Israel: Bibelhandschrift „Codex von Aleppo“ ins Weltdokumentenerbe aufgenommen

Der Codex von Aleppo, der als die weltweit älteste überlebende Kopie der hebräischen Bibel gilt, wurde dieser Tage in das UNESCO-Weltdokumentenerbe aufgenommen.

Das als „Codex von Aleppo“ oder einfach „Krone“ (von hebr. Keter) bezeichnete Manuskript wird von Wissenschaftlern als die verlässlichste und genauste Kopie der hebräischen Bibel bewertet und wird nach wie vor als sichere Quelle für Text, Kantillation und Vokabular benutzt. Der Codex von Aleppo wurde im Norden Israels um 930 n. Chr. geschrieben.

Nachdem er von dort aus nach Jerusalem gebracht wurde, gelangte er über Kairo nach Aleppo. Man ging einige Zeit davon aus, er sei während der Ausschreitungen in Aleppo 1947, bei denen die antike Synagoge niedergebrannt wurde, zerstört worden.

Zehn Jahre später tauchte er wieder auf, nachdem er in einer geheimen Operation von Syrien nach Israel geschmuggelt wurde. Dauerhaft ausgestellt ist der Codex im Israel Museum in Jerusalem.

Das UNESCO-Weltdokumentenerbe besteht bereits aus über 300 Dokumenten – darunter drei weitere aus Israel, beispielsweise die Gedenkblätter der Holocaust-Gedenkstätte Yad VaShem.

Quelle: Israelisches Tourismusministerium, israelische Botschaft in Berlin


Indien: Entsetzen wegen Mordanschlag auf Nonnen und kirchliche Helfer in Jemen

Am Rande ihrer Vollversammlung in Bangalore bringen die indischen Bischöfe “Sorge, Entsetzen und Trauer nach dem niederträchtigen Anschlag” zum Ausdruck, bei dem am vergangenen 4. März in Aden (Jemen) 16 Menschen, darunter vier Ordensfrauen (Mutter-Teresa-Schwestern), ermordet wurden.   _SITE_MUNDO_4d95e5470607b

Eine der vier ermordeten Schwestern aus der „Kongregation der Missionarinnen der Nächstenliebe“, Schwester Anselma, stammt aus der indischen Diözese Gumla im Unionsstaat Jharkhand.

Die rund 180 versammelten Bischöfe der Katholischen Bischofskonferenz in Indien (CBCI) beteten gemeinsam für die Opfer und bringen der von Mutter Teresa von Kalkutta gegründeten Kongregation ihr Beileid zum Ausdruck.

Die Oberhirten wünschen sich auch eine baldige Freilassung des indischen Paters Tom Uzhunnalil, der bei dem Attentat verschleppt wurde und sich noch in den Händen der mutmaßlich islamischen Terroristen befindet.

Die Ordensgemeinschaft der Mutter-Teresa-Schwestern bekräftigen in einer offiziellen Verlautbarung, dass sie auch nach dem Massaker in Jemen ihre Tätigkeit im Land fortsetzen und „Armen und Bedürftigen dienen“ werden. Im Mutterhaus des Ordens in Kalkutta fand ein Trauergottesdienst für die ermordeten Mitschwestern statt.

Quelle: Fidesdienst


Dr. Frauke Petry zum AfD-Ergebnis bei den hessischen Kommunalwahlen

Die AfD-Vorsitzende Dr. Frauke Petry (siehe Foto) erklärt zu den Ergebnissen der Kommunalwahlen in Hessen: AfD-Petry

„Ich gratuliere unseren erfolgreichen Wahlkämpfern in Hessen zu phänomenalen Ergebnissen bei den dortigen Kommunalwahlen. Mein Dank geht an die vielen Bürger des Landes, die ihr Vertrauen der AfD entgegengebracht haben.

Die hessischen Kommunalwahlen machen deutlich, dass die Diffamierungs- und Verleumdungsstrategie beim Wähler nicht verfängt. Die Macht der etablierten Parteien bröckelt, CDU und SPD verlieren deutlich. Auch die Grünen werden vom Wähler abgestraft. 

Durchweg zweistellige Ergebnisse, teilweise sogar über 20 Prozent, senden ein deutliches Signal.“

 

 

 

 


Besorgter Brief an Ministerpräsident Kretschmann und die Grünen

Almut Rosebrock

Almut Rosebrock

Von Almut Rosebrock

Sehr geehrter Herr Kretschmann, sehr geehrte Grüne!

Ich verfolge die Berichte über die „Demos für alle“ aus Bonn, kann leider nicht mitdemonstrieren, weil es zu weit ist. Es ist auch mein Anliegen, was dort vertreten wird.

In Ihrer Politik werden die Interessen von Minderheiten  –  gerade gegenüber Kindern und Jugendlichen, die dadurch in grundsätzliche Gefahr der Desorientierung geraten können  –  meiner Ansicht nach zu stark „berücksichtigt“.

In dieser komplexen und bereits „wankenden“ Welt gibt es für mich ganz andere anzupackende Herausforderungen, besonders auch in der Erziehung des Nachwuchses. Bedenken so vieler unbescholtener, vernünftiger Bürger sind unbedingt ernstzunehmen – und nicht zu verunglimpfen!

Die Aktionen der Antifa, der Gegendemonstrierenden gehen einfach zu weit! Zur Meinungsfreiheit – die hier ja zu Recht hochgehalten wird – gehört es, auch differierende Meinungen aushalten und akzeptieren zu können. Andersherum wird das möglichst umfassend erwartet.

Ich bitte Sie, sich von der Antifa und ihren teils gewalttätigen Entgleisungen zu distanzieren. Es gilt, in dieser Gesellschaft an gegenseitiger Wertschätzung der anderen Bürger festzuhalten – auch bei anderen Meinungen!

Bitte berücksichtigen Sie die Anliegen der besorgten Bürger, die in großer Zahl auf die Straße gehen – und teils zum ersten Mal in ihrem Leben auf einer Demonstration sind!

Mit freundlichen Grüßen – und in der Hoffnung auf ein weiterhin friedliches und achtungsvolles Zusammenleben in unserem schönen Land!

Almut Rosebrock

HIER der Bericht über die jüngste „Demo für alle“ in Stuttgart, auf die sich unsere Autorin  – eine Apothekerin und evangelische Familienmutter –  bezieht: https://charismatismus.wordpress.com/2016/02/29/stuttgart-grossartiger-erfolg-der-elternrechts-kundgebung-demo-fuer-alle-trotz-massiver-linksextremer-stoerungen/


Singt und spielt dem HERRN, preist seinen heiligen Namen!

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:

Psalm 30 (29),2.4.5-6ab.6cd.12a.13b.

Ich will dich rühmen, HERR,
denn du hast mich aus der Tiefe gezogen
und lässt meine Feinde nicht über mich triumphieren.
HERR, du hast mich herausgeholt aus dem Reich des Todes,
aus der Schar der Todgeweihten mich zum Leben gerufen.

Singt und spielt dem HERRN, ihr seine Frommen,
preist seinen heiligen Namen!
Denn sein Zorn dauert nur einen Augenblick,
doch seine Güte ein Leben lang.

Wenn man am Abend auch weint,
am Morgen herrscht wieder Jubel.
Du hast mein Klagen in Tanzen verwandelt,
HERR, mein Gott, ich will dir danken in Ewigkeit.