Hat Pater Amorth einen Regisseur zu einem „großen Exorzismus“ eingeladen?

Von Felizitas Küble

Wie die Webseite „Grenzwissenschaft“ sowie die Presseagentur AFP aktuell melden, hat der Regisseur des bekannten Horrorfilm-Klassikers „Der Exorzist“ von 1973, William Friedkin, im Rahmen der diesjährigen Filmfestspiele von Cannes berichtet, er habe kürzlich einem echten Exorzismus beigewohnt und diesen sogar gefilmt. 038_35

Mit Recht heißt es in der Nachricht weiter, dies sei ein „nahezu einzigartiger Vorgang“  – allerdings kein erfreulicher, denn das Teilnehmen von Personen an einem sog. „Großen Exorzismus“, die mit dem Vorgang an sich nichts zu tun haben, verstößt gegen das Seelsorgsgeheimnis.

Die Nachrichtenseite schreibt daher ganz zutreffend: „Außer den Beteiligten und Geistlichen durfte der sog. große Exorzismus bislang noch nie von Unbeteiligten beobachtet, geschweige denn gefilmt werden.“

Wie der 80-jährige Regisseur weiter erzählte, sei er persönlich vom „Chefexorzisten des Vatikan“ nach Rom eingeladen worden; er habe Anfang dieses Monats der Dämonenaustreibung beigewohnt. Obwohl er kein Katholik sei, habe ihn dieser Vorgang sehr erschüttert; er sei danach „nicht mehr derselbe“ gewesen.

Wie dem auch sei und unabhängig von der bislang ungeklärten Frage, ob der gefilmte Exorzismus jemals veröffentlicht wird oder nicht, so ist das Hinzuziehen einer für das Ritual „unnötigen“ Person zumindest unangebracht und offensichtlich unseriös.

Ein sog. „Großer Exorzismus“ ist eine ernste seelsorgliche Angelegenheit und kein Spektakel für Neugierige, auch kein Mittel zum Zweck, um jemanden –  wen auch immer  –  von der Existenz höllischer Geister zu überzeugen. Abgesehen davon hat Christus den Dämonen nie seine Aufmerksamkeit geschenkt, sondern ihnen streng geboten, zu schweigen und auszufahren. Es kommt dem Stolz des Satans nur entgegen, wenn man stattdessen viel Wirbel um ihn veranstaltet.

Nach Lage der Dinge wurde der Filmemacher wahrscheinlich von Pater Gabriele Amorth eingeladen, was auch die Webseite „Grenzwissenschaft“ vermutet: „Wenn es sich aber tatsächlich um den zitierten „Chef-Exorzisten der katholischen Kirche in Rom“ handelt, so wäre dies am ehesten der 1925 geborene Pater Gabriele Amorth“.

Mit Äußerungen dieses italienischen Geistlichen haben wir uns im CHRISTLICHEN FORUM auch früher kritisch befaßt, zB. hier: https://charismatismus.wordpress.com/2011/11/02/ex-exorzist-verlangt-den-glauben-an-medjugorje/

Quelle für die Zitate: http://www.grenzwissenschaft-aktuell.de/exorzist-regisseur-filmte-echten-exorzismus20160524/#sthash.bt1jX34y.dpuf


9 Kommentare on “Hat Pater Amorth einen Regisseur zu einem „großen Exorzismus“ eingeladen?”

  1. Holger Jahndel sagt:

    Exorzismus in Deutschland Erlöse sie von dem Bösen Exorzismus in Deutschland: Erlöse sie von dem Bösen
    Marko Pfeiffer treibt Dämonen aus, sieht sich als Kämpfer gegen das Böse – und ist damit nicht allein: Jeden Tag finden in Deutschland Exorzismen statt, viele in Freikirchen.
    Was geht da vor? Von Félice Gritti mehr…

    http://www.spiegel.de/plus/exorzismus-in-deutschland-erloese-sie-von-dem-bosen-a-cc967dab-0721-44db-ade5-68abcdd0b55e

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  2. hardy joe sagt:

    Pater Amorth. Wir vermissen Sie. Möge Gott Ihrer Seele gnädig sein. Durch Sie haben wir viel über den Teufel und seine Umtriebe gelernt. Sie waren ein großer Ihrer Zunft.

    Wenn auch heute in der Kirche und anderswo wieder mehr Exorzismen durchgeführt würden, gebe es in der Kirche und anderswo nicht soviel Verwirrung. Aber die Bischöfe und Priester halten dies ja für Überholt und Unfug. Auch in manchen Familien bestünde ausreichend Bedarf.
    Der Teufel hat heutzutage leichtes Spiel, besonders hier in Deutschland, das immer gottloser wird. Schuld daran haben wohl auch die Prister und Bischöfe.

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  3. Stella sagt:

    Bin ohnehin kein Fan von Pater Amorth.
    Er schreibt und redet mir zuviel.
    Wir sollten nicht vergessen, dass Jesus Christus selbst den Dämonen zu SCHWEIGEN gebot, bevor er sie austrieb, und nicht zum Reden aufforderte !!
    Die Besessenheit der Anneliese Michel war KEIN Sühneopfer, das zu behaupten ist Gotteslästerung!

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    • Bernhard sagt:

      Man kann zu Pater Amorth durchaus geteilter Meinung sein. Sein Anliegen ist vielleicht berechtigt, ob er zu viel redet, weiß ich nicht; was mich stört, ist dass er sich als sehr „wissend“ präsentiert und wohl auch ein bisschen leicht gläubig ist (Medjugorje etc.).

      Mit Anneliese Michel hat er hingegen nichts zu tun. Er hat diesen Exorzismus nicht vorgenommen, und er hätte ihn wohl auch nicht so durchgeführt. Er mag viel reden – mir ist aber nicht bekannt, dass er MIT den Dämonen redete.

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      • Stella sagt:

        Sorry, da war ich gedanklich ein wenig davongaloppiert.
        Natürlich hat Pater Amorth nichts mit der Anneliese Michel zu tun, aber der Film „Der Exorzist“, der im Beitrag erwähnt wird, bezieht sich auf das Geschehen um diese.
        In der schwarmgeistigen Szene wird gern behauptet, die Besessenheit der Michel sei eine Art Sühneleiden, wie auch bei der Schweizerin Myrtha Maria.
        Das ist natürlich absoluter Humbug.
        Was Pater Amorth betrifft, geht er meiner Meinung nach einen sehr schmalen Pfad.
        Wer wenn nicht er müsste doch wissen, dass die Lieblingsfalle der „Gegenseite“ die Verlockung zu Aufmerksamkeit und Beifall der Menge ist.
        Und wenn er schon meinte, Bücher schreiben zu müssen, dann von mir aus für die insider, aber nicht für die große Masse, die nur sensationsgierig ist.
        Genau das träfe auch auf diese Filmerei zu, einen echten Exorzismus zu filmen, geht für mich GAR nicht, außer vielleicht zu Schulungszwecken für Exorzisten.

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      • Holger Jahndel sagt:

        Das Problem bei Pater Gabriele Amorth als vatikanischer Chef-Exorzist ist: Selbst ein für heutige Verhältnisse so erfahrener Exorzist wie Pater Gabriele Amorth konnte nicht alle Fälle von dämonischer Besessenheit erkennen und somit heilen und austreiben bzw. exorzieren.
        Weil ihm dazu die aktuellsten wirksamen und autorisierten und differenzierten Mittel und Exorzismen auf dem neuesten Stand fehlten – wie sie etwa das Engel(s)werk nach der katholischen Mystikerin und Charismatikerin Gabriele Bitterlich bietet und die ihr offenbart wurden und in ihren Schriften und Engelsweihen und Exorzismen veröffentlicht wurden. So gibt es etwa auch bei geistigen Krankheiten und psychischen Störungen etliche Fälle von Dämonischer Besessenheit oder doch zumindest dämonisch-teuflischen Einflüssen und Manipulationen die Ursachen oder Teilursachen und zumindest einer der Gründe für diese geistigen Krankheiten und psychischen Störungen sind. So können etwa manche psychischen Krankheiten und Störungen und etliche Fälle von Schizophrenie, die offiziell als schulmedizinisch nicht voll heilbar bzw. unheilbar gilt, auf dämonische Bessenheit und dämonisch-teuflische Einflüsse und Manipulationen zurückgehen. Pater Gabriele Amorth verfügte nicht über die ausreichend wirksamen und differenzierten und aktuellen und autorisierten Mittel auf dem neuesten Stand um all diese dämonischen Einflüsse zu erkennen und dementsprechend wirksam zu behandeln und austreiben zu können. Das Engel(s)werk nach Gabriele Bitterlich bietet die dafür erforderlichen differenzierten und göttlich autorisierten wirksamen Mittel und Exorzismen. Siehe zur Angeologie bzw. Engelslehre auch das noch von den Kirchenvätern hochgeschätzte Jubiläen-Buch, welches so angesehen war, dass sogar Origenes und Epiphanias daraus zitierten. Ferner zitierten auch Kardinal Nikolaus von Kues als Cusanus und Trithemius als Abt von Sponheim und andere christliche hermetische Philosophen der Renaissance als Renaissance-Humanisten und Hermetiker aus dem jüdisch-kabbalistischen Buch Raziel zu den Engelsnamen. Siehe zur jüdischen Merkabah-Mystik und Kabbalah und Hekhaloth-Literatur und Henoch-Literatur auch das äthiopische Buch Henoch, aus welchem der Apostel Paulus im Judas-Brief im Neuen Testament der Bibel auszugsweise zitiert. Dieses gehört wie auch das Jubiläen-Buch bis heute zum breiteren und engeren Bibel-Kanon der koptischen Kirche Äthiopiens und der Kopten. Die Kopten aus Alexandria begründeten auch die iro-keltische Johannes-Kirche nach dem Apostel Johannes, diesem iro-schottischen Johannes-Christentum auf den britischen Inseln und in der Bretagne in Frankreich und in Galizien in Spanien gehörten auch katholische Heilige und Christen wie der Heilige St. Patrick und Johannes „Scottus“ Eriugena und andere Kirchengrößen an. Somit haben Kopten und Katholiken sehr wohl theologische und kirchliche Gemeinsamkeiten!
        In der alten slawischen und bulgarischen Bibel gab es auch noch das slawische Henoch-Buch, es gehört bis heute zum Kirchen-Kanon der russisch-orthodoxen Kirche Russlands.
        Ferner verweise ich noch auf den Jesuiten Athanasius Kircher zur hermetischen Philosophie der Hermetik und Kabbalah und Engelslehre als Universalgelehrter wie Kardinal Nikolaus von Kues bzw. Cusanus, auch die Heiligen und Kirchenlehrer Albertus Magnus und Hildegard von Bingen und der Heilige Bernhard von Clairveaux und Stephen Harding und Hugo de Payens und der Seelige und Märtyrer Raymundus Lullus bzw. Ramon Lull und Roger Bacon und Trithemius als Abt von Sponheim und Reuchlin und Knorr von Rosenroth und der Benediktiner Mönch Odo Casel und auch das Engel(s)werk nach Gabriele Bitterlich wären zu nennen. Und natürlich die christlichen Mystiker und Hermetiker Klemens von Alexandrien als heiliger Klemens und sein Schüler Origenes und Dionysios Areopagita und Angelus Silesius und Tauler und der Heilpraktiker Paracelsus und der hermetische Arzt van Helmonte als Hermetiker und Spaghyriker und Hygieniker und Welling. Zur Verschwisterung der christlichen Theologie mit der griechischen Philosophie siehe auch den jüdischen Theologen und Philosophen Philo(n) von Alexandria und Elias Erdmanns Bücher und Texte und Website dazu und Justin den Märtyrer als Kirchenvater und Kirchenlehrer und den Heiligen Irenäus von Lyon und die gesamte Patristik und zur Hermetik Lactantius bzw. Laktanz und auch den antiken Arzt Hippokrates, die Ärzte wurden damals in den Äskulapien ausgebildet. Siehe ferner auch den Heiligen Augustinus, der auch schon das Unterbewusstsein kannte, und zum Limbus und zur Angelogie Thomas von Aquin als Heiligen und Kirchenlehrer und Schüler des Heiligen Albertus Magnus und den Dichter Dante Alighieri mit seiner mystischen Seelenreise in „Die göttliche Komödie“ und den Arzt und Templer Arnaldus de Villanova u.a. mit seinem Buch „Tetragrammaton“ und den Priester und Platoniker Marsilio Ficino und seinen Freund den christlichen Kabbalisten und Mönch Pico de la Mirandola und Postel und so weiter…

        Prof. Bernd Senf aus Berlin zu VWL und psychosozialen Hintergründen nach Wilhelm Reich und James DeMeo und Viktor Schauberger und Prof. Fritz-Albert Popps Biophotonen-Forschung zu Biophotonen und Biophotonen-Therapie und Zellsignalen und Zellkommunikation – siehe auch neben Orgon-Therapie den Biomagnetismus samt Magnetfeld-Therapie und Ayurveda als traditionelle indische Heilkunst mit den Tattwas als der griechisch-hermetischen 4 bzw. 5 Elemente-Lehre und der Lebensenergie Prana bzw. Orgon oder auch chinesisch Ki bzw. Chi und die traditonelle chinesische Medizin TCM

        http://www.berndsenf.de Siehe auch zu Prof. Wolfgang Berger und Silvio Gesell

        Wilhelm Reich diagnostizierte Homosexualität als eine Neurose bzw. psychische Zwangsvorstellung bzw. psychische Störung und Krankheit. Diese tritt dann auf, wenn das Kind von den Eltern und speziell dem Vater überstreng erzogen und überhart gedrillt und eingeschüchtert wurde. Und seine weiche weibliche und zärtliche liebevolle innere seelische Seite verdrängt wurde. Das Pendel schlägt dann psychisch sozusagen wieder in die andere Richtung aus, als Gegenbewegung zur verlassenen harmonischen goldenen Mitte der Seele.
        Ein Extrem bedingt dann das andere – woran man sieht, das solche Extreme besser zu meiden sind. Ein historisches Beispiel ist Friedrich der Große mit seinem stark alttestamentarisierenden Vater dem Soldatenkönig, einem strenggläubigen aber überharten Militaristen der seinen Sohn zum perfekten preußischen Soldaten und Militär drillen wollte.
        Der Sohn entwickelte darauf homosexuelle Neigungen, war ohnehin eher musisch veranlagt.
        Der Vater war ein strenggläubiger Calvinist bzw. Kalvinist nach Calvin, und diese Konfession stellte schon immer das Alte Testament dem Neuen Testament der Bibel gleich und alttestamentarisierte mit altestamentarischem Zorn und Aufhebung des kirchlichen Wucher-Verbotes. Ähnlich die Puritaner, die auch das Kreuzzeichen ablehnten. Auch die heutigen sogenannten „Zeugen Jehovas“ mit ihrer vollkommen verfälschten Neue Welt Übersetzung der Bibel lehnen das Kreuz entgegen des biblischen Weisungen im Neuen Testament der Bibel ab. Die 7 Tage Adventisten sind unter den Sabbat zurückgefallen, wovor der Apostel Paulus im Neuen Testament der Bibel ausdrücklich warnt. Es wird versucht die katholische Kirche und auch die Protestanten wieder zu alttestamentarisieren und zur re-mosaisieren und zur re-judaisieren und zu talmudisieren – siehe auch Prof. Israel Shahak zum babylonischen Talmud und Talmudismus und Zionismus und der zionistischen Freimaurerei und mehr…

        Nach Wilhelm Reich arbeiten und forschen und lehren auch Judith Reisman als weltbekannte Kritikerin des Gender Mainstreaming und der Gender Ideologie und der Amerikaner James DeMeo als Energiearbeiter nach Wilhelm Reich – siehe dessen Website auch zur Wetterarbeit – und Prof. Bernd Senf aus Berlin u.a. auch nach Wilhelm Reich und James DeMeo und Viktor Schauberger und Prof. Fritz-Albert Popps Biophotonen und Biophotonentherapie usw.

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