Passanten standen Schlange bei Unterschriften gegen Abtreibungsfinanzierung

Erfolgreiche Lebensrechtsaktion in Rheine

Am Samstag, den 7. Mai 2016, veranstaltete die „Aktion Lebensrecht für Alle“ (ALfA) vom Regionalverband Nordmünsterland von 9,30 bis 13 Uhr einen Infostand in der Innenstadt von Rheine. 100_2100

Die drei Lebensrechtlerinnen   – darunter die Regionalvorsitzende Cordula Mohr –  standen allen interessierten Bürgern für Informationen und Gespräche zur Verfügung.

Diesmal ging es der engagierten Gruppe vor allem um das Thema Ausstieg aus der staatlichen Finanzierung der Abtreibung, die insgesamt jedes Jahr über 40 Millionen Euro beträgt. Damit finanzieren die Bundesländer die Tötung ungeborener Kinder, statt ihr Lebensrecht zu schützen.

Gemeinsam mit der CDL (Christdemokraten für das Leben) wurden für die Protestaktion eifrig Unterschriften gesammelt  – und das mit einem unerwartet großen Erfolg. Häufig standen die Leute Schlange, die meisten interessierten Bürger haben gleich spontan unterzeichnet. Manche Passanten hatten die Vorankündigung in dieser Zeitung gelesen und fragten sofort nach der Unterschriftsliste.

Vor allem viele Mütter mit Kindern, Großmütter mit Enkeln, zahlreiche Familien, junge Mädchen und auch ein Diakon protestierten gegen die staatliche Finanzierung der Abtreibung. Einige junge Männer äußerten sich erstaunt, als sie von den ALfA-Aktivistinnen erfuhren, daß Väter nicht verhindern können, wenn ihre Partnerinnen oder Ehefrauen abtreiben wollen; sie fanden dies ungerecht und waren sichtlich erschüttert.

Einige erwähnten den schwierigen Fall einer Vergewaltigung. Die ALfA-Vertreterinnen betonten jedoch, daß Abtreibungen sehr selten auf dieses Verbrechen zurückzuführen sind. Zudem dürfe es keine Todesstrafe für Unschuldige geben; stattdessen solle man die Täter stärker bestrafen. Die betroffenen Frauen können ihr Kind zur Adoption freigeben, erklärten die Lebensrechtlerinnen. Wer dadurch das Leben seines Babys rette, sei keineswegs eine „Rabenmutter“, wie bisweilen immer noch unfair unterstellt werde.

Das positive Ergebnis der Unterschrifts-Initiative hat die ALFA-Aktiven eigenen Angaben zufolge sehr überrascht. Noch vor drei Jahren sei die Stimmungslage bei diesem Thema am Stand deutlich zurückhaltender und skeptischer gewesen. Auch die Aufkleber gegen Abtreibung sowie die Informationsbücher des Publizisten Mathias von Gersdorff fanden ein reges Interesse.


5 Kommentare on “Passanten standen Schlange bei Unterschriften gegen Abtreibungsfinanzierung”

  1. Dorrotee sagt:

    @GsJC
    danke für Ihren Zuspruch.
    Ich selber habe eine behinderte Tochter zu versorgen und es macht mich sprachlos, wenn eine Abtreibung für diese Kinder akzeptiert wird.
    Dann wäre für mich keine Bekehrung eingetreten. Dieses behinderte Mädchen hat mich wieder zu Gott beten lassen und somit bin ich wieder zur katholischen Kirche gekommen. Also wenn das nicht ein göttliches Werk ist.
    Gott macht keine Fehler.

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  2. Adolf Breitmeier sagt:

    Die Parole: Mein Bauch gehört mir!! gilt nur so lange wie kein ,,Untermieter“ da ist. Ich halte Abtreibungen für ganz schlimm. Wer weiß,dass SIE keine Kinder will oder zum jetzigen Zeitpunkt, die kann sich durch Vorsorge (Pille) gegen eine ungewollte Schwangerschaft schützen. Ein Abbruch sollte jedoch erfolgen, wenn man weiß, dass das Kind missgebildet oder geistig gestört sein wird; selbstverständlich auch nach einer Vergewaltigung (sofern die Frwu das will), oder wenn Gefahr für Leib und Leben der Schwangeren besteht!!

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    • Dorrotee sagt:

      Ich will hier keine Leserdiskussion lostreten, aber Sie sollten sich dringend über Familienplanung und Beginn eines menschlichen Lebens informieren, z.B über NER http://www.iner.org

      In der Enzyklika „Humane Vitae“ wird den Katholiken die natürliche Empfängnisregelung empfohlen, die schon längst sehr sicher ist. Die künstliche Verhütung wird ihnen nicht erlaubt, zumal die Spirale frühabtreibend wirkt, zudem potentiell auch die Pille selbst (natürlich sowieso die „Pille danach“).

      Das Menschenleben beginnt vom Zeitpunkt der Verschmelzung von Ei und Samenzelle. Ab diesem Zeitpunkt ist das entstandene Kind mit einzigartiger Würde ausgestattet und hat ein gottgegebenes, natürliches Recht auf Leben.
      Ich finde Ihre Ansicht, Kinder, die behindert sind, abzutreiben, unerträglich. Die kath. Kirche bezeichnete Abtreibung auf dem 2. Vatikanischen Konzil als „abscheuliches Verbrechen“.

      Zudem kann das entstandene Kind nach einer Vergewaltigung nichts dafür, dass es in dieser Situation gezeugt worden ist. Sein Lebenswille ist jedoch genauso wie bei normal entstandenen Menschen vorhanden. Das belegen Ultraschallaufnahmen über die Aktivitäten des Ungeborenen im Mutterleib. Schon früh kann mal alles erkennen. Natürlich ist die Situation der Schwangeren sehr schwer und es muss viel Einfühlungvermögen der Berater vorhanden sein. Es gibt Möglichkeiten der Adoption, wenn die Frau nicht in der Lage ist, das Kind großzuziehen.

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  3. CONNY sagt:

    DEM HERRN SEI LOB UND DANK

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