Kardinal Müller auf Mallorca: Die Gebote Gottes nicht „herunterhandeln“ lassen

Kurienkardinal Gerhard Müller hat bei seinem Besuch auf Mallorca am Donnerstag (19.5.) eine Messe in der Basilika von Sant Francesc in Palma abgehalten. Bei seiner Predikt betonte er die Bedeutung des Priestertums für die Kirche. AL-0005

In einer Zeit der Identitätskrise dürfe man auf keinen Fall von den strengen Glaubensgrundsätzen der Kirche abweichen, erklärte der Präfekt der vatikanischen Glaubenskongregation:

„Es kann nicht darum gehen, sich wie bei einem Sommerschlussverkauf herunterhandeln zu lassen bei den Auflagen der Sakramente, dem Leben als Christ, den Geboten oder der Seligkeit: Ein ‚Christentum light‘ interessiert niemanden.“

Offiziell besuchte Kardinal Müller die Insel, um an einer Feier anlässlich des Gedenkjahres zum 700. Todestag des mallorquinischen Denkers Ramón Llull teilzunehmen.

Quelle und vollständiger Text hier: http://www.mallorcazeitung.es/gesellschaft/2016/05/20/christentum-light-interessiert-niemanden/43279.html


One Comment on “Kardinal Müller auf Mallorca: Die Gebote Gottes nicht „herunterhandeln“ lassen”

  1. Fledermaus sagt:

    Der Kardinal hat völlig recht, wenn er den Erhalt der 10 Gebote verteidigt und auch die Grundfesten des christlichen Glaubens. Wo bitte sind Islamverbände zum Dialog bereit und so fordernd, wie sie sind, Dinge, die mit Glaubensfreiheit nicht zu tun haben, als Glaubensfreiheit einzufordern, ist eine Frechheit gegenüber unserem Land und der Bevölkerung. Da wäre die Vollverschleierung von Frauen, Sinnbild der totalen Versklavung. Wer gibt uns die Gewissheit, ob der Gebieter seine untertane Frau nicht grün und blau schlägt, Körperverletzung begeht, sie muss ja aus rein religiösen Gründen verschleiert sein, das ist keine Glaubensfreiheit, sondern Beugung der Glaubensfreiheit. Wer gibt uns die Gewissheit, wenn wir neben einem vollverschleierten Menschen stehen, dass er keinen Sprengstoffgürtel trägt und uns mal soeben in das „himmlische Paradies oder Hölle“ sprengt und es ist auch ein Angriff auf die öffentliche Sicherheit der Bevölkerung. Man hätte ja beim Burka als Modeerscheinung handeln können, sofern die Frauen ihn freiwillig tragen, nein, man fordert frech, die Vollverschleierung anzuerkennen, was inakzeptabel auch aus Sicherheitsgründen ist. Die Muslime haben sich freiwillig für ein Leben in einem Land mit jüdisch-christlichen Wurzeln entschieden und das haben sie auch zu respektieren und nicht eine Sonderstellung zu fordern, um irgendwann die Machenschaften der Unterdrückung andersgläubiger Menschen wie in vielen muslimischen Ländern üblich, fort zu führen, wenn sie als Religionsgemeinschaft eines Tages die Mehrheit haben und das darf kein Volksvertreter mit Gewissen für das Volk und die Glaubensfreiheit tolerieren, sondern muss diesen Kapazitäten der Aufnahme muslimischer Menschen Grenzen setzen. Wer unbedingt ein Minarett braucht, der sollte seinen Lebensmittelpunkt in ein islamisches Land verlegen, den hier ist es fehl am Platz. Immerhin verkörpert man da auch einen Machtanspruch für die islamische Religion, was ebenfalls ein Angriff auf die Glaubensfreiheit ist. Islamverbände fordern Machtansprüche und das ist unvereinbar mit der Glaubensfreiheit und denunzieren frech, wenn sie diese Zugeständnisse nicht bekommen, die Menschen als Nazis und missbrauchen die begriffliche Verklärung als Mittel de Erpressung. Sie verhöhnen die Opfer dieser schlimmen Zeit und wenden täuschend den Begriff für sich an, obwohl sie als einwandernde Nachkömmlinge überhaupt nicht mit diese schlimmen Zeit konfrontiert waren. Wo sind bitte Muslimverbände Dialogbereit, das erschließt sich mir nicht. Ich kann mich des Verdachtes nicht erwehren, dass man unsere Glaubensfreiheit auf Umwege aushebeln will und die Politik schläft und meint, wird schon gut gehen. Schutz von Glaubensminderheiten, mmh, wo vielleicht eines Tages selbst die einheimischen Christen dazu gehören, um den Islam zu verhätscheln, ist ein Angriff auf die Glaubensfreiheit.
    Es müssen dringend im Grundgesetz Regeln zum Schutz der Glaubensfreiheit stehen, die auch Islamverbände anerkennen müssen, ansonsten zeigen sie klar und deutlich, dass sie gegen Glaubensfreiheit sind. Wir brauchen nicht noch mehr Terror und Unterdrückung auf der Welt, sondern Politik mit Augenmaß.

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