München: CSU-Kommunalpolitiker Hammer vermietet an Abtreibungsarzt Stapf

Der Abtreibungsarzt Friedrich Stapf hat in München-Freiham einen neuen Vermieter für seine Praxis gefunden: den Schatzmeister des CSU-Bezirksverbandes München, Hans Hammer. Baby (2)

Das haben Recherchen der evangelischen Nachrichtenagentur IDEA ergeben. Sowohl Hammer als auch der CSU-Bezirksverband wollten dazu gegenüber IDEA keine Stellungnahme abgeben.

Bundestagsvizepräsident Johannes Singhammer (CSU/München) hingegen kritisierte das Verhalten Hammers: „Das ist ein unglückliches Geschäftsverhältnis, welches ich bedauere. Wer mit der Not von Frauen lukrative Geschäfte macht, sollte nicht die Unterstützung der CSU erfahren.“

Stapf ist laut Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ Deutschlands bekanntester Abtreibungsarzt. Er hatte im Februar vergangenen Jahres in Stuttgart nach Auslaufen eines städtischen Mietvertrags keine Praxis für seine Abtreibungsklinik gefunden. Gegen eine Neuvermietung protestiert hatten damals u. a. der baden-württembergische Landesverband der „Christdemokraten für das Leben“ (CDL) und der Pforzheimer Kreis, zu dem sich Christen in der Partei „Alternative für Deutschland“ (AfD) zusammengeschlossen haben.

Stapf hat nach eigenen Angaben jährlich mehr als 2000 Abtreibungen in Stuttgart vorgenommen. Das entsprach etwa einem Fünftel der rund 11.000 in Baden-Württemberg registrierten Abtreibungen.

Quelle: http://www.idea.de


Der kath. Jugendschriftsteller Günter Stiff wäre heute 100 Jahre alt geworden

Gründer des KOMM-MIT-Verlags und Christoferuswerks

Der heutige Tag ist für mich und viele unserer Freunde ein besonderes Datum  – nicht nur, weil heute der „Tag des Grundgesetzes“ ist: Am 23. Mai 2016 wäre unser Verlagsgründer Günter Stiff 100 Jahre alt geworden, wenn er noch irdisch unter uns leben würde.  Scannen0007

Zudem hat Günter vor genau 70 Jahren seinen KOMM-MIT-Jugend-Verlag gegründet, vor 45 Jahren unser gemeinnütziges Christoferuswerk, das dieses CHRISTLICHE FORUM betreibt  und auch den ECCLESIA-Plakatdienst gibt es jetzt schon im 70. Jahrgang: alle zwei Wochen ein neues Poster  – vor allem für die Schaukästen der Pfarrgemeinden. Bislang sind über 1600 verschiedene Plakate im Großformat (60 x 40 cm) erschienen.

BILD: Günter als begeisterter Jugendschriftsteller mit seiner alten manuellen Schreibmaschine

Günter Stiff wurde am 23. Mai 1916 in Köln als zweitältester Sohn des Juristen Dr. Max Stiff und seiner Frau Katharina geboren. Später folgte eine Tochter, die hochbetagt in Münster lebt: Dr. Ursula Stiff. Wir stehen mir ihr seit vielen Jahren im guten Dauerkontakt.

Ende der 20er Jahre wurde Vater Stiff zum Landrat des Landkreises Münster ernannt, doch die gute Zeit währte nicht lange. Kurz nach der Machtergreifung wurde er von der NS-Diktatur wegen seiner klar katholischen, ZENTRUMS-orientierten Haltung aus dem Amt gejagt; er mußte sich während der Kriegsjahre zeitweise verstecken. Nach 1945 wurde er vom Kreistag einstimmig zum neuen Landrat gewählt; später wirkte er als Oberstadtdirektor von Münster. Scannen0009

Sein Sohn Günter Stiff gründete bereits 1946 den KOMM-MIT-Verlag, den er zunächst als „Deutscher Jugend-Verlag“ bezeichnete. Zudem startete er mit der ersten deutschen Jugendbuchhandlung „Junge Welt“ und betrieb in Münsters Innenstadt ein Geschäfts- und Versandhaus „Universum“.

Außerdem war er der Gründer des „Katholischen Filmdienstes“, den er später abgab  –  diese Organisation besteht heute noch und bringt das bekannte „Lexikon des Internationalen Films“ heraus.

Die KOMM-MIT-Kalender Stiffs erreichten von 1947 bis 2001 eine mehrfache Millionenauflage. Zudem brachte er weitere Bücher heraus, zB. das Große Fahrt- und Lager-Handbuch, das Waldläuferhandbuch, das meistverkaufte Spielhandbuch „1000 Jugendspiele“ (400.000 Auflage). Über 30 Jahre lang erschien monatlich seine KOMM-MIT-Zeitschrift, zudem zahlreiche katechetische Broschüren, Themenhefte usw.

Günter Stiff sah sich in der Tradition der deutschen Jugendbewegung, zumal er aus dem katholischen Schülerbund „Neudeutschland“ kam, der von Jesuitenpatres geleitet wurde  – dieser Jungenbund kombinierte bodenständige katholische Gläubigkeit mit jugendbewegten Schwung. Scannen0012

Der Verlagsgründer und Familienvater Günter Stiff (3 Kinder) starb nach einem glaubensfrohen, bescheidenen, idealistischen und einsatzfreudigen Leben am 10. September 2002 im Alter von 86 Jahren in Münster.

Näheres über sein herausragendes Wirken und seinen bewegten Lebenslauf lesen wir hier auf Kathpedia: http://www.kathpedia.com/index.php?title=G%C3%BCnter_Stiff

BILD: Günter in seinem letzten Lebensjahr im Krankenhaus  – er war ein echter „Bruder Immerfroh“, stets gut gelaunt und kreativ bis zuletzt

Da ich (Felizitas Küble) schon seit 1979  mit großer Freude in seinem Verlag wirke, nachdem mit 18 Jahren von meiner oberschwäbischen Heimat nach Münster zog, übernahm ich gemäß Günters Willen sein Lebenswerk, führe den KOMM-MIT-Verlag und das Christoferuswerk weiter  – und betreibe zudem im Rahmen des Christoferuswerks ehrenamtlich seit Juni 2011 dieses CHRISTLICHE FORUM.

Heute erinnern wir uns mit vielen Freunden besonders an unseren Günter Stiff, der in den Herzen vieler Menschen unvergeßlich bleibt. Möge der HERR ihm die ewige Freude schenken  – ihm, der so vielen Menschen große Freude bereitet und der unermüdlich für Gottes Reich gewirkt hat.

 


Israel übergab zwei uralte archäologische Sarkophage an Ägyptens Botschafter

Das israelische Außenministerium hat zwei antike Funde aus der Pharaonenzeit an den ägyptischen Botschafter in Israel übergeben.

Die beiden Artefakte sind Deckel ägyptischer Sarkophage, die auf illegalem Weg nach Israel gelangt waren. Einer der Deckel stammt aus der Zeit zwischen dem 10. und dem 8. Jahrhundert v. Chr., der andere wird auf das 16. bis 14. Jahrhundert v. Chr. datiert.

BILD: Botschafter Khairat (2.v.l.) und Staatssekretär Gold (2.v.r.) mit den Artefakten (Foto: MFA/Elram Mandel)

Die beiden Artefakte wurden über ein Drittland aus Ägypten nach Israel geschmuggelt, wo sie von der israelischen Antikenbehörde beschlagnahmt wurden. Die Behörde verbrachte sie in ihre Labore, wo die für die Lagerung notwendigen klimatischen Bedingungen gegeben sind.

Die Übergabe wurde ermöglicht durch den dauerhaften Friedensvertrag zwischen den beiden Ländern und den sich zunehmend intensivierenden Dialog zwischen dem israelischen Außenministerium und der ägyptischen Botschaft in Israel.

Der Staatsminister im Außenministerium, Dore Gold, verlieh seiner Hoffnung Ausdruck, dass die Übergabe dieser antiken Gegenstände ein Wegbereiter für weitere bilaterale Kooperationen auf dem Gebiet des historischen Erbes und andere gemeinsamer Interessensfelder zum Wohl beider Staaten sein könne.

Botschafter Hazem Kairat erklärte, Ägypten schätze die Anstrengungen, die von den israelischen Behörden unternommen werden, um diese geschmuggelten Antiquitäten in ihr Herkunftsland Ägypten zurückzuführen –  und er freue sich auf die Rückkehr weiterer Antiquitäten, die in Israel gefunden wurden.

Quelle: Außenministerium des Staates Israel


„Verband Familienarbeit“ kritisiert den grün-schwarzen Koalitionsvertrag im „Ländle“

Thomas Strobl, der Chefunterhändler der CDU bei den grün-schwarzen Koalitionsverhandlungen, lobt deren Ergebnisse dröhnend: Es sei der CDU zu verdanken, dass künftig mehr für die Familien getan werde, und er belegt dies mit den 75 €, die Eltern als monatlichen Zuschuss zu den Kindergartengebühren im letzten Jahr vor der Einschulung bekommen sollen. Vermutlich von Odilia bekommen

Kein Wort davon, dass im Wahlkampf den Eltern der Zwei- und Dreijährigen, die keinen öffentlichen Betreuungsplatz beanspruchen, der Erhalt des Betreuungsgeldes als so gut wie sicher in Aussicht gestellt worden ist.

Dazu erklärt Gertrud Martin, die Bundesvorsitzende im Verband Familienarbeit: 

„Mit dem Zuschuss zu den Kita-Gebühren wurde von Grün-Schwarz ein zugleich fauler und raffinierter Kompromiss geschlossen. Als Ersatzlösung für ein Landesbetreuungsgeld erlaubt er der CDU, ihr angeblich familienfreundliches Gesicht zu wahren, ohne dass die grüne Betreuungsideologie dadurch beschädigt wird.

Es wird Familienfreundlichkeit vorgetäuscht, aber an der Bevormundung der Eltern festgehalten. Die Wahlfreiheit für Eltern, die durch das Betreuungsgeld gestärkt werden sollte, spielt keine Rolle. Die außerfamiliäre Betreuung, das heißt die öffentlich organisierte und massiv subventionierte Trennung der Kinder von ihren Eltern ist die Fahne, hinter der  –  zusammen mit allen anderen etablierten Parteien  –  stramm marschiert wird.

Auch die CDU hat nichts mehr am Hut mit einer am Grundgesetz orientierten Vorstellung von Familie, nach der nicht der Staat, sondern vorrangig die Eltern bestimmen, wie ihre Kinder erzogen werden.“