Die CDU in Baden-Württemberg angesichts der rot-grünen Gender-Ideologie

Mathias von Gersdorff0653a-bildungsplan-demo-1-2-1448b12b252812529

Die Perspektiven eines historisch tiefen Abschneidens der CDU bei der Landtagswahl am 13. März 2016 in Baden-Württemberg könnten erhebliche Folgen für den Kampf gegen den geplanten grün-roten „Bildungsplan“ und die damit verbundene Einführung des Genderismus in die Schulen haben.

Bis vor wenigen Wochen sah es so aus, als ob die CDU und ihr Spitzenkandidat Guido Wolf stärkste Fraktion im Landtag werden. Je nachdem, wie stark die AfD abschneiden sollte, würden Koalitionen mit der SPD oder mit den Grünen möglich sein. Auch eine Koalition aus CDU, SPD und FDP war angedacht.

Unter diesen Umständen wäre  an die Spitze des Bundeslandes mit Guido Wolf ein Politiker gekommen, der gegen den Bildungsplan und die Einführung von „Gender“ in den Schulen war, wenngleich er seine Position nicht besonders stark betont hat.

Inzwischen sehen die Umfragenwerte für die CDU katastrophal aus. Aufgrund der Tatsache, dass Kanzlerin Merkel in der Flüchtlingspolitik alles tut, was ihre Partei bei den Landtagswahlen extrem schwächt, könnte sich dieses Ergebnis am Sonntag bewahrheiten.

In der CDU macht man sich deshalb jetzt Gedanken über eine mittlerweile leicht möglich gewordene grün-schwarze Koalition, also eine, in der die Christdemokraten der kleinere Partner in einer Koalition mit den Grünen sein würden.Grünes Poster

Eine solche Konstellation wurde von Guido Wolf vehement ausgeschlossen. Doch das scheint der CDU zunehmend egal zu sein: Sollte die CDU tatsächlich so schlecht abschneiden, würde Wolf nicht einmal mehr am Verhandlungstisch sitzen.

Thomas Strobl, der CDU-Landesvorsitzende, würde dort die Geschicke der Partei übernehmen.

BILD: Ausgerechnet die Grünen präsentieren sich im Wahlkampf mit ihren Plakaten als familienfreundliche Partei

Strobl kandidierte im Sommer 2015 für den Spitzenplatz bei der Landtagswahl, doch er unterlag seinem Konkurrenten Wolf. Bei den gegenwärtigen Umfragewerten ist das für ihn sogar positiv. Guido Wolf, der während des Wahlkampfes kaum Profil entwickeln und auch nichts gegen Merkels Flüchtlingspolitik anrichten konnte, könnte am Montag als der totale Versager dastehen.

Das wäre die Stunde von Thomas Strobl. Er hat keine Probleme, mit den Grünen als Juniorpartner zu koalieren.

Für die Bildungsplan-Gegner ist das aber eine düstere Perspektive, denn Strobl gehört zum liberalen Flügel der Partei. Mehrmals hat er sich für die komplette Gleichstellung gleichgeschlechtlicher Partnerschaften mit der Ehe ausgesprochen. Auch in Puncto  „Gender-Mainstreaming“ hat er wenig Bedenken. Aus eigenem Antrieb wird er nichts gegen den Genderismus in den Schulen unternehmen.

Ganz leicht wird er es aber trotzdem nicht haben. Die anvisierten Erfolge der AfD werden der CDU insbesondere in den Städten schaden. Im ländlichen Bereich sollte die CDU deshalb wesentlich besser abschneiden als in Stuttgart, Karlsruhe, Mannheim etc. Die Folge wäre: Die neue Landtagsfraktion würde kleiner, aber konservativer werden.

In einer solchen Situation wird entscheidend sein, wer die meisten Menschen gegen den grün-roten Bildungsplan mobilisieren  kann. Schließlich kann es sich selbst Thomas Strobl nicht leisten, Politik gegen die eigene Basis zu betreiben.

Unser Autor Mathias von Gersdorff aus Frankfurt leitet die Aktion „Kinder in Gefahr“ und schreibt regelmäßig über aktuelle Themen auf seinem Blog: http://mathias-von-gersdorff.blogspot.de/2016/03/bw-landtagswahl-cdu-und-gender-erhat.html


4 Kommentare on “Die CDU in Baden-Württemberg angesichts der rot-grünen Gender-Ideologie”

  1. Thomas Lutz sagt:

    Liberal ? Liberal in was für einem Sinn ? Liberal heist übersetzt Freiheit.
    Jedem echten Liberalen muß Gender und dieser Bildungsplan wegen der Verlogenheit sauer aufstossen bis zum kotzen.

    Liberal das bedeutet denen, die sich so nennen, doch nur noch Beliebigkeit, Richtungslosigkeit – liberal nennt sich doch heute jeder, der keinerlei profil hat und schon gar keinen Charakter. Liberal ist aber im Eigentlichen etwas ganz anderes.
    Classischer Liberalismus das ist eigentlich Liberalität und das ist nicht Beliebigkeit.
    Das ist nicht GENDER

    Gefällt 1 Person

    • Nun, Ayn Rand als Vertreterin des neoliberalen Ordoliberalismus als sozialdarwinistischer Raubtierkapitalismus hielt auch den Umweltschutz für überflüssig – siehe auch den „Objektivismus“ als ihre Idoelogie dazu. Der Neoliberalismus ist postmodern-dekadent und werte-relativistisch und sophistisch und rabulistisch und manipulativ und irrational.
      Siehe auch die christliche Psychologin Christa Meves zu Gender und Genderismus und ideologischem Feminismus und die ÖDP und das internationale Schiller-Institut und den Internetauftritt von Eva Hermann und Christa Meves und Gabriele Kuby und Birgit Kelle.

      http://www.gabriele-kuby.de

      Gefällt mir

  2. Thomas Lutz sagt:

    Gut soll das hier Wahlwerbung für eine schon seit langem verkommene CDU sein.
    Mit den Grünen zu koalieren scheint schon lange in den Köpfen der CDU herum zu spuken.

    Ganz klar bin ich ein Gegner von Gender und dem Bildungsplan.
    Allerdings glaube ich kaum, dass hier die CDU etwas bewirken wird.
    Ausserdem geht es um viel mehr als nur den Bildungsplan, auch die Energiepolitik, die Klimalüge und natürlich der Asyl-Missbrauch (Frau Merkel selbst) stehen in dieser Wahl zur Disposition.
    In dieser Wahl gibt es für einen aufrichtigen Christen nur die AFD.
    Und nach der Wahl ist vor der Wahl.
    Weiter für Freiheit und Rechtstaat.

    Gefällt 1 Person

  3. Adolf Breitmeier sagt:

    Ein total verlogenes Plakat für eine – nach meiner Meinug – total verlogene Partei (außen scheinbar ein Hauch GRÜN, aber inne FEUERROT, so richtig altkommunistisch, halt Kretschmann). Aber es wirkt!

    Gefällt 1 Person


Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s