Sinnvolles von Werner Sinn zur Asyldebatte

Von Pastor Jakob Tscharntkejakob1_160

Gott sei Dank, es gibt sie noch: Menschen, die klar denken können. Zu diesen Persönlichkeiten gehört ganz offenkundig auch Prof. Dr. Hans-Werner Sinn, der scheidende Chef des ifo-Instituts.

Dieses Institut an der Universität München ist eine Forschungseinrichtung, die sich als eines der größten Wirtschaftsforschungsinstitute Deutschlands mit der Analyse der Wirtschaftspolitik beschäftigt und monatlich den ifo-Geschäftsklimaindex ermittelt.

Als Chef einer solchen Einrichtung muß man klar und zukunftsorientiert denken können.

Weil Dr. Sinn das kann, deshalb spricht er sich gegen eine weitere Zuwanderung von „Flüchtlingen“ nach Deutschland aus. Er fordert dagegen, was für jeden klardenkenden Menschen ohnehin das Nächstliegende ist: man müsse den Leuten vor Ort oder in unmittelbaren Nachbarländern helfen, wo sie in Sicherheit seien.

Der „Frankfurter Neuen Presse“ gegenüber führt der Ökonom aus: „Wenn wir alle Bürgerkriegsflüchtlinge aus Afrika mit der gleichen Begründung aufnehmen wollten, würden wir die Grenzen des technisch und soziologisch Machbaren um ein Vielfaches überschreiten.“

Er betont dabei die Verpflichtung Deutschlands, „politisch Verfolgten, also nicht den Bürgerkriegsflüchtlingen, Asyl zu gewähren“. Der Anteil dieser Menschen habe im vergangenen Jahr aber nur 0,7 Prozent der erledigten Anträge betragen! be2004_38_551

Diese Zahlen offenbaren, wie dramatisch Politik und Medien uns für dumm verkaufen wollen, wenn Merkel & Co. wiederholt davon gesprochen haben: Das Asylrecht kennt keine Obergrenze.

Erstens ist dieser Satz falsch, wie Staatsrechtler betonen. Das Asylrecht kennt sehr wohl Obergrenzen, z.B. wenn die Grenzen des wirtschaftlich Machbaren überschritten und die gesellschaftliche Ordnung und Sicherheit in Gefahr gebracht werden.

Zweitens geht dieser Satz von Merkel & Co. an der Wirklichkeit völlig vorbei. Denn wenn von geschätzt 3,5 Millionen Zuwanderern im Jahr 2015 tatsächlich 0,7% echte Asylbedürftige und –berechtigte waren, dann wären das grade mal 24.500!

Und wenn wir die möglicherweise massiv heruntergelogene Zahl von 1,6 Millionen Zuwanderern im Jahr 2015 zugrunde legen, dann wären darunter sogar nur 11.200 echte Asylberechtigte. Bei dieser Zahl hätte wohl niemand in Deutschland das Stichwort „Obergrenze“ bemühen müssen.

Prof. Hans-Werner Sinn ist auch zu danken, daß er mit seiner wichtigen Unterscheidung von echten Asylbedürftigen eeinerseits und Bürgerkriegsflüchtlingen andererseits, von Wirtschaftsflüchtlingen und sonstigen Invasoren noch gar nicht zu reden, die Verlogenheit von Politik und Medien aufdeckt, wenn jeder Kritiker des merkelschen Zuwanderungswahnsinns sofort als „Asylgegner“ diffamiert wird.

Diese Verunglimpfung erfahre ich selbst seit einem halben Jahr in verschiedenen Medien regelmäßig. Dabei dürfte der ganz große Teil der so Diffamierten tatsächlich nichts anderes wollen als Hans-Werner Sinn auch: daß Asylbedürftige selbstverständlich bei uns Schutz und Aufnahme finden. Daß Bürgerkriegsflüchtlinge vor Ort versorgt werden. Daß auch sonst der Not und Armut in der Welt begegnet werden muß.

Aber verbunden mit der realistischen Einschätzung, daß Deutschland die Armut dieser Welt nicht beheben kann, schon gar nicht im Merkelschen Alleingang!

Unser Autor Jakob Tscharnke (siehe Foto) ist Pastor einer evangelischen Freikirche im oberschwäbischen Riedlingen

Quelle für die Zitate von Dr. Sinn: http://www.t-online.de/nachrichten/deutschland/gesellschaft/id_77307270/ifo-chef-sinn-fordert-zuwanderung-von-fluechtlingen-stoppen.html


3 Kommentare on “Sinnvolles von Werner Sinn zur Asyldebatte”

  1. Nobody sagt:

    Wenn man so alle Ereignisse zusammenfasst, geht es wohl um die Vernichtung des Wirtschaftsstandortes Deutschland. Möllemann war ein entschiedener Gegner der Umverteilungspolitik, womit man durchaus über einen längeren Zeitraum auch die katastrophale wirtschaftliche Lage eines Landes verschleiern und umverteilen kann, bis die armen und reichen Länder angeglichen sind, Zauberwort Globalisierung. Ein Wirtschaftsweiser warnte vor längerer Zeit davor, das Bruttoinlandsprodukt (Produktion) zu Gunsten einer Dienstleistungsgesellschaft nicht noch mehr absacken zu lassen, dann haben wir bald das Dilemma der Pleitestaaten, die am Tropf hängen. Von Dienstleistung allein kann der Mensch nicht leben, er braucht etwas zu essen auf dem Tisch und einen Platz zum Schlafen. Sollte je die hochtechnisierte Landwirtschaft zusammenbrechen, Maschinen ihren Geist aufgeben, da wir keine Spezialisten mehr haben, die diese bauen, reparieren und bedienen können, dann können wir entweder verhungern oder mühsam wieder lernen, mit Ochs und Pflug die Felder zu bestellen. Da sich Konzerne, die sich gegenseitig im Konkurrenzkampf bekämpfen in ihrem Streben, immer mehr zu expandieren, gleichzeitig auf dem Markt behaupten müssen und manche es nicht schaffen werden, fällt eine Vielzahl von Produkten weg. Menschen, die das alte Handwerk noch ausüben, werden immer rarer. Das künstliche Aufblähen der Verwaltung, der Schaffung von Scheinarbeitsplätzen (Asylpolitik) wird eines Tages zum bitteren Erwachen führen und auch Deutschland zur Bankrotterklärung nötigen, wo andere Länder und deren Konzerne sich deutsche Gebiete und den Markt problemlos einverleiben können. Was heißt das für die arbeitende Bevölkerung, das bittere Erwachen über die Mär der Gewerkschaften und die Knechtung durch fremdländische Arbeitgeber, denn die sind nicht an unsere Sozialgesetze gebunden. Erste Erfahrungen macht Italien, wo inländische Arbeitskräfte vom Arbeitsmarkt verdrängt werden durch Migranten die zu Dumpingpreisen gerne genommen werden. Sozusagen eine Anpassung der einheimischen Bevölkerung an die Armutsstandards durch die Hintertür. Warum klagen vor allem die Grünen so gerne, wenn Millionen für ein Wirtschaftsprojekt geflossen sind, damit dieses nicht fertig gestellt wird, angeblich aus Umweltpolitischen Gründen, doch wohl eher um beim Niedergang des Wirtschaftsstandortes Deutschland zu helfen, könnte man meinen. Warum wurden so viele Klein- und Großbauern vom Markt verdrängt ? Die Zentralisierung des Produktionsvolumens begünstigt die Verschiebung der wenigen Produktionsbetriebe in das Ausland und so hat man globalisierte wirtschaftlich vereinigte Länder, für die es in diesem Konstrukt der Abhängigkeiten kein Entkommen mehr gibt. Die verkauften Wasserrechte an einen französischen Konzern sprechen für sich und es ist ein gewaltiger Unterschied, einen gesunden fairen Handel zu betreiben, oder die Wirtschaftskraft der Länder, die andere Länder beim Aufbau der Infrastrukturen für Wirtschaft helfen könnten, zu hintertreiben. Warum herrscht in Afrika so viel Armut, weil es keine Infrastrukturen gibt, damit die Menschen sich selber helfen, mal abgesehen von dem religiösen Hinterwald-Denken, was ein großer Hemmschuh für die Entwicklung ist und Europa blüht das gleiche, wenn es die größenwahnsinnigen Umverteilungspolitiker nicht stoppt, die sich schon längst in den Weltkonzernen eingekauft haben. Die Flüchtlinge sind nur Mittel zum Zweck und ihre Träume vom Schlaraffenland werden ebenfalls bald platzen.

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  2. Osterglocke sagt:

    http://www.christenundmuslime.de/sonstiges/ueber_uns.php

    Der Krieg in Syrien hat in 2011 begonnen.

    Haben wir von Anfang an geholfen?

    Ins Routieren sind wir doch erst im Jahr 2015 gekommen, als die Flüchtlinge direkt zu uns gekommen sind.

    Angst haben wir doch vor allem vor den Selbstmordattentätern und das ist verständlich.

    Syrien hatte die weltweit höchste Geburtenrate und Deutschland die niedrigste, wir könnten uns doch ergänzen.

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  3. jsbielicki sagt:

    Hat dies auf psychosputnik rebloggt.

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