33 Autoren beleuchten Dybas herausragende Bedeutung für Kirche und Welt

Von Dr. Eduard Werner

Die Verlegerin Felizitas Kueble präsentiert hier den Erinnerungsband „Der Löwe von Fulda“ für Erzbischof Dr. Johannes Dyba mit Beiträgen von 33 Autoren aus Kirche, Kultur und Publizistik.

Darunter befinden sich auch mehrere evangelische Theologen und PublizisteFürs CF verwendenn, die mit Erzbischof Dyba in Kontakt standen und seinen Glaubensmut bewunderten. Das allein zeigt schon die überkonfessionelle Bedeutung dieses Erzbischofs.

Die 33 Autoren beleuchten zwar sehr verschiedene Wirkungsweisen Dybas. Sie stimmen jedoch alle überein in der Feststellung, dass dieser Bischof für den Lebensschutz und für die Glaubwürdigkeit christlicher Verkündigung eine herausragende Bedeutung hatte, die auch über seine Lebenszeit hinauswirkt.

Wenn der „Schein“, der die straffreie Tötung von ungeborenen Kindern ermöglicht, zur Sprache kam, sagte Erzbischof Dyba regelmäßig: „Ich werde doch jetzt keine feigen Kompromisse eingehen, wenn ich weiß, dass ich in nicht allzu langer Zeit vor meinem ewigen Richter stehen werde.“

Was diesen Mann von vielen anderen Menschen unterschied, war offenbar sein Glaube an das Gericht Gottes und an das ewige Leben. Erstaunlich, wenn das bei einem Bischof von allen Beiträgern als Besonderheit empfunden wird!

Wohl deshalb bestätigt auch der evangelische Theologieprofessor Beyerhaus dem katholischen Bischof, dass ihn auch viele Protestanten als ihren Bischof ansahen. Der früher evangelische Pastor Peter Kemmether bekennt, dass er durch Erzbischof Dyba angeregt wurde, katholischer Priester zu werden.

Jeder der 33 Beiträge spornt dazu an, Erzbischof Dyba mit Bekennermut nachzueifern. Vielleicht werden sich spätere Generationen so dankbar an Bischof Dyba erinnern, wie wir uns heute an den Priester und Kirchenlied-Dichter Friedrich von Spee erinnern.

Spee hat vor Jahrhunderten so aufopferungsvoll vor der Hexenverfolgung gewarnt, wie in unserer Zeit Erzbischof Dyba vor der massenhaften Kindestötung warnte. Beide Priester kämpften einen zunächst aussichtslos erscheinenden Kampf gegen den Zeitgeist.

Hoffen wir, dass sich eines Tages auch das Anliegen Dybas  –  die Rettung der ungeborenen Kinder  –  ebenfalls durchsetzen wird. Dann werden nicht nur die 33 Autoren dankbar an Erzbischof Dyba denken. Dieses Buch ist sehr zu empfehlen.

Buch-Daten: Felizitas Küble (Hrsg.): Der Löwe von Fulda. Ökumenische Würdigung eines guten Hirten. KOMM-MIT-Verlag Münster 2015.  –  ISBN 978-3-921090-98-5. – 14,80 Euro.

Bestellungen an: Tel.0251- 616768, Mail: felizitas.kueble@web.de

Quelle: http://blog.forum-deutscher-katholiken.de/?p=6414

 


Ein Opfer des Lobes: „Wer rechtschaffen lebt, dem zeige ich mein Heil“

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:

Psalm 50 (49),8-9.16bc-17.21.23.

Nicht wegen deiner Opfer rüge ich dich,
deine Brandopfer sind mir immer vor Augen.
Doch nehme ich von dir Stiere nicht an
noch Böcke aus deinen Hürden.

Was zählst du meine Gebote auf
und nimmst meinen Bund in deinen Mund?
Dabei ist Zucht dir verhasst,
meine Worte wirfst du hinter dich.

Das hast du getan, und ich soll schweigen?
Meinst du, ich bin wie du?
Ich halte es dir vor Augen und rüge dich.
Wer Opfer des Lobes bringt, ehrt mich;
wer rechtschaffen lebt, dem zeig‘ ich mein Heil.

 


Evangelikaler Gnadau-Dachverband bekräftigt die Ehe von Mann und Frau

Keine Leitungsaufgaben für praktizierende Homosexuelle

Im Streit um theologische Positionen innerhalb der evangelikalen Bewegung hat die Mitgliederversammlung der größten Dachorganisation – der Evangelische Gnadauer Gemeinschaftsverband – eine Erklärung verabschiedet.

In ihr spricht sie sich für die traditionelle Ehe aus. Zum Thema Homosexualität wird geäußert: „Weil die Lebensform eines Menschen immer ‚mit-spricht‘ und ‚mit-verkündigt‘, berufen wir Menschen, die in einer gleichgeschlechtlichen Partnerschaft leben, weder in den Verkündigungsdienst noch in Leitungsaufgaben. Denn Leben und Lehre gehören zusammen“, so der Wortlaut. Ob Aufgaben anderer Art auch betroffen sind, wird nicht erläutert. BILD0222

Die Erklärung beschloss die Versammlung dieser Vereinigung Landeskirchlicher Gemeinschaften mit über 200.000 Mitgliedern am Abend des 19. Februar in Schwäbisch Gmünd.

Weiter heißt es in der – wie verlautet – mit „breiter Mehrheit“ beschlossenen Erklärung: „Wir bekennen uns unverändert dazu, dass Gott den Menschen als Mann und Frau geschaffen hat.“

Gott segne die Ehe von Mann und Frau in besonderer Weise. Der Trausegen sei ein einzigartiger Segen für die eheliche Gemeinschaft von Mann und Frau und könne darum nicht auf eine andere Lebensform übertragen werden.

In der lebenslangen Einehe habe die menschliche Sexualität einen einzigartigen Raum zur Entfaltung und Gestaltung: „Menschen, die nicht in einer Ehe leben, sind unabhängig von Geschlecht und Alter zur Enthaltsamkeit aufgerufen, zu der Gott ‚Wollen und Vollbringen’ schenken kann.“

Damit folgte die Mehrheit der Mitgliederversammlung in der Frage der Homosexualität nicht ihrem Präses Michael Diener, der in Interviews gewünscht hatte, dass auch Christen, die ihre Gleichgeschlechtlichkeit praktizieren, Mitarbeiter in evangelikalen Gemeinschaften sein können.

Quelle: http://www.idea.de/thema-des-tages/artikel/groesste-evangelikale-organisation-nein-zu-homosexuellen-predigern-83702.html

Foto: Evita Gründler


Polizeigewerkschaft: Politik verursacht Flüchtlingsprobleme und läßt Polizei im Stich

Die Vorfälle in Clausnitz (Sachsen) bei der Ankunft eines Flüchtlingsbusses ziehen eine breite Diskussion nach sich. DPolG-Bundesvorsitzender Rainer Wendt sagte gegenüber der Huffington Post: „Die Politik verursacht die Probleme in der Flüchtlingskrise und lässt die Polizei mit den Folgen alleine“.

Passiere dann jedoch etwas, würden „die Parteien den Beamten die Schuld an der Eskalation geben“, mahnt Wendt. Er kritisiert den massiven Stellenabbau bei der Polizei in den vergangenen Jahren.


Deutsche und Franzosen gemeinsam gegen sprachlich-kulturelle Gleichmacherei

21.2.2016: Internationaler Tag der Muttersprachen

Der Verein Deutsche Sprache (VDS) und der französische Sprachverein Avenir de la Langue Française (Zukunft der französischen Sprache) fordern gemeinsam die Regierungen und Parlamente ihrer Länder auf, ihre nationalen Sprachen und Kulturen nicht dem geplanten Freihandels­abkommen TTIP zu opfern.  flaggen 40 400

„Wir haben nichts gegen den einfachen Austausch von Waren und Ideen, aber unter dem Druck eines schranken­losen Marktes fürchten wir die Abwertung unserer Sprachen zu ’nicht­tarifären Handels­hindernissen'“, erklären die beiden Vorsitzenden, der Dortmunder Wirtschafts­professor Dr. Walter Krämer und der Ex-Diplomat Albert Salon, ehem. französischer Botschafter. Denn der Zwang zur globalen Einheits­sprache Englisch sei in TTIP – wenn auch nicht offen ausgesprochen, so doch implizit – mit eingebaut.

Ferner fordern die Sprachvereine eine Ausnahme für Kulturgüter: „Bücher, Filme und Theaterproduktionen sind keine beliebig reproduzierbare Massenware“, erklären die Vorsitzenden. Europas Bürger wollten ein Abkommen, das Kulturgüter nicht so behandelt wie Autoteile, Fleischwaren oder Staubsauger und das europäische Filmschaffen nicht schutzlos der Marktmacht Hollywoods ausliefert.

Beide Vereine erinnern daran, dass im Oktober 2005 die Mitgliedstaaten das UNESCO-Übereinkommen zum Schutz und zur Förderung der kulturellen Vielfalt mit überwältigender Mehrheit bei nur zwei Gegenstimmen, darunter die USA, unterzeichnet haben. Die USA haben damals schon eine Sonderrolle für die Kultur abgelehnt.

Quelle: http://www.vds-ev.de/presse/pressemitteilungen/1580-deutschland-und-frankreich-gemeinsam-gegen-kulturelle-gleichmacherei


Wären eure Sünden rot wie Scharlach, sie sollen weiß werden wie Schnee

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: Jes 1,10.16-20:

Hört das Wort des HERRN, ihr Herrscher von Sodom! Vernimm die Weisung unseres Gottes, du Volk von Gomorra! Tagesimpuls

Wascht euch, reinigt euch! Lasst ab von eurem üblen Treiben! Hört auf, vor meinen Augen Böses zu tun! Lernt, Gutes zu tun! Sorgt für das Recht! Helft den Unterdrückten! Verschafft den Waisen Recht, tretet ein für die Witwen!

Kommt her, wir wollen sehen, wer von uns recht hat, spricht der HERR. Wären eure Sünden rot wie Scharlach, sie sollen weiß werden wie Schnee. Wären sie rot wie Purpur, sie sollen weiß werden wie Wolle.

Wenn ihr bereit seid zu hören, sollt ihr den Ertrag des Landes genießen. Wenn ihr aber trotzig seid und euch weigert, werdet ihr vom Schwert gefressen. Ja, der Mund des HERRN hat gesprochen.