Zwei Drittel in Deutschland wollen keine weitere Amtszeit für Kanzlerin Merkel

Das Erfurter Meinungsforschungsinstitut INSA befragte im Auftrag der Zeitschrift „Cicero“ einen repräsentativen Durchschnitt der Wähler, ob sie einer weiteren Amtszeit von Angela Merkel als Bundeskanzlerin zustimmen.

Nahezu zwei Drittel (64 %) aller Befragten, die eine konkrete Meinung äußerten, lehnen eine erneute Amtszeit ab. Männer (66 %) sind etwas häufiger dieser Meinung als Frauen (62 %). 032_29A

86 Prozent der CDU/CSU-Wähler plädieren für eine Wiederwahl der jetzigen Bundeskanzlerin. Die Wähler der SPD (73 %), der Linken (87 %), der FDP (74 %) und der AfD (95 %) (die eine konkrete Meinung abgaben) stimmen hingegen gegen eine weitere Amtszeit. Auch die Wähler der Grünen (57 %) stimmen gegen eine Wiederwahl Angela Merkels, zeigen sich aber unentschlossener als Wähler der anderen Parteien (43 % stimmen für den Verbleib Angela Merkels als Kanzlerin).

Hier geht es zum erwähnten INSA-Institut: www.insa-consulere.de


5 Kommentare on “Zwei Drittel in Deutschland wollen keine weitere Amtszeit für Kanzlerin Merkel”

  1. Rumpelstilzchen sagt:

    Nachdem Merkel sich nun doch für eine militärische Führung in Estland ausgesprochen hat, trotz der traumatischen Erfahrungen in der Geschichte, bin ich nur noch entsetzt: Wozu heißt die EU europäische Gemeinschaft, wenn man einem einzigen Mitglied die volle Verantwortung zuschanzt, um hinterher seine Hände in Unschuld waschen zu können, obwohl man es verbockt hat?

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  2. A. Gernandt sagt:

    Auch wenn ich das Vertrauen in Merkel verloren habe und mich getäuscht fühle, scheint es mir, dass sie wieder etwas an Realitätssinn, leider nur ein Krümmelchen, gewonnen hat, denn sie will sicher auch nicht per Sprengstoffgürtel in die Luft gejagt werden oder als Freiwild für Gebieter dienen. Es ist vermutlich ein richtiger Schachzug, auch wenn es weh tut, die Saudis in der Flüchtlingskrise einzubeziehen, nur noch ihre Sturheit bezüglich des Islam, der nicht in unser Land gehört, müsste sie noch überwinden. Dabei muss man auch innerhalb der Gruppe der Muslime differenzieren, aber die radikalen Mohammedverbohrten wären als Flüchtlinge in einem islamischen Land besser aufgehoben. Dafür könnte man natürlich mehr Rechte für Christen einfordern, ein kluger Tauschhandel, der die Sicherheit in den betroffenen Ländern nicht gefährdet. Man ist in Saudi-Arabien nicht zimperlich, aber sind es all unsere Willkommensgäste im Gastgeberland nicht auch ? Wir würden die Gefahr, dass uns religiöse Fanatiker an die Gurgel gehen, erheblich einschränken und dafür Menschen, die unter der Christenverfolgung leiden, besser schützen können. Die Saudis haben kein Probleme mit der Anpassung der mohammedanischen Muslime und wir könnten den Krawall zwischen religiösen Fanatikern zum Schutz unserer Bürger eindämmen, beide Seiten würden gewinnen in ihrem Integrationsbestreben.

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  3. Füchschen sagt:

    Also nicht nur Merkel scheint von jeder Realität für eine Utopie als Globalplayer abgehoben zu sein. Es wäre zeitgemäß, den Begriff Volksvertreter kaum noch zu verwenden. Die Schuldenuhr Europas tickt unaufhörlich und doch zaubern wir Millionen aus dem Zylinder und statt sie sinnvoll einzusetzen, um auch gute Rahmenbedingungen in den Ländern vor Ort zu schaffen, verfallen wir immer mehr der göttlichen Orgie, die vom Menschen ausgeht und eine Beleidigung für den Schöpfergott ist.

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  4. Füchschen sagt:

    Es waren schon so manche Monarchen unberechenbar und das macht mir Kopfschmerzen, wie da noch der Herr Schulz von der EU ist und weiter an der verheerenden Asylpolitik in Europa festgehalten wird. Napoleon hätte seine Freude, der am Reißtisch seine Schlachten plante und so viele Unschuldige Menschen geopfert hat. Eine neue Völkerschlacht brauchen wir wahrlich nicht. Ist die Christenverfolgung kein Warnzeichen für die EU und den Papst? Viele entmündigte Wähler greifen allmählich zur Notwehr bei den Wahlen, um den Wahnsinn zu stoppen. Ich bin gewiss nicht völkisch, aber ich zweifle allmählich an der Vernunft in der Politik.

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  5. Bernd.L.Mueller sagt:

    Eine gute Nachricht für alle die an einer guten und besseren Zukunft Interesse haben.

    Verwunderung, erhebliche Zweifel an positiven Zahlen für Anhänger der CDU – zu denen auch wir bis um Mitte 2014 gehörten – weil es in unserem “ ziemlich großen “ Kreis keinen, absolut keinen Wähler gibt, der Angela Merkel eine Wahlstimme geben würde.

    Nicht nur wg. Asylchaos und Kollateralschäden
    – geht um Energiewende,
    – Griechenland – “ Hilfen “ ,
    – EZB – Kurs mit Draghis Sparer – Enteignung und Alimentation der Pleiteländer,
    – Russland Boykott und aktuell Kurs mit Aufrüstung an den Ostgrenzen,
    – Gender – Politik,
    – Kurs nach Links ,
    – Sicherheit und Kriminalität in Deutschland ,
    – Rentner – Altersarmut , – angeblich kein Geld da – aber 95 Milliarden € für Asyl –
    – Besteuerung der Renten
    – Kosten für Asylanten ohne Perspektive durch die Decke schießend,
    – Infrastuktur marode,
    – Deutschlands Haftung für 1,2 Billionen € wertlose EZB – Papiere ,
    – wie vor mit 120 Milliarden € für Griechenland
    – etc.etc.

    Ferner haben wir nach Rückkehr aus Österreich – gerade erst gestern – erhebliche Zweifel, ob Kanzlerin bis 2017 im Kanzleramt aussitzt.

    Österreich hat die Wahl des BP, das wollen wir auch. ÖVP und SPÖ kongruent abgewirtschaftet wie SPD und CDU, haben sich den Staat gekrallt .

    2 / 3 wollen keine weitere Amtszeit der Kanzlerin, hört sich gut an, ist zu wenig.

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