Israel: Ex-Ministerpräsident Olmert muß wegen Korruption ins Gefängnis

Israels ehem. Ministerpräsident Ehud Olmert hat gestern (15.2.) seine 19-monatige Haftstrafe im Ma’asiyahu-Gefängnis in Ramle angetreten.  100714052333-b1-

Olmert war 2014 wegen Bestechung in zwei Fällen im Zusammenhang mit dem Holyland-Bauprojekt in seiner Zeit als Bürgermeister von Jerusalem zu sechs Jahren Gefängnis verurteilt worden.

Der Oberste Gerichtshof ließ einen der Anklagepunkte fallen und reduzierte die Strafe im Dezember vergangenen Jahres auf 18 Monate. Vorige Woche verfügte das Jerusalemer Amtsgericht eine Verlängerung der Haftdauer um einen weiteren Monat, nachdem Olmert sich der Rechtsbehinderung in verschiedenen Fällen für schuldig erklärt hatte. 

Quelle: Israelische Botschaft in Berlin


Irak: Islamische IS-Milizen gehen radikal gegen den Valentinstag vor

An den wichtigsten Straßenkreuzungen in Mossul erinnerten in den vergangenen Tagen Plakate des Islamischen Staates daran, dass das Feiern des Valentinstages im Gedenken an den heiligen Valentin, den Schutzpatron der Verliebten, verboten ist: Edith-Breburda

Die Plakate forderten dazu auf, sich von den westlichen Gewohnheiten zu distanzieren, die auf die Überlieferung von „ungläubigen Christen“ zurückgehen würden.

Wie einheimische Beobachter berichten, sollen Kämpfer der dschihadistischen Milizen in den vergangenen Tagen auch Märkte und Geschäfte kontrolliert haben, um festzustellen, ob dort typische Geschenke zum Verkauf angeboten wurden, wie dies vor der Besatzung durch den Islamischen Staat üblich war.

Der Valentinstag, der am 14. Februar gefeiert wurde, hatte sich in den vergangenen Jahrzehnten als „Fest der Verliebten“ auch unter jungen Arabern etabliert, unabhängig von deren Religionszugehörigkeit.

Bereits in den vergangenen Jahren hatten dschihadistische Patrouillen per Lautsprecher die Geschäfte dazu aufgerufen, jene Waren, die am Valentinstag verkauft werden, aus ihren Lagern zu entfernen.

Quelle: Fidesdienst / Foto: Dr. Edith Breburda


Aufruf wegen Übergriffen gegen Christen unter Asylbewerbern in Deutschland

Pressemeldung der Evangelischen Allianz:

Aufgrund der zunehmenden Fülle an Berichten über Verfolgung und Gewalt gegenüber christlichen Flüchtlingen in vielen Unterkünften in Deutschland ist das mit uns verbundene Werk „Open Doors“ seit mehreren Wochen dabei, einen Überblick über die Situation zu gewinnen und einen Bericht dazu zu erstellen.4077304320

Häufig werden solche Vorfälle vertuscht oder verharmlost und kommen nicht an die Öffentlichkeit. Deshalb ist es unser gemeinsamer Auftrag, unseren Geschwistern zu helfen und Politiker dazu zu bewegen, einen wirksamen Schutz zu gewährleisten.

Wenn Sie oder Ihnen bekannte Personen in unmittelbarem Kontakt mit christlichen Flüchtlingen stehen und somit aus erster Hand Informationen über solche Vorfälle haben, nehmen Sie bitte Kontakt mit „Open Doors“ auf, damit das Werk mit einem kurzen Fragebogen genauere Informationen erfassen kann. Telefon 06195-6767255.


Rufen die Gerechten, so hört sie der HERR

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:

Psalm 34 (33),4-5.6-7.16-17.18-19.

Verherrlicht mit mir den HERRN,
lasst uns gemeinsam seinen Namen rühmen.
Ich suchte den HERRN, und ER hat mich erhört,
ER hat mich all meinen Ängsten entrissen.

Blickt auf zu ihm, so wird euer Gesicht leuchten,
und ihr braucht nicht zu erröten.
Da ist ein Armer; er rief, und der HERR erhörte ihn.
ER half ihm aus all seinen Nöten.

Die Augen des HERRN blicken auf die Gerechten,
seine Ohren hören ihr Rufen.
Das Antlitz des HERRN richtet sich gegen die Bösen,
um ihr Andenken von der Erde zu tilgen.

Rufen die Gerechten, so hört sie der HERR;
ER entreißt sie all ihren Ängsten.
Nahe ist der HERR den zerbrochenen Herzen,
ER hilft denen auf, die zerknirscht sind.

 


Berlin: Christliche Flüchtlinge erneut massiv von Muslimen bedroht

„Sechs Christen aus unserer Gemeinde wurden in der Aufnahmeeinrichtung im Flughafen Tempelhof von einer Gruppe muslimischer Flüchtlinge massiv wegen ihres christlichen Glaubens bedroht“, berichtete Pfarrer Dr. Gottfried Martens von der Dreieinigkeits-Gemeinde der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK) in Berlin-Steglitz am gestrigen Sonntag auf der Facebook-Seite der Gemeinde. Junge Christin bei Gottesdienst für den Frieden in Syrien

Rund 1.200 christliche Flüchtlinge, größtenteils muslimische Konvertiten aus dem Iran, Afghanistan, aber auch aus arabischen Herkunftsländern, gehören zu Martens‘ Gemeinde – und immer wieder erfährt der Seelsorge von Übergriffen gegen seine Gemeindeglieder. „Als einer von den Christen daraufhin den muslimischen Wachschutz um Hilfe bat, verweigerte der ihnen jegliche Hilfe und jeglichen Schutz“, heißt es weiter:

50 muslimische Asylbewerber greifen Christen an

„Darauf stürzten sich etwa 50 muslimische Bewohner der Aufnahmeeinrichtung auf die Christen, verprügelten und verletzten sie.“  – Den Christen sei es gelungen, sich in ein Zimmer zu flüchten. Die herbeigerufene Polizei habe es nur durch den Einsatz mehrerer Polizeihunde geschafft, „ein Pogrom zu verhindern.“

Die Christen seien schließlich von der Polizei befreit und in den nächsten Hangar verlegt worden. „Dort zittern sie nun davor, dass die muslimischen Angreifer aus dem Nachbarhangar zu ihnen herüberkommen und sie umbringen.“  –  Mittlerweile berichtet Dr. Martens, man habe „in Tempelhof eine Lösung gefunden“:

Er habe „erfahren, dass die christlichen Flüchtlinge rausgeschmissen und auf die Straße gesetzt wurden. Sie sind nun obdachlos.“  – Pastor Martens wendet sich immer wieder mit Nachrichten über Angriffe auf christliche Flüchtlinge an die Öffentlichkeit und setzt sich mit Nachdruck für eine getrennte Unterbringung christlicher und muslimischer Flüchtlinge ein, auch wenn dies als generelle Forderung heikel und keineswegs optimal sei.

Es gebe aber in der sich zuspitzenden Situation gegenwärtig offenbar keine andere wirksame Lösung, den erforderlichen Schutz zu gewährleisten.

Quelle: http://www.selk.de

Foto: Bistum Regensburg


Israel: Erneut palästinensische Terrorangriffe auf Soldaten und Zivilisten

Am Wochenende kam es wieder zu mehreren Terrorangriffen auf israelische Sicherheitskräfte.

Sonntagnacht eröffneten zwei Terroristen mit selbstgemachten M-16 Gewehren das Feuer auf israelische Polizisten in der Nähe des Damaskus-Tors in der Altstadt von Jerusalem. Die Polizisten erwiderten das Feuer und töteten die Angreifer. Nach Medienberichten war einer der Angreifer ein palästinensischer Polizist. 1403634115528

Am Samstag (13.2.) stach eine Frau am Grab der Patriarchen in Hebron auf einen Soldaten und einen palästinensischen Mann, der sie davon abhalten wollte, ein. Die Angegriffenen wurden leicht bis mittelschwer verletzt. Die Terroristin wurde durch Schüsse von Sicherheitskräften getötet.

Ebenfalls am Samstag rannte ein Mann mit einem Messer auf eine Gruppe Polizisten am Mazmoriya-Checkpoint in der Nähe von Har Homa/Jerusalem zu. Ein weiterer Polizist, der das Gebiet über Sicherheitskameras überwachte, sah dies und alarmierte die Polizeibeamten, die den Angreifer erschossen, bevor er jemanden verletzen konnte.

Seit Beginn der jüngsten palästinensischen Terrorwelle im September 2015 sind 30 Menschen durch Terroristen getötet worden. 351 Menschen wurden verletzt.


Altes Testament, Buch Levitikus: „Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.“

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:

Lev 19,1-2.11-18:

Der HERR sprach zu Moses:
Rede zur ganzen Gemeinde der Israeliten, und sag zu ihnen:
Seid heilig, denn ich, der HERR, euer Gott, bin heilig.

Ihr sollt nicht stehlen, nicht täuschen und einander nicht betrügen.
Ihr sollt nicht falsch bei meinem Namen schwören;
du würdest sonst den Namen deines Gottes entweihen. Ich bin der HERR.

Du sollst deinen Nächsten nicht ausbeuten und ihn nicht um das Seine bringen.
Der Lohn des Tagelöhners soll nicht über Nacht bis zum Morgen bei dir bleiben.

Du sollst einen Tauben nicht verfluchen
und einem Blinden kein Hindernis in den Weg stellen;
vielmehr sollst du deinen Gott fürchten. Ich bin der HERR.

Ihr sollt in der Rechtsprechung kein Unrecht tun.
Du sollst weder für einen Geringen noch für einen Großen Partei nehmen;
gerecht sollst du deinen Stammesgenossen richten.

Du sollst deinen Stammesgenossen nicht verleumden und dich nicht hinstellen
und das Leben deines Nächsten fordern. Ich bin der HERR.

Du sollst in deinem Herzen keinen Hass gegen deinen Bruder tragen.
Weise deinen Stammesgenossen zurecht,
so wirst du seinetwegen keine Schuld auf dich laden.

An den Kindern deines Volkes sollst du dich nicht rächen und ihnen nichts nachtragen.
Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.
Ich bin der HERR.