Brüssel: IS-Jugendliche besorgen Geld mit Überfällen auf Homosexuelle

Von Dr. David Bergerpressefotoberger11

Schon vor mehreren Wochen schilderte das Magazin „Männer“ im Anschluss an belgische Presseberichte davon, wie der „Islamische Staat“ sich Gelder in der Brüsseler Schwulenszene besorgt. Vor dem Hintergrund der heutigen Attentate bekommt diese Nachricht eine ganz neue Aktualität.

Kevin Clarke berichtet in seinem Beitrag für das Homo-Magazin, dass in Brüssel Jugendliche vor Gericht davon sprachen, dass sie sich mit Mutproben in der Schwulen- bzw. Stricherszene für den Kriegseinsatz in Syrien als tauglich erweisen müssen.

Die minderjährigen Täter machen in Schwulenbars Männer an und überreden diese, sie mit nach Hause zu nehmen, wo sie dann überfallen, geschlagen und festgekettet werden  – so lange bis sie sagen, wo sich ihre Wertgegenstände befinden. So sollen sie den ISIS-Führern beweisen, dass sie für den Dschihad geeignet sind und gleichzeitig Gelder für die ISIS einnehmen.

Die Polizei ahnte schon länger, dass es solche Vorfälle gibt: „Wir vermuten schon länger, dass ein Teil der IS-Kriegskasse über kleine Überfälle und Erpressungen gefüllt wird“, sagte ein Polizist aus. Dass diese Aktionen aber auch dazu dienen, dass man in die Terrororganisation aufgenommen wird, war den Behörden offensichtlich noch nicht klar.

Quelle: http://www.huffingtonpost.de/david-berger/bruessel-schwule-gegen-willen-dschihad-unterstuetzen_b_9523762.html

 


12 Kommentare on “Brüssel: IS-Jugendliche besorgen Geld mit Überfällen auf Homosexuelle”

  1. Johann Gunka sagt:

    Liebe Frau Küble,
    etwas bessere Kenntnisse in Kirchengeschichte hätte ich Ihnen schon zugetraut. Die Kreuzzüge standen doch unter der Billigung diverser Päpste des Mittelalters und ich denke, diese kannten die christliche Morallehre, aber ihnen waren andere Faktoren wichtiger – weltliche Macht und Einflussnahme. Also Schuld schönreden zu wollen bringt hier nichts. Und auch Herr Luther, der ja bekanntlich die Schrift über alles andere setzte (sola fide, sola scriptura) war Antisemit – die Mär von den „Christusmördern“ ging ihm doch sehr durch den Kopf. Wir haben als Religions-Christen also wenig Grund uns zu überheben. Schon alleine wenn ich daran denke, dass wir – Jeso Gebot folgend – unsere Feinde lieben sollen….

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    • Guten Tag,
      daß die Kreuzzüge eindeutig Verteidigungskriege waren, ist bei Ihren überragenden Geschichtskenntnissen unter die Räder gerutscht?
      Damit sind beileibe nicht alle angewandten Kampfmethoden gerechtfertigt, aber die Zielsetzung bestand in der gerechten Abwehr des immer aggressiver werdenden Islam und in der Rettung des Abendlandes und des Hl. Landes.
      Übrigens wurde der Papst damals vom oströmischen Kaiser eindringlich g e b e t e n , Konstantinopel und dem oströmischen Reich zu Hilfe zu kommen – der Papst tat dies, obwohl die orthodoxe (oströmische) Kirche sich von Rom getrennt hatte. Hätte der Pontifex sich geweigert, würde beklagt, die katholische Kirche habe ihre konfessionellen Interessen über die gemeinsame christliche Sache gestellt. Nun war der Papst aber solidarisch und rief das weströmische Reich zum Kreuzzug (Verteidigungs- und Befreiungskrieg) auf – und sieh mal an: das war dann auch wieder falsch.
      Freundlichen Gruß!
      Felizitas Küble

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      • Johann Gunka sagt:

        Sehen Sie die Parallelen? Genau dieselbe Rechtfertigung verwenden heute die Islamisten betreffend Ihren Heiligen Krieg: die Verteidigung Ihres Morgenlandes und des Islam! Ist doch irre! Ihrer Logik kann ich wirklich nichts abgewinnen!

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      • Guten Tag,
        das Abendland wurde aber tatsächlich – schon im frühen Mittelalter bis in die Neuzeit hinein (Türken vor Wien!) – von islamischen Eroberern angegriffen, so daß Europa sich verteidigen mußte (sonst wären wir längst ein islamisches Kalifat geworden). Das ist keine „Rechtfertigung“, sondern Faktum.
        Freundlichen Gruß!
        Felizitas Küble

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  2. Johann Gunka sagt:

    Sehr geehrte Frau Küble
    diese Diskussion gleitet mir doch etwas zu sehr in eine Sackgasse ab. Wer hat denn wem etwas vorzuwerfen? Haben nicht auch sogenannte „Christen“ Im Namen Gottes gemordet? Das geschieht, wenn das zweite Gebot Gottes verletzt wird und wurde – den Namen Gottes zu missbrauchen.
    Und Israel existiert nicht aus Gnaden der USA, das ist schlichtweg falsch: Israel ist der Ausapfel Gottes und wird deshalb von IHM geliebt und geschützt – es ist SEIN Volk!
    Herzlichst
    Ihr H.G

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    • Guten Tag,
      daß Christen im mißbrauchten Namen Gottes die göttlichen Gebote verletzten, wird doch nicht bestritten – aber wie ich schrieb: sie können sich dabei weder auf die Bibel noch auf die kirchliche Morallehre berufen – hingegen radikale Muslime sehr wohl auf den Koran.
      Natürlich ist Israel nicht von Gnaden der USA, aber die USA sind der engste Verbündete, der mächtigste noch dazu, was vor allem in der UNO (Veto der USA gegen Anti-Israel-Resolutionen) oft wirksam war.
      Freundlichen Gruß!
      Felizitas Küble

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  3. Bernhard sagt:

    Ehrlich gesagt, kann ich das nicht ganz glauben. Nicht dass ich den IS-Leuten keine Bosheit und keine Überfälle zutraute – aber Homosexualität ist mit dem Islam unvereinbar. Und da sollen sie dann potenziell ungefestigte Minderjährige(!) mit Homosexuellen in deren Wohnungen gehen lassen? Das erscheint mir nicht logisch.

    Nichtsdestoweniger ist durchaus vorstellbar, dass islamistische Terroristen sich auch mit Kleinkriminalität finanzieren. Islamistischer Terrorismus ist etwas, womit wir uns noch länger werden herumschlagen müssen. Dennoch bin ich zuversichtlich, dass er irgendwann aufhören wird – wenn denn die USA mal aufhören, den Nahen Osten in eine Hölle zu verwandeln.

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    • Guten Tag,
      Ihrem letzten Satz zufolge ist also die Politik der USA, die den „Nahen Osten in eine Hölle verwandeln“, ursächlich für den islamistischen Terror. Rückfrage: Wie kommt es dann, daß es islamische Eroberungskriege, Massenmorde, Judenmassaker (das fing schon in Medina zu Mohammeds Zeiten an!) usw schon längst gab, als die Vereinigten Staaten von Amerika überhaupt noch nicht existierten?
      Auch die arabisch-islamische bzw. türkische Bedrohung Europas – beginnend im frühen Mittelalter bis in die Neuzeit hinein – steht mit den USA in keinerlei Zusammenhang.
      Oder ein Beispiel aus der 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts, nämlich der jahrzehntelange islamische Völkermord gegen Christen und Animisten im Nordsudan: wie konnte er nur geschehen, obwohl die USA damit in keinerlei polit-strategischen Kontext gebracht werden können?! Nicht einmal die Islam-Diktatur im Nordsudan selbst hatte behauptet, nicht einmal propagandistisch, ihre Massaker hätten etwas mit der US-Politik zu tun.
      Zudem ein Beispiel aus der 1. Hälfte des 20. Jahrhunderts: Der Massenmord an den christlichen Armeniern durch die türkische Regierung. Auch daran sind die USA nicht mitverantwortlich, auch nicht indirekt.
      Thema „Nahost“, den die Amis angeblich „in eine Hölle verwandeln“: Wenn es die USA nicht gäbe – ob Israel sich dann noch auf der Landkarte befände?
      Aber manchen Leuten sind ja bekanntlich die toten Juden (NS-Judenmord lauthals beklagen….!) viel wichtiger als die noch lebenden Juden bzw. Israelis – und das gilt vor allem fürs antizionistische linke Spektrum.
      Freundlichen Gruß!
      Felizitas Küble

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      • Bernhard sagt:

        Ich spreche von den Anschlägen, die wir z.Zt. in Europa erleben, nicht von den islamischen Eroberungszügen früherer Epochen. Und man kann sagen: Wenn die USA in den 80ern nicht die Mudschaheddin in Afghanistan aufgerüstet hätten, gäbe es wahrscheinlich nicht Al Quaida und die Taliban. Wenn die USA nicht den Irak ins Chaos gestürzt hätten, gäbe es nicht den IS. Wenn sie insgesamt in dieser Region weniger eingegriffen hätten, gäbe es weniger Flüchtlinge.

        Ich bin sehr wohl dafür, dass Israel in Frieden leben kann, aber für Israel hat sich meiner Einschätzung nach nichts Wesentliches geändert, bzw. wird sich auf lange Sicht dadurch nichts ändern.

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      • Guten Tag,
        auch schon vor der sowjetischen Eroberung (!) Afghanistans, auf welche die USA mit der Unterstützung der dortigen Aufständischen reagierten (die natürlich auch ohne die USA gegen die kommunistischen Besatzer gekämpft hätten), gab es in Europa Terroranschläge von arabischer bzw. palästinensischer Seite. Ich erinnere daran, daß die PLO damals zu den weltweit gefährlichsten Terrororganisationen gehörte, in deren südlibanesischen „Flüchtlingslagern“ übrigens auch viele RAF-Terroristen ausgebildet wurden.
        Freundlichen Gruß!
        Felizitas Küble

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      • Bernhard sagt:

        Ja, aber die PLO berief sich nicht primär auf den Islam… und die RAF schon gar nicht.

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      • Guten Tag,
        die PLO bestand aber aus Muslimen – und die RAF war antizionistisch und pro-palästinensisch!
        Freundlichen Gruß!
        Felizitas Küble

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