Bayern nimmt keine neuen Schulden auf – gleichzeitige Tilgung alter Schulden

Der Freistaat hat finanzpolitisch die Nase vorn

Seit einem Jahrzehnt setzt der Freistaat Bayern mit einem Staatshaushalt ohne neue Schulden finanzpolitische Maßstäbe. Bayerns Finanzminister Markus Söder bezeichnete anlässlich dieses Jubiläums Bayern mit seiner soliden Haushaltspolitik als „Stabilitätskern Deutschlands“. alle_parlamente_01_59949a9a6f

Bayern hatte im Jahr 2006 als erstes deutsches Bundesland einen Haushalt ohne neuen Schulden vorgelegt. Anfang 2012 hatte Ministerpräsident Horst Seehofer zudem angekündigt, das Bayern bis zum Jahr 2030 schuldenfrei sein werde und damit begonnen, Schulden zu tilgen: Im Zeitraum von 2012 bis 2016 liegt die Schuldentilgung bei rund 3,6 Milliarden Euro.

Edmund Stoiber, der vor zehn Jahren als Ministerpräsident den ausgeglichenen Haushalt initiierte, sagte: „Für mich war klar: Hohe Verschuldung bedeutet Abhängigkeit, niedrige Verschuldung bedeutet Unabhängigkeit.“ – Er stimme der Äußerung Seehofers zu: „Die Soliden sind die Starken!“

Stoiber nahm auch Bezug auf die aktuelle Flüchtlingssituation: „Welches Bundesland ist in der Lage, ein Integrationspaket von über einer halben Milliarde Euro zu schnüren? Das ist Bayern! Damit spielt es finanziell in der Champions League!“

Quelle und vollständiger Text hier: http://www.csu.de/aktuell/meldungen/maerz-2016/bayern-finanzpolitische-nr-1/



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