Aufgeklärtes Mittelalter: Der „Kanon Episcopi“ warnte eindringlich vor dem Hexenwahn

Von Felizitas Küble

Oft wird im Zusammenhang mit der Hexenverfolgung vom „finsteren Mittelalter“ besprochen, was aber historisch unsinnig ist, denn die systematische Ermordung der vermeintlichen Hexen begann erst Anfang des 16. Jahrhunderts und damit in der frühen Neuzeit. Von Julia Kesenheimer geschickt

Hingegen erwies sich das Mittelalter (vor allem das frühe Mittelalter und weitgehend auch das Hochmittelalter) nicht nur als immun gegenüber dem Hexenwahn, sondern bekämpfte ihn ausdrücklich  –  und zwar amtskirchlich-offiziell.

Erst im Spätmittelalter begann die Situation zu „kippen“. Die päpstliche „Hexenbulle“ von 1484, auf die sich der berüchtigte Hexenjäger Heinrich Kramer in Innsbruck (teilweise zu Unrecht) berief, vertrat zwar eine Bestrafung (Verhaftung) von Hexenmeistern und Zauberinnen, nicht jedoch ihre Ermordung.

Der Dominikanerpater Kramer  –  merkwürdigerweise ein glühender „Marienverehrer“  –  ging in seinem Fanatismus sehr viel weiter, zumal er vor allem das weibliche Geschlecht als hexenhaft verdächtigte; von diesem Inquisitor stammt jenes verhängnisvolle Buch mit dem Titel „Hexenhammer“, das den Hexenprozessen zugrundelag.

Dabei entstand dieses Buch als Rechtfertigungsschrift des Autors, denn zuvor hatte ihn der Bischof von Brixen, Georg Golser († 1489), des Landes verwiesen, weil er ihn und seine Hexenverfolgungen für verrückt hielt. Um sich gegen den kirchlichen Widerstand zu verteiden, schrieb Heinrich Kramer  – genannt „Insistoris“  –  also den „Hexenhammer“.

Ausgerechnet diese Erfahrung einer Niederlage führte also den Hexenmörder zum Verfassen seiner fatalen Schrift, die übrigens niemals kirchlich anerkannt wurde.

Der verirrte Geistliche hätte sich besser an der wahren, biblisch bezeugten Madonna orientieren sollen, die auf der Hochzeit zu Kana im Hinblick auf ihren göttlichen Sohn erklärte: „Was ER euch sagt, das tut!“  –   Jener merkwürdige Marienkult, der sich nicht an Christus und seinen Geboten orientiert, geht unfehlbar in die Irre.

Rein kirchenrechtlich gesehen war die „Hexenbulle“ allerdings nicht von Bedeutung (ganz zu schweigen vom absurden „Hexenhammer“). Das Schreiben von Papst Innozenz VIII. war ohnehin keine lehramtliche Erklärung, geschweige ein Dogma (sondern der Tendenz nach eine Verwaltungsverordnung)  –  und sie gelangte nicht in die Sammlung kirchlicher Rechtsvorschriften  –  sehr im Unterschied zum positiven „Canon episcopi“ aus dem Frühmittelalter, der sich eindeutig gegen den Hexenwahn ausspricht und diesen kirchlich bestraft sehen will. 038_35

Der Glaube an Hexen wird hier als unsinnige Einbildung und als ein vom Teufel verursachtes Wahngebilde abgelehnt, inbesondere der sog. „Hexensabbat“, wonach angeblich Frauen nachts mit dämonischer Kraft durch die Lüfte fliegen.

Diese Kirchenordnung war bis 1918 (also über tausend Jahre lang) Bestandteil des Kirchenrechts. (Bei der Kirchenrechtsreform 1918 hatte sich das Thema längst erübrigt.) Hingegen taucht die „Hexenbulle“ in keinem einzigen kanonischen Verzeichnis auf. (Gleichwohl ist ihre Wirkungsgeschichte natürlich äußerst schlimm und  verhängnisvoll.)

Zurück zum Kanon Episcopi bzw. „Canon episcopi“:

Diese kirchlichen Rechtsvorschriften aus dem 10. Jahrhundert fordern die Bischöfe und Priester auf, jene irrgläubigen Personen zurechtzuweisen und in hartnäckigen Fällen durch Ausschluß aus der Kirchengemeinschaft zu bestrafen, die den Glauben an Hexen verbreiten. Es werden darin „frevelhafte Frauen“ erwähnt, die sich einbilden (!) würden, „zusammen mit einer großen Anzahl anderer Frauen im Gefolge der heidnischen Göttin Diana auf Tieren nächtliche Flüge über große Strecken hinweg unternommen zu haben.“ bischof

Dieses frühmittelalterliche Werk verurteilt also den Hexenglauben und bezeichnet ihn sogar als teuflisch (er sei durch dämonisch inspirierte Einbildungen und Traumgesichte entstanden). Durch heidnische Vorstellungen und Wahngebilde würde, so wird in dem Dokument beklagt, dem Unglauben und Aberglauben im Volke Vorschub geleistet. 

Das ausgesprochen feministische und zudem sehr kirchenkritische Buch „Hexen“ von Erika Wisselinck würdigt diesen Kanon Episcopi als eine „für Jahrhunderte verbindliche kirchliche Rechtssprechung“ (S. 19). Dämonenangst und Zauberei-Wahnvorstellungen hätten daher als „heidnischer Aberglaube“ gegolten: „Sie hatten keinen Platz in der christlichen Lehre“. Insofern sei die „Haltung der mittelalterlichen Kirche eindeutig“ gewesen, stellt die Autorin positiv fest.

Im  Internetlexikon Wikipedia heißt es zum Stichwort „Hexenverfolgung“ ebenfalls: „Die alte Kirche war an Verfolgungen nicht beteiligt und lehnte die mit Hexerei verbundenen Ansichten und Praktiken als Aberglaube ab.“   – Es wird hinzugefügt: „Im karolingischen Frühmittelalter gab es keine Hexenverfolgung.“ 

Hingegen kannten bereits die heidnischen Germanen eine Verbrennung von angeblichen „Schadenszauberern“. Das Christentum bzw. die mittelalterliche Kirche hat dann mit derartigen Irrlehren und Praktiken aufgeräumt.

(Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Hexenverfolgung)

Thomas von Aquin befand sich hierbei auf Abwegen

Leider ist der sonst meist lobenswerte Kirchenlehrer Thomas von Aquin an der späteren Kehrtwende hin zum Hexenwahn nicht ganz unschuldig. Viele Hexenverfolger beriefen sich auf seine Äußerungen über Hexenluftfahrt, Schadenszauber, über Incubi und Succubi (also angeblichen Sex zwischen Menschen und männlichen/weiblichen Dämonen). Dabei orientierte sich der Philosoph zum Teil an einigen Vorstellungen des antiken Kirchenvaters Augustinus.

Zudem wurde im Mittelalter bisweilen nicht genügend zwischen Psycho-Krankheit und Besessenheit unterschieden. Wenn geistig verirrte oder hysterische Personen fabulierten, sie hätten Sexkontakt mit dem Teufel, wurde dies von manchen als ein vermeintliches „Selbstbekenntnis“ für bare Münze genommen. 

Noch hundert Jahre vor dem hl. Thomas waren Kirchenführer hier oftmals nüchterner: So hatte z.B. Bischof Burkard von Worms Kirchenstrafen für jene angedroht, welche dem Hexenwahn verfallen sind  –  und Bischof Johannes von Salisbury, der Oberhirte von Chartres im 12. Jahrhundert, warnte vor irrgeistigen Einflüssen des Satans, der die Genarrten zu heidnischem Aberglauben verführe: „Das erste Heilmitteln gegen solche Krankheit ist, daß man sich recht fest an den Glauben hält, seinen Lügen kein Gehör schenkt und solche jammervollen Torheiten in keiner Weise der Aufmerksamkeit würdigt.“

Diese Mahnung ist auch heute noch sehr aktuell: mögen sich die äußeren Formen wahngläubiger Vorstellungen auch geändert haben, so leider nicht die bleibende Faszination magischer, abergläubischer und falschmystischer Ideen und Praktiken.

Ergänzender Beitrag von Dr. Josef Bordat: https://charismatismus.wordpress.com/2013/03/29/dauerbrenner-hexenverfolgung-fakten-statt-legenden/

 


26 Kommentare on “Aufgeklärtes Mittelalter: Der „Kanon Episcopi“ warnte eindringlich vor dem Hexenwahn”

  1. In der Tat traten die meisten außerskandinavischen Germanen-Stämme außer den Sachsen und einigen Friesen auch freiwillig zum Christentum über – weil sie damit dem ständigen Kriegszustand zwischen den einzelnen Stämmen und auch dem ewigen Rachekreislauf mit Blutfehden und Blutrache sogar zwischen den einzelnen Sippen und Familien und Clans sogar desselben Stammes entgehen konnten. Und einen geordneten vernünftigen Staat und Rechtssicherheit und Handel und Verwaltung etablieren konnten, vorher galt bei den Germanen das Raubrecht und Fehde-Recht – verboten war nur heimlicher hinterhältiger Diebstahl und Meuchelmord, nicht offener Raub und Totschlag und es galt das Raubrecht. Der Betreffende als Täter verfiel dann eben der Blutrache der Sippe des Verstorbenen. Das lief dann natürlich häufig auf ein sozialdarwinistisches biologistisches Recht des Stärkeren und einem ewigen Kreislauf von Blutrache und Blutfehden hinaus, siehe dazu auch Rudolf Pörtners Buch „Die Wikinger-Saga“. In der Tat gab es noch bei den Wikingern auf Island und anderswo die Säuglingstötung als Infantizid an unerwünschten Kindern. Erst das Christentum beendete das. Es war auch erst das Christentum, welches überhaupt erst die Freiwilligkeit der Ehe zwischen Mann und Frau bzw. die notwendige Zustimmung der Frau dazu einführte. (siehe auch Prof. Margrit Kennedy und Judith Reisman und Chesterton und die Historiker Thomas E. Woods und Egon Flaig und Michael Hesemann und Prof. Gustav Ruhland dazu und Dr. Hans Weitkamp).
    Vorher entschied das ganz patriarchalisch der Vater bzw.die Sippe. Das Christentum beendete auch die Menschenopfer bei Germanen und Kelten, die Germanen opferten Menschen in den Sümpfen.
    Die Kelten verbrannten sie im Wiccan-Man und lebten in ständiger Geisterfurcht – wie auch viele Amazonas-Indianer – und gelegentlich kam auch durchaus Kannibalismus vor und Stammeskrieg.
    In der Tat begannen die Feldzüge Karls des Großen gegen die Sachsen auch erst, nachdem sie ständig Übergriffe und kriegerische Überfälle an den Grenzen gegen fränkische Grenzsiedlungen vorgenommen hatten bzw. diese schon seit langem immer wieder vorgekommen waren – angesichts ihrer kriegerischen Kriegsgötter denen auch Menschenopfer gebracht wurden kein Wunder.
    Es gab auch immer Seeräuberüberfälle sächsischer und friesischer Seeräuber auf die Küsten fränkischer Reiche und Piraterie und Piratenüberfälle von sächsischen und friesischen Piraten usw.

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  2. Holger Jahndel sagt:

    Übrigens war historisch gesehen auch die Geschichte um die Philosophin Hypathia durchaus anders und kein christlicher Mord. Und die meisten Indios in beiden Amerikas starben an von den Europäern eingeschleppten Seuchen als Infektionskrankeiten, gegen die sie keine Immunabwehr besassen. Das ist zwar tragisch und traurig und bedauerlich aber ebn kein geplanter Völkermord gewesen. Außerdem lebten viele Amazonas-Indianer wie auch die Kelten in ständiger Geisterfurcht, sie brachten Menschenopfer, und gelegentlich kam auch durchaus mal Kannibalismus und Kopfjagd vor. Bei den Pikten auch jede Menge Nekromantie und Schadenszauberei, siehe auch die von der Archäologie nachgewiesenen Kannibalen und Nekromanten in Herxheim und Goseck, mit rituellem Kannibalismus und Schadenszauberei und Menschenopfern. Noch die Wikinger auf Island und die Spartaner in Griechenland begingen Säuglingstötung samt Infantizid und Euthanasie. Auch die vor-islamischen heidnisch-polytheistischen Araber-Stämme vor Mohammed, die Mädchen galten dort als weniger wert und wurden häufig nach der Geburt getötet, noch heute betreiben das viele Hindhus in Indien, um nicht die vorgeschriebene und oft ruinöse horrende Mitgift für die Mädchen und Frauen zahlen zu müssen und wegen des repressiven Kasten-Systems usw.
    Bei vielen Nazis hat sich noch heute die biologistische und eugenische Denkweise vieler alter Germanen bis hin zu Sozialdarwinismus und Raub-Recht und Blutrache erhalten – eben wegen diesem ewigen Rache- und Kriegszustand zwischen der germanischen Stämmen und oft sogar den einzelnen Sippen und Clans eines einzigen Stammes nahmen sehr viele germanische Stämme freiwillig das Christentum an, um dem germanischen Fehde-„Recht“ als Raub-Recht des Stärkeren und der traditionellen Blutrache marodierender Clans selbst innerhalb desselben Stammes entgehen zu können. Und erstmal Rechtssicherheit und einen geordneten Handel und eine geordnete Verwaltung und Administration und einen geordneten Staat etablieren zu können.
    Siehe auch Judith Reisman dazu und die Historiker Egon Flaig und Thomas E. Woods und Prof.Margrit Kennedy und Prof. Gustav Ruhland und zu den Wikingern das Buch von Rudolf Pörtner mit „Die Wikinger-Saga“. Siehe auch Michael Hesemann und Prof. Wolfgang Berger.
    Siehe weiterhin den Kirchfahrter Archangelus dazu und den Theologen David Berger usw.

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    http://www.conservo.wordpress.com

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  3. Holger Jahndel sagt:

    Peter Dinzelbacher
    Gesunder Sex im Mittelalter

    Klicke, um auf 0xc1aa5576%200x003ba8b4.pdf zuzugreifen

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  4. Holger Jahndel sagt:

    Im Mittelalter wurden auch die ersten „Kondome“ verwendet: Überzieher aus Tierdärmen und Fischhaut, manchmal sogar aus Leinen. Die Wirkung liess zu Wünschen übrig, der Tragekonfort ebenfalls…
    Im alten Ägypten
    Frauen führten kleine Zäpfchen aus zerstossenen Granatapfelkernen und Wachs in die Scheide ein. Granatäpfel enthalten ein natürliches Östrogen, sodass diese ägyptische Mixtur möglicherweise den Eisprung verhindert hat.Wohl eher nicht für feine Nasen gedacht war eine Art „chemische“ Verhütungsmethode, wobei ein Tampon aus Krokodil-Kot vor dem Sex in der Scheide plaziert wurde. Korkodil-Kot ist leicht sauer (zu gut chemisch „alkalisch“) und wirkte so nicht nur als Barriere für Spermien, sondern auch spermienabtötend. Wer weiss, vielleicht wirkte der Geruch auch schlicht Sex-verhindernd…
    Antike
    Der griechische Philosoph Aristoteles schreibt über Frauen, die eine Mischung aus glitschigem Olivenöl und klebrigem Honig in die Scheide geben. So sollen sich die Spermien nicht mehr richtig bewegen können und den Weg in die Gebärmutter nicht schaffen.

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    • Holger Jahndel sagt:

      Siehe auch die Tatsache, dass es auch im alen Testament Stellen gibt, die die Sexualität preisen und ihre Schönheit und auch die sakralisierte Sexualität (wenn auch freilich in der Ehe oder in spiritueller Hinsicht – siehe auch die Beginen-Mystik des Mittelalters usw. ).

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      • Holger Jahndel sagt:

        n der Medizin-Geschichte finden sich Hinweise, dass bereits die Heilerinnen in der Steinzeit empfängnisverhütende pflanzliche Wirkstoffe kannten. Die Empfängnisverhütung gibt es also schon länger. Der fast 4000 Jahre alte Kahun-Papyrus gibt die frühesten uns bekannten Ratschläge zur Verhütung. Man empfiehlt dort das Einbringen von Naturgummi in die Vagina oder auch von einer Mixtur aus Honig und Soda oder einer Paste aus Krokodildung vermischt mit Sauermilch. Honig und Gummi haben zweifellos die Beweglichkeit der Spermien beeinträchtigt. Ein ägyptisches Dokument von 1525 v. Chr. empfiehlt Akazienblätter, zerrieben und mit Honig vermischt. Der Philosoph Aristoteles berichtete 300 v. Chr., dass sich Frauen zur Verhütung die Vagina mit Zedernöl, Bleisalbe oder Weihrauch vermischt mit Olivenöl einrieben. Auch dies sollte die Beweglichkeit der Spermien vermindern.

        Im Mittelalter kannten Hebammen und Kräuterfrauen zwar z.T. recht obskure Mittel und Wege der Verhütung, riskierten damit aber immer, als Hexen verbrannt zu werden. Sie unterbrachen vor allem die ungewollten Schwangerschaften durch Giftpflanzen, die einen Abortus bewirkten.
        Für den Mann wurden schon sehr früh Kondome aus Leder oder aus Blinddärmen von Schafen hergestellt, auch aus Fischblasen oder den Blasenhäuten anderer Tiere.

        Das Wissen der „Natur-Verhütung“ bei Naturvölkern mit Kräutern steht uns heute nur noch in Berichten über diese Völker zur Verfügung, die Erkenntnisse sind nicht wissenschaftlich abgesichert; außerdem handelt es sich dabei meist um unbekannte oder ebenfalls um giftige Pflanzen, deren Risiken heute nicht mehr zur Schwangerschaftsverhütung zu rechtfertigen wären.

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  5. Holger Jahndel sagt:

    Die Hexenverfolgung war eher ein Phänomen der Renaissance und Aufklärung sowie der Reformation. Es wurde viel eifriger verfolgt in den protestantischen Gebieten als in den katholischen oder orthodoxen. Im Mittelalter dagegen war es ungewöhnlich.

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    • Holger Jahndel sagt:

      Verhütung im alten Ägypten: Die Erfindung der natürlichen Pille
      Historischen Weltruhm erlangten die Ägypter unter anderem durch den Bau der beeindruckenden Pyramiden. Doch mindestens so einfallsreich waren ihre Fähigkeiten genauso in Sachen Verhütung: So nutzten die Bewohner am Nil Zitronensaft, das wie Spermizid wirkte und die Spermien aussterben ließ. Eine andere Methode war es, Granatapfelkerne zu zerstoßen, die sie mit Hilfe von Wachs zu einem Zäpfchen rollten. Beeindruckend ist diese Vorgehensweise deswegen, weil es ein natürliches Östrogen enthält, das den Eisprung verhindert haben könnte. Ein Prinzip, das sich heute die Pille zu Eigen macht. Neben diesen Praktiken erwies sich eine weitere Verhütung der Mutter Natur als scheinbar nützlich: Honig. So beschrieben die Ägypter in ihrer Schrift „Papyrus Kahun“, wie die Frau einen halben Liter Honig mit einer Prise Soda in die Vagina einführen solle. Die Folge: Durch die klebrige Masse wurden die Spermien buchstäblich abgebremst und das Durchdringen bis zur Gebärmutter verhindert.

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  6. Kursbuch 162
    :
    Finis Germaniae?
    Reflexionen über demografische Ursachen von Revolutionen, Kriegen und politischen Niederlagen
    Von Gunnar Heinsohn
    6. Februar 2008Quelle: (c) DIE ZEIT22 Kommentare

    https://www.zeit.de/feuilleton/kursbuch_162/1_heinsohn/komplettansicht

    Ein Blick zurück auf ein Vierteljahrtausend macht verständlich, warum Frankreich im Jahre 1800 um die Weltmacht ringt und nur von einer Allianz aus Deutschen, Engländern und Russen besiegt werden kann. Die kurz vor 1500 beginnende Bestrafung der Geburtenkontrolle schlägt jenseits des Rheins besonders brutal zu. Jean Bodin, Universalgenie der Neuzeit und Begründer der Religionstoleranz, sorgt ganz persönlich für Hinrichtungen von so genannten „Weisen Frauen“, denn „wer immer mit der [Verhütungs-]Kunst umgeht, kann nicht in Abrede stellen, dass er … die Wirkung der von Gott eingesetzten Ehe verhindert. … Derjenige also, der die Zeugung oder die Heranreifung der Kinder behindert, muss ebenso als Totschläger angesehen werden wie derjenige, der einem anderen die Gurgel durchschneidet.“ 12 Zwei bis vier Jungen pro Vater fallen nun an. Napoleon, selbst eins von sieben Geschwistern, kann in 15 Jahren 1,2 Millionen Söhne des Landes in Kriege führen und sterben lassen – und noch 500 000 der Verbündeten dazu. Er verfährt mit Frankreichs „Überzähligen“ wie 150 Jahre später Ho Chi Min mit seinen Vietnamesen.

    In Wirklichkeit überdehnt der Korse das Potenzial sogar, wenn er einräumt: „Ich habe eine Staatsschuld von hundert- tausend Männern.“ 13 Auch deshalb werden die Gallier anschließend zur Avantgarde beim Wiedergewinn der so heftig bekämpften europäischen Verhütungskunst des Mittelalters. Schon im Jahre 1813 gelingt Joseph Recamier die zweite Erfindung des Vaginalspeculums, das zur Frauenheilkunde gehört wie das Rad zum Wagen. Im Mittelalter heißt es Dioptre. Am Beginn der Neuzeit, die der Gynäkologie weitgehend den Garaus macht, wird es Opfer der blutigen Eingriffe, denen die Europäische Geburtenexplosion geschuldet ist. Sie bringt ab etwa 1490 fast über Nacht sechs bis sieben überlebende Kinder pro Frau statt nur zwei bis drei in der Zeit davor. Die Hexen-Bulla von 1484 entfaltet auf dem Alten Kontinent nämlich umgehend Wirkung für die „Repöplierung“ nach dem Bevölkerungsabsturz von 80 auf 50 Millionen seit der Großen Pest von 1348 – 1352. Europaweit verhängt Papst Innozenz VIII. die Todesstrafe für „Personen beiderlei Geschlechts … welche die Geburten der Weiber umkommen machen und verursachen … dass die … Frauen … nicht empfangen“. 14 „Abgesehen“ vom immer schon bestraften Schadenszauber, so präzisiert der 1487er Hexen-Hammer als Rechtskommentar zur Bulla, ist nunmehr eine „siebenfache Hexerei“ auszurotten, deren Delikte durchweg den „Liebesakt und die Empfängnis im Mutterleibe mit verschiedenen Behexungen infizieren“. 15

    Secundones, also Zweit- und Nachgebore, nennen die Spanier ihre jugendlichen Konquistadoren. Auch sie werfen sich nieder und schreien zum Herrn, bevor sie zum Töten schreiten, aber ihr „Gold, Ruhm und Evangelium“ gewährt der Religion doch nur den letzten Platz. Bis zum Ersten Weltkrieg erzeugt Europa ununterbrochen Youth Bulges, also eine über- mäßige Ausstülpung der Bevölkerungspyramide bei den 15- bis 29-Jährigen. 30 bis 45 von 100 männlichen Einwohnern unterstehen dann den Rekrutierungsbehörden. Vier Jahrhunderte lang werden Geburtenraten wie heute im Gaza-Streifen oder in Uganda erzwungen. Wie ein nicht endender Mongolensturm holt sich die Alte Welt mit diesem Überschusspotenzial bis 1918 neun Zehntel der Erde. Dabei werden für das direkte Unterwerfen und Töten weniger als 500 000 Mann eingesetzt, und auch die gesamte Siedlerzahl erreicht zwischen 1500 und 1900 gerade einmal vierzig Millionen.

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  7. Holger Jahndel sagt:

    Apropos Mittelalter:

    „Gar so finster war Europas Mittelalter doch nicht: Vor tausend Jahren waren die Territorien nördlich und westlich der Alpen die einzige Region auf der Welt, in der es keine Sklaven gab. Adlige Güter wurden hier von Bauern bewirtschaftet, die in unterschiedlichen Stufen abhängig und unfrei waren. An die Stelle der Sklaverei trat die Leibeigenschaft. Anders als Sklaven gehörten Leibeigene zur Gesellschaft und fristeten, zwar am unteren Ende der sozialen Leiter, ein halbwegs menschenwürdiges Dasein. Niemand durfte sie verkaufen oder verschleppen. Als die (christlich geprägten) Normannen 1066 England (durch Herzog Wilhelm II. aus der Normandie (Nordfrankreich)) eroberten, unterdrückten sie dort die Reste der Sklaverei rigoros. Im ‚Sachsenspiegel‘, dem (ältesten) Gesetzeswerk (Rechtsbuch) des deutschen Mittelalters, wurden Mitte des 13. Jahrhunderts sowohl Leibeigenschaft als auch Sklaverei aufgehoben. Frankreichs König Philipp der Schöne schenkte 1299 allen Leibeigenen auf seinen Krongütern die Freiheit, weil ‚jegliches menschliche Geschöpf, welches nach dem Bild unseres Herrn geformt ist, kraft des natürlichen Rechts frei sein muss‘. Da war es schon, das ’natürliche Recht auf Freiheit‘, fast 500 Jahre vor der amerikanischen Unabhängigkeitserklärung, mitten im sogenannten finsteren Mittelalter.“

    Siehe auch Hermann Benjes Buch „Wer hat Angst vor Silvio Gesell?“ und die Historiker Thomas E. Woods und Egon Flaig und Gustav Ruhland. http://www.vergessene-buecher.de

    http://www.berndsenf.de

    Siehe auch Prof. Binswanger.

    http://www.zeit-fragen.ch

    Das liberale Venedig war der einzige Ort im christlichen Abendland, wo auch mit christlichen Sklaven gehnadelt werden durfte. Ideologisch liberale finanzkapitalistische wucherische Oligarchie der Plutokraten als Oligarchen.
    Es waren auch nur die christlichen Humanisten, welche sich für soziale Maßnahmen einsetzten. Nicht die ideologisch liberalen Humanisten des Grißbürgertums mit seinen Freimaurer- und Kaufmannslogen und freimaurerischen Kaufmannslogen der Patrizier. Welche zwar soziale und politische Freiheiten und Liberalisierungen und Rechte forderten –
    aber von sozialer Gerechtigkeit und sozialen Rechten und dem Wucher-Verbot überhaupt nichts hören bzw. wissen wollten. Damals wie heute…im Neoliberalismus und „Objektivismus“ nach Ayn Rand als sozialdarwinistischem Ordoliberalismus und Raubtierkapitalismus.

    https://madrasaoftime.wordpress.com/tag/egon-flaig/

    https://madrasaoftime.wordpress.com/tag/egon-flaig/

    ​ @Urban Jungle Groove

    Apropos Mittelalter:

    „Gar so finster war Europas Mittelalter doch nicht: Vor tausend Jahren waren die Territorien nördlich und westlich der Alpen die einzige Region auf der Welt, in der es keine Sklaven gab. Adlige Güter wurden hier von Bauern bewirtschaftet, die in unterschiedlichen Stufen abhängig und unfrei waren. An die Stelle der Sklaverei trat die Leibeigenschaft. Anders als Sklaven gehörten Leibeigene zur Gesellschaft und fristeten, zwar am unteren Ende der sozialen Leiter, ein halbwegs menschenwürdiges Dasein. Niemand durfte sie verkaufen oder verschleppen. Als die (christlich geprägten) Normannen 1066 England (durch Herzog Wilhelm II. aus der Normandie (Nordfrankreich)) eroberten, unterdrückten sie dort die Reste der Sklaverei rigoros. Im ‚Sachsenspiegel‘, dem (ältesten) Gesetzeswerk (Rechtsbuch) des deutschen Mittelalters, wurden Mitte des 13. Jahrhunderts sowohl Leibeigenschaft als auch Sklaverei aufgehoben. Frankreichs König Philipp der Schöne schenkte 1299 allen Leibeigenen auf seinen Krongütern die Freiheit, weil ‚jegliches menschliche Geschöpf, welches nach dem Bild unseres Herrn geformt ist, kraft des natürlichen Rechts frei sein muss‘. Da war es schon, das ’natürliche Recht auf Freiheit‘, fast 500 Jahre vor der amerikanischen Unabhängigkeitserklärung, mitten im sogenannten finsteren Mittelalter.“

    Siehe auch Hermann Benjes Buch „Wer hat Angst vor Silvio Gesell?“ und die Historiker Thomas E. Woods und Egon Flaig und Gustav Ruhland. http://www.vergessene-buecher.de

    http://www.berndsenf.de

    Siehe auch Prof. Binswanger.

    http://www.zeit-fragen.ch

    Das liberale Venedig war der einzige Ort im christlichen Abendland, wo auch mit christlichen Sklaven gehnadelt werden durfte. Ideologisch liberale finanzkapitalistische wucherische Oligarchie der Plutokraten als Oligarchen.
    Es waren auch nur die christlichen Humanisten, welche sich für soziale Maßnahmen einsetzten. Nicht die ideologisch liberalen Humanisten des Grißbürgertums mit seinen Freimaurer- und Kaufmannslogen und freimaurerischen Kaufmannslogen der Patrizier. Welche zwar soziale und politische Freiheiten und Liberalisierungen und Rechte forderten –
    aber von sozialer Gerechtigkeit und sozialen Rechten und dem Wucher-Verbot überhaupt nichts hören bzw. wissen wollten. Damals wie heute…im Neoliberalismus und „Objektivismus“ nach Ayn Rand als sozialdarwinistischem Ordoliberalismus und Raubtierkapitalismus.

    https://madrasaoftime.wordpress.com/tag/egon-flaig/

    Indes, für welche politische Ordnung führten die Muslime ihre Heiligen Kriege mit dieser Vehemenz und diesem Erfolg? Für die Scharia. Eine politische Ordnung, die erstens Herren und Unterworfene streng absondert, zweitens die politische und soziale Ordnung der menschlichen Verfügung weitgehend entzieht. Bleiben wir beim ersten Aspekt: In der Scharia sind die Muslime die Herren, die Anhänger anderer Buchreligionen – Christen, Juden, Parsen, Buddhisten – Unterworfene, „Dhimmi“; dabei handelte es sich nicht um religiöse Minderheiten, sondern um gewaltige Mehrheiten, vor allem in Syrien, in Anatolien, oder um die Christen Nordafrikas.

    Die Unterworfenen durften keine Waffen tragen, sie waren wehrunfähig, somit keine vollwertigen Männer. Christen und Juden mußten besondere Farben oder Kleidungsstücke tragen (diese Diskriminierung führte zum Judenstern), um als „Dhimmi“ kenntlich zu sein; sie durften nicht auf Pferden reiten, sondern nur auf Eseln, damit sie ständig an ihre Erniedrigung erinnert wurden; sie zahlten einen Tribut (Jizya), den sie persönlich entrichteten, wobei sie einen Schlag an den Kopf erhielten. Sie mußten sich von Muslimen schlagen lassen, ohne sich wehren zu dürfen; schlug ein „Dhimmi“ zurück, dann wurde ihm die Hand abgehackt, oder er wurde hingerichtet. Die Zeugenaussage eines „Dhimmi“ galt nicht gegen Muslime; diese brauchten für Vergehen an einem „Dhimmi“ nur halbe Strafe zu tragen; und wegen eines solchen Unterworfenen konnten sie nie hingerichtet werden. Umgekehrt waren grausamste Hinrichtungsarten überwiegend den „Dhimmi“ vorbehalten.

    Sogar jene Diskriminierung der Juden, zu der vierhundert Jahre nach dem Islam die Westkirche auf dem IV. Laterankonzil von 1215 schritt und die uns so barbarisch anmutet, bezweckte und erreichte keine Erniedrigung dieses Ausmaßes. Eine besondere Drangsalierung brachte die türkische Herrschaft: seit 1360 wurde in unregelmäßigen Abständen bis zu einem Fünftel aller christlichen Kinder in die Sklaverei abgeführt. Sie wurden zwangsbekehrt.

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    • Holger Jahndel sagt:

      Zeit-Fragen Magazin aus der Schweiz, siehe auch die Artikel von Prof. Binswanger und den Freiwirt Litaer

      http://www.zeit-fragen.ch

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    • Holger Jahndel sagt:

      Erwähnt werden muß leider auch, dass selbst die vermeintlich so friedlichen Sufi-Mystiker häufig recht kriegerisch waren und Sklaverei nicht verurteilten, siehe etwa auch Spanien und den Historiker Egon Flaig dazu und Prof. Gustav Ruhland. http://www.vergessene-buecher.de
      Auch zur kriegerischen Geschichte des Islam mit seinem Dhimmi-Kapitalismus, siehe auch Gerhoch Reisegger und den Historiker Egon Flaig und den Historiker Thomas E. Woods und Michael Hesemann.

      Zeit-Fragen Magazin aus der Schweiz, siehe auch die Artikel von Prof. Binswanger und den Freiwirt Litaer und zu Psychologie allgemein und personaler Psychologie im Spezielln

      http://www.zeit-fragen.ch

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      • Holger Jahndel sagt:

        So waren etwa die Bektaschi-Derwische für die Betreuung der geraubten Christen-Kinder zuständig. Die zu Janit-Scharen Elite-Kämpfern und Kriegs-Sklaven umerzogen wurden.
        Und im Sinne des Islam und der Lehre des Propheten Mohammed mit seinem Koran gehirngewaschen und islamistisch indoktriniert und manipuliert wurden. Siehe auch den Historiker Egon Flaig und Prof. Gustav Ruhland und den Anthropologen James DeMeo und Jaya Gopals Buch „Gabriels Einflüsterungen“ dazu.

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  8. Vielen Dank für diesen wertvollen Hinweis auf den Canon episcopi, der mir bislang unbekannt war. In diesem Zusammenhang ist immer wieder daran zu erinnern, daß es in den Ländern der spanischen Krone und im Kirchenstaat keine Hexenverfolgung gab. Die hier wirkende Inquisition ging rational vor und bekämpfte keine eingebildeten Gegner.

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    • Holger Jahndel sagt:

      Auch Kirchenleute und Renaissance-Humanisten wie Heinrich Cornelius Agrippa von Nettesheim und sein Lehrer des Abt Johannes Trithemius von Sponheim und der Heilpraktiker Paracelsus und Reuchlin und Kardinal Nikolaus von Kues als Cusanus verteidigten häufig unschuldig der Hexerei bezichtigte und angeklagte Frauen, und setzten sich für rationalere Praktikern und Untersuchungen und Vorgehensweisen und differenziertere Methoden der Inquisition ein.
      Leider bereicherten sich viele lokale und regionale Geld-„Eliten“, die oftmals in freimaurerischen Kaufmannslogen als Geldverleiher und Bankiers und Patrizier und Geldwechsler und Wucherer usw. organisiert und zusammengeschlossen waren, häufig auch oftmals an den Hexenverfolgungen.
      In dem sie etwa unbescholtene Bürger oder unschuldige Leute und Hebammen mit Wissen um Kräuterkunde und auch spirituellem Heilwissen und Heilfähigkeiten denunzierten und verleumdeten und falsch beschuldigten und der Hexerei anklagten, um sich an deren Vermögen zu bereichern und an deren Besitz und Geld zu kommen.
      Es hing also auch mit kapitalistischem Gewinn-Interessen zusammen.
      Die massenhaften Hexenverfolgungen begannen ja auch erst mit der Krisenzeit des aufkommenden Finanzkapitalismus der Renaissance, als das vatikanische Banken-System auch durch die ideologisch liberale in Venedig gegründete Freimaurerei mit ihren Kaufmannslogen und die dort organisierten venezianisch-lombardischen Bankiers unterwandert und infiltriert und dekadent gemacht wurde usw.
      Und als die Fugger in Augsburg in der Zeit 1450 bis 1500 auch das mittelalterliche Brakteaten-Schwundgeldsystem nach und nach außer Kraft setzten und den Zins-Wucher wieder einführten.

      Die Hexenverfolgungen sind in der Tat ein Phänomen vor allem der frühen Neuzeit, und sie fanden auch vor allem in protestantischen Gebieten statt.
      Die altestamentarisch ausgerichteten Puritaner und Calvinisten betrieben häufig auch Sklavenhandel und Zins-Wucher, was ihnen die neutestamentarisch ausgerichteten Quäker als ehrliche überzeugte Christen dann auch als Unehrlichkeit und Unaufrichtigkeit und Heuchelei vorwarfen und vorhielten.

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  9. Osterglocke sagt:

    https://de.m.wikipedia.org/wiki/Merga_Bien

    Merga Bien aus Fulda wurde auch als Hexe bezeichnet.

    Gibt es eigentlich einen Unterschied zwischen der Kirche und der Amtskirche?

    Ist die Kirche der Idealzustand? Das „Amt“ machts wohl der Kirche schwer.

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    • Guten Tag,
      es gibt die (allzu) menschliche und die übernatürlich-göttliche Ebene der Kirche, die von Christus gestiftet ist und daher vollkommen:
      Vollkommen ist Christi Lehre, seine Sakramente, seine Gebote usw.
      Unvollkommen ist die Kirche in ihren Gliedern, wozu auch die Amtsträger einschließlich des Papstes gehören.
      Freundlichen Gruß!
      Felizitas Küble

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    • J.WalfischSchnucki sagt:

      Psychologische Real-Tests zeigen, dass Menschen sich immer wieder solchen abstoßenden Praktiken hingeben andere Menschen zu … Sie unter bestimmten Bedingungen so …

      Andererseits könnte es eine Art geistigen Hintergrund, hinter solchen verschiedensten Geschehnissen der Hexenverfolgung gegeben haben > die letztlich so ein Martyrium möglicherweise auch zu einen christlichen machten für das Opfer, welches sich so von einem Pakt mit einem Wesen, zum Beispiel, befreien konnte, durch diese Art des Gehens, möglicherweise? offiziell ist es ja bis heute nicht Teil der Wirklichkeit der meisten Menschen und damit … mmh?
      Also das Böse trieb die Menschen zu solchen Taten. Menschen tun das Menschen an, weil einer sich befreien wollte – vom Bösen. Das Böse ist die treibende Kraft. Also der eigene Wille ist nicht unbedingt fähig, das zu leisten oder zu verhindern, was nötig???????????
      Warum wurde in diesen Forum diese Erkenntnis des Bösen immer gelöscht? neben der Imago Dei? Sind dem Gläubigen die Worte Christi nicht erlaubt? Ist das Böse wirklich völlig tabu? Wie soll man sich dann wehren? Wie pflegt man sein Gewissen so, das der eigene Wille richtig handelt? Alle heutige Anwender-Ausbildung zerstört genau das langfristig!

      “ … und erlöse uns von unserer Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern …“

      Die Historiker finden heute viele andere Gründe wie Mißgunst, Neid und Lüge für den Verrat an Menschen zu sogenannten Hexen.
      Nur innerhalb des „Kehrt um!“ und des Glauben an Gott – kann der Mensch Hilfe erwarten, heute.
      Damals waren Paulus und Johannes die einzigen die Christus überhaupt verstehen konnten.

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