Prof. Dr. Jörg Meuthen zum Mordversuch an einem Plakatierer von AfD-Wahlwerbung

Zum Mordanschlag auf einen Plakatierer der AfD in Baden-Württemberg erklärt der Landesvorsitzende der AfD, Prof. Dr. Jörg Meuthen (siehe Foto): k-DSC_7131-160x200

„Auch wenn wir den Tathergang und die Hintergründe der Tat noch nicht genau kennen, steht fest, dass am gestrigen Abend auf einen Plakatierer von AfD-Wahlplakaten, der nur seiner Arbeit nachging und nicht einmal Parteimitglied ist, von einem vermummten Unbekannten ein Anschlag mit einer Schusswaffe verübt wurde.

Der in seinem Auto sitzende junge Mann blieb glücklicherweise unverletzt, als das Geschoss aus kurzer Distanz das Auto traf und die Seitenscheibe durchschlug. 

Dieser Anschlag auf unseren Plakatierer in Baden-Württemberg durch einen Vermummten stellt eine dramatische weitere Eskalationsstufe der Gewalt gegen die Alternative für Deutschland dar.

Nachdem die Gewalt gegen unsere Wahlkampfstände, gegen private Wohnungen und Häuser von Parteimitgliedern, gegen Wahlkreisbüros und gegen unsere Wahlkampfmaterialien bereits länger traurige Realität ist, werden nun auch Menschen, die für die AfD arbeiten, unmittelbar an Leib und Leben bedroht.

Wenngleich die Hoffnung auf eine Rückkehr zu fairen Gepflogenheiten des politischen Konkurrenzkampfes angesichts der immer übleren Verleumdungen seitens unserer Gegner wenig begründet erscheint, möchte ich doch den dringlichen Appell an alle politischen Kräfte im Land richten, die gefährliche Stimmung nicht noch weiter anzuheizen, sondern sich gemeinsam und entschlossen für eine strikte und absolute Gewaltlosigkeit des politischen Konkurrenzkampfes auszusprechen.

Dies muss stets der unabdingbare Minimalkonsens aller demokratischen Kräfte im freiheitlichen Rechtsstaat untitledsein.

Schlimme Geschehnisse wie der grässliche Messerangriff auf Frau Reker im Oktober letzten Jahres und nun dieses feige Attentat auf unseren Plakatierer zeigen, wie notwendig es ist, dass in diesem Punkt ein Schulterschluss aller verantwortungsbewussten Demokraten über alle Parteigrenzen und unsere verschiedenen politischen Positionen hinweg erfolgt.

Ich erwarte nun von allen unseren politischen Konkurrenten ein klares Bekenntnis zu völliger Gewaltlosigkeit im politischen Konkurrenzkampf und eine unmissverständliche Verurteilung dieser abscheulichen Tat, wie auch eine eindeutige Distanzierung von Gewalt gegen unsere Wahlkampfstände und Wahlkampfmaterialien. Alles andere wäre eine stillschweigende Tolerierung schwerer Straftaten.

Wir hoffen, dass der Täter bald gefasst und schnell der vollen Härte des Strafgesetzbuches zugeführt werden kann.“


3 Kommentare on “Prof. Dr. Jörg Meuthen zum Mordversuch an einem Plakatierer von AfD-Wahlwerbung”

  1. Erzengel sagt:

    Unseren Politikern ist eh‘ nicht mehr zu helfen. Die schaufeln uns unser eigenes Grab mit falsch verstandener Nächstenliebe und Toleranz. Sie wollen das Bild unserer dunklen Vergangenheit weghaben, und sind dabei derart übereifrig, daß sie nicht merken, in welche Gefahr sie uns damit bringen, wenn sie Tag für Tag Menschen Rechte zuteil werden lassen, die unsere Freiheit und den christlichen Glauben bedrohen.
    Können wir in unserem eigenen Land eigentlich noch irgendetwas ausrichten ? Ich meine, sehen wir uns doch einmal um: egal, was wir tun, oder egal, wie wir etwas tun, es findet sich immer jemand, der uns verbal verprügelt und uns den Stempel des bösen Deutschen aufdrückt.
    Uns wird jegliches Recht genommen, wir selbst sollen den Mund halten und sämtliche Beleidigungen über uns ergehen lassen.
    Leider kann ich selbst davon ein Lied singen, wenn man mit zwei Drittel stumpfsinnigen Heiden Tag für Tag arbeitet.
    Es ist im kleinen Kreis schon katastrophal, wie soll das denn im großen Land besser sein ?
    Diese Irrläufer und Verräter an unserem Land wollen es nicht anders.
    Ich denke ernsthaft darüber nach auszuwandern. Lieber gehe ich fort, aber meine Freiheit und meinen Glauben werde ich weder den gottlosen Heiden, noch islamischen Wünschen opfern !

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  2. horstditz sagt:

    Dieser von Gewaltattacken gekennzeichnete Konkurrenzkampf erinnert an die Anfangszeit des „Dritten Reiches.

    “ Wen wundert es noch bei der sich ständig wiederholenden Hetze gegen die AfD von einigen antidemokratischen Politikern aus CDU, SPD und Grünen, die längst Anstand und Sitte verloren haben und sich einer diskriminierenden Sprache bedienen. Ihr Vokabular reicht von „Nazis“, „Brunnenvergiftern“, „Rattenfängern“, bis zu „Ratten“.

    Erst vor zwei Tagen hat die dauergrinsende rheinlandpfälzische Ministerpräsidentin (SPD) in den Abendnachrichten beim SWR-Fernsehen eine Hetz- und Hass-Rede „vom Stapel gelassen“, die mir bisher nur von Joseph Goebbels geläufig war.

    Dieserart Politiker sind nicht wählbar, sondern „zum kotzen.“

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