Israelische Studie: Starke Handy-Nutzung von Männern senkt deren Fruchtbarkeit

Forscher der Technion-Universität in Haifa haben herausgefunden, dass eine Verbindung zwischen der Nutzung von Mobiltelefonen und einem Rückgang der Spermienanzahl besteht. Sie empfehlen, Telefonanrufe zu kürzen. A.L.Content_Was_wir_wollen

Das Ergebnis der Studie hat ergeben, dass bei Männern, die von ihrem Telefon weniger als einen halben Meter entfernt sind, die Spermienanzahl sinke, was zu Unfruchtbarkeit führen könne.  Telefonieren von mehr als einer Stunde am Tag werde dieses Risiko verdoppelt.

Dieser Nachweis bestätigt einen lang gefürchteten Zusammenhang zwischen der Abnahme der Fruchtbarkeit bei Männern und dem Verwenden von Handys.

Das Forscherteam empfiehlt nun, dass Männer die Dauer ihrer Telefonate verkürzen und es vermeiden sollten, neben ihrem Handy zu schlafen oder es in der Hosentasche zu tragen.

Die Qualität des Spermas verschlechtert sich unter Männern aus den westlichen Ländern fortwährend und gilt als kritisch bei 40 Prozent der Paare, die Schwierigkeiten bei der Zeugung eines Kindes haben.

Quelle: Times of Israel


AfD lehnt geplante Bargeld-Beschränkung ab

Zu den Plänen der Bundesregierung, Barzahlungen über 5000 Euro zu verbieten, erklärt die Vorsitzende der AfD, Dr. Frauke Petry (siehe Foto):

„Erst will die SPD unsere 500-Euro-Scheine abschaffen, jetzt treibt die Bundesregierung offenbar das langfristig von Finanzinstituten gewünschte Bargeldverbot voran. Wieder einmal muss die Terrorgefahr als Begründung herhalten, wie schon bei der Einführung des Fluggastdatenabgleich mit den USA, der Schaffung gläserner Konten und einer umfassenden Vorratsdatenspeicherung.  AfD-Petry

Gleichzeitig scheinen die Kontrolle und die Sicherung der eigenen Grenzen gegen illegale Einwanderung aus totalitären Staaten und eine umfassende geheimdienstliche Aufklärung von offensichtlich grundgesetzwidrigem Verhalten an beiden extremistischen Rändern und in fundamentalistisch geprägten Koranschulen und Moscheen für die Bundesregierung eine nur geringe Rolle bei der Terrorbekämpfung zu spielen.

Die Bundesregierung ist zu einer differenzierten Bewertung angeblicher oder tatsächlicher Terrorgefahren nicht in der Lage und verfolgt tatsächlich dabei vor allem eine Strategie: Bürger sollen vorrangig unter Generalverdacht gestellt und ganz im Sinne des Fiskus und der Steuererhebung noch besser überwacht werden.

Die Schädigung von Gewerben und Einzelhändlern wird dabei in Kauf genommen und trifft wieder einmal den sonst so hoch gelobten Mittelstand in Deutschland. Eine solche Kontrolle ist ebenfalls im Sinne von Banken und all jenen Firmen, die vom umfassenden Datensammeln der Bürger leben und viel zu oft am Rande und jenseits der Legalität operieren.

Daher unterstützt die AfD auch den Bundesverband der Verbraucherzentralen mit seinem Vorsitzenden Klaus Müller, der richtig feststellt, dass ‚Bargeld gelebter Datenschutz ist, der nicht aufs Spiel gesetzt werden darf‘.

Eine freiheitliche Gesellschaft lebt davon, dass der Staat die bürgerlichen Freiheitsrechte geschützt und sie nicht für angeblich mehr Sicherheit ohne Nachweis der Verhältnismäßigkeit opfert. Diese Freiheitsrechte müssen wir als Demokraten verteidigen, offenbar auch gegen die eigene Regierung.“


Nigeria: Neuer Massenmord von Boko Haram

“Es handelt sich um eine Herausforderung an die Adresse der nigerianischen Armee”, sagt der katholische Bischof Oliver Dashe Doeme von Maiduguri. In der Nähe der Hauptstadt des nigerianischen Bundesstaates Borno, im Norden des Landes, befindet sich das Dorf Dalori, das am 30. Januar von den Islamisten der „Boko Haram“ überfallen wurde. 305fe9127f

“Indem sie ein Dorf in nur vier Kilometer Entfernung von Maiduguri überfallen, wo sich das Hauptquartier der Operationen gegen Boko Haram befindet, wollten die Islamisten zeigen, dass sie trotz der erlittenen Niederlagen noch fähig sind, in der Nähe von Maidugiuri zuzuschlagen, wo diese Sekte gegründet wurde”, erläutert Bischof Doeme.

“In Dalori befanden sich zum Zeitpunkt des brutalen Überfalls keine Sicherheitskräfte. Die Kämpfer der Boko Haram töteten unzählige Menschen (mindestens 86 nach offiziellen Angaben, Anm. d. Red.) und steckten die meisten Häuser in Brand, während an zwei Orten im Dorf Selbstmordattentate verübt wurden”, so der Bischof weiter.

“Der Überfall dauerte vier Stunden, obschon das Dorf nur vier Kilometer vom Hauptquartier der Armee entfernt ist”, betont der katholische Oberhirte und fügt hinzu:

“Ich glaube, dass Boko Haram die mangelnde Koordinierung der Gegner ausnutzt. Unsere Armee hat Schwierigkeiten, in die Wälder von Sambisa vorzudringen, wo sich die wichtigsten Stellungen dieser Islamisten befinden. Solange diese nicht erobert werden, können Kämpfer der Boko Haram im Norden Nigerias zuschlagen, wo immer sie wollen”.

“Das Problem besteht auch darin, dass unsere Soldaten nicht gut ausgerüstet sind“, so Bischof Doeme; er erklärte abschließend:

„Ich habe gehört, wie Soldaten sich darüber beklagen, dass sie nicht genug Waffen haben, um Boko Haram erfolgreich bekämpfen zu können. Daran muss also mit gemeinsamer Anstrengung etwas geändert werden.“

Quelle: Fidesdienst


Israelisches Startup vertreibt Schädlinge auf Feldern mit natürlichen Mitteln

Initiative will zudem weiteres Bienensterben eindämmen

Bauern stehen heutzutage vor einem scheinbar ausweglosen Problem: Zum einen sollen die Felder möglichst frei von Insekten sein, die die Ernte fressen und zerstören können. Zum anderen verursachen Pestizide, die am effektivsten gegen diese Insekten sind, große Umweltprobleme und töten nicht nur die Schädlinge, sondern auch hilfreiche Insekten wie Bienen.1403634115528

Mehrere Studien vermuten einen Zusammenhang zwischen dem Bienensterben und dem übermäßigen Einsatz von Pestiziden. Wissenschaftler glauben, dass bis zu ein Drittel der Nahrung, die wir zu uns nehmen, durch Bienenbestäubung entstanden ist. Weniger Bienen bedeutet weniger Nahrung. Aber ohne den Einsatz von Pestiziden würde die Zahl der Schädlinge ansteigen, die die Bestände zerstören.

Ein israelisches Startup, EdenShield, hat dazu den goldenen Mittelweg gefunden und vertreibt die Schädlinge mit natürlichen Mitteln:

Yaniv Kitron, Geschäftsführer von EdenShield, ist vor einigen Jahren aufgefallen, dass Schädlinge bestimmte Pflanzen und Sträucher meiden, auch wenn diese nicht mit Pestiziden besprüht wurden. Er stellte fest, dass die Schädlinge eine natürliche Abneigung gegen die Sekrete der Pflanzen hatten.

EdenShield zieht aus diesen Pflanzen die Essenz, die wiederum auf die zu schützenden Bestände gesprüht werden können bzw. in die Eingangsbereiche der Gewächshäuser. Alle Pflanzen, deren Sekret von den Schädlingen gemieden wird, sind in der israelischen Wüste heimisch.

Die Ablehnung der Schädlinge gegen den Geruch der Pflanzen ist tief in deren DNA verankert. Sie kommen daher gar nicht erst in die Nähe der Pflanzen mit diesem Geruch und können so nicht „lernen“, damit umzugehen. Darin liegt eine weiterer Vorteil im Vergleich zu Pestiziden, denen gegenüber Schädlinge eine gewisse Toleranz entwickeln können.

In Israel wird das Mittel vielfach eingesetzt, aber auch in Italien und Spanien gibt es bereits Testreihen. Der Schädlingsbefall konnte zu fast 100 Prozent gestoppt werden und der Einsatz von Pestiziden hat sich um über 80 Prozent verringert.

Quellen: Times of Israel / Israelische Botschaft in Berlin