Vatikanprediger Cantalemessa lobt Luther und preist die Charismatische Bewegung

Von  Felizitas Küble

Pater Raniero Cantalamessa wurde von Johannes Paul II. zum „Päpstlichen Hausprediger“ ernannt und hat daher seit Jahrzehnten dieses Amt inne. Ebenfalls seit langem sind seine Äußerungen bekannt, in denen er seine besondere Vorliebe für Martin Luther kundtut oder die Charismatische Bewegung lobt und preist.

Er nimmt auch selber gerne an schwarmgeistigen Veranstaltungen  – etwa von pfingstlerischer Seite  –  teil.  Radio Vatikan

Nun hat der Kapuzinerpater aus dem Vatikan wieder ein Loblied auf die „Reformation“ gesungen und ihren Urheber verklärt. Zu den verheerenden Folgen der Glaubensspaltung (darunter ein von Luther selbst eingeräumter Sittenverfall oder auch der 30-jährige Krieg) hat sich der Prediger freilich nicht geäußert.

Pater Cantalamessa hielt die Karfreitagspredigt im Petersdom in Gegenwart von Papst Franziskus, wie der Nachrichtendienst ZENIT berichtet.

Dabei erklärte er, Luther habe die „Wahrheit“ über Gottes „Gerechtigkeit“ erst wieder „ans Licht gebracht“. Der Kapuziner spielte damit auf die reformatorische Rechtfertigungslehre an, wonach allein der Glaube selig und „gerecht“ mache; die Einhaltung der Gebote und gute Werke seien nicht heilsnotwendig.

Angeblich habe die Kirche in den Jahrhunderten zuvor den Sinn für Gottes wahre Gerechtigkeit verloren, bedauerte Cantalamessa. Doch es sei der Reformation zu „verdanken“, daß sie wieder entdeckt worden sei.

In Wirklichkeit hat die katholische Kirche schon in der Frühzeit des Christentums jede falsche Werkgerechtigkeit oder Leistungsfrömmigkeit abgelehnt, weshalb sie der Irrlehre des Pelagius entschieden widersprach. Dieser hatte erklärt, die Gnade Gottes sei zwar eine erfreuliche und stärkende Zugabe, aber nicht absolut notwendig, da ein nach Gerechtigkeit strebender Mensch die Gebote Gottes auch aus eigener Kraft einhalten könne. 0018

Dem hat die katholische Kirche ihre biblisch begründete Gnadenlehre entgegengesetzt, wonach Gottes Huld und Hilfe den Menschen überhaupt erst zum Glauben und zur Nachfolge Christi befähigt.

Die Betonung der Gnade Gottes ist also keine „Entdeckung Luthers“, wie Pater Cantalamessa vorgibt, sondern seit jeher katholische Lehraufassung gewesen und geblieben; sie wurde von Thomas v. Aquin ebenso betont wie vom Trienter Konzil bestätigt. 

Luther hat hingegen das Kind mit dem Bade ausgeschüttet, indem er die Heilsnotwendigkeit der guten Werke leugnete und zudem erklärte, daß die Einhaltung der Gebote Gottes keine Voraussetzung für das ewige Heil sei. Dies hat Christus allerdings anders gelehrt: „Wer mich liebt, der hält meine Gebote“, ebenso verkündeten es Jakobus und auch Paulus, auf den Luther sich zu Unrecht als seinen vermeintlichen Kronzeugen berufen hat.

Seine starke Hinneigung zu Luther hat P. Cantalamessa schon in den 90er Jahren auf pfingstlerisch-protestantischen oder ökumenischen Konferenzen der Charismatischen Bewegung erwähnt, wobei er sich einer erfreuten Zuhörerschaft sicher sein konnte.

So wird es wohl auch Anfang Oktober 2016 wieder der Fall sein, wenn der päpstliche Hausprediger als Redner an einem ökumenischen Kongreß namens „Pfingsten 21“ in Würzburg teilnimmt, den katholische und evangelische Charismatikerverbände in Deutschland gemeinsam organisieren. (Näheres hier: http://www.erneuerung.de/index.php/veranstaltungen?task=view_event&event_id=31)

Das typische Leitwort lautet: „Gottes Geist schenkt Einheit“  – und wieder einmal geht es um die „Sehnsucht nach einem neuen Pfingsten im 21. Jahrhundert“.

Seit Jahrzehnten wollen „Geistbewegte“ eine Zeit großartiger weltweiter „Erweckung“ herbeireden und eine Art Neuauflage des Pfingstereignisses ankündigen. Diese Endzeitschwärmerei stimmt allerdings mit der nüchternen biblischen Prophetie nicht überein. Aber das enthusiastische Wunschdenken ist hier offenbar stärker als der Sinn für die Wirklichkeit.

 


11 Kommentare on “Vatikanprediger Cantalemessa lobt Luther und preist die Charismatische Bewegung”

  1. zeitschnur sagt:

    Luther hat Kritik an Zuständen in der Hierarchie geübt, die auch andere geübt haben – etwa der Papst, gegen den er dann so schäumend und ausfällig anschrieb, Hadrian VI., der sogar ein öffentliches Schuldbekenntnis für den gesamten Klerus angelegt hatte – man muss aber sehen, dass der postmoderne Tradi in der antrainierten papolatrischen Arroganz das auch nicht akzeptieren will, dass ein Papst ein Schuldbekenntnis für die schweren Sünden der Hierarchie ablegt… und nicht nur der postmoderne Tradi pflegt diese Überheblichkeit, sondern das war auch damals ein Problem in der verweltlichten Kirche: die Hierarchie hat recht und darf nicht kritisiert werden oder gar noch selbst Schuld bekennen….

    Hadrian VI. hat leider nur ein Jahr regiert und starb dann, von allen Seiten (!) für seine untadelige und demütge Haltung verlästert und verachtet.

    Dass das alles so geschehen konnte, war m.E. ein schweres Gericht über die Christenheit im Abendland – die römische Christenheit. Luther nutzte die Situation für sich aus, und die deutschen Reichsfürsten nutzten das, was er anzettelte, für ihre Interessen in ihrem Konkurrenzkampf mit dem Kaiser aus.
    Und der junge, unreife Kaiser Karl V. machte Bockmist, weil er einfach noch gar nicht herrschaftsfähig war. Er war übrigens von Adrian erzogen worden und weigerte sich viel zu lange, auf dessen päpstlichen und sehr liebevollen Rat und Mahnung zu hören.

    Vor den Toren standen die Türken, und als sie Rhodos überfielen und eroberten, stand nicht eine einzige europäische Macht den kämpfenden Johannitern zu Seite. Obwohl Hadrian darum intensiv gebeten hatte… Jeder sah nur auf seinen Weg und lag im Konflikt mit dem abendländischen Bruder. Frankreich spielte dabei eine ausgesprochen ungute Rolle. Ebenso die stinkreichen italienischen Stadtsaaten, die sehr gute Flotten bereitstehen hatten. Man hätte locker ein ausreichend starkes Heer zusammenstellen können – aber nein.
    So profitierte jede der vielen boshaften Seiten im Abendland von der Bosheit des andern, und die Kirche, die schon in den Jahrhunderten davor immer wieder fast zerbrochen wäre in Schismen und Irrlehren, zerfiel nun endgütlig. Und mit ihr auch das Hl. Römische Reich.

    Monarchieschwärmer sehen nie, dass die Monarchen es waren, die der Monarchie den Todesstoß gaben und keineswegs Freimaurer oder Demokraten – die gab es ohnehin noch nicht.

    Und dazwischen eskalierte Luther immer mehr. Aus berechtigter Kritik wurde Ausfall, Irrlehre und ein massiver Abfall vom Glauben unter dem Deckmantel des Glaubens. Das Phänomen Luther müsste gründlich und ohne Emotionen aufgearbeitet werden, und zwar theologisch. Die beliebtemn Psychobücher über ihn, die ihn als Psychotiker hinstellen wollen, dienen niemandem. Psychosen sind kein Grund für Glaubensabfall. Da vergaloppiert man sich nur. Es ist die Frage, wie er theologisch in dieser Massivität abweichen konnte.

    Hadrian VI. hatte zu Recht gesagt, dass es abwegig sei zu glauben, der Hl. Geist könnte die Kirche in der Glaubenslehre 1500 Jahre in die Irre geführt haben, um sie dann durch einen Luther zu retten, dem er auch Argumentationsfehler vorwarf, die ihm als studiertem Doktor der Theologie a sich nicht hätten passieren dürfen…

    Aber leider kann man beobachten, dass die Leute heute von all diesen komplexeren Zusammenhängen nichts wissen. Und nichts wissen wollen. Weil die Kirche absolut im Argen lag, meinen sie, der ganze Luther habe doch irgendwie recht gehabt.

    Es ist aber viel, viel komplizierter, und das ausschweifende Leben der Kleriker damals ist ja sowieso kein sauberes ein Argument gegen die Glaubenslehre.
    Wenn eine Mutter versagt, kann man auch nicht sagen, dass Mütter überflüssig wären oder ihre Autorität (als Dienst verstanden) zu Unrecht hätten. Dasselbe gilt für die Hirten.

    Es wäre so viel zu bedenken und zu untersuchen.
    Wer tut es?

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    • Guten Tag,
      das Schuldbekenntnis von Hadrian (einem Mönch und Papst deutscher Herkunft) in der Frühzeit der Reformation hätte für Luther d i e Chance für eine Verständigung mit der katholischen Kirche sein können, doch er hat sich nur darüber lustig gemacht.
      Der Papst hat ihm mit seiner demutsvollen, aufrichtigen, selbstkritischen Haltung de facto eine goldene Brücke gebaut. Aber Luther war in seinen abweichenden theologischen Ansichten schon zu versteift und verbissen – und vermutlich spielte auch persönliche Rechthaberei eine Rolle.
      Dabei hätte er ein wohlverstandenes „Rechthaben“ gerade mit diesem Kronzeugen präsentieren können: „Seht her, sogar der Papst kritisiert ebenfalls sehr hart die innerkirchlichen Mißstände, über die ich mich beschwert hatte.“ (Hadrians Schuldbekenntnis war noch weitaus deutlicher als Luthers Thesen zuvor).
      Freundlichen Gruß!
      Felizitas Küble

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      • zeitschnur sagt:

        Ja, Sie haben recht: das habe ich nicht so genau ausgeführt, nur angedeutet in der Aussage, dass Hadrian von allen Lagern gehasst wurde.

        Nicht nur die Hierarchie und die Fürsten hassten und behinderten ihn, wo es nur ging, sondern ebenso auch Luther, der – richtig! – hier eine echte Chance gehabt hätte, wenn es ihm wirklich nur um eine Reform gegangen wäre…

        Es gab viele satirische und geradezu bösartige Lästerzeichnungen (auch Holzschnitte) über Hadrian, auch bösartige Gedichte, etwa das:

        „Oh du Verräter des Blutes Christi,
        Räuberisches Kollegium, das du den schönen Vatikan
        Der deutschen Wut ausgeliefert hast:
        Wieso bricht dir nicht vor Schmerz das Herz? –“

        Aber Luther hat ja nach und nach die zentralen Aussagen der Glaubenslehre negiert – ob es sich um die Sakramente handelte oder dogmatische Aussagen… Schaurig auch dieser Dialog, den er mit dem Teufel über das Messopfer und das Priestertum führte und aufschrieb, in dem der Teufel ihm eingab, das Weihepriestertum und das Messopfer zu leugnen, was Luther ja dann auch befolgte. Es kann einen wirklich grausen. Da war er dann aber schon Äonen entfernt von der Kirche und Adrian konnte ihm nicht mehr zugestehen, als er es tat. Was Luther angetrieben hat?
        Ob es nur Rechthaberei war?
        Es ging ja ums Seelenheil… auch um seins, und das für bloße Rechthaben aufs Spiel gesetzt? Das vermag ich nicht so recht zu glauben.

        Da ist noch etwas im Spiel, das ich nicht verstehe und nicht nachvollziehen kann.

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      • Guten Tag,
        der Aspekt mit der Rechthaberei ist natürlich nicht der springende Punkt, sondern wahrscheinlich „nur“ einer seiner Charakterfehler. Ich schrieb daher, daß Luther wohl „in seinen abweichenden theologischen Ansichten schon zu versteift und verbissen“ war, um die ausgestreckte Hand des Papstes Hadrian zu ergreifen, dessen Tragik es war (und damit zugleich ein großer Nachteil für die Kirche), daß seine Amtszeit nur kurz währte. So konnte er nicht allzu viel auf den Weg bringen und innerkirchlich reformieren.
        Natürlich hatte er auch innerkatholische Gegner, die sich z.B. ihr Luxusleben am päpstlichen Hofe nicht von diesem „Büßer-Quälgeist“ nehmen lassen wollten usw.
        Luther wollte unbedingt für sich eine absolute Heilsgewißheit erreichen, daraus macht er kein Geheimnis. Genau darum kreist im wesentlichen seine Rechtfertigungslehre. Da er sich ja seines Glaubens „gewiß“ war, besaß er damit – nach eigener Auffassung – automatisch auch Heilssicherheit, denn wenn der Glaube allein selig macht, wie er (irr)lehrte, dann kann für Gläubige nichts mehr schiefgehen (so scheint es).
        Freundlichen Gruß!
        Felizitas Küble

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      • zeitschnur sagt:

        Vielen Dank für die Antwort! Das mit der Heilsgewissheit ist vielleicht der Grund – vielleicht. So ganz sicher bin ich mir auch darüber nicht. Wenn Luther dann etwa gegen die Panik, er sei doch verworfen, mit dem Satz antritt „Baptizatus sum!“ (Ich bin getauft.), dann weicht er ja doch wieder auf das objektive Sakrament aus, auch dann, wenn er Mühe hatte, zu glauben.
        Ich finde viele Luther’sche Formulierungen seltsam und in sich schillernd, daher meine Aussage, dass ich ihn oft nicht wirklich verstehe.

        Ob für das Projekt „Heilsgewissheit“ tatsächlich ein großer Teil der Glaubenslehre über Bord geworfen werden musste?

        So ganz leuchtet mir das nicht ein.

        Dieser Geist ist zwar wortgewaltig, intelligent und phantasievoll, sehr begabt, aber dennoch unklar.

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      • Guten Tag,
        der intensive Wunsch nach Heilsgewißheit war sicher nicht die einzige Ursache für Luthers Abfall, aber einer der wichtigeren Gründe. Wir schreiben hier Kurzkommentare, keine Abhandlungen. Es stimmt, daß Luther in vielen Themenbereichen in sich widersprüchlich war, denn er beharrte nicht nur auf der Taufe (einschließlich Kindertaufe), sondern hielt auch – gegen Calvin und Zwingli – subjektiv strikt an der Realpräsenz Christi im Altarsakrament fest, wobei sogar Melanchton ihm hier nicht ganz folgte. Auch die Beichte verteidigte er weitgehend, ebenso den Titel „Gottesmutter“ für Maria, die Verehrung der (vorreformatorischen) Heiligen (nicht jedoch ihre Anrufung) – also alles in allem: er ließ sich eine Reihe katholischer „Restbestände“ nicht nehmen, auch nicht von Wiedertäufern, Zwinglianern etc.
        Er war ein Mensch mit lebenslangen starken Widersprüchen. Gleichwohl strebte er mit seiner Rechtfertigungslehre, die er selbst als das A und O seiner eigenen Theologie präsentierte, vor allem nach absoluter Heilsgewißheit. (Daß er sie subjektiv dennoch nicht widerspruchsfrei erreichte, steht auf einem anderen Blatt.)
        Die „katholische“ Spannung zwischen Heilszuversicht einerseits und einer gewissen Heilsunsicherheit andererseits wollte er nicht aushalten.
        Damit steht er freilich nicht allein – die Sehnsucht nach absoluter Heilsgewißheit kennt noch andere Formen und „Farben“ (es gibt hier auch innerkatholische Versuchungen, zumal in der Falschmystik), aber das ist ein weites Feld.
        Freundlichen Gruß!
        Felizitas Küble

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    • Holger Jahndel sagt:

      Die orthodoxen und orientalischen Kirchen des Ostens bzw. Ostkirchen folgen theologisch gesehen meist dem Heiligen Irenäus von Lyon, welcher von Justin dem Märtyrer als Kirchenvater und Kirchenlehrer die Logos-Theologie übernahm und auch noch den 1. Clemensbrief und den Hirtenbrief des Hermas zum Bibel-Kanon des Neuen Testamentes zählte. Die Katholiken gaben als Theologen dem Heiligen Augustinus und dem Heiligen Thomas von Aquin den Vorzug. Es gab übrigens auch die iro-keltische bzw. iro-schottische Johannes-Kirche nach dem Apostel Johannes als koptisch-pelagianisches Johannes-Christentum auf den britischen Inseln und in der Bretagne in Frankreich und in Galizien in Spanien, welches von den Kopten aus dem ägyptischen Alexandria in der apostolischen und bischöflichen Sukzession und Nachfolge und Tradition des Apostel Johannes begründet wurde. Dieses ging später in der römisch-katholischen Kirche nach den Aposteln Petrus und Paulus auf, mitsamt seinen Heiligen wie dem Heiligen St. Patrick als dem großen Missionar Irlands (welcher auch in den orthodoxen Kirchen als apostelgleicher Heiliger gilt) und mitsamt seinen großen Theologen und Mystikern wie Johannes „Scottus“ Eriugena der auch am Hofe Karls des Großen als dem Herrscher über den Frankenreich wirkte. Kopten und Katholiken haben also sehr wohl gemeinsame Heilige und Theologen und theologisch so gesehen sehr viel gemeinsam und theologische Gemeinsamkeiten.
      Der Apostel Johannes war der Jünger, der Jesus am meisten liebte und den dieser deswegen am meisten und stärksten zurücklieben konnte. Er wurde von Jesus Christus am Kreuz nach den damals dafür gebräuchlichen Worten bzw. mit der entsprechenden damaligen jüdischen Formel nach damaligem jüdischen Recht zum Adoptiv-Sohn Marias als Jesu Mutter und damit zu Jesu Christi Adoptiv-Bruder gemacht. Und damit speziell hervorgehoben, auch sagte ihm Jesus Christus laut Neuem Testament der Bibel Dinge, die er selbst dem Apostel Petrus nicht anvertraute. Der Apostel Petrus bekam die geistigen und geistlichen Vollmachten zwar als erster, aber eben nicht als einziger unter den Aposteln.
      Im Neuen Testament der Bibel werden die drei Apostel Petrus und Johannes und Jakobus als der „Herrenbruder“ auch „die Säulen des Glaubens“ genannt und so noch speziell hervorgehoben und ausgezeichnet. Die syrische Kirche hat auch die Jakobus-Liturgie als liturgischen Schatz bewahrt. Die syrische Kirche leitet sich von der weltweit zweitältesten urchristlichen Gemeinde in Antiochia her, der weltweit zweitältesten christlichen Gemeinde nach der christlichen Ur-Gemeinde in Jerusalem, und führt sich auf den Apostel Thaddäus zurück und steht in Kirchenunion mit Teilen der Thomas-Christen und Thomas-Kirchen Indiens nach dem Apostel Thomas. Der älteste christliche Staat ist Armenien mit der armenischen Kirche. Die russisch-orthodoxe Kirche Russlands hat durch die orthodoxen „Altgläubigen“ auch die „byzantinische Messe“ bewahrt, welche auch von der katholischen Kirche anerkannt worden ist und somit auch aus katholischer Sicht kanonisch und gültig und eine gültige und wirksame offiziell anerkannte heilige Messe ist. Man kann und sollte deswegen durchaus mit der russisch-orthodoxen Kirche ökumenisch zum dreifaltigen Gott und um den Heiligen Geist beten und um Gotte Beistand und Gnade und Führung, auch die katholische Kirche hat dies offiziell erlaubt und ermöglicht und auch Katholiken sind zum ökumenischen Gebet mit anderen bibeltreuen Christen anderer Konfessionen und anderen christlichen Konfessionen und Gemeinden und Kirchen und christlichen Gruppen offiziell berechtigt. Denn in den letzten Tagen wird der Heilige Geist als Geist Gottes die Kirche verlassen, so steht es im Neuen Testament der Bibel ausdrücklich, und mit „die Kirche“ ist mit ziemlicher Sicherheit eben gerade die „katholische Kirche“ als eben die große und allgemeine und allumfassende Kirche gemeint. Doch Gott hat gütig und weise vorrausschauend Alternativen geschaffen, durch die auch die Katholiken den Heiligen Geist empfangen und durch ihn zur Gott beten können, man sollte diese vom gütigen und weisen und vorrausschauenden und fürsorglichen Gott geschaffene Möglichkeiten nicht aus Trägheit oder Stolz ablehnen und ausschlagen und um des eigenen Seelenheiles willen nicht versäumen. Denn durch die irreführenden ideologischen Geistmächte des Modernismus und Postmodernismus und Relativismus und Talmudismus als Irrlehren mit Rabulistik und Spühistik und ideologische freimaurerische und satanische Geistmächte kann der Heilige Geist als Geist Gottes und Geist der Weisheit und Offenbarung und Paraklet und Tröster und Mittler nicht mehr so stark wie früher voll in der Kirche wirken, auch wenn es immer noch charismatisch begnadete heiligmäßige glaubensstarke Männer und Frauen bei den Katholiken gibt, die vollen Zugang zu ihm haben wie etwa Padre Pio oder das Engel(s)werk nach Gabriele Bitterlich, aufgrund ihrer starken Verbindung zu Gott selbst und ihrer seelischen Reife und spirituellen Entwicklung und starken inneren Kraft.
      Das katholische Gegenstück zur russisch-orthodoxen „byzantinischen Messe“, welche die orthodoxen Altgläubigen etwa in ihren Klöstern in Litauen und Polen bewahrten, ist die alte lateinische Messe als traditionale tridentinische Messe und traditioneller „Heiliger Messe aller Zeiten“ der Katholiken, welche seelig und sogar heiligmäßig machen kann und die deswegen dringend besucht werden sollte bzw. deren Besuch allgemein immer und so oft wie nur möglich unter allen Umständen für alle Gläubigen dringend zu empfehlen ist usw.

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  2. "GsJC" sagt:

    Ich frage mich bei solchen Veranstaltungen, – zu welcher Wahrheit der „Heilige Geist“ diese Menschen führt, – nachdem sie sich (über Konfessionsgrenzen hinaus) „beflügeln“, „beleben“, „bewegen“ und „beauftragen“ (!) ließen?

    Woher wissen die Teilnehmer am Ende der Veranstaltung, welcher „Geist“ sie beauftragt hat und ob es wirklich der „Heilige Geist“ ist?

    Zitat
    Lassen Sie sich beflügeln vom Heiligen Geist, beleben vom Heiligen Geist, bewegen vom Heiligen Geist und beauftragen vom Heiligen Geist.
    Herzlich Willkommen!
    Zitat Ende

    Quelle:
    http://www.pfingsten21.de/

    Programmflyer

    http://www.pfingsten21.de/Pfingsten21_Flyer_ANSICHT.pdf

    Mich begeistern solche Veranstaltungen nicht und ziehen mich auch nicht an – im Gegenteil!

    MfG

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    • Anonym sagt:

      Der Heilige Geist wird sich niemals im Widerspruch zum Wort Gottes äußern. Charismatiker können daher das Reden des Heiligen Geistes jederzeit anhand des Evangeliums prüfen.

      Außerdem macht es Sinn, dass Christen ihren inneren Impulsen nachgehen, soweit diese Impulse aus Sicht des Evangeliums Sinn machen und den Betroffenen nicht überfordern. Der Heilige Geist führt in eine Haltung der Freude und des Friedens.

      Wie erfährt ein katholischer Christ, dass er die Berufung zum Priester hat? Gott schenkt Offenbarung über Lebenssituationen und Lebenswege!

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    • Holger Jahndel sagt:

      Der Heilige Geist wird sich dem Neuen Testament der Bibel gemäß verhalten und äußern.

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  3. connyerwitte sagt:

    Die Wirklichkeit sieht anders aus.
    Man BRAUCHT Gottes Heiligkeit,gerade JETZT.
    Nach Geboten leben,ja,doch durch MITdenken,wie man`s richtig macht.
    Nicht anderen zuliebe tun,was man vorgesetzt bekommt.
    Eigentlich ganz einfach,wenn man mit d e m zufrieden sein KANN,
    was AN WENIGEM man braucht.
    KonsumGESELLSCHAFT generell gesehen,ist genau das,was in der Johannes
    Offenbarung als Kaufen und V e rkaufen geschrieben steht.
    Würde irgendjemand das soo erkennen?
    Zum Überdenken angedacht.

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