Dr. Alice Weidel kritisiert Schäubles Taktik zur Geldpolitik der EZB

Zu den Äußerungen von Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble zur Politik der EZB (Europäischen Zentralbank) erklärt AfD-Vorstandsmitglied Dr. Alice Weidel (siehe Foto): Alice Weidel-150x150

„Seit Jahren warnt die AfD vor den Risiken einer unverantwortlichen Geldpolitik, die den Boden ihres Mandats verlassen hat. Dafür wird sie von allen deutschen Parteien – auch von Schäubles CDU – als ‚rechtspopulistisch‘ gescholten.

Jahre später, wo immer mehr Fachleute merken und zugestehen, dass die Kritik der AfD berechtigt ist, schlägt auch Schäuble plötzlich andere Töne an. Er tut dies nicht etwa, weil er eingesehen hat, dass der EZB-Kurs, den er selbst politisch mitträgt, ökonomisch falsch und rechtlich mehr als fragwürdig ist.

Vielmehr bekommt er allmählich den Druck zu spüren. Immer mehr Menschen erkennen die Gefahren der EZB-Politik und sie machen das auch an der Wahlurne kenntlich. Denn Sparer und Altersvorsorger verlieren Geld, viel Geld. Jeden Tag. 

Die Angst vor dem Machtverlust ist das einzige, was diese Regierung antreibt. Leider werden deshalb Probleme viel zu lange aufgeschoben und verschleppt. Eine Kehrtwende in der Politik der EZB ist fast unmöglich, denn sie steckt in der Sackgasse. Aber je länger die Null- bzw. bald Negativ-Zinspolitik beibehalten wird, umso mehr Geld der Bürger wird vernichtet!“  


Israel: Staatspräsident ruft Führer religiöser Gemeinschaften zum Frieden auf

Der israelische Staatspräsident Reuven Rivlin hat in seiner Residenz die obersten Vertreter des Rates der Glaubensführer empfangen, um, wie er sagte, vor den bevorstehenden jüdischen, muslimischen und christlichen Feiertagen eine Botschaft des Friedens und der Toleranz zu senden.

BILD: Staatspräsident Rivlin und seine Gäste (Foto: GPO/Mark Neiman)

An dem Treffen nahmen unter anderem der israelische Oberrabbiner David Lau, der Vorsitzende des Rates des muslimischen religiösen Führer, Scheich Mohammed Kaiyuan, der geistliche Führer der Gemeinschaft der Drusen, Scheich Muwaffak Tarif, und der Griechische Patriarch von Jerusalem Theophilos III. teil.

In seiner Ansprache rief Rivlin zu Frieden und Harmonie in der Region auf und nahm Bezug auf die verschiedenen bevorstehenden heiligen Feste der drei abrahamitischen Religionen. Er sagte, gerade in schwierigen Zeiten sollten Vertreter aller Religionen noch näher zusammenrücken.

Zum Abschluss des Treffens verabschiedeten die Teilnehmer eine gemeinsame Erklärung, in der es u. a. heißt:

„Wir, die Anführer der Glaubensgemeinschaften im Staat Israel, Vertreter des Rates der Glaubensführer, Glaubende an den Schöpfer der Welt, der mit Güte und Erbarmen herrscht und von uns verlangt, mit jedem Einzelnen in Frieden und Respekt zu leben, bestätigen unsere Verpflichtung zur Zusammenarbeit und dass wir alles in unserer Macht stehende tun werden, um dieses wichtige Gebot im Heiligen Land umzusetzen.

Wir erklären hiermit unsere Verpflichtung gegenüber dem Heiligtum des Lebens und verurteilen alle Formen der physischen oder verbalen Gewalt gegen Unschuldige, besonders Fälle, in denen solche Akte im Namen der Religion begangen werden, was eine Schändung des Namens Gottes bedeutet.

Wir glauben daran, dass im Staat Israel für uns alle Platz ist, in gegenseitigem Respekt für die verschiedenen Glaubensgemeinschaften miteinander zu leben; es ist unsere Pflicht, unsere Kinder und Gemeinden danach zu erziehen, den Anderen zu respektieren und anzuerkennen und es zu vermeiden, den Glauben anderer zu beleidigen.“ 

Quelle: Israelisches Präsidialamt