Bayern: Seehofer ruft zur Wachsamkeit und Solidarität in Europa auf

Der bayerische Ministerpräsident und CSU-Vorsitzende Horst Seehofer (siehe Foto) hat sich wie folgt zu den Terroranschlägen in Brüssel geäußert:

„Die Terroranschläge am Brüsseler Flughafen und in der Brüsseler Metro sind ein weiteres Glied in der Kette menschenverachtender Gewalttaten, die wir seit Monaten immer wieder erleben. seehofer_interview_01_4ddb78858c

Die Attentäter haben mit den heutigen Anschlägen in Brüssel bewusst auf das Herz Europas gezielt und ihren blinden Hass auf unsere europäischen Werte gezeigt: auf unsere Demokratie und unsere Freiheitsrechte. Viele unschuldige Menschen wurden in den Tod gerissen oder verletzt. Ihnen, ihren Angehörigen und den Menschen in der belgischen Hauptstadt gilt unser tiefes Mitgefühl.

Europa darf jetzt nicht zulassen, dass Angst und Verunsicherung unser Leben bestimmen. Wir müssen wachsam sein und gemeinsam in Europa alles dafür tun, um Terrorismus zu bekämpfen und solche grausamen Taten zu verhindern. Wir müssen jetzt in enger Solidarität zusammenstehen.“

Aktueller APPELL an wohlmeinende Muslime, sich deutlichst vom Terror im Namen Allahs zu distanzieren: http://tapferimnirgendwo.com/2016/03/22/liebe-muslime-2/


Zwergplanet Ceres bietet rätselhaftes Material an Kratern und Bergen

Umso detaillierter die Planetenforscher der Dawn-Mission auf Zwergplanet Ceres blicken können, desto rätselhafter – und spannender – wird der Himmelskörper. Die kontrastverstärkten Echtfarben zeigen bläuliches Material an einigen Kratern und Berghängen. VideoC_l

„Man könnte zunächst davon ausgehen, dass es sich dabei um Impaktschmelzen handelt, die sich bei der Entstehung der Krater gebildet haben – aber wir sehen das Material auch an Ceres’ höchstem Berg, dem Ahuna Mons“, erläutert Prof. Ralf Jaumann vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR). Er fügt hinzu: 

„Außerdem müsste man dieses bläuliche Material dann auch bei allen Kratern sehen.“

Eine exakte Erklärung für dieses Phänomen haben die Forscher noch nicht. Auf der 47. „Lunar and Planetary Science Conference“ in Texas zeigte das Dawn-Team nun neue Aufnahmen des Zwergplaneten aus nur 385 km Höhe.

Die kontrastverstärkten Farbkarten von Zwergplanet Ceres zeigen, dass das bläuliche und recht frische Material an den jüngeren Kratern sowie am Berghang von Ahuna Mons zu sehen ist. „Dieses Material bildet Fließstrukturen und geht wahrscheinlich auf eine Interaktion zwischen der direkten Oberfläche und dem darunterliegenden Material zurück.“

Unter der eisfreien Oberfläche von Ceres müsse sich daher eine weitere, andere Schicht befinden. „Es gibt Hinweise darauf, dass diese Schicht unter der obersten Kruste mit Eis und flüchtigen Stoffen angereichert ist.“

An der Oberfläche hingegen wurde bisher kaum Eis entdeckt, da dieses sofort sublimiert. Hilfreich bei der Lösung der Rätsel, die Ceres den Planetenforschern aufgibt, sind die Daten, die Raumsonde Dawn nun aus dem niedrigsten Orbit zur Erde sendet.

„Noch im letzten Jahr sah der Krater Occator wie eine einzige helle Fläche aus“, erläutert Prof. Jaumann. „Jetzt erkennen wir auf den Nahaufnahmen komplexe Strukturen.“ –  Neben mysteriösen hellen Flecken im Kraterinneren sind eine große helle Aufwölbung im Zentrum zu sehen sowie zahlreiche Risse und Brüche.

Vollständiger Artikel mit Video und Fotos: http://www.dlr.de/dlr/presse/desktopdefault.aspx/tabid-10172/213_read-17242/year-all/#/gallery/22486


Holte der Paris-Attentäter drei Komplizen aus einem Flüchtlingslager?

Nach monatelanger Fahndung haben ihn die ermittelnden Behörden doch noch gefasst. Der mutmaßliche Paris-Attentäter Salah Abdeslam konnte am Freitag in Brüssel-Molenbeek festgenommen werden. Er gilt als einer der Hauptverdächtigen der Terrorserie in Paris vom 13.11.2015, bei der 130 Menschen getötet wurden. foto-dcubillas-www_freimages_com_

Der 26-Jährige wurde bei einer Schießerei am Bein verletzt und zunächst in einem Krankenhaus behandelt. Er wird nun wahrscheinlich in ein Hochsicherheitsgefängnis nach Brügge gebracht. Frankreich begehrt die Auslieferung von Abdeslam, um ihn vor ein französisches Gericht zu stellen.

Abdeslam wollte sich vermutlich am 13.11.2015 ebenfalls in die Luft sprengen. Nach eigenen Aussagen habe er aber „einen Rückzieher“ gemacht. Im Pariser Vorort Montrouge fanden die Ermittler einen Sprengstoffgürtel, der wohl zu Abdeslam gehörte. Er hatte überdies die Ankunft der Terroristen unterstützt.

Dafür waren mehrere Aufenthalte in Italien, Griechenland, Ungarn, Österreich, Deutschland, den Niederlanden und in Frankreich notwendig, bei denen er auch mehrmals kontrolliert wurde. Der Südwestfunk berichtete sogar davon, dass Abdeslam drei Männer aus einer Flüchtlingsunterkunft in Ulm abgeholt hatte. Seither fehlten die Männer in der Unterkunft.

Quelle: https://www.unzensuriert.at/content/0020312-Paris-Attentaeter-gefasst-Abdeslam-holte-Terroristen-aus-Fluechtlingslager-ab


CDU-Politiker Hüppe: Embryo-Adoption muß eng begrenzte Ausnahme bleiben

.
Anläßlich der heute veröffentlichten Stellungnahme des deutschen Ethikrats zur sog. „Embryonenspende“ erklärt der stellv. CDL-Bundesvorsitzende und CDU-Bundestagsabgeordnete Hubert Hüppe (siehe Foto):
130325-hueppe-1422x744
Es ist denkbar, dass in extrem seltenen Fällen im Rahmen einer reproduktionsmedizinischen Behandlung ein Embryo seiner Mutter nicht übertragen werden kann. Das Embryonenschutzgesetz verbietet nicht, ihn einer anderen Frau zu übertragen, wenn dies die einzige Chance für sein Weiterleben ist. 
.
Bei der Embryoadoption hat das Kindeswohl absoluten Vorrang. Das Recht des Kindes auf Kenntnis seiner Herkunft und auf Beziehung zu seinen genetischen Eltern muss gewahrt bleiben, wie der Ethikrat in ähnlichem Kontext bereits in seiner Stellungnahme zu Babyklappen betont hat.
Deshalb ist eine anonyme Embryospende auszuschließen. Zudem besteht ein hohes Missbrauchspotential, etwa in der Abgrenzung zur in Deutschland verbotenen Eizellspende, die im Ausland kommerziell und unter Ausnutzung von prekären Lebenssituationen junger Frauen stattfindet.
.
Gesetzliche Lockerungen, die etwa eine Auswahl der genetischen Eltern nach ethnischen Kriterien oder Eigenschaften wie IQ, Bildungsstand und körperlichen Vorzügen vorsehen, sind daher nicht diskutabel.

Kontakt: Christdemokraten für das Leben e.V.
Kantstr. 18 in 48356 Nordwalde, Tel.: 0 25 73 – 97 99 391, Fax: 0 25 73 – 97 99 392
E-Mail: info@cdl-online.de  – Internet: www.cdl-online.de

 


Dr. Alice Weidel kritisiert die geldpolitischen Entscheidungen der EZB

Zur derzeitigen Politik der Europäischen Zentralbank (EZB) erklärt AfD-Bundesvorstandsmitglied Dr. Alice Weidel (siehe Foto): Alice Weidel-150x150

„Die jüngsten geldpolitischen Entscheidungen der EZB zeigen, dass ihr Chef Mario Draghi endgültig jedes Maß und seinen geldpolitischen Kompass verloren hat; den er wahrscheinlich ohnehin nie hatte. Diese Personalie für eine Zentralbank ist ein historischer Irrtum, der die Fallhöhe für alle Eurostaaten von Tag zu Tag erhöht.

Rechtswidrige Finanzierungen von Staaten und nun auch von Unternehmen gehören nicht zum Instrumentarium von Notenbanken. Gerichte können oder wollen die Gelddruckmaschine Draghi jedoch nicht stoppen. 

Es ist deshalb an der Zeit, dass sich die Politik aufrafft und der EZB Einhalt gebietet. Seit Jahren missbraucht die EZB ihre Unabhängigkeit für eine historische Vermögensumverteilung. Der Hauptgeschädigte ist Deutschland. Gleichzeitig wird der Druck zu Strukturreformen von den Peripheriestaaten genommen. Die disziplinierende Wirkung des Zinses als Preis auf Kapital ist vollständig außer Kraft gesetzt worden – mit gravierenden Folgen für die Eurostaaten.

Das ist eine Schieflage, die so nicht fortgesetzt werden darf. Die Bundesregierung muss erwirken, dass rechtliche Rahmenbedingen geschaffen und auch eingehalten werden, die der EZB derartige Auswüchse unmöglich macht.“

 

 


„Zusammenschluß papsttreuer Vereinigungen“ kritisiert bischöfliche Erklärungen

Von Reinhard Dörner

Es vergeht kaum eine Woche, in der nicht ein deutscher katholischer Bischof, in der Regel Kardinal Reinhard Marx (siehe Foto), der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz (DBK), seine (un-)gefragte Meinung zu vermeintlichen politischen Entwicklungen oder Ereignissen zum Besten gibt.

Dies war unter Marx‘ Vorgängern schon so und hatte nach dem Kalkül der Medien wohl den Zweck, das katholische (Wahl-)Volk auf den Kurs (zurück-) zu bringen, auf den die öffentlichen Medien es glaubten eingespurt und festgezurrt zu haben. Denn eine Kursabweichung der Wählermassen würde dem medial-politischen Establishment ungelegen kommen. IMG_20140601_122952

Katholiken sind es leider eher gewohnt, dass der Vorsitzende seine Meinung verlautbart, ohne sie auf ihren Sinngehalt zu prüfen: Man lässt jemanden für sich denken, von dem man annimmt, dass er den erforderlichen Durchblick hat. Dem nimmt man dann auch seine Zustimmung zur Politik einer Kanzlerin ab, gegen die sich schon eine breite Strömung entwickelt, weil die Sorgen der Bürger gegenüber einer Kultur, die ihnen fremd ist, nicht unberechtigt sind.

Nun ist es katholischen Geistlichen aber spätestens seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges verboten, politische Ämter zu bekleiden. Im kirchlichen Gesetzbuch von 1983 heißt es in Can 285 §3: „Öffentliche Ämter anzunehmen, die eine Teilhabe an der Ausübung weltlicher Gewalt mit sich bringen, ist den Klerikern verboten.“

Natürlich ist eine öffentliche Meinungsäußerung keine Ausübung eines öffentlichen Amtes, aber Beeinflussung der Öffentlichkeit.

Mit ein wenig Fingerspitzengefühl sollte man sich auch öffentlicher Äußerungen enthalten, die einer Zustimmung oder Ablehnung bestimmter Politik gleichkommen. Dies ist den dafür gewählten Volksvertretern vorbehalten, besonders auf dem Boden eines Landes, das z.Zt. eine Massenimmigration erfährt.

Von katholischen Würdenträgern sollte man solches Feingespür erwarten dürfen. Sie sollten politisches Reden, Denken und Handeln jenen überlassen, denen dies in besonderer Weise vom Wähler übertragen wurde: „Gebt dem Kaiser, was dem Kaiser gehört, und Gott, was Gott gehört.“

Wenn schon öffentliche Statements als erforderlich angesehen werden, dann sollten sie keiner Stimmungsmache folgen, sondern immer der Lehre und dem Beispiel Jesu. 

Christus hatte keine Angst, gegen falsche Herrschaft aufzutreten. Er hat den Herodes öffentlich einen „Fuchs“ genannt hat – gegen eigenes opportunistisches politisches Kalkül, sondern er vertrat auch gegen diesen Gewaltherrscher seinen Auftrag, die „Dämonen“ auszutreiben und sein Werk zu vollenden. Auch unsere Leitkleriker sollten primär dieses Werk ihres HERRN vollbringen, schließlich ist ihnen genau das mit der Weihe als Aufgabe übertragen worden.

Unser Autor Reinhard Dörner ist Dipl.-Theologe, Germanist und Oberstudienrat i.R.; er ist zudem Vorsitzender des ZpV (Zusammenschluß papsttreuer Vereinigungen e.V.), Estermannstr. 71, D-53117 Bonn, http://www.papsttreue-vereinigungen.de

Foto: Laura Mohr

 


Linkspolitikerin Sahra Wagenknecht kritisiert erneut Asylpolitik der Kanzlerin

In einem Interview mit der Tageszeitung „Die Welt“ (online) äußert sich die Fraktionsvorsitzende der Linkspartei, Sahra Wagenknecht, am heutigen Dienstag erneut skeptisch zur Asylpolitik von Bundeskanzlerin Merkel. 032_29A

Schon vor den Landtagswahlen hatte sie die „unkontrollierte“  Zuwanderung kritisiert und dabei sofort Gegenwind aus ihrer Partei geerntet, weil sie von „Grenzen“ der Aufnahmebereitschaft in der Bevölkerung sprach und betonte, das „Gastrecht“ dürfe nicht mißbraucht werden etc.

Auch jetzt stellt die Politikerin klar:Merkel hat mit ihrer unkoordinierten, konzeptionslosen Politik zu sehr viel Verunsicherung und Ängsten beigetragen. Ihre Politik läuft darauf hinaus, die Kosten der Flüchtlingsintegration der Mittelschicht und den Ärmeren aufzubürden. Das treibt der AfD die Wähler zu.“

Außerdem weist sie darauf hin: „Die Aufnahmebereitschaft in einer Gesellschaft mit breitem Wohlstand wäre natürlich höher als in einem Land, in dem die Mittelschicht seit Jahren Abstiegsängste hat und die Armut wächst. Viele Probleme, die wir schon vorher hatten, haben sich durch die Flüchtlingskrise verschärft.“

Auf die Rückfrage des Redakteurs, wonach das Steueraufkommen für die Flüchtlingspolitik vorwiegend von den Wohlhabenden stamme, widerspricht Wagenknecht:

„Das stimmt nicht. Die Hälfte des Steueraufkommens stammt heute aus Verbrauchssteuern, die auch Geringverdiener zahlen. Zudem tragen die Städte und Gemeinden die Hauptlast, können aber kaum ihre Einnahmen erhöhen. Bei höheren Ausgaben und stagnierenden Einnahmen muss woanders gekürzt werden. Das geht dann meist zulasten der Ärmeren.“

Die Politikerin kritisiert sodann die Positionierung ihrer eigenen Partei in der Asylpolitik; man habe sich „für die falsche Merkel-Politik mitverhaften“ lassen; man müsse nun „darüber nachdenken, warum wir den Zugang zu einem erheblichen Teil unserer früheren Wähler verloren haben“. 

Wagenknecht erklärt weiter: „Natürlich darf man nicht pauschal alle Menschen, die sich angesichts hoher Flüchtlingszahlen noch stärker um Arbeitsplätze, Sozialleistungen, Wohnungen und steigende Mieten sorgen, in eine rassistische Ecke stellen. Das gilt auch für Wähler der AfD.“

Quelle für die Zitate: http://www.welt.de/politik/deutschland/article153550410/Merkel-verantwortet-schlimmsten-Rechtsruck-nach-1945.html