Israel: Regierungschef Netanyahu traf den österreichischen Außenminister Kurz

Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanyahu ist am vergangenen Montag mit dem österreichischen Außenminister Sebastian Kurz zusammengetroffen.

Netanyahu betonte bei dem Treffen die Wichtigkeit direkter Verhandlungen mit den Palästinensern und erwähnte auch die Bedrohung durch den radikalen Islam und die verhängnisvollen Auswirkungen auf Israel und Europa.

BILD: Außenminister Kurz und Ministerpräsident Netanyahu (Foto: GPO/Haim Zach)

Kurz und Netanyahu unterzeichneten ein Abkommen für sog. „Work- and Holiday-Visa“ sowie ein „Memorandum der Verständigung“ zu Bildung und kulturellen Themen.

Quelle: Außenministerium des Staates Israel


CDU-Politiker beklagen islamische Übergriffe gegen christliche Flüchtlinge

Zu Berichten über Anfeindungen und Gewalt gegenüber Christen in Flüchtlingsunterkünften erklären der stellv. Vorsitzende der nordrhein-westfälischen CDU-Landtagsfraktion, André Kuper, und der CDU-Landtagsabgeordnete, Gregor Golland (siehe Foto): HP-Header-Gregor_15

Kuper: „Eine Befragung des Hilfswerks „Open Doors“, das sich weltweit für verfolgte Christen einsetzt, kommt zu einem beunruhigenden Ergebnis:

Zahlreiche christliche Flüchtlinge gaben an, sowohl von Mitbewohnern als auch von Seiten des Wachpersonals Bedrohung oder Verfolgung erlebt zu haben. Drei Viertel der Befragten wurden wiederholt angegriffen, nicht nur verbal, sondern auch körperlich. Es war sogar von Todesdrohungen und von sexuellen Übergriffen die Rede.

Mehr als 80 Prozent der christlichen Flüchtlinge sind in den Erstaufnahme-Einrichtungen Schikanen ausgesetzt, zumeist durch die Mehrheit muslimischer Flüchtlinge. Dabei sind diese Menschen aus ihrer Heimat geflohen in der Hoffnung, hier in Deutschland einen sicheren Hafen zu finden und ihren christlichen Glauben leben zu dürfen.“

Golland: „Die Angriffe geschehen auch in den Erstaufnahme-Einrichtungen des Landes. Die Regierung muss unbedingt Maßnahmen ergreifen und Konzepte erarbeiten, um dort und in allen Flüchtlingsunterkünften religiöse Minderheiten besser zu schützen.

Der jetzige Zustand ist nicht tolerabel. In unserer gemeinsamen Anfrage möchten wir wissen, ob es bereits entsprechende Konzepte und Maßnahmen dazu gibt. Die Religionsfreiheit in unserem Land gilt für alle und muss von allen respektiert werden.“

Weitere Infos:

Kleine Anfrage (Drucksache 16/12010)
Homepage „Open Doors“

Quelle: http://www.gregor-golland.de/pages/posts/landesregierung-muss-religionsfreiheit-sicherstellen-1042.php


Zwischenruf eines deutsch-israelischen Judenchristen zur Islam-Debatte

Von Klaus Moshe Pülz

Zu den notwendigen Fakten über den Islam gehört die absolute Unterwerfung der Frauen, was keinesfalls kompatibel mit dem deutschen Grundgesetz ist, wo man sogar kmpuelzin den deutschen Chefetagen eine sog. Frauenquote einrichten will. Ferner wird auch der koranische Grundsatz der „taqyih“ (Verstellung, Täuschung) ignoriert, indem sich Muslime auch unter einen Weihnachtsbaum setzen dürfen, ohne dabei von ihren eigenen Glaubensgenossen belangt zu werden, nur um dabei Toleranz vorzutäuschen.
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Wir haben in Israel die bittere Erfahrung machen müssen, daß es seit dem Gründungsjahr 1948 zu keiner wirklichen Integration mit der palästinensisch-arabischen Bevölkerung gekommen ist. Nach wie vor ist die „Chamas“ („Hamas“ ist eine fehlerhafte Aussprache) nicht bereit, sich mit  Israelis an einen Verhandlungstisch zu setzen.
Auch die in Ramallah residierende „Fatach“ des Machmud Abbas verlangt nicht nur einen Rückzug Israels zu den Grenzen vor dem Sechs-Tage-Krieg 1967, während täglich israelische Zivilisten vornehmlich in Jerusalem von muslimischen Palästinensern angefallen und niedergestochen werden, worüber die deutschen Medien nicht (mehr) berichten.
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Es ist naheliegend, daß unsere Regierung unter diesen Umständen keine Verhandlungen mit den Palästinensern mit solchen Vorbedingungen akzeptiert, wobei Abbas noch verlangt, daß sämtliche palästinensische Terroristen aus den israelischen Gefängnissen befreit werden müßten; und sämtlichen palästinensischen Flüchtlingen das Recht auf Rückkehr zuerkannt werden solle.
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In diesem Zusammenhang weise ich auf den Inhalt meines Vortrages „Die religiösen Hintergründe des islamistischen Terrorismus“ hin, den ich anläßlich einer rheinland-pfälzischen Polizeitagung am 11. Sept. 2003 gehalten hatte. (Einsehbar ist dieser Vortrag unter www.zelem.de.) Darin führte ich sämtliche Koransuren an, die zu strafbaren Handlungen aufrufen einschließlich Mord.
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Daher ist es unsinnig zu behaupten, der Islam  gehöre zu Deutschland. Hätte ich im Geschichtsunterricht in meinem deutschen Gymnasium diese Behauptung aufgestellt, 032_29Ahätte ich ein „Ungenügend“  erhalten. Daß deutsche Politiker sich aus opportunistischen Gründen einer solchen Unwahrheit hingeben, ist unfaßbar.
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Ich werde hier in Israel immer wieder darauf angesprochen, wie doof die Deutschen wieder einmal sind, wenn sie sich zu ihren 4 Millionen Muslimen noch weitere 1,5 Millionen aufbürden, wo es ohnehin in deutschen Großstädten bereits Parallelgesellschaften gibt.
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Während also der Islamische Staat (IS) noch immer Köpfe der „kuffarim“ (Ungläubigen) abschneidet, die „Taliban“, Al Schaba und „Boko Haram“ in Afrika ihr Unwesen treiben, besteht Frau Merkel weiterhin auf ihrer „Willkommenskultur“.
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In den Herkunftsländern der Flüchtlinge hat niemals jemand 400 € als monatliches Geschenk erhalten, zuzüglich kostenlose medizinische Versorgung nebst Verköstigung und Unterkunft. Solche Privilegien sind einmalig auf der ganzen Welt, die nicht Frau Merkel oder irgendwelche Politiker zu tragen haben, sondern der ohnehin gebeutelte deutsche Steuerzahler, der außerdem den progressiven finanziellen Niedergang der südeuropäischen Staaten zu schultern hat.
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Der Italiener Draghi sorgt auf diese makabre Weise, daß seine maroden Banken in Italien weiterhin durch den Aufkauf wertloser Staatsanleihen frisches Geld erhalten. Selbst Jean-Claude Juncker als Kommissionspräsident der Brüsseler EU-Behörde verschweigt geflissentlich, wie viele griechische Millionäre ihr Geld in Luxemburger Banken versteckt haben.

Dieses Europa der verschiedenen Geschwindigkeiten geht einer Unrechtssitution entgegen, die die Menschen alsbald nach einem neuen starken Mann rufen lassen wird. Die europäisch-abendländische Götterdammerung hat längst begonnen – und gerade die Intellektuellen schlafen noch immer!

Unser Autor, der judenchristliche Publizist Klaus M. Pülz, wirkt als Autor und Prediger in Deutschland und Israel; er leitet die “Messianische Bekenntnisgemeinschaft” sowie den Verein “Zelem” (www.zelem.de) und bringt seit Jahrzehnten die Zeitschrift “Bote Neues Israel” heraus. 

Der Katholikentag in Leipzig Ende Mai 2016 surft voll auf der Zeitgeistwelle

Mathias von Gersdorff

Die Deutsche Bischofskonferenz ruft zur Katholikentagskollekte am 21./22. Mai 2016 auf. Darf ein gläubiger Katholik diese Veranstaltung überhaupt unterstützen? 0653a-bildungsplan-demo-1-2-1448b12b252812529

Bei seiner Entscheidungsfindung sollte er jedenfalls beachten, dass als Veranstalter des Katholikentags das „Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK)“ fungiert. Dieses Gremium ist vor allem durch Positionen bekannt, die der katholischen Lehre widersprechen.

Beispielsweise hat das ZdK im Hinblick auf die Familiensynode im Herbst 2015 ein Positionspapier verabschiedet, in welchem praktisch die gesamte katholische Sexualmoral und die Lehre über Ehe und Familie abgelehnt wurde.

In der Stellungnahme „Zwischen Lehre und Lebenswelt Brücken bauen – Familie und Kirche in der Welt von heute“ wurden u. a. folgende Forderungen gestellt:

1. Eine positive moraltheologische Neubewertung von außerehelichen Partnerschaften.
2. Eine positive moraltheologische Neubewertung von künstlichen Verhütungsmitteln.
3. Für gleichgeschlechtliche Lebenspartnerschaften wurde die Einführung von liturgischen Segensfeiern gefordert.

Das Papier erzeugte weltweites Entsetzen im kirchentreuen Spektrum. Etliche deutsche Bischöfe distanzierten sich davon.

Beim Katholikentag selbst werden Veranstaltungen akzeptiert, in denen offen gegen die katholische Lehre polemisiert wird:

In der Podiumsdiskussion „Ehe für Alle? Zur Frage der Gleichstellung von homo- und heterosexuellen Paaren“ sprechen  der bekennende Homosexuelle Stefan Kaufmann MdB (CDU) und Manuela Sabozin vom „Netzwerk katholischer Lesben“ in Essen. 012_9

In der Werkstatt „Auch Lesben und Schwule werden älter. Was ist wichtig, was ist mir wichtig?“ treten Vertreter des Vereins „Homosexuelle und Kirche (HUK)“ auf. Ferner gibt es die Gesprächsrunde „Coming-Out als Kreuz-ung. Erfahrungsaustausch zwischen lesbischen Frauen“ mit Frauen des „Netzwerkes katholischer Lesben“.

BILD: Der Katholikentag 2015 in Regensburg (mitgeprägt von Bischof Rudolf Voderholzer)  war noch relativ gediegen –  und unser Christoferuswerk bzw. CHRISTLICHES FORUM mit einem großen Infozelt vertreten. Das Programm des diesjährigen Katholikentags in Leipzig hingegen bietet ein Sammelsurium rotgrüner und modernistischer Ansichten.

Welche Lesben im Kirchenapparat wird man wohl finden in „Beruflich im Dienst der Kirche – auch als lesbische Frau! Austausch unter lesbischen Frauen“.

Als durchgehendes Angebot wird es ein „Zentrum Regenbogen“ geben, betreut von den Vereinen „Initiative Kirche von unten“ „Netzwerk katholischer Lesben“ „Ökumenische Arbeitsgruppe Homosexuelle und Kirche“. Diese Gruppen werden sogar einen Gottesdienst organisieren.

Auf der Veranstaltung „Wut auf ProfX“ will der „Lesben und Schwulenverband Deutschland“ Geschlechterstereotype hinterfragen. Der Arbeitskreis „Homosexuelle und Kirche“ wird wohl in „Wer sich treu bleibt, wandelt sich. Spirituelle Menschen lassen sich nicht verbiegen“ werben.

Dr. Michael Brinkschröder vom Europäischen Forum der christlichen LGBT-Gruppen wird „Einen anderen Blick auf die Bibel“ präsentieren. Einen „Erfahrungsaustausch für homosexuelle Männer“ gibt es in der Veranstaltung „Glaubensstark. Katholisch. Homosexuell“.

Besonders progressiv wird es sicherlich in „Lesbischwule Gottesdienstgemeinschaften als Basismodell“ vor sich gehen. Natürlich darf das Thema „Transsexualität im Spannungsfeld von Glaube und Bibel“ auf dem Katholikentag nicht fehlen.

Immer wieder  –  und nun auch vom neuen Präsidenten, Thomas Sternberg  –  wurde die kirchliche Anerkennung von „Donum Vitae“, der Beratungsstelle für Schwangere, gefordert, obwohl diese den sog. „Beratungsschein“ erteilen, der straffreie Abtreibungen ermöglicht.

Papst Johannes Paul II. hatte ausdrücklich angeordnet, keinen solchen Schein auszustellen, weshalb die deutschen Bischöfe aus dem staatlichen System der Schwangerschaftskonfliktberatung ausgestiegen sind. Daraufhin haben Mitglieder des ZdKs trotzig den Verein „Donum Vitae“ gegründet.

Diese Punkte bilden lediglich eine Auswahl der inakzeptablen Positionen des ZdKs aus der jüngsten Zeit. Geht man weiter in die Vergangenheit zurück, findet man noch viel mehr.

Unser Autor Mathias von Gersdorff aus Frankfurt leitet die Aktion „Kinder in Gefahr“ und schreibt seine aktuelle Beiträge u. a. hier: http://mathias-von-gersdorff.blogspot.de/