Hirnforscher Illing: Bedürfnis nach Religion gehört zur Natur des Menschen

Der Freiburger Hirnforscher Prof. Robert-Benjamin Illing ist der Meinung, dass das Bedürfnis nach Transzendenz angeboren ist. „Wenn wir die Idee eines Göttlichen nicht fassen könnten, wären wir der Sinnkrise ausgeliefert, unsere Lebensfähigkeit würde unterhöhlt. Wir brauchen den Glauben an ein irgendwie geartetes Jenseits und eine höhere Instanz“, sagte der Wissenschaftler in einem Interview mit der Tageszeitung „Märkische Allgemeine“. media-390606-2

Die Hoffnung, dass ein Gott angesichts drohender Sinnlosigkeit letzten Endes für Sinn und Gerechtigkeit sorge, bestehe nach wie vor. Nach Ansicht des Neurobiologen ist Religion noch immer das dominierende Modell der Sinngebung.

Auf seinen eigenen Glauben angesprochen, äußerte Illing, mit dem Begriff Gott könne er „nur in einem abstrakten Sinn etwas anfangen, aber das ist viel mehr als nichts und hilft mir, Lebensfreude und Lust auf Zukunft zu finden.“

Quelle und vollständige Meldung hier: http://www.idea.de/glaube/detail/hirnforscher-wir-brauchen-den-glauben-an-ein-jenseits-96614.html


2 Kommentare on “Hirnforscher Illing: Bedürfnis nach Religion gehört zur Natur des Menschen”

  1. Adolf Breitmeier sagt:

    Und weil der ,,Mensch“ einen Gott will und braucht, formt er ihn sich nach SEINEM eigenen Ebenbild, mit allen menschlichen Eigenschaften, von der selbstlosen Liebe bis hin zum zerstörerischen Hass. Sobald ein Gott, eine Gottsheit seine / ihre Anhänger verliert, ist die Gottheit ,,gestorben“, wie zum Beispiel Mythras, oder Odin, odr Zeus usw. Deshalb sind auch Götter ,,vergänglich“, nachdem sie zumeist eher Chaos und Vernichtung, Hass und Tod – statt Liebe und Frieden verbreitet haben (ihre Anhänger, ihre Gläubigen natürlich). Das erleben wir gerade mit dem Islam, der die gesamte Palette an Grausamkeiten, die das Grundgesetz des Islams hergibt (der Koran) in für Normalmenschen sinnlosem Morden und Zerstören ausartet. Also das mit Gott oder den Göttern ist schon eine merkwürdige Sache. Die meisten Menschen scheinen ein Religionsgen zu besitzen – und sehnen sich daher nach ihm. Oder haben Angst vorm Sterben und wünschen sich ein schönes ,,Leben“ nach dem Tod.

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