Bundesweite CSU würde den C-Parteien eine siegreiche Wahl einbringen

Von Felizitas Küble

Seit Jahrzehnten plädieren wir für die deutschlandweite Ausdehnung der CSU. Seitdem die CDU ihre konservativ-christlichen Grundsätze immer weiter über Bord wirft und hierbei die SPD unter Parteichefin Merkel teils sogar noch links überholt (zB. in der Asylpolitik), ist dieses Konzept noch dringlicher geworden. canvas

Dies wird jetzt durch eine nagelneue Umfrage des Erfurter INSA-Instituts bestätigt:

Wenn die CSU auch außerhalb Bayerns zur Wahl antritt, könnte sie mit insgesamt 19% sehr viel Zustimmung einheimsen. Für die CDU wäre dies kaum ein Verlust, da sich die CSU-Stimmen stark aus dem Bereich der bisherigen Nicht-Wähler rekrutieren.

Ohne eine bundesweite CSU kommen beide C-Parteien zusammen auf nur 33%. Wenn sie jedoch „getrennt marschieren“, können sie bestens „vereint schlagen“:

Dann sind es 19% (CSU) und 23,5% (CDU), also zusammen stolze 42,5%, somit fast zehn Prozentstimmen mehr. Damit könnten die Unionsparteien entweder mit der FDP (5,5%) oder mit der AfD eine bürgerliche Regierung bilden.

Eine Große Koalition mit der SPD würde sich erübrigen, erst recht eine Regierungsbeteiligung der Grünen.

Daten-Quelle: http://www.n24.de/n24/Nachrichten/Politik/d/8310254/neue-umfrage-laesst-csu-jubeln.html

HIER unsere bisherigen 12 Artikel zum Thema „bundesweite CSU“: https://charismatismus.wordpress.com/category/bundesweite-csu-kreuther-geist/

 


Wallfahrten der kath. Vertriebenen 2016

Insel Birnau am Bodensee:materamabilis
Sonntag, 8. Mai 2016:  10.45 Uhr: Wallfahrt der Vertriebenen mit Pfr. Dr. Joachim Giela, Visitator für das Bistum Breslau

Die 24. Nepomukfeier in Ettlingen:
Freitag, 20. Mai 2016

„Mit dem heiligen Johann von Nepomuk über Brücken gehen“
19 Uhr Gottesdienst im Asamsaal, anschl. Statio vor dem Standbild des Heiligen mit Lichterschwimmen

20.5.  –  22.5.2016
„Wir bauen Brücken – Stavime mosty“: Partnerschaftstreffen mit Freunden der Diözese Pilsen in Ettlingen und Karlsruhe. Begegnung mit Jugendlichen der Jungen Aktion

 


Das Leitwort des hl. Paulus: „Wehe mir, wenn ich das Evangelium nicht verkünde!“

Am 8. Februar 2015 hielt Kurienkardinal Walter Brandmüller, der frühere Kirchenhistoriker aus Bayern, eine aufrüttelnde Predigt bei einer heiligen Messe am Petrusgrab mit den Teilnehmern des jüngsten Journalistentreffens, zu dem das Vatican-Magazin eingeladen hatte.

Hier folgt der Wortlaut seiner Bibelauslegung:

Es geht  –  wie so oft  –  auch in diesem 9. Kapitel des 1. Korintherbriefes ums Geld, genauer  –  sagen wir es in heutigen Begriffen  –  um die Klerusbesoldung. Paulus begründet, verteidigt das Recht der Boten des Evangeliums auf Unterhalt durch die Gemeinde:  afc127c26a

Wer weidet eine Herde und trinkt nicht von ihrer Milch? Wenn wir für euch die Geistesgaben gesät haben, ist es dann zuviel, wenn wir von euch irdische Gaben ernten?“   –  „Ich aber“, fährt er fort, „habe all das nicht in Anspruch genommen.“   – Und warum?  –  „Ein Zwang liegt auf mir – Wehe mir, wenn ich das Evangelium nicht verkünde!“

Wie des Öfteren, wenn er polemisch wird, sich verteidigen muss, gibt Paulus auch hier Einblick in sein Lebensverständnis als Apostel.

Es ist offenkundig: der Zwang, der ihn zur Verkündigung treibt, ergab sich aus seinem Erlebnis von Damaskus. Von diesem Augenblick an drängt es ihn, Christus zu verkünden. Einige Tage nach seiner Taufe  –  heißt es in der Apostelgeschichte  –  blieb er bei den Jüngern in Damaskus, und sogleich verkündete er Jesus in den Synagogen und sagte: „ER ist der Sohn Gottes“.

Paulus, der Völkerapostel, angetrieben von Christus

Das Erlebnis seiner Begegnung mit dem verherrlichten HERRN hatte ihn zutiefst aufgewühlt: Es treibt ihn, über Land und Meer von Israel über die Türkei, nach Griechenland, Italien bis Spanien. Er muss mitteilen, verkünden, was er mit diesem Jesus, den er verfolgt hatte, erlebt hat. „Ein Zwang liegt auf mir“. „Wehe mir, wenn ich das Evangelium nicht verkünde“, denn es sollen ja alle durch den Glauben an jenen κύριος, dem er vor Damaskus begegnet ist, ewiges Heil erlangen. jesus in der synagoge von nazareth

Da nun spielt die Frage „Was ist mein Lohn?“ für Paulus keine Rolle mehr.

Ganz anders hatte Petrus einst gefragt: Meister, wir haben alles verlassen und sind dir nachgefolgt. Was wird uns dafür zuteil werden?  –  Erstaunlich, dass Jesus darauf eingegangen ist und ihm jenes große Versprechen gegeben hat: Hundertfach wird er das Verlassene erhalten und das ewige Leben dazu!

Paulus hingegen stellt sich diese Frage und beantwortet sie selbst: Mein Lohn ist, dass ich das Evangelium unentgeltlich verkünde – von der Gemeinde will er dafür nichts.

Nun, all das galt für den Apostel der Völker, das gilt wohl auch für die Nachfolger der Apostel und ihre Helfer, die Priester. Für sie alle ist das Mit-teilen, die Verkündigung der Botschaft vom Heil in Christus, eigentliche Raison d’être, eigentlicher Lebensinhalt. Dazu sind sie geweiht und gesandt.

Die Firmung beruft uns zu Zeugen des Glaubens

Aber es geht bei diesem Auftrag zur Verkündigung nicht nur um die durch Weihe und Sendung übertragene Vollmacht zur Predigt des Evangeliums. Diese ist in der Tat Sache der Bischöfe und ihrer Priester, allenfalls der Diakone. Die von diesen empfangene Botschaft bedarf aber der Weitergabe durch jeden, der sie gehört hat und von ihr ergriffen wurde. c (46)

Es ist das Sakrament der Firmung, durch das jeder Christ zum Zeugen des Evangeliums bestellt wird. Es ist nicht in des Einzelnen Belieben gestellt, ob er diesem Auftrag entsprechen will, er ist gesandt –  und wer immer von der Gewissheit erfüllt ist, dass er in Christus sein zeitliches und ewiges Heil gefunden hat: Kann er diese beglückende Erfahrung für sich behalten? Darf er es?

Alle reden heute von Neuevangelisierung. Man gründet einen eigenen päpstlichen Rat, der diese ins Werk setzen soll. Man überlegt Public-relations-Strategien, Aktionsprogramme  –  na ja!

Aber wird das Klappern des kirchlichen Apparats die Schlafenden wecken? Die Aufmerksamkeit der Vielen auf die Botschaft Christi lenken?

FORTSETZUNG der Predigt hier: http://www.vatican-magazin.de/index.php/blog/295-weh-mir-wenn-ich-das-evangelium-nicht-verkuende


Jemen: Der entführte Priester Uzhunnalil ist wahrscheinlich noch am Leben

Fast einen Monat nach dem Attentat auf ein kirchliches Pflegeheim in Aden (Jemen), bei dem vier Mutter-Teresa-Schwestern zusammen mit 12 weiteren Personen ermordet wurden, ist noch nicht bekannt, wo sich der indische Salesianerpater Tom Uzhunnalil (siehe Foto) aufhält, der von den islamischen Terroristen verschleppt wurde. csm_uzhannalil_tom_frater_header_715_sc_csi16_68ccc536a6

“Es vergehen Tage und wir wissen immer noch nicht, wo er sich aufhält. Wir können nichts bestätigen und nichts dementieren. Wir hoffen und beten für ihn“, sagte der Apostolische Bischof von Südarabien, Bischof Paul Hinder im Gespräch mit dem Fidesdienst.

In den vergangenen Tagen waren Nachrichten verbreitet worden, wonach der katholische Priester am Karfreitag hingerichtet worden sei. Am 28. März hatte Bischof Hinder von einer “berechtigten Annahme” gesprochen, dass Pfarrer Uzhunnalil sich noch in den Händen seiner Entführer befindet.

Am Dienstag, den 29. März, hatten die Salesianer in einer offiziellen Verlautbarung betont: “Wir hoffen, dass wir von denjenigen, die sich um die Angelegenheit kümmern, bald positive Nachrichten erhalten: die indische Regierung, das Apostolische Vikariat Südarabien und die Ordensprovinz Bangalore”, erklärte Don Filiberto Plasencia.

Quelle: Fidesdienst


GOTT ist mir zum Retter geworden

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:

Psalm 118 (117),1-2.14-15.16-21.

Danket dem HERRN, denn ER ist gütig,
denn seine Huld währt ewig.
So soll Israel sagen:
Denn seine Huld währt ewig.

Meine Stärke und mein Lied ist der HERR;
ER ist mir zum Retter geworden.
Frohlocken und Jubel erschallt in den Zelten der Gerechten,
die Rechte des HERRN wirkt mit Macht!

„Die Rechte des HERRN ist erhoben,
die Rechte Gottes wirkt mit Macht!“
Ich werde nicht sterben, sondern leben,
um die Taten des HERRN zu verkünden.

Der HERR hat mich hart gezüchtigt,
doch ER hat mich nicht dem Tod übergeben.
Öffnet mir die Tore zur Gerechtigkeit,
damit ich eintrete, um dem HERRN zu danken.

Das ist das Tor zum HERRN,
nur Gerechte treten hier ein.
Ich danke dir, dass du mich erhört hast;
du bist für mich zum Retter geworden.