Israel: Fünf Terrorangriffe in 24 Stunden: Student aus USA ermordet, 12 Verletzte

Hamas begrüßt die Terrorwelle öffentlich

Am Dienstag und Mittwoch (8./9. März) kam es innerhalb von weniger als 24 Stunden zu fünf Terrorangriffen, bei denen ein Mensch ermordet und zwölf weitere verletzt wurden.

Dienstagabend (8.3.) begann ein Terrorist am Eingang zum Hafen von Jaffa, direkt neben Tel Aviv, auf Passanten einzustechen. Er setzte seine Angriffe auf der Strandpromenade von Tel Aviv fort und verletzte zehn Menschen, bevor er von der Polizei getötet wurde.

Taylor Force (siehe Foto), ein Student der Vanderbilt-University in Nashville (Tennessee), USA, besuchte Israel auf Kosten seiner Universität, um die florierende Start-up-Szene kennenzulernen.  Er wurde vom Attentäter tödlich verwundet und verstarb auf dem Weg zum Krankenhaus. Er war gemeinsam mit seiner Frau in Israel, die bei dem Angriff schwer verletzt wurde.

Ebenfalls am Dienstagabend kam es zu zwei weiteren Angriffen. In der Altstadt von Jerusalem griff eine Palästinenserin Grenzpolizisten mit dem Messer an. Sie wurde getötet.

In Petach Tikvah wurde ein Israeli von einem Terroristen mit dem Messer am Hals angegriffen. Dem Opfer gelang es, sich das Messer aus dem Hals zu ziehen und damit den Terroristen zu töten.

Am Mittwoch (9.3.) wurde eine Anwohnerin von Bei Hanina an der Tramhaltestelle am Damaskus-Tor in Jerusalem schwer verletzt, als zwei Terroristen versuchten, Polizisten und Zivilisten zu überfahren und das Feuer auf sie eröffneten. Die Terroristen wurden getötet.

Der Sprecher der Hamas, Sami Abu Zuhri begrüßte die Anschläge: „Die Hamas gratuliert zu den drei heroischen Einsätzen heute Abend in Tel Aviv, Jerusalem und Jaffa und sieht dies als Beweis für das Versagen all dieser Theorien, die Intifada abzubrechen, die weitergehen wird bis zum Erreichen ihrer Ziele. Die Hamas feiert die Märtyrer, die bei diesen Einsätzen [ins Paradies] aufgestiegen sind und bestätigt, dass ihr reines Blut, mit Gottes Hilfe, der Zünder für die Ausweitung der Intifada sein wird.“

Seit Beginn der jüngsten Terrorwelle im September 2015 wurden 34 Menschen getötet und 394 verletzt. 

Quelle: Israelische Botschaft in Berlin


Langenargen: AfD-Wahlhelfer wurde von Zeitungsjournalist ins Gesicht geschlagen

Ein AfD-Wahlhelfer wurde laut AfD-Pressemitteilung auf dem Marktplatz in Langenargen am Bodensee von einem Journalisten der „Schwäbischen Zeitung“ tätlich angegriffen. Alice Weidel-150x150

AfD-Bundesvorstandsmitglied Dr. Alice Weidel (siehe Foto), die zugegen war, kommentiert diesen Vorfall wie folgt: 

„Der Stand war am 10.3.2016 ordnungsgemäß angemeldet. Nichtsdestotrotz wurden wir von dem Journalisten Andy H., der sich als solcher nicht zu erkennen gab, zunehmend durch aufdringliches Fotografieren belästigt.

Auf die Aufforderung, dies über Gebühr zu unterlassen, wurde er gewalttätig. Er schlug auf elektronische Geräte ein. Seine Aggression kulminierte, als er unserem Wahlkampfhelfer mit der Faust mitten ins Gesicht schlug. 

Die Polizei wurde verständigt, gegen den Journalisten, der sich weigerte, seinen Namen zu nennen und flüchtete, wurde eine Strafanzeige wegen Körperverletzung erstattet. Passanten halfen, die Identität des Täters herauszufinden.

Dieses Verhalten von Seiten des Medienvertreters ist ein Offenbarungseid. Wenn mittlerweile selbst Journalisten sich nicht mehr anders als mit Gewalt zu helfen wissen, dann steht es schlecht um unsere Demokratie. Die AfD wird mittlerweile auf allen Ebenen im demokratischen Wettbewerb behindert. Unsere Wahlplakate wurden fast vollständig zerstört oder bis zur Unkenntlichkeit verschandelt.

Trauriger Höhepunkt meines Wahlkampfes war auch, dass die Lokalzeitung „Südkurier“ aus verlagspolitischen Gründen einen im Januar geschlossenen Vertrag über unsere Veranstaltungshinweise kurzfristig Ende Februar in der heißen Wahlkampfphase gebrochen hat.

Betroffen waren die Veranstaltungen mit dem Spitzenkandidaten Baden-Württembergs, Prof. Dr. Jörg Meuthen, und der Bundesvorsitzenden Dr. Frauke Petry. Das ist nicht nur inakzeptabel, sondern lässt um unseren gesellschaftlichen Zustand tief blicken.“

 

 


Panoramablick auf die Erdkugel ab 11. März im Gasometer Oberhausen

Normalerweise sitzen Wettersatelliten in der ersten Reihe, wenn es um den besten Blick auf die Erde geht. Im Gasometer Oberhausen kann allerdings ab dem 11. März 2016 jeder diesen ganz speziellen Blick auf den blauen Planeten werfen: S143_TWF0694_Gasometer-Oberhausen_20-Meter-Erde_Wunder-der-Natur_Copy_Gasometer_Oberhausen_l

Im mächtigen, 100 Meter hohen Turm des Industrie-Denkmals schwebt für die neue Ausstellung „Wunder der Natur“ als Highlight eine Erdkugel mit 20 Metern Durchmessern. Aus Satellitendaten hat das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) Stück für Stück und Schicht für Schicht eine Animation erstellt, die von zwölf Projektoren auf die Erdkugel gespielt wird.

„Unser Ziel ist es, zum einen die Schönheit der Erde zu zeigen und zum anderen den Blick wie aus dem All zurück zur Erde zu ermöglichen“, sagt Nils Sparwasser vom Earth Observation Center des DLR.

1,5 Millionen Bilder erzeugten die Forscher dafür. Das Ergebnis: Eine Erdkugel, auf der sich Tag und Nacht abwechseln oder auch Wolkenbänder die Luftströmungen um die Erde sichtbar machen. Wer mit dem Panorama-Aufzug an der Innenwand des Gasometers in die Höhe fährt, blickt umgerechnet aus 36.000 Kilometern Entfernung auf den Erdball.

Zudem zeigt der Gasometer Oberhausen 150 großformatige Fotos von Tieren und Pflanzen von namhaften Fotografen wie Frans Lanting, Rob Kesseler, Tim Flach oder Anup Shah.

„Mir ist keine größere künstliche Erde in dieser Form bekannt“, erläutert Nils Sparwasser vom DLR: „Am Anfang allerdings standen Datensätze von den verschiedensten Satelliten, mit und ohne Wolkenbedeckung, bei Tag oder auch bei Nacht und auch mit Phänomenen, die das menschliche Auge selbst nicht wahrnehmen kann. Die Herausforderung war es, diese Daten zusammenzubringen und daraus die bestmögliche Animation zu erstellen.“

Aus einzelnen Stücken und Informationen der Fernerkundungsdaten, aus Radarsatelliten der SRTM-Mission bis hin zu Messungen der Wettersatelliten, wurde so nach und nach das große Ganze. Alle Puzzleteile wurden aufeinander abgestimmt und zusammengesetzt – „und das alles ergab eine 3D-Abbild der Erde“.

Quelle und vollständiger Artikel mit Video über die Produktion der Erdkugel: http://www.dlr.de/dlr/presse/desktopdefault.aspx/tabid-10172/213_read-17109/#/gallery/22338


Moses ist für die abgefallenen Israeliten „in die Bresche gesprungen“

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche

Psalm 106 (105),19-20.21-24.

Sie machten am Horeb ein Kalb
und warfen sich vor dem Gußbild nieder.
Die Herrlichkeit Gottes tauschten sie ein
gegen das Bild eines Stieres, der Gras frißt.

Sie vergaßen Gott, ihren Retter,
der einst in Ägypten Großes vollbrachte,
Wunder im Lande Hams,
furchterregende Taten am Schilfmeer.

Da faßte ER einen Plan, und ER hätte sie vernichtet,
wäre nicht Moses, sein Erwählter, für sie in die Bresche gesprungen,
so daß Gott sie im Zorn nicht vertilgte.
Sie verschmähten das köstliche Land;
sie glaubten seinen Verheißungen nicht.

 


Nostradamus-Vortrag von Bernd Harder am 11. März 2016 in Nürnberg

Bei der GWUP-Regionalgruppe Mittelfranken gibt’s am Freitag (11. März) den Vortragharder_bernd von Bernd Harder (siehe Foto) zum Thema:

„Nostradamus – Meisterprophet oder Scharlatan? Ein Mythos wird entschlüsselt”

Aus der Ankündigung:

„Kaum geht eine schlechte Nachricht um die Welt, schon haben Nostradamus-Fans einen passenden Vierzeiler ihres Idols parat.

Kriege, Terroranschläge, Attentate – fast alle Katastrophen der Menschheit lassen sich in sein kryptisches Werk hineinlesen, zu dem auch mysteriöse Zeichnungen gehören sollen, die 1994 in der römischen Nationalbibliothek entdeckt wurden.

Aber was steckt wirklich hinter dem Mythos des Sehers? Und warum brauchen so viele einen Propheten wie ihn?

GWUP-Pressesprecher und Autor Bernd Harder unterzieht die Nostradamus-Vorhersagen einer kritischen Analyse. Er trennt die modernen Interpretationen geschäftstüchtiger Autoren von der historischen Bedeutung des Renaissance-Gelehrten und begibt sich auf Spurensuche ins 16. Jahrhundert.”

Wann: Freitag, 11. März, 19.30 Uhr

Wo: Kutscherhaus, Kinkelstraße 12, Nürnberg

 


Ägypten: Justizminister sucht „Lösung“ für verurteilte christliche Schüler

Das ägyptische Justizministerium wird den Fall der wegen „Beleidigung des Islam“ verurteilten koptischen Schüler eingehend prüfen. Damit solle verhindert werden, dass das Leben der Schüler ruiniert werde. IGFM-menschenrechtede-8174_01_dd53c02859

Gleichsam wolle man aber auch Maßnahmen verhindern, die zu weiteren sektiererischen Spannungen in Minya führen könnten. Dies teilte der Justizminister, Ahmed al-Zind, mit, der für seine ablehnende Haltung gegenüber islamistischen Gruppen bekannt ist.

Wie das Internetportal “Copts United” berichtet, hatten sich in den vergangenen Tagen mehrere Abgeordnete mit dem Minister getroffen und ihn gebeten, sicherzustellen, dass die betroffenen Jugendlichen den Schulabschluss machen können.

Ein ägyptisches Gericht in Minya hatte Ende Februar vier koptische Schüler wegen „Beleidigung des Islam“ verurteilt. Drei der vier Schüler wurden zu fünf Jahren Haft verurteilt, der vierte noch minderjährige Schüler soll die Strafe in einer Jugendhaftanstalt abbüßen.

Unterdessen bat ein koptischer Verein Präsident Abdel Fattah al-Sisi um eine Amnestie für die vier Jugendlichen.

Quelle: Fidesdienst