Warum verweigern islamische Staaten die Aufnahme von muslimischen Flüchtlingen?

Von Wilfried Puhl-Schmidt

Warum nehmen die reichen islamischen Staaten keine Flüchtlinge auf? Kein Schlepperboot landet an muslimischer Küste. Nach Aussage von Herrn Aiman Mazyek, Generalsekretär des Zentralrates der Muslime in Deutschland (ZMD), sind 80% der Asylbewerber in Deutschland Muslime.

In diesem Zusammenhang empfehle ich den Artikel „Wo bleibt die Solidarität“ in der Tageszeitung „Die Welt“ vom 16.2.2016. _SITE_MUNDO_4d95e5470607b

Der deutsch-jüdische Publizist Henryk M. Broder fragt z. B. mit seiner ebenso sachlichen wie spitzen Feder, warum die saudi-arabische Regierung die Zeltstädte rund um Mekka, die für die Pilger gebaut sind und 11 Monate im Jahr leer stehen, nicht für Flüchtlinge öffnet.

Warum eigentlich muten die muslimischen Staaten ihren Brüdern und Schwestern die gefährliche Reise nach Europa zu, statt ihnen eine Zuflucht zu bieten? Wo bleibt die islamische Solidarität und Barmherzigkeit?

Unwillkürlich muss ich an die „Organisation der Islamischen Konferenz“ (OIC) denken, deren heute 57 Mitglieder bei der UNO im Jahre 1969 die Absicht deutlich machten, Israel zu beseitigen und das Islamische Recht (Scharia) als alles umfassende Rechtsform in westlichen Ländern durchzusetzen.

Der Mekka-Gipfel von 2005 bestätigte in einem Zehn-Jahres-Programm dieses Vorhaben, welches letztlich den muslimischen EU-Einheitsmenschen und ein Kalifat plant.

Ich habe lange Jahre gegen solche Gedanken in mir gekämpft, bis ich von einem muslimischen Wissenschaftler auf ein Arbeitspapier der Islamischen Liga aus dem Juli 1993 hingewiesen wurde. In diesem Papier wird ausdrücklich eine Migration von Muslimen nach Europa gefordert, um hier Missionierungszentren zu errichten. Einwanderung wird als eine Form von Djihad betrachtet.

Ich behaupte freilich nicht, dass jeder muslimische Flüchtling den Auftrag der Islamischen Liga von 1993 im Hinterkopf hat. Mir ist jedoch klar, dass die reichen islamischen Staaten durch ihre Weigerung, Flüchtlinge aufzunehmen, ganz bewusst Millionen Muslime in Richtung Europa lenken.

Es geht letztlich um die Islamisierung Europas mit allen Konsequenzen, vor denen Gutmenschen die Augen verschließen.

Quelle und vollständiger Artikel hier: http://www.schalom44.de/2016/02/19/die-leeren-zeltstaedte-von-mekka/


3 Kommentare on “Warum verweigern islamische Staaten die Aufnahme von muslimischen Flüchtlingen?”

  1. I. Jacob sagt:

    Danke für diesen wichtigen Beitrag, aber ich glaube kaum, dass die Grünen, die gerne die Nazi-Keule gegen kritische Stimmen schwingen, belehrbar sind. Auch bei manchen Funktionären der EKD hab ich meine Zweifel, wenn Käsmann schon die 50 Gebote mehr oder weniger der neuen globalen Weltordnung anpreist. Es ist verantwortungslos von Chrislam-Funktionären gegenüber den Juden und anders Gläubigen, die dadurch irgendwann als Ungläubige (darunter zählen auch Muslime, die sich nicht den Scharia Gesetzen unterwerfen wollen) in akuter Lebensgefahr schweben. Sie sind die Steigbügelhalter für die Abschaffung der Glaubensfreiheit.
    Der politische, radikale Islam ist mit dem Grundgesetz unvereinbar, weil er eine politisch religiöse Vorherrschaft auch in Gastländern anstrebt. Wir brauchen keine Wiederholung der Bartholomäusnacht, wo diesmal andere Religionsgruppen sich blutig abschlachten, weil sie meinen, im Namen Gottes zu töten, aber in Wahrheit Gottes Schöpfung und seine Schöpfungskinder in seinem Universum missbrauchen. Mohammed hat den Begriff Ungläubige, Schöpfungskinder, die Gottes Schöpfung mit Füßen treten, missbraucht, um als Feldherr andere unter sein Glaubensdogma zu unterwerfen. Viele Ex-Muslime haben Politiker darauf aufmerksam gemacht und ich bin wütend, dass die Sicherheit friedliebender Bürger so leichtfertig auf das Spiel gesetzt wurde. Was können wir tun, vor allem islamische Länder unterstützen, die humanitäre Hilfe leisten, uns dafür einsetzen, dass afrikanische Clankämpfe beendet werden und wenn es sein muss mit Handelsboykotten und dafür Hilfe in den Flüchtlingslagern, die humanitäre Pflicht einfordern, wir können nicht den ganzen afrikanischen Kontinent hier beherbergen, das endet, wie AK Schmidt sagte, in Mord und Totschlag. Aber na ja Brüssel schwelgt im Globalisierungsfieber und hat wahrscheinlich noch nicht geschnallt, dass sich die amerikanischen Präsidentschaftskandidaten kaum um die Träume der Eurokraten scheren und sich für ihre Bürger als erstes einsetzen wollen und TTIP mit großer Mehrheit ablehnen. Eine Frechheit wäre es, wenn die Entscheidungen weiter über den Kopf der Bevölkerung hinweg entschieden wird und das im Expresstempo. Nicht jeder Smartie ist ein guter Smartie.

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  2. Bernhard sagt:

    Man muss differenzieren. Manche islamische Länder nehmen sehr wohl Flüchtlinge auf. Der kleine Libanon (nur halb so groß wie Hessen!) hat m.W. eine Million aufgenommen, Jordanien auch sehr viele. Auch die viel gescholtene Türkei beherbergt gegenwärtig sehr viele (wobei es wohl Tendenzen gibt, die weiterzuleiten).
    In einigen Ländern könnten nur wenige unterkommen. Die arabische Halbinsel ist großenteils Wüste.

    Es stimmt aber, dass die muslimische Solidarität oft nicht sonderlich ausgeprägt ist. Und es gibt natürlich Bestrebungen, Europa auf diesem Weg zu islamisieren. Das Angebot Saudi Arabiens, 200 Moscheen zu finanzieren, spricht Bände.

    Jedoch haben die vielen, die vor Krieg und auch vor wirtschaftlichen Not fliehen, anderes im Sinn, als Europa zu islamisieren. Berichten zufolge haben Salafisten unter Flüchtlingen wenig Erfolg. Auch unter der „autochthonen“ Bevölkerung sind Missionierungsversuche bislang wenig erfolgreich. Die Anzahl der konvertierten Deutschen ist sehr überschaubar.
    Die Strategie der Islamisierer ist wohl eher, die angestammte Bevölkerung zahlenmäßig aus zu stechen.

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  3. Werner Keweloh sagt:

    RE: Gut formuliert, obgleich man die Beispiele noch um viele erweiteren könnte! Ich habe als Entwicklungshelfer. der in zwei moslemischen Staaten gelebt hat, das ZK der Dt. Kath. auf diese Gefahr aufmerksam gemacht. Antwort: „Wir müssen uns auf den Boden des GG stellen.“ Auf diese Weise werden die beiden großen Kirchen dann auch in einigen Jahren soviel Substanz verloren haben ( 220 000 bis 240 000 Austritte pro Jahr), daß sie sich nicht mehr gegen die Überschwemmung wehren können.

    Ich habe auf dem Altonaer Platz in Köln 2 x öffentlich dagegen gesprochen. Als ich weiter entdeckte, daß beide Kirchen ihre erklärten Feinde in Afrika massiv unterstützten, habe ich meinen Austritt erklärt und bin heute – gut aufgehoben – bei den Piusbrüdern in Bonn.

    MfG! Ihr W. Keweloh

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