Junge Frau nach Terrorangriff verstorben

Zwei palästinensische Terroristen griffen am Montag vor einem Lebensmittelladen in Beit Horon zwei Frauen mit Messern an. Die 24-jährige Shlomit Krigman (siehe Foto) wurde dabei schwer verletzt. Sie erlag am nächsten Morgen im Hadassah-Krankenhaus in Jerusalem ihren Verletzungen. Die zweite angegriffene Frau erlitt leichte Verletzungen.

Die beiden Terroristen (17 und 23 Jahre alt) wurden erschossen. Sie hatten neben Messern auch drei Rohrbomben bei sich.

Shlomit Krigman ist das 30. Todesopfer seit Beginn der jüngsten Gewaltwelle im September 2015.

Quelle (Text/Foto): Außenministerium des Staates Israel


Mit einem Video über die Krater-Welten des Zwergplaneten Ceres „fliegen“

Der Zwergplanet Ceres wäre ein ungemütlicher Platz, stünde man tatsächlich auf seiner Oberfläche: Etwa frostige minus 60 Grad Celsius am Tag, kältere Temperaturen in der Nacht, ein harter, gefrorener Boden und kilometergroße Krater in allen Formen hätte er zu bieten. Ceres_Video_l

Im Vakuum würde Stille den Besucher umgeben – bei einem Spaziergang wäre noch nicht einmal das Knirschen des Bodens unter seinen Füßen zu hören. Wesentlich komfortabler ist die Sicht mit den Augen von Raumsonde Dawn. Die Planetenforscher des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) haben aus Kameradaten, die Dawn aus 1450 km Entfernung aufgenommen hat, einen Film erstellt, in dem der Zuschauer minutenlang über die abwechslungsreiche Krater-Welt und über den Berg Ahuna Mons des Zwergplaneten fliegt.

„Der simulierte Überflug zeigt das breite Spektrum an Kraterformen, auf die wir bei Ceres gestoßen sind: Der Betrachter blickt auf die steilen Wände von Krater Occator, die an die Eiger Nordwand herankommen, aber auch auf Dantu und Yalode, deren Krater deutlich flacher sind“, erläutert Prof. Ralf Jaumann, Planetenforscher am DLR und Wissenschaftler der amerikanischen Dawn-Mission.

2350 Bilder verwendeten Wissenschaftler des DLR-Instituts für Planetenforschung, um die realistische Sicht auf den eisigen Zwergplaneten zu ermöglichen. Kontrastverstärkte Echtfarben zeigen dabei die unterschiedlichen Materialien der Oberfläche. Bräunlich erscheinen tonhaltige Regionen: „Auf der Erde würden wir daraus so etwas wie Ziegel oder Terracotta fertigen können.“

Bläulich erscheinen die Regionen, in denen jüngeres, frischeres Material die Oberfläche bedeckt. Dort bilden sich ebene Flächen mit Senken mit Fließ- und Bruchstrukturen. Der Krater Haulani beispielsweise scheint ziemlich frisch zu sein – dort mischen sich bläuliche und bräunliche Regionen. „Entweder wurde dort Material durch den Einschlag aufgeschmolzen oder Material von unten ist nach oben gedrungen.“

Unter der eventuell bis zu 100 Kilometer dicken Kruste könnte es nämlich deutlich weicher werden: „Die Salze, die es sehr wahrscheinlich auf Ceres gibt, destabilisieren das Eis, und dadurch entsteht eine Art zäher Brei im Inneren.“

Auch die Flanken des Ahuna Mons, des 6000 Meter hohen Berges, sind mit frischem Material bedeckt. „Das könnte ähnliches Material wie bei den Einschlagskratern sein, das aus dem Inneren von Ceres nach oben gelangt ist.“ Doch die Interpretation der Kamerabilder ist zurzeit noch etwas, was für viele Diskussionen im Wissenschaftler-Team der Dawn-Mission sorgt. „Wir haben viele Vermutungen, aber noch keine Beweise“, sagt DLR-Planetenforscher Prof. Ralf Jaumann.

Quelle und Fortsetzung des Artikels mit Video hier: http://www.dlr.de/dlr/presse/desktopdefault.aspx/tabid-10172/213_read-16565/


Das Finanzvermögen ist weltweit dreimal schneller gewachsen wie das Sozialprodukt

Von Dr. Bernd F. Pelz

Wie ich bereits 2007 in meinem Buch „Manager im Würgegriff“ geschrieben haben, hat sich die Finanzwirtschaft von der Realwirtschaft entkoppelt. Die Geschwindigkeit der Entkopplung nimmt weiter zu: euros

Kam 1980 auf ein weltweites Sozialprodukt von rund 10 Billionen USD ein Finanzvermögen von etwa 12 Billionen USD, waren es 2010 etwa 214 Billionen US-Dollar bei einem weltweiten Sozialprodukt von gut 63 Billionen US-Dollar.

Da diese Zahlen die Vermögen der Schattenbanken nur ungenügend reflektieren, ist das reale Finanzvermögen noch deutlich höher  –  und bis heute auch noch gestiegen. Das Finanzvermögen ist also mehr als dreimal so schnell gewachsen wie das Sozialprodukt. Anders gesagt: heute steht einem Finanzvermögen von wenigstens 150 Billionen USD keine realwirtschaftliche Deckung gegenüber.

Konsequenzen:

  • Alle großen Finanzinstitute und Staatsfonds sind bemüht, möglichst inflationsunabhängige Güter der realen Welt zu ergattern. Der Kampf ist in vollem Gange.
  • Die Feuerkraft der Zentralbanken ist nicht mehr groß genug, um die um die Welt ziehenden Finanzvermögen im Zaum zu halten. Zudem fördert die Geldschwemme der Zentralbanken die Vermehrung der Finanzvermögen.
  • Die Volatilität auf den Finanzmärkten steigt weiter mit entsprechenden Auswirkungen auf die Realwirtschaft.
  • Die Wertentwicklung von Immobilien oder risikoreichen Anlageformen wie Aktien und Unternehmensanleihen entfernt sich von ihrem vernünftigen Niveau.
  • Die Finanzwelt stützt das Mantra der Politik für ein ungebremstes Wachstum zur Bekämpfung der Armut und um mit der Bevölkerungsentwicklung Schritt zu halten. Ökologische Fragen geraten an den Rand oder werden ausgeblendet.
  • Vermeiden Sie unnötige und riskante finanzielle Transaktionen. Schonen Sie Ihre Liquidität.

„Mach mich wieder froh mit deinem Heil“

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:

Psalm 51 (50),12-17:

Erschaffe mir, HERR, ein reines Herz,
und gib mir einen neuen, beständigen Geist!
Verwirf mich nicht von deinem Angesicht,
und nimm deinen heiligen Geist nicht von mir!

Mach mich wieder froh mit deinem Heil;
mit einem willigen Geist rüste mich aus!
Dann lehre ich Abtrünnige deine Wege,
und die Sünder kehren um zu dir.

Befrei mich von Blutschuld, HERR, du Gott meines Heiles,
dann wird meine Zunge jubeln über deine Gerechtigkeit.
HERR, öffne mir die Lippen,
und mein Mund wird deinen Ruhm verkünden.