Das Karlsruher Urteil zur Sodomie und die Folgen der sexuelle Revolution

Von Günter Mayer

Sodomie  –  dies ist der juristische Fachausdruck für „Sex mit Tieren“   –  war seit Bismarcks Zeiten in Deutschland ein Straftatbestand (zuletzt § 175b StGB). Diese Regelung aus dem Kaiserreich hat die Weimarer Republik, die Nazi-Zeit und die CDU-regierten ersten Jahre Bundesrepublik überlebt. Zumindest die überwältigende Mehrheit der Deutschen sah darin den Schutz eines von christlicher Ethik geprägten Menschenbildes. Es ging also um die damalige Vorstellung von Menschenwürde. Tierschutz war in dieser Zeit nicht so ausgeprägt wie heute. paragraph_300x3001

Als nach dem moralischen Umsturz 1968 im Jahr 1969 die bisherige CDU-Regierung von der Koalition SPD/FDP abgelöst wurde, war – offenbar einem dringenden Bedürfnis folgend – die Aufhebung des § 175b StGB eines der ersten strafrechtlichen Änderungen welche die neue Regierung auf den Weg brachte.

Der Geist der neuen „Bumbs-Gesellschaft“ im Geist der 68er Jahre, vertrug es nicht mehr, der „freien Sexualität“ solche strafrechtlichen Schranken aufzuerlegen. Wir erinnern uns; es war die Zeit als ernstzunehmende Politiker ungestraften Sex mit Kindern forderten. Und so blieb es bis zum Jahr 2013.

Es ging nicht um Menschenwürde oder ein – gar christlich geprägtes – Menschenbild, was jene Kräfte antrieb, welche eine Revision forderten. Nein, es ging „ums Tier“! Kräfte aus der heute übermächtigen Tierlobby waren es, welche zum Schutz der „insoweit willenlosen und wehrlosen Tieren“ eine Neuregelung forderten, nachdem das bisherige Tierschutzgesetz als Rechtsgrundlage für eine Bestrafung nicht ausreichte oder dies zumindest fraglich war. Die CDU/SPD-Regierung zierte sich eine Zeit lang, denn schließlich war ja die Aufhebung des § 175b StGB den damaligen Genossen ein wichtiges Anliegen.

Schließlich konnte sich die Lobby durchsetzen und das Tierschutzgesetz wurde um den § 3 Nr. 13 ergänzt, nachdem nun „Sex mit Tieren“ als Ordnungswidrigkeit geahndet werden kann; wohl bemerkt: nicht als Straftat. 0022

Interessant in diesem Zusammenhang ist die Formulierung, welche auch das Bereithalten von Tieren für ordnungswidrig erklärt, wenn ein Dritter der Sexpartner sein soll. Somit muss es wohl „Tier-Bordelle“ gegeben haben, welche im bisherigen rechtsfreien Raum ihre Dienste anboten. Ob jene, welche sich durch das neue Gesetz in ihrer Freiheit eingeschränkt fühlten und das Bundesverfassungsgericht anriefen, zu diesen „Geschäftsleuten“ gehörten, weiß der Verfasser nicht. Jedenfalls hat das Gericht (1 BvR 1864/14) keine verfassungsrechtlichen Bedenken gesehen. Die Tiere werden ihm dankbar sein.

Die Alt-68er Tendenz „Sex für alle mit allen“ hat eine neue Grenze erfahren, zumal der Schutz der Kinder vor sexuellen Übergriffen strafrechtlich derart verschärft wurde, dass einige Regelungen von durchaus anständigen Juristen kritisiert wurden und eine Einschränkung keine politische Mehrheit finden würde. Die Ereignisse von Köln werden einen verstärkten Schutz der Frauen zur Folge haben.

Also wird die „Sex-Lobby“ andere Verbote ins Visier nehmen. Es bietet sich derzeit nur § 176 StGB an. Kaum hatte Kardinal Kasper in seiner bekannten Rede die Geschiedenen, welche sich aus ehrbaren Gründen nicht trennen können, dazu aufgefordert, „wie Geschwister zusammen zu leben“, als der Deutsche Ethikrat die Aufhebung des § 176 StGB (Sex unter Geschwister) forderte. Mal sehen, was noch auf uns zukommt, falls nicht die größere Sexualmoral der Muslime den „Christen“ Grenzen setzt.

Der Verfasser Günter Mayer ist Fachbuch-Autor und Justizoberamtsrat i.R. aus Kaiserslautern


Der Arzt als Heiler damals und heute

Von Dr. med. Edith Breburda

Wird im Jahre 2016 die „Sterbehilfe“ in der gesamten USA legalisiert? In Amerika wird darüber heftig diskutiert. Anstoß dazu gab die Legalisierung im Bundestaat Kalifornien. dr-breburda1

Viele Organisationen, unter ihnen die „Gesellschaf für Behinderte“, Pro-Life und andere Glaubensgemeinschaften, sprechen sich gegen ein „Recht zu Sterben“ aus.

Am einflussreichsten ist die Amerikanische Medizinische Gesellschaft (AMA), die strikt gegen Euthanasie und „Sterbehilfe“ ist. Ein derartiges Handeln hat schwerwiegende Folgen für die Gesellschaft und widerspricht der Rolle des Arztes als Heiler.

Vom 7. bis 9. Januar 2016 veranstaltete die AMA in Tucson, Bundesstaat Arizona, eine Tagung, in der Gesetzgeber mit führenden Ärzten der USA über Strategien und Innovationen in der Medizin debattierten. Das Thema: die heutigen Interessen in die Realität von Morgen umzusetzen. Die Amerikanische Medizinische Gesellschaft betont den Schutz des Arzt-Patienten Verhältnisses.

Hauptsprecher war der Standford-Bestsellerautor und Infektiologe Prof. Dr. Abraham Verghese (siehe Foto). Er hob die längst vergessene Rolle des Arztes als Heiler hervor.

Heute im Zeitalter der Bigdata verliert man den Blick auf den Patienten. Während sich früher der Arzt, seine Kollegen und Studenten am Krankenbett versammelten und Smalldata registrierten, trifft man sich heute im Konferenzraum.Dr. VEgese

Ein Kinderarzt, der in die Amerikanische Gesellschaft für Pädiater aufgenommen werden will, muss acht kleine Patienten in der Stunde sehen. Im Durchschnitt darf der Kranke nur 14 Sekunden über seine Beschwerden reden, bis er vom Arzt unterbrochen wird. Für eine richtige Anamnese fehlt also die Zeit.

Patienten müssen sofort allerlei Tests, inklusive CT, Röntgen durchlaufen, bevor man sie manuell untersucht. Vielleicht leidet der Kranke nur an Windpocken, aber das sieht man erst, nachdem die Testresultate vorliegen, wobei man es mit einem Blick hätte diagnostizieren können.

Viele Mediziner sind sich nicht mehr bewusst, dass der Patient auch einen Rücken hat. Einfache Anamnese-Geräte, wie z.B. ein Reflexhammer, hat heute kein Arzt mehr in der Kitteltasche. In der Abrechnung erscheint jedoch, dass alle Reflexe geprüft wurden.

In einem hyperdigitalen computerisierten Zeitalter vergisst man, dem Patienten seine Aufmerksamkeit zu schenken. Der Durchschnittsarzt verbringt seinen Tag mit 4000 Computerklicks. Er kämpft sich durch elektronische Daten und sieht den Patienten fast überhaupt nicht mehr. Ein Computerscreen lenkt ihn ab und ist nicht selten schuld an einer Fehldiagnose.

Für einen Patienten ist es nicht wichtig, wie viele Titel der Arzt erworben hat, sondern wie mitfühlend und geübt er mit ihm interagiert. Das Geheimnis, welches einen guten Arzt ausmacht, besteht darin, wie sehr er sich seiner Patienten annimmt.

Früher, als die Medizin längst noch nicht so fortgeschritten war, sah man Ärzte als Helden der Menschheit an. Obwohl man kaum Krankheiten heilen konnte, gaben sie dem Patienten Hoffnung. Man war nicht mehr machtlos gegenüber einem Gebrechen, weil der Arzt als Heiler auftrat. Man fühlte sich dem Arzt verbunden und hatte eine besondere Beziehung zu ihm.

Seine Tätigkeit wurde zu einem Ritual, die einen transformierte und zur Heilung beitrug. Der Patient wurde akzeptiert und ernstgenommen. Auch wenn der Arzt nicht viel mehr machte, als eine ordentliche Anamnese durchzuführen, und dem Patienten zuzuhören. Gerade Geschichten geben uns Anleitungen für das Leben.

Das 1887 entstandene Gemälde „The Doctor“ (The Tate, Britain) von Sir Luke Fildes zeigt uns recht beeindruckend den idealen, hingebungsvollen Arzt der damaligen Zeit.

Die zentrale Figur ist der sich konzentrierende Arzt, der seine Blicke auf den kleinen Patienten richtet, der sein Krankenlager auf zwei Stühlen errichtet hat. Im Hintergrund steht der hilflose Vater, der seine Hand auf die Schulter seiner betenden Frau legt. Das Britische Medizinische Journal schreibt 1892 über das Gemälde:

„Das Bild zeigt den typischen Arzt. Einen ehrlichen Gentleman, der sein Bestes tut, um unser Leiden zu erleichtern. Eine ganze Bibliothek voller Bücher würde nicht reichen, den Berufsethos des Arztes besser zu beschreiben. Durch Mr. Fildes sehen wir den Arzt als einen hingebungsvollen, vertrauensvollen Mann der sich voller Zuneigung seiner Patienten annimmt.

Auch wenn er in der prae-Antibiotischen Zeit selber hilflos war, Infektionen zu heilen, leistete er doch Beistand. Im Grunde ist er fast genauso hilflos wie die Eltern, die nur drei Meter von ihm weg und vier Gesellschaftsklassen unter ihm sind. Die Standesunterschiede verschwimmen in dem Bild, in dem sehr viel Mitgefühl und eine humanitäre Bindung dargestellt werden.“ (1)

Offen bleibt die Frage, wann ein Arzt heute noch am Bett des Patienten sitzt? Man hat nicht mal mehr die Zeit, den Kranken zu berühren. Für den Bestsellerautor der New York Times und Arzt Professor Abraham Verghese ist es ein großes Anliegen, eine Balance zwischen Tradition und Technologie in der Medizin zu finden.

Die Arzt-Patienten-Beziehung muss beschützt werden. Weder die Klinik-Verwaltung noch der Gesetzgeber sollten dem Arzt vorschreiben, wie er mit dem Patienten interagieren muss. Das trifft besonders zu, wenn man dem Arzt den Auftrag erteilt, mit seinem Patienten eine Sterbe- und Palliativ-Diskussion zu führen und dies per Unterschrift nachweisen muss. Gesetzgeber sollten nicht ultimativ in Fragen wie Abtreibung oder „Sterbehilfe“ das letzte Wort haben.

Die Amerikanische Medizinische Gesellschaft ist davon überzeugt, dass man es dem Arzt überlassen muss, die optimale und angebrachte Behandlung anzuwenden. Er muss weiterhin fähig sein, diese Dinge mit seinem Patienten ehrlich zu diskutieren. Alles andere gefährdet das Patienten Arzt Verhältnis (2).

Literatur:
Moore J: What Sir Luke Fildes 1887 painting The Doctor can teach us about the practice of medicine today. The Britisch Journal of General Practice, 1. March 2008,
State Legislative Strategy Conference. Propelling Today’s advocacy into tomorrow’s reality. Tucson, AZ. Jan. 7-9 2016BookCoverImage

Unsere Autorin Dr. med. Edith Breburda ist Bioethik-Expertin und Veterinär-Medizinerin (Tierärztin); sie lebt in den USA (Bundesstaat Wisconsin).

Weiterführende Literatur, Artikel und Bücher von Dr. Edith Breburda: http://scivias-publisher.blogspot.com/p/blog-page.html

Ediths Buch-Neuerscheinung REPRODUKTIVE FREIHEIT vom Juni 2015: https://charismatismus.wordpress.com/2015/06/20/neuerscheinungbuch-empfehlung-reproduktive-freiheit-von-dr-edith-breburda/

Dieses sachkundige und zugleich verständliche Buch “Reproduktive Freiheit” (viele bioethische und aktuelle Themen) kann portofrei für 22,30 Euro bei uns bezogen werden: felizitas.kueble@web.de (Tel. 0251-616768)

Fotos: Dr. Edith Breburda


Wohl denen, die Gottes Gebote befolgen!

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:
Psalm 119 (118),1-2.4-5.7-8.

Wohl denen, deren Weg ohne Tadel ist,
die leben nach der Weisung des HERRN.
Wohl denen, die seine Gebote befolgen
und ihn suchen von ganzem Herzen.

Du hast deine Befehle gegeben,
damit man sie genau beachtet.
Wären doch meine Schritte fest darauf gerichtet,
deinen Gesetzen zu folgen!

Mit lauterem Herzen will ich dir danken,
wenn ich deine gerechten Urteile lerne.
Deinen Geboten will ich immer folgen.
Lass mich doch niemals im Stich!

 


Wir trauern um Anna Weiser aus Münster

Von Felizitas Küble

Am Freitag vergangener Woche verstarb meine jüngere Schwester Annemarie an schwerer Krankheit – siehe hier meinen Nachruf:  https://charismatismus.wordpress.com/2016/02/14/trauer-um-meine-schwester-annemarie-rip/Scannen0007 - Kopie

Nur drei Tage später, am Montagvormittag, erfuhr ich vom nächtlichen Tod meiner älteren Freundin Theresia Anna Weiser (siehe Foto) aus Münster, die ich seit ca 14 Jahren gut kenne.

Diese traurige Nachricht überraschte mich sehr, denn wenngleich Anna schwer gehbehindert war, kam sie mir ansonsten noch relativ gesund vor. Am Tag zuvor besuchte ich sie nach der hl. Messe in der St.-Ägidii-Kirche, wo die Liturgie im überlieferten Ritus gefeiert wird.

Auch Frau Weiser ging  –  solange es ihre Gesundheit erlaubte  –  stets in die „alte Messe“, die von verschiedenen Priestern zelebriert wird, meistens von Benediktinerpater Dr. Chrysostomus Ripplinger OSB. Der freundliche und fürsorgliche Geistliche (siehe 3. Foto) besuchte Anna regelmäßig und brachte ihr die hl. Kommunion.Digital Camera

Das 2. Foto zeigt Frau Weiser mit Pfarrer Dr. hc. Hans Stein und mir beim Besuch in der Reha-Klinik von Telgte vorigen Herbst.

Pfarrer Stein stammt aus Oberschlesien, Anna Weiser aus Rückers in Niederschlesien (Grafschaft Glatz), einem kleinen Städtchen nahe der böhmisch-tschechischen Grenze. Heute heißt es auf polnisch Szczytna. Pfarrer Stein kennt diesen Ort recht gut, weil er dort auf dem Weg nach Tschechien schon öfter durchgefahren ist.

Anna  –  geboren am 18.12.1931  – ist nach Kriegsende mit ihren Eltern und Geschwistern aus Schlesien geflohen und hat sich Ende der 40er Jahre im westfälischen Münster niedergelassen. Dort pflegte die ledig gebliebene Katholikin hingebungsvoll ihre Eltern, die sie sehr liebte. Wenn sie auf ihre Eltern, vor allem auf ihren geschätzten Vater, zu sprechen kam, kullerten oft vor lauter Rührung die Tränen herunter.

Als Anna Weiser noch gut auf den Beinen war, reiste sie lebenslustig in die weite Welt oder setzte sich mit ihrer Nichte Barbara auf den Rücken der Pferde zum gemeinsamen Ausritt.

Zudem ging sie gerne auf Pilgerfahrten, etwa ins nahegelegene Telgte, einem im Münsterland sehr bekannten Marienwallfahrtsort  – oder nach Wigratzbad im Allgäu, nach Lourdes usw.  014_11A

Eine besondere Verehrung hegte sie für Papst Benedikt, aber auch für Erzbischof Johannes Dyba, dessen Seligsprechung sie herbeisehnte. Über unseren Gedenkband für Erzbischof Dyba „Der Löwe von Fulda“ hat sie sich daher besonders gefreut. Bei meinem letzten Besuch lag dieses Buch auf ihrem Tisch.

Die Beisetzung von Frau Weiser erfolgt am kommenden Donnerstag (25.2.) um 11 Uhr auf dem Waldfriedhof Lauheide in der Nähe von Telgte, einem bekannten Wallfahrtsstädtchen im Münsterland. Pater Ripplinger (siehe letztes Foto) wird die Beerdigung im traditionellen Ritus vornehmen, auch Pfr. Stein wird dabei sein.

Wer kommen möchte, möge sich bitte bei mir melden (Tel. 0251-616768), damit wir Fahrgemeinschaften bilden können (der Friedhof ist ziemlich entlegen, nur selten fährt ein Bus)  – und auch, damit man dem Gasthaus in etwa die Personenzahl nennen kann, die sich nach der Beerdigung dort versammelt.

Das Requiem bzw. Seelenamt zelebriert Pater Dr. Chrysostomus Ripplinger am kommenden Freitag, den 26.2., um 18 Uhr in der St-Ägidii-Kirche in Münster im überlieferten Ritus.

Möge der Ewige unserer lieben Theresia Anna Weiser seine immerwährende Freude  und Anteil an seiner Herrlichkeit schenken!


Warum verweigern islamische Staaten die Aufnahme von muslimischen Flüchtlingen?

Von Wilfried Puhl-Schmidt

Warum nehmen die reichen islamischen Staaten keine Flüchtlinge auf? Kein Schlepperboot landet an muslimischer Küste. Nach Aussage von Herrn Aiman Mazyek, Generalsekretär des Zentralrates der Muslime in Deutschland (ZMD), sind 80% der Asylbewerber in Deutschland Muslime.

In diesem Zusammenhang empfehle ich den Artikel „Wo bleibt die Solidarität“ in der Tageszeitung „Die Welt“ vom 16.2.2016. _SITE_MUNDO_4d95e5470607b

Der deutsch-jüdische Publizist Henryk M. Broder fragt z. B. mit seiner ebenso sachlichen wie spitzen Feder, warum die saudi-arabische Regierung die Zeltstädte rund um Mekka, die für die Pilger gebaut sind und 11 Monate im Jahr leer stehen, nicht für Flüchtlinge öffnet.

Warum eigentlich muten die muslimischen Staaten ihren Brüdern und Schwestern die gefährliche Reise nach Europa zu, statt ihnen eine Zuflucht zu bieten? Wo bleibt die islamische Solidarität und Barmherzigkeit?

Unwillkürlich muss ich an die „Organisation der Islamischen Konferenz“ (OIC) denken, deren heute 57 Mitglieder bei der UNO im Jahre 1969 die Absicht deutlich machten, Israel zu beseitigen und das Islamische Recht (Scharia) als alles umfassende Rechtsform in westlichen Ländern durchzusetzen.

Der Mekka-Gipfel von 2005 bestätigte in einem Zehn-Jahres-Programm dieses Vorhaben, welches letztlich den muslimischen EU-Einheitsmenschen und ein Kalifat plant.

Ich habe lange Jahre gegen solche Gedanken in mir gekämpft, bis ich von einem muslimischen Wissenschaftler auf ein Arbeitspapier der Islamischen Liga aus dem Juli 1993 hingewiesen wurde. In diesem Papier wird ausdrücklich eine Migration von Muslimen nach Europa gefordert, um hier Missionierungszentren zu errichten. Einwanderung wird als eine Form von Djihad betrachtet.

Ich behaupte freilich nicht, dass jeder muslimische Flüchtling den Auftrag der Islamischen Liga von 1993 im Hinterkopf hat. Mir ist jedoch klar, dass die reichen islamischen Staaten durch ihre Weigerung, Flüchtlinge aufzunehmen, ganz bewusst Millionen Muslime in Richtung Europa lenken.

Es geht letztlich um die Islamisierung Europas mit allen Konsequenzen, vor denen Gutmenschen die Augen verschließen.

Quelle und vollständiger Artikel hier: http://www.schalom44.de/2016/02/19/die-leeren-zeltstaedte-von-mekka/