„Durch die Opfergabe des Leibes Christi sind wir ein für allemal geheiligt“

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: Hebr 10,4 ff.:

Brüder! Das Blut von Stieren und Böcken kann unmöglich Sünden wegnehmen. Darum spricht Christus bei seinem Eintritt in die Welt: weisselberg_memoriam

Schlacht- und Speiseopfer, Brand- und Sündopfer hast du nicht gefordert, obgleich sie doch nach dem Gesetz (des Moses) dargebracht werden; doch einen Leib hast du mir geschaffen; Da sagte ich: Ja, ich komme – so steht es über mich in der Schriftrolle -, um deinen Willen, Gott, zu tun.
So hebt Christus das erste auf, um das zweite in Kraft zu setzen.
Aufgrund dieses Willens sind wir durch die Opfergabe des Leibes Jesu Christi ein für allemal geheiligt.

 


Die AfD kritisiert das EU-Türkei-Abkommen als Blamage für Europa

Zum Inkrafttreten des EU-Türkei-Abkommens erklärt der stellv. Vorsitzende der AfD, Dr. Alexander Gauland:

„Das Inkrafttreten des EU-Türkei-Abkommens ist ein schlimmer Tag und eine Blamage für ganz Europa. Es scheint für Frau Merkel einfacher gewesen zu sein, sich dem autoritären türkischen Präsidenten mit einem zweifelhaften Abkommen anzudienen, als echte Solidarität mit den kleineren EU-Mitgliedsstaaten zu üben. ecb

Viel schlimmer noch: Das Abkommen ist inhaltlich ein Witz. Die Türkei soll die Migranten von dem völlig überforderten Griechenland zurücknehmen und gleichzeitig wird die EU in vergleichbarer Größe Ausreisewillige Syrer direkt aus ihrem Heimatland einfliegen lassen. Wie absurd!

Die Türkei hat schon angekündigt, viele der syrischen Migranten wieder nach Syrien zurück schicken zu wollen. Für die EU und damit Deutschland ist dies ein absolutes Nullsummenspiel, das zu allem Unsinn auch noch sehr, sehr viel Geld kostet.

Der Ansehensverlust für die Kanzlerin ist enorm, ihre Isolation in Deutschland und Europa mit den Händen zu greifen.“


Israel: erstes Diplomaten-Wettrennen war am 3. April in Jerusalem

Das erste Wettrennen von Diplomaten hat gestern (3. April) in Jerusalem stattgefunden. Es wurde erwartet, dass über 450 Läufer, unter ihnen ausländische Diplomaten in Israel, ausländische Journalisten und Mitarbeiter des israelischen Außenministeriums an dem erstmaligen Rennen dieser Art in Israel teilnehmen würden.

Es gab eine 10 km-Strecke für Läufer und eine 3 km-Strecke für Gehende.

Der Lauf ist eine gemeinsame Initiative des israelischen Außenministeriums und der Abteilung für Sport der Stadt Jerusalem. Er soll eine neue innovative Art der Diplomatie schaffen.

Während sich Diplomaten normalerweise in Geschäftskleidung in klimatisierten Räumen treffen, hatten sie so die Gelegenheit, sportlich gekleidet die wunderschöne Szenerie Jerusalems gemeinsam zu erleben.

Ein Video des Rennens ist hier zu sehen.

Quelle: Außenministerium des Staates Israel


Das Erbprinzenpaar zu Bentheim und Steinfurt über bewährte Traditionen und Werte

„Wir leben die Werte unserer Väter und Großväter“

Die jüngste Ausgabe des Magazins MÜNSTERLAND aus dem Tecklenborg-Verlag enthält ein interessantes Gespräch mit dem adeligen Ehepaar zu Bentheim und Steinfurt: Erbprinz Carl Ferdinand und Erbprinzessin Elna-Margret stehen Rede und Antwort.steinfurt_schloss_luftbild_galleryI

Gemeinsam mit ihrem Söhnchen und dem Vater, Fürst Christian, wohnen sie in einem der schönsten Schlösser Westfalens  –  und wie so oft im Münsterland handelt es sich um eine rustikale Wasserburg (siehe Foto).

Während im Süden meist auf hohen Hügeln oder Bergen gebaut wurde, um das wertvolle Gebäude vor Angreifern zu schützen, wurde im westfälischen Flachland häufig das Wasser als „Verteidigungsanlage“ eingesetzt.

Die evangelisch-christlich gesinnte junge Adelsfamilie legt Wert auf bewährte Traditionen. Auf die Frage der Journalistin Hildebrand-Stubbe nach der „Gratwanderung“ zwischen Tradition und „Zukunftsorientiertheit“ antwortet Prinz Bentheim souverän:

„Das ist keine Gratwanderung. Es sind ja keine neuen Werte, die wir leben, es sind die Werte unserer Väter und Großväter, die heute noch Gültigkeit besitzen.“

Er fügt mit positivem Selbstbewußtsein hinzu: „Wir sind es gewohnt, in Jahrzehnten und Jahrhunderten zu denken. Das genießen auch die Mitarbeiter, dass es hier im Haus eben kein Hire-and-Fire gibt.“

„Es geht darum, ein gläubiger Christ zu sein“

Hinsichtlich seines zukünftigen Patronatsamtes in der evangelischen Kirchengemeinde zu Steinfurt erklärt der westfälische Adelige, es gehe „in erster Linie“ darum, „ein gläubiger Christ zu sein  –  und nicht um repräsentative Aufgaben.“anti_aging_food

Auf die abschließende Frage, welche Werte sie ihrem kleinen Sohn auf seinem Weg mitgeben möchten , antworten beide: „Die Werte einer christlichen Erziehung, dass er anderen Menschen mit Respekt begegnet.“  – Ganz wichtig sei ihnen, daß der Junge „nicht hochnäsig wird, nur weil er einen langen Namen hat“.

Der Erbprinz ist Jäger, seine Frau kocht das gesunde Wildfleisch, sie ist und ißt aber auch sonst sehr ernährungsbewußt. Demnächst erscheint ihr Buch „Anti Aging Food“ (siehe Foto) mit Tips für gesundes Essen und Trinken – samt Rezepten; ihr Mann hat es gut bei ihr; sie bringt ihm sogar den Kaffee frühmorgens ans Bett. 

Hinsichtlich der großartigen Wasserburg betont Prinz Bentheim seine Denkmalschutzverpflichtungen; dies gehöre zur „kulturellen Identität“ der Region. Mit der gegenwärtigen Landesregierung ist er offenbar nicht sonderlich zufrieden:

„Von Kommunen und Politikwünsche ich mir allerdings, dass sie diese Leistungen anerkennen und praktikable Lösungen für die Eigentümer finden. Die Politik setzt da oft die falschen Signale.“ 

Das Anwesen sei, so der Erbprinz, ein „ökologisches Kleinod“, das seine Familie seit Jahrhunderten bewirtschafte. Dazu erklärt er: „Die ideologisch geprägten Gesetzesänderungen unserer Landesregierung führen zu einem Verlust der ökologischen Vielfalt.“

Infos über das stets lesenswerte und ansprechende Münsterland-Magazin: http://www.tecklenborg-verlag.de/index.php/cat/c22_Muensterland-Magazin.html/XTCsid/ed2ec021d89a857c492f993065f0427c

Wasserburg-Foto: http://www.muensterland-tourismus.de/13126/schloss-steinfurt