verbrecherischen Kriege initiiert haben, zu kritisieren und Vorschriften macht, wie Demokratie sein muss. Ein Hohn.
    Anja Reschke und mit ihr der ARD / NDR bleibt mit der Kanzlerin auf dem verhängnisvollen Weg in eine andere Kultur für Deutschland.

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  4. Anonymous sagt:

    Schweigekartell bei der Polizei?Polizist: „Strikte Anweisung, über Vergehen von Flüchtlingen nicht zu berichten“

    http://www.focus.de/politik/deutschland/schweigekartell-bei-der-polizei-polizist-strikte-anweisung-ueber-vergehen-von-fluechtlingen-nicht-zu-berichten_id_5199256.html

    ———————

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