Erzbischof Dyba hatte viele Gegner, doch seine Anhänger waren und sind viel zahlreicher

Buchbesprechung von Doris de Boer

„Ich werde in mehr oder weniger kurzer Zeit vor Gott in der Ewigkeit stehen. Da werde ich doch jetzt keine Zeit mehr dazu verwenden, faulen Kompromissen nachzujagen oder um Mehrheiten, in welchen Gremien auch immer, besorgt zu sein. Die Stunde ist da, um Gottes Botschaft – und dazu gehören auch seine Gebote – in Klarheit und Wahrheit zu verkünden.“ Fürs CF verwenden

Erzbischof Johannes Dyba (1929 – 2000) war ein Bischof, wie man ihn sich heute wünschen würde, denn er trat mutig für die Wahrheit und das Leben auf und ging für Gott und die Kirche keine Kompromisse ein. Das trieb ihm zu Lebzeiten viele Gegner ein, aber noch zahlreicher waren und sind bis heute seine Bewunderer.

Unter Federführung der Publizistin und Verlagsleiterin Felizitas Küble ist im Münsteraner KOMM-MIT-Verlag anlässlich des 15. Todestages von Erzbischof Johannes Dyba am 23. Juli 2015 ein Erinnerungsband erschienen. Der Titel der gut 200 Seiten umfassenden Gedenkschrift lautet: „Der Löwe von Fulda. Ökumenische Würdigung eines guten Hirten.“

Darin berichten 33 namhafte katholische und evangelische Persönlichkeiten aus Kirche, Kultur, Theologie, Kunst, Wissenschaft und Publizistik über ihre persönlichen Erinnerungen an den Fuldaer Erzbischof. Sie schildern seinen Witz, Charme und Humor, seine offene, herzliche Art und seine Schlagfertigkeit, die ihn zu einem Stammgast bei öffentlichen Talkshows machten.

Sie würdigen seinen unerschrockener Einsatz für das Leben. So machte er sich besonders auch zum Anwalt der ungeborenen Kinder. Am 28. Dezember 1988, dem Tag der Unschuldigen Kinder, ließ er im ganzen Bistum Fulda die Kirchenglocken läuten als Trauerglocken für die vielen abgetriebenen Kinder.

Sein eigenes Bistum Fulda nahm er aus dem staatlichen System der Schwangerschaftskonfliktberatung heraus, denn so lautete seine Begründung: „Wir haben keine Lizenz zum Töten!“Foto von Elstrud Consoir

Vehement warnte er davor, dass die Freigabe der Abtreibung zwangsläufig auch zur Freigabe der Euthanasie führen würde, denn: „Wer Gott nicht mehr als HERRN des Lebens anerkennt, das ER uns schenkt und das ER uns nimmt, wenn ER uns in seiner Güte rufen will, der überlässt sich den Finsternissen menschlicher Willkür.“

Einige Tage vor seinem Tod musste er Attacken homosexueller Gruppen über sich ergehen lassen, da er sich ebenso vehement gegen das geplante Gesetz zur homosexuellen Lebenspartnerschaft wandte.

Viele seiner katholischen Mitbischöfe hielten ihn mehrheitlich für zu radikal, andererseits sahen viele evangelische Christen in ihm „ihren“ Bischof, der die Lehre Jesu in einer glaubensarm und glaubenslos gewordenen Zeit unbeirrt und standhaft vertrat.

In diesem sehr lesenswerten vierfarbigen Erinnerungsband mit vielen Fotos dieses großen Kirchenmannes schildern bedeutende zeitgenössische Christen aller Konfessionen diesen Bischof, der nie nur zeitgemäß sein wollte, sondern ewigkeitsgemäß und der gerade deshalb auch heute noch in den Herzen vieler Christen unvergessen ist.

Buchdaten: Der Löwe von Fulda. Ökumenische Würdigung eines guten Hirten. 33 Autoren schreiben über Erzbischof Johannes Dyba. Feliztias Küble (Hg). KOMM-MIT-Verlag, 208 Seiten. ISBN: 978-3-921090-98-5  –  Preis: 14,80 Euro (Mengenrabatt ab 4 Expl.)

Unsere Autorin Doris de Boer aus Kevelaer am Niederrhein ist Dipl.-Theologin, Journalistin und Familienmutter

Erstveröffentlichung dieses Beitrags in der österreichischen Monatszeitschrift „Der 13. – Glaube und Kirche“ (Februar-Ausgabe 2016)


Dresden: Linke, SPD und Grüne stören Veranstaltung mit Birgit Kelle

Anhänger der linken Szene haben Dienstagabend versucht, eine CDU-Veranstaltung zur Genderpolitik im Haus an der Kreuzkirche in Dresden zu stören. Rund 25 Anhänger von SPD, Linken, Grünen und linken Vereinen klatschten und brüllten mehrere Minuten lang im Haus, wodurch die Veranstaltung unterbrochen werden mußte, sagte ein Polizeisprecher der Wochenzeitung JUNGE FREIHEIT. 014a

Zudem hätten sich drei Frauen aus Protest gegen die Veranstaltung ausgezogen. Die Polizei führte die Störer ab.

Zu der Diskussionsrunde mit dem Thema „Mal ernsthaft – Mit Gendergaga gegen das arabische Frauenbild?  – Wie Ideologien unsere Freiheit bedrohen“ hatten die CDU-Bundestagsabgeordneten Andreas Lämmel und Arnold Vaatz geladen. Letzterer will sich juristische Schritte gegen die Störer vorbehalten.

Die Publizistin Birgit Kelle (siehe Foto) hielt laut Sächsischer Zeitung einen Vortrag über ihre Haltung zur Asyldebatte und zur Geschlechterdiskussion.

Quelle und Fortsetzung der Meldung hier: https://jungefreiheit.de/politik/deutschland/2016/linke-stoeren-cdu-veranstaltung-zu-genderpolitik/


Bangladesh: Christlicher Ex-Muslim ermordet

Ein im Jahre 1999 zum Christentum konvertierter Muslim ist in Kurigram im Norden von Bangladesch umgebracht worden.

Wie die römische Nachrichtenagentur „Asianews“ berichtet, haben drei Unbekannte dem 68-jährigen Hossain Ali Sakar am Dienstagmorgen aufgelauert und ihn dann erstochen. Die Polizei geht von einem islamischen Motiv für den Mord aus.

 

 


CSU-Innenexperte übt scharfe Kritik an Grünen: werden sie zum „Sicherheitsrisiko“?

„Nach jedem Anschlag werden die Grünen nicht müde, vor angeblichen ‚vorschnellen Schlüssen‘ zu warnen. Und gleichzeitig wissen sie sofort, dass mehr Polizei und bessere Instrumente angeblich nichts brächten.“ 033_30

Mit diesen Worten kritisierte Dr. Florian Herrmann, der innenpolitische Sprecher der CSU-Fraktion im Bayerischen Landtag, die Bundesvorsitzende der Grünen, Simone Peter.

Diese vertrat im Nachrichtensender N24 die Auffassung, dass mehr Polizei überhaupt keine Verbesserung brächte. Herrmann hingegen forderte eine breite Debatte, wie der nationale und internationale Informationsaustausch zwischen den Sicherheitsbehörden verbessert werden können.
 
In Wirklichkeit wollten die Grünen „von ihrem Totalversagen beim Thema Sicherheit für die Menschen ablenken. Während ganz Europa darüber diskutiere, wie die Sicherheitsbehörden sich besser vernetzen und Informationen über sog. Gefährder austauschen könnten, formulieren die Vertreter der Grünen nur Bedenken und Hinhaltefloskeln“, so Dr. Herrmann.

„Es mag sein, dass sich die Vertreter der Grünen sich permanent vor Polizisten fürchten. Sie sollten aber ihre ideologische Polizei-Phobie schleunigst ablegen. Reine Lippenbekenntnisse genügen nicht, denn sie helfen den Polizisten nicht weiter. Die Grünen dürfen nicht zum Sicherheitsrisiko für unsere Bürgerinnen und Bürger in Deutschland werden“, sagte der CSU-Innenexperte.

Foto: Felizitas Küble

 


Evangelischer Weckruf: Kein wesentlicher Unterschied zwischen Islam und Islamismus

Dipl.-Chem. Dr. rer. nat. Hans Penner, 76351 Linkenheim-Hochstetten

OFFENER BRIEF an Dr. Friedmann Eißler, Evangelische Zentralstelle für Weltanschauungsfragen

Sehr geehrter Herr Dr. Eißler,
in Ihrem Vortrag über den Islam am 1.2.2016 in Stein erwähnten Sie die enge Beziehung zwischen den Salafisten und den Wahabiten in Saudi-Arabien.

Der EKD-Ratsvorsitzende hat sich in ein islamisches Gremium berufen lassen, welches in München den Bau eines islamischen Zentrums plant, das von Saudi-Arabien finanziert werden soll. Der Inhaber des höchsten Amtes der Evangelischen Kirche kollaboriert mit dem Islam, der ebenso wie früher der Nationalsozialismus die Vernichtung der Juden und Christen will. RTEmagicC_Frau_Verschleiert_jpg

Unser Volk wird getäuscht durch die Behauptung, der Islam sei friedlich und würde sich grundsätzlich vom „Islamismus“ unterscheiden. In Wirklichkeit bestehen nur quantitative Unterschiede in der Intensität, mit der die Anweisungen des Koran befolgt werden. Auch die gestrigen Anschläge in Brüssel wurden offensichtlich von Anhängern des Islam in Übereinstimmung mit dem Koran ausgeübt. Gezielt verdrängt wird, daß die Ideologie des Islam zu Terroranschlägen motiviert.

Heute stellt nicht der Nationalsozialismus eine Gefahr für Deutschland dar, sondern der Islam. Für Experten (z. B. Rainer Wendt) ist es nur eine Frage der Zeit, wann in Deutschland ein islamischer Bombenanschlag erfolgt. Wer den grundgesetzwidrigen Islam fördert, torpediert den Rechtsstaat. Hier ist Frau Merkel zu nennen.

Die 5 – 6 Millionen unauffällige Islamanhänger in Deutschland bilden einen Schutzschild für konsequentere Befolger des Koran. Mit der zunehmenden Einwanderung von Islamanhängern wird dieser Schutzschild verstärkt und undurchdringlicher.

Die Evangelische Kirche hat mit Frau Käßmann eine „Reformationsbotschafterin“ berufen, die sagte: „In einer Reihe von Instituten werden Studierende  ausgebildet, die später islamischen Religionsunterricht erteilen oder als Imame arbeiten. Das ist ein großer Fortschritt„. Welch eine Blindheit!

An unseren Schulen und Hochschulen werden Islamanhänger herangebildet, denen der Koran die Integration verbietet und die das Ziel verfolgen, aus Deutschland einen islamischen Staat zu machen.

Die Evangelische Zentralstelle für Weltanschauungsfragen sollte sich auch mit den Ideologien innerhalb der Evangelischen Kirche befassen.


Brüssel: IS-Jugendliche besorgen Geld mit Überfällen auf Homosexuelle

Von Dr. David Bergerpressefotoberger11

Schon vor mehreren Wochen schilderte das Magazin „Männer“ im Anschluss an belgische Presseberichte davon, wie der „Islamische Staat“ sich Gelder in der Brüsseler Schwulenszene besorgt. Vor dem Hintergrund der heutigen Attentate bekommt diese Nachricht eine ganz neue Aktualität.

Kevin Clarke berichtet in seinem Beitrag für das Homo-Magazin, dass in Brüssel Jugendliche vor Gericht davon sprachen, dass sie sich mit Mutproben in der Schwulen- bzw. Stricherszene für den Kriegseinsatz in Syrien als tauglich erweisen müssen.

Die minderjährigen Täter machen in Schwulenbars Männer an und überreden diese, sie mit nach Hause zu nehmen, wo sie dann überfallen, geschlagen und festgekettet werden  – so lange bis sie sagen, wo sich ihre Wertgegenstände befinden. So sollen sie den ISIS-Führern beweisen, dass sie für den Dschihad geeignet sind und gleichzeitig Gelder für die ISIS einnehmen.

Die Polizei ahnte schon länger, dass es solche Vorfälle gibt: „Wir vermuten schon länger, dass ein Teil der IS-Kriegskasse über kleine Überfälle und Erpressungen gefüllt wird“, sagte ein Polizist aus. Dass diese Aktionen aber auch dazu dienen, dass man in die Terrororganisation aufgenommen wird, war den Behörden offensichtlich noch nicht klar.

Quelle: http://www.huffingtonpost.de/david-berger/bruessel-schwule-gegen-willen-dschihad-unterstuetzen_b_9523762.html

 


Bayern: CSU will Umstellung von Geld- auf Sachleistungen für Asylbewerber

Kritik an den Grünen im Landtag

Die weitgehende Umstellung der Geldleistungen an leistungsberechtigte Ausländer auf Sachleistungen ist für die CSU-Fraktion im Bayerischen Landtag nach wie vor eine ganz entscheidende Maßnahme der Flüchtlingspolitik. _SITE_MUNDO_4d95e5470607b

Joachim Unterländer, der sozialpolitische Sprecher der CSU-Fraktion, widersprach damit deutlich Forderungen der Grünen im Bayerischen Landtag, den Menschen in Aufnahmeeinrichtungen möglichst viele Leistungen als Bargeld auszuzahlen.

„Die Grünen wissen nur zu genau, dass die ausbezahlten Bargelder in Deutschland ein enormer Anreiz für Zuwanderer und Flüchtlinge war, innerhalb Europas nach Deutschland weiter zu ziehen. Diese Anreizsysteme müssen wir reduzieren, wenn wir den Flüchtlingsstrom reduzieren wollen“, so Unterländer.

Es sei vordergründig und scheinheilig, die Bargeldauszahlung mit dem geringeren Verwaltungsaufwand und mit den geringeren Kosten zu begründen.

„Mittel- und langfristig sind die Kosten für den deutschen Steuerzahler natürlich höher, wenn wir hier in Deutschland die Anreizsysteme aufrecht erhalten“, sagte der CSU-Politiker. Die Grünen seien völlig unglaubwürdig, „wenn der Vorzeigegrüne für Bürgerliche – Kretschmann – davon sprechen darf, dass die Flüchtlingszahlen nicht so hoch wie im letzten Jahr bleiben dürften, aber die Alltags-Grünen dann jede einzelne Maßnahme zur Reduzierung der Flüchtlingsströme torpedieren.“

 


Israel würde eine solch grob fahrlässige Einwanderungspolitik nie zulassen

Von Klaus Moshe Pülzkmpuelz

Im Vorfeld von Terroranschlägen auch in Deutschland erlaube ich mir, Frau Merkel als die für die deutsche Politik verantwortliche Person anzuklagen, wenn sie mit ihrer „Willkommenskultur“ einen millionenfachen Zustrom aus muslimischen Ländern zugelassen hat.

Als deutsch-israelischer Publizist kann ich nur versichern, daß wir in Israel eine solch grob fahrlässige Einwanderungspolitik niemals zulassen würden. Wir haben ohnehin große Sicherheitsprobleme  –  vor allem in Galiläa  –  durch ein ganzes Areal von Madjaheddin (Moslembrüder), die die Beseitigung Israels anstreben, obschon sie durchgängig israelische  Staatsbürger sind mit allen Rechten und Pflichten wie die jüdische Bevölkerung auch. Sie haben sogar den Vorzug, nicht zum obligaten Militärdienst eingezogen zu werden.

Auch in Jaffo haben wir mit radikalen islamistischen Israelo-Arabern zu rechnen, von denen allzu viele die sozialen Vergünstigungen des israelischen Staates in Anspruch nehmen. Insofern muß konstatiert werden, daß unsere Integrationsbedingungen in Israel versagt haben, was dem intoleranten Islamglauben zuzuschreiben ist.  1403634115528

Angehörige des abendländischen Kulturkreises begehen den grundsätzlichen Fehler, die Muslime aus der eigenen Projektion zu sehen und zu beurteilen. Sämtliche sog. Islam- und Terror-Experten haben nur oberflächliche Kenntnisse über die Sichtweise der Muslime. Denn in deren Reihen ist der Fanatismus zuhause. Dies erkennt man auch daran, wie brutal sich Sunniten und Schiiten bekämpfen, wenn ich an die kriegerischen Auseinandersetzungen zwischen dem Irak des Saddam Hussein und dem Schiitenregime im Iran erinnern darf.

In unserer BNI-Zeitschrift Nr. 197 (www.zelem.de) druckten wir eine Mail vom 17.12.2015 ab, worin es um den Begriff der Täuschung als religiöses Prinzip (arab.: taqiyya) ging.  Auch angesichts des Terroranschlags in Brüssel müssen sich die Sicherheitsorgane vor Augen führen, daß die Djihadisten stets den Vorteil des Erstschlages haben, denn es gibt keine hundertprozentige Sicherheit, da niemand einem anderen Menschen ins Herz schauen kann.

Auch der Todesflieger Mohammed Ata vom 11. Sept 2001 berichtete seiner deutschen Freundin nichts von seinen Absichten, ein Flugzeug mitsamt Passagieren in einen der Tower des WTC in New York fliegen zu wollen.

Sicherlich haben die belgischen Sicherheitskreise jahrelang die unhaltbaren Zustände in den Moslemviertel wie Molenbeek bewußt ignoriert. Solche Verhältnisse gibt es auch in Deutschland, wo die Sicherheitskreise meinen, es wird wohl gut gehen – bis dann eben auch die Agitationen des IS Früchte tragen.be2004_38_551

So halten wir es für unverantwortlich, wenn der Konvertit Pierre Vogel noch immer auf freien Fuß lebt und offen Werbung für den „Islamischen Staat“ macht. Muß auch erst in Deutschland ein umfassender Terroranschlag stattfinden, bis diese Regierung endlich aufwacht und sich deren Politiker an ihren Amtseid erinnern, Schaden vom deutschen Volke fernzuhalten?!

Paris und Brüssel werden schon deshalb keine Einzelfälle bleiben, weil die islamistischen Protagonisten erkennen, daß es für die „kuffarim“ (Ungläubige) keine hundertprozentige Sicherheit gibt und geben kann. Sie nutzen einfach die Freizügigkeit des Westens für ihre heimtückischen Mordpläne aus, da sie im Unterschied zum Westen keine Toleranz kennen und die Menschen aus freiheitlich demokratischen Ländern als leichte Beute für ihre Mordpläne ausgemacht haben.

Natürlich kann und wird unsere permissive Gesellschaft ihre Gewohnheiten nicht ablegen. Aber sie bleibt verwundbar und kann als Gegenmittel sich nur gegenüber solchen inhumanen Gesellschaften abschotten. Nicht nur Belgien ist ein „failed state“, auch Deutschland gehört dazu, das allerdings bislang das Privileg hatte, vom Terror verschont geblieben zu sein. Aber wie lange noch?

Der IS hat jedenfalls auch für das allzu selbstsichere Deutschland Terroranschläge angekündigt. Verfassungsschutzpräsident Maaßen geht inzwischen von 8.800 Djihadisten in Deutschland aus. In Wahrheit ist die Dunkelziffer wesentlich höher. Denn Parallelwelten gibt es auch in Berlin, Duisburg, Dinslaken, Bremen mit zunehmenden Tendenzen in anderen Städten Deutschlands. ecb

Die Zentrale der Europäischen Union und dem Sitz der NATO haben die Djihadisten nicht davon abgehalten, ihre Mordanschläge durchzuführen, denn gegen Fanatismus ist kein Kraut gewachsen.

Der wahre Feind unserer freiheitlich demokratischen Grundordnung lebt unter uns. Ob wir dies wahrhaben wollen oder nicht. Diesem Faktum ist Rechnung zu tragen. Daher ist ein weiterer Zuzug von Muslimen aus dem Nahen Osten Einhalt zu gebieten.

Wie der IS keine Rücksicht auf unschuldige Menschen nimmt, so können aufgeklärte westliche Demokratien keine Rücksicht nehmen auf Befindlichkeiten, die sich aus den kriegerischen Auseinandersetzungen im nahöstlichen Kampfgebiet ergeben.

Hier haben deutsche Politiker a priori an die Sicherheit ihrer eigenen Bürger zu denken. Geschieht dies nicht, werden radikalere Parteien die konservativen früher oder später ablösen, auch wenn uns dies an das unrühmliche Ende der Weimarer Republik erinnern mag.

Unser Autor, der judenchristliche Publizist Klaus M. Pülz, wirkt als Autor und Prediger in Deutschland und Israel; er leitet die “Messianische Bekenntnisgemeinschaft” sowie den Verein “Zelem” (www.zelem.de) und bringt seit Jahrzehnten die Zeitschrift “Bote Neues Israel” heraus. 

CSU-Chef Seehofer bekräftigt Forderung nach einer Wende in der Asylpolitik

Türkei-Deal und Flüchtlingsthemen nicht nur in Talkshows, sondern im Parlament debattieren

Der CSU-Chef und Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer hat im Interview mit der BILD am Sonntag (BamS) gefordert, dass bereits an den europäischen Außengrenzen, spätestens aber an den Binnengrenzen geprüft werden muss, ob Flüchtlinge ein Recht auf Asyl haben: alle_parlamente_01_59949a9a6f

„Das ist wesentlich humaner, als sie quer durch Europa zu schicken, langwierige Verfahren durchzuführen und einen Großteil nach Monaten wieder abzuschieben“, sagte Seehofer.

Der CSU-Chef sieht sich in der Forderung nach einer Obergrenze bestätigt: „Meine Obergrenze war richtig und realistisch definiert. Alle Länder mit Ausnahme von Deutschland praktizieren inzwischen eine Politik der Obergrenze. Das Ergebnis ist der Rückgang der Flüchtlingszahlen“, erklärte Seehofer.

Insgesamt habe die CSU in der Auseinandersetzung um die Flüchtlingspolitik sehr viel erreicht:

„Wir haben mit unserer Politik bereits große Erfolge erzielt, obwohl wir zunächst schwer kritisiert worden sind: Die Zuwanderung vom Westbalkan, also aus Serbien, Albanien und dem Kosovo ist praktisch komplett gestoppt. Die Bundesregierung hat ihre Flüchtlingspolitik komplett geändert, auch wenn sie das nicht zugibt. Es ist ganz schleichend zu einer Abkehr von der bedingungslosen Willkommenskultur gekommen“, sagte Seehofer. canvas

Der CSU-Vorsitzende bekräftigte erneut die Position hinsichtlich der Türkei: „Eine Vollmitgliedschaft der Türkei in der EU oder eine komplette Visa-Freiheit wird es mit der CSU in der Bundesregierung nicht geben. Sonst importieren wir die inneren Probleme der Türkei nach Deutschland“, so Seehofer.

Er forderte zudem, die Vereinbarung zwischen der EU und der Türkei im Bundestag zur Diskussion zu stellen:

„Über die Vereinbarung sollten das europäische Parlament und der Bundestag beraten und abstimmen. Das gilt auch im Übrigen auch für die Flüchtlingsfrage. Es ist falsch, wenn solche Fragen nur noch in Talkshows abgehandelt werden statt in den Parlamenten. Dort muss über die Flüchtlingspolitik Deutschlands abgestimmt werden. Dann gäbe es auch mehr Vertrauen der Bevölkerung in die Parlamente“, sagte Seehofer.

Quelle: http://www.csu.de/aktuell/meldungen/maerz-2016/seehofer-im-bams-interview/


Unionsparteien appellieren an Putin: Nadja Sawtschenko sofort freilassen

Ein Gericht im russischen Donezk hat am gestrigen Dienstag die ukrainische Militärpilotin Nadja Sawtschenko zu 22 Jahren Lagerhaft verurteilt. Dazu erklärt die menschenrechts-politische Sprecherin der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Erika Steinbach (siehe Foto): 10

„Nadja Sawtschenko muss sofort freigelassen werden. Das Verfahren widerspricht jeglichen rechtsstaatlichen Grundsätzen. Mit diesem Prozess setzt Russland seine Auseinandersetzungen mit der Ukraine offenbar im Gerichtssaal fort. Er ist politisch motiviert und steht symbolhaft für den Konflikt in der Ostukraine.

Das russische Vorgehen verstößt gegen das Minsk-II-Abkommen, in dem vereinbart wurde, dass alle Geiseln freigelassen und Gefangene ausgetauscht werden sollen. Die Entführung Nadja Sawtschenkos aus dem Kampfgebiet in der Ostukraine nach Russland, ihre lange Inhaftierung in Einzelhaft und die fragwürdigen Verhörmethoden verstoßen zudem gegen internationales Recht. Wir fordern die russische Regierung erneut dringend auf, internationale Standards einzuhalten.

Nadja Sawtschenko beteuert weiterhin ihre Unschuld. Die Pilotin soll für den Tod zweier Journalisten des russischen Staatsfernsehens im Sommer 2014 maßgeblich mitverantwortlich sein. Diese kamen durch Artilleriebeschuss der ukrainischen Armee ums Leben. Die Daten des Mobiltelefons Sawtschenkos belegen aber, dass sie zur Tatzeit nicht am Ort des Geschehens, sondern bereits in der Gefangenschaft russischer Separatisten war.

Nadja Sawtschenko war bereits mehrfach aus Protest gegen ihre Behandlung in den Hungerstreik getreten. Sie kündigte an, nach der Urteilsverkündung die Aufnahme von Nahrung erneut verweigern zu wollen. Denn der Urteilsspruch habe mit Gerechtigkeit nichts zu tun.“