Die Asylbewerber von 2015 kosten 400 Mrd. €

Die im vergangenen Jahr eingewanderten Asylsuchenden können Deutschland bis zu 400 Milliarden Euro kosten. Zu diesem Schluß kommt eine Studie im Auftrag der den Grünen nahestehenden Heinrich-Böll-Stiftung, die der Zeit vorliegt. Auf die Deutschen würden „auf lange Sicht spürbare finanzielle Zusatzbelastungen zukommen“, schätzt Holger Bonin vom Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung. Asylverfahren-100_03

Bonin geht dabei von einer vollständigen Integration heutiger Asylanten in den Arbeitsmarkt in den nächsten zwanzig Jahren aus. Erreichen diese die wirtschaftliche Leistungskraft von geringqualifizierten Deutschen, so übersteigen die staatlichen Ausgaben wie Kindergeld die zusätzlichen Einnahmen durch Steuern und Abgaben deutlich. Bonin kalkuliert das Defizit in diesem Fall auf rund 400 Milliarden Euro.

Gelingt bis dahin rund sechzig Prozent der Asylanten ein Berufsabschluß, so hofft Bonin auf eine Veringerung der Kosten auf 218 Millarden Euro. Findet die wirtschaftliche Integration in zehn statt zwanzig Jahren statt, so läge das Defizit bei 113 Milliarden Euro. Staatliche Maßnahmen „zur beruflichen Qualifizierung und schnelleren wirtschaftlichen Integration“ können daher „auf mittlere und längere Sicht gute Renditen“ abwerfen, spekuliert die Studie.

Quelle: https://jungefreiheit.de/politik/deutschland/2016/asylbewerber-kosten-bis-zu-400-milliarden-euro/


6 Kommentare on “Die Asylbewerber von 2015 kosten 400 Mrd. €”

  1. A. Gernandt sagt:

    Woher sollen die Milliarden kommen, von der globalisierenden Prominenz nicht, die auch die Aufhebung ihrer Immunität fürchtet. Wohl eher, wie es schon einmal jemand treffend sagte, dass die Deutschen ihr Geld nicht in der Hand haben sollten. Wer nicht blind durch die Gegend läuft, ahnt vielleicht schon, wer für die Gastfreundschaft aufkommt.

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  2. B. Jacob sagt:

    Die Globalisierungsstrategen hätten zwei Wege, die Völker an die Armut anpassen oder global für Infrastrukturen zu sorgen, damit auch die Entwicklungsländer sich an den globalen Fortschritt anpassen können, aber dazu fehlen Visionen.

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  3. Füchschen sagt:

    Es tut mal wieder gut, Menschen, die Traditionen und den Respekt vor der Arbeit der Ahnen erhalten, aber es wird ja den Flüchtlingen eingeimpft, dass Deutschland das soziale Schlaraffenland ist, wenn der Trog aber leer ist, ist er leer. Ein deutscher Politiker sagte es frech „Hauptsache, die Deutschen haben das Geld nicht“ und das im eigenen Land, wo sie viele Dinge mit Migranten gerne teilen. Nur eine Heuschreckenplage kann ein Feld leerfressen und die Menschen hungern oder werden den Armutsländern immer ähnlicher. Dabei gäbe es Rezepte, um den Menschen zu helfen, ohne eine Völkerwanderung auszulösen, wo auch die Flüchtlinge eines Tages desillusioniert aufwachen werden. Was ist denn mit der Ukraine, die wurde doch schon halbwegs global für die Globalregierung angepasst. Merkels Träume vor der UN-Vollversammlung, kam mir so vor wie eine Einheitsgesellschaft wie im Raumschiff Enterprise.

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  4. Adolf Breitmeier sagt:

    Das Ziel, Deutschland zu verarmen und zu einem Fünfteweltstaat zu machen, wird schneller erreicht werden, als man denkr. Ein ,,bisschen“ Bürgerkrieg dabei, mit Zerstörung der Energieinfrastruktur – und alle Lichter gehen aus! Dann hat Gauck´s Dunkeldeutschland endlich eine reale Bedeutung.

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  5. Ralf sagt:

    Man kann wirklich äußerst skeptisch sein, ob sich ein Großteil in den Arbeitsmarkt integrieren läßt.
    Der deutsche Arbeitsmarkt ist „knallhart“ und keineswegs barmherzig – wer nicht zu 100% funktioniert wird aussortiert. Wie sollen da tausende, ohne richtigen Bildungsabschluss und Sprachkenntnisse eine Chance haben?
    Sollten sie wirklich eine dauerhafte Arbeit finden, was ist dann im Alter? Eine Rente werden sie sich nicht erarbeiten können, mit der sie im Alter leben können – das schaffen mittlerweile selbst deutsche Arbeiter nicht mehr.
    Ich habe wirklich nichts gegen Hilfsbereitschaft, aber man muß sie sich auch leisten können.

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    • Ralf sagt:

      …manchmal reichen 100% nicht mehr und es werden 120% gefordert.
      Ja, es ist nett eine „Willkommenes-Kultur“ zu haben…aber zeigt die Realität in D nicht etwas anderes? – Ich habe eher das Gefühl: Jeder bescheißt jeden, wo er nur kann…Geld machen, das ist das was zählt…seit wann zählt Hilfsbereitschaft etwas in unserem Land? Ja, man schmückt sich gern nach außen damit, aber seien wir doch mal ehrlich…

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