Wachsende Verwirrung: Warum äußert sich der Papst als Islamversteher?

Von Dr. David Bergerpressefotoberger11

Nicht nur die deutschen Bischöfe, auch Papst Franziskus fällt in jüngster Zeit durch eine mit linkspopulistischen Zeitgeistigkeiten kompatible, aber für die Kirche höchst gefährliche Islamophilie auf.

Selbst vor einem Vergleich zwischen dem IS-Terror und der kirchlichen Mission schreckt er nicht zurück. Katholische Intellektuelle wie Alexander Kissler schlagen deshalb Alarm. Und auch ein hoch gebildeter spanischer Ordensbruder aus dem Vatikan hat ihm indirekt die „Leviten gelesen“.

Auch wenn es angesichts der Kirchengeschichte abstrus klingt: Die katholischen Bischöfe Deutschlands zeichnen sich derzeit durch ihr völlig kritikloses und auch noch öffentlich ausgesprochenes und von bestimmten Medien als vorbildlich gefeiertes Verhältnis zum real existierenden Islam aus.

Mit solcher „Zeitgeistlichkeit“ fallen sie, wie andernorts gezeigt, nicht nur den Glaubensbrüdern im Nahen und Mittleren Osten in den Rücken, sondern schädigen  – angesichts des im derzeitigen Islam weit verbreiteten Antisemitismus und Anti-Israelismus  –  auch die nach den Erfahrungen der nationalsozialistischen Schreckensherrschaft mühsam wieder aufgebaute Annäherung an unsere älteren Brüder, die Juden. 100714052333-b1-

Dies gilt in ganz besonderer Weise für die geradezu blauäugigen Äußerungen deutscher Bischöfe zur Flüchtlingsthematik, die in der Flüchtlingsbootmesse von Kardinal Woelki am vergangenen Fronleichnamstag in Köln ihren visuellen Höhepunkt erreichten.

Vatikan bietet statt Klärung weitere Irritationen

Bisher war es häufig so, dass man sich bei einem Fehlverhalten oder doppeldeutigen Aussagen des deutschen Episkopats häufig mit den streitbaren, aber fairen, weil klaren Worten aus dem Vatikan trösten konnte. Dies scheint nun anders zu sein.

Denn auch dem römischen Papst scheint das Schicksal seiner eigenen Leute nicht wirklich wichtig zu sein.

Das New Yorker „Gatestone-Institut“ erwähnt in diesem Zusammenhang die Rede von Papst Franziskus vor der UNO, mit der er sich an die Welt wandte und „seine Energie wieder einmal dafür einsetzte, die Umwelt zu verteidigen. In seiner 50-minütigen Rede kam er nur ein einziges Mal auf die verfolgten Christen zu sprechen  –  und vermischte ihr Leid im selben Satz mit dem angeblich gleichen Leid der ‚Mitglieder der Mehrheitsreligion‘, also dem der sunnitischen Muslime.“

Das neben der fatalen Signalwirkung ebenfalls Tragische an diesem Vergleich, das Franziskus offensichtlich nicht sehen will: „Sunniten werden nicht wegen ihres Glaubens massakriert, enthauptet und vergewaltigt; ihre Moscheen werden nicht bombardiert und niedergebrannt; sie werden nicht wegen Abfalls vom Glauben, Blasphemie oder Missionierung eingesperrt oder getötet.“

Warum lässt der Papst die verfolgten Christen im Stich?

Noch fataler freilich erscheinen die jüngsten Aussagen des Papstes zu den Eroberungskriegen der Muslime: In einem Interview mit der französischen Zeitung „La Croix“ sagte Franziskus: „Es ist wahr, dass das Konzept der Eroberung der Seele des Islam innewohnt. Aber man könnte das Ziel des Matthäus-Evangeliums, in dem Jesus seine Jünger in alle Nationen aussendet, als gleichen Eroberungs-Begriff interpretieren.“ 4077304320

Wer weiß, wie der real existierende Islam derzeit Mission betreibt, wie er mit Konvertiten vom Islam zum Christentum umgeht, wie Christen in Ländern, in denen die Scharia gilt, verfolgt werden – und das mit dem Auftreten der Christen in muslimischen Ländern betrachtet, der kann angesichts dieser Papstworte nur den Kopf schütteln.

Man kann sich in diesem Zusammenhang nur wünschen, dass der Papst möglichst bald das von der Terrormiliz ISIS im Internet verbreitete Video anschaut, in dem die brutale Hinrichtung von 21 entführten christlichen Kopten aus Ägypten stolz präsentiert wird.

Richtig hat deshalb der durch seine Loyalität dem Katholizismus gegenüber bekannte Journalist Alexander Kissler in einem die Katastrophe dieses Pontifikates konzis darstellenden Artikel im „Cicero“ bemerkt:

„Das Interview, das Franziskus jetzt der französischen Wochenzeitung „La Croix“ gab, räumt alle Zweifel aus: Dieser Papst ist sich für keine Albernheit und keinen Affront wider die eigene Kirche zu schade. Er buhlt wissensschütter um Beifall vor jenen Tribünen der Welt, die sich von ihm nichts versprechen

Vom massenmörderischen Terror des „Islamischen Staates“ und dessen „Eroberungskrieg“ schlägt er eine direkte Brücke zur Sendung der Jünger durch Jesus, welche im Sinne „derselben Idee von Eroberung“ gedeutet werden könne. Die Kirche als potenzielle Terrororganisation – eine Entgleisung oder mehr? Was mögen sich Christen, die vor fanatisierten Muslimen um ihr Leben rennen, bei dieser kontrafaktischen Zusammenballung denken? Fühlen sie sich von ihrem Oberhirten getröstet, verstanden, aufgerichtet – oder zynisch im Stich gelassen?“

„Größte Bedrohung der westlichen Staaten“

Die katholische Kirche hat freilich noch ganz andere Köpfe, selbst in dem Orden, dem der gegenwärtige Papst angehört. Und das gerade im Vatikan und aus einer Nation stammend, die  –  im Unterschied zum Heimatland des Papstes  –  über Jahrhunderte ihre Erfahrungen mit dem jeweils real existierenden Islam gemacht hat. _papa_francisco_peq_51656bafbd575

Die Rede ist von dem u. a. seit 1974 für die Vatikanische Sternwarte (Specula) arbeitenden, aber weit über den Vatikan hinaus bekannten Astrophysiker und Jesuiten, Pater Manuel Carreira. In einem Interview mit der spanischen Online-Tageszeitung „El Español“ hat auch er sich zum Islam geäußert.

Der reale Islam sei derzeit die größte Bedrohung der westlichen Staaten  – und für die ganze Menschheit; er sei die schlimmste Gefahr, welche „die Menschheit in den vergangenen 2000 Jahren gesehen hat“.

Der Grund: Der Islam sei „völlig unfähig“, aus seinen Grundlagen Respekt vor der Würde des Menschen zu entwickeln. Aufgrund ihres Glaubens seien die Muslime in Europa in einer desolaten Situation: „Entweder sie verweigern den Respekt vor den Menschenrechten, dann werden sie zur inneren Bedrohung Europas, oder sie akzeptieren das europäische Denken, dann werden sie zu Ungläubigen und sind nach islamischem Verständnis zu töten.“

Kurz und gut: der Islam sei nicht mit den Werten, die Europa ausmachen, vereinbar. Daher sieht der Jesuit, der über viele Jahre Mitarbeiter an zahlreichen NASA-Projekten in den USA war, in der Idee des multikulturellen Staates eine „intellektuelle Fehlleistung“.

Zur Erinnerung: Schon 2011 warnte der katholische Erzbischof Louis Sako von Kirkuk im Norden des Irak: „Es gibt gezielte Pläne der Islamisierung der ganzen Welt“.

Unser Autor Dr. David Berger aus Berlin ist Philosoph, Theologe und Publizist; den vollständigen Text seines Beitrags lesen Sie hier: http://www.david-berger.info/#!T%F6dliche-Islamophilie-?-oder-L%E4sst-Papst-Franziskus-die-verfolgten-Juden-und-Christen-im-Stich/c1vx5/57492d850cf2b585410f470a


NRW: CDU-Abgeordneter Golland kritisiert unzumutbare Unterkünfte für Polizisten

Wie konnte es dazu kommen, dass Einsatzkräfte der Bereitschaftspolizei NRW bei einem Einsatz in Niedersachsen in stark verschmutzten Unterkünften übernachten sollten?

Der nordrhein-westfälische CDU-Landtagsabgeordnete Gregor Golland (siehe Foto) hat sich bei NRW-Innenminister Ralf Jäger nach den Hintergründen des Vorfalls von Ende April 2016, rund um den Besuch des US-amerikanischen Präsidenten in Hannover, erkundigt.  HP-Header-Gregor_15

„Die Räumlichkeiten in der Kaserne, die zuvor als Flüchtlingsunterkunft diente, waren für die Beamten unzumutbar, Polizeivertreter und Medien berichteten von Erbrochenem, Fäkalien, Blut und anderen groben Verschmutzungen“, begründet der Abgeordnete seine Anfrage.

Jäger teilt mit, dass bei länderübergreifenden Einsätzen Unterkünfte vor Bezug durch Beauftragte der NRW-Polizei besichtigt werden. Das geschah auch am 21.4.2016 bei der betroffenen Unterkunft in Hameln, die von der einsatzführenden Behörde zugewiesen wurde. Der Liegenschaftsverwalter zeigte den Beamten aus NRW „eine Auswahl an Zimmern, die einen einfachen, aber guten Allgemeinzustand aufwiesen“, schreibt Jäger.

Später am Tag besichtigte ein Vorkommando einer Hundertschaft ebenfalls die Kaserne, wobei die erheblich verschmutzten Zimmer bemerkt wurden. Laut Betreiber sollten sie bis zum nächsten Tag gereinigt werden. Diese Zusage wurde aber nicht eingehalten. Letztlich wurden die Bereitschaftsbeamten in Hotels untergebracht, zu einem kleinen Teil auch für eine Nacht in einer Jugendherberge.

Der Minister betont, die Situation sei in Gesprächen mit dem Land Niedersachsen, an denen er selbst beteiligt war, erörtert worden. Konsequenzen gebe es nicht, da es sich „um einen bedauerlichen Einzelfall“ gehandelt habe.

„So eine Panne darf nicht noch einmal passieren“, erklärt Golland. „Für Polizeibeamte, die einen wichtigen Einsatz vor sich haben, ist es unzumutbar, dass sie noch um Mitternacht in eine andere Unterkunft umziehen müssen.“

Denn so erging es laut Jäger der zuerst eintreffenden Hundertschaft. „Der Innenminister muss mit den Kollegen der anderen Bundesländer dafür Sorge tragen, dass der Leitfaden 150 stets eingehalten wird“, so der Abgeordnete. Der bundesweit vereinbarte Leitfaden „Versorgung der Polizei im Einsatz“ schreibt die Mindestanforderungen für die Unterbringung vor. Demnach müssen Unterkünfte auch vor Bezug gereinigt werden.

Weitere Infos:
Antwort der Landesregierung (Drucksache 16/12058)

Quelle: http://www.gregor-golland.de/pages/posts/einsatz-der-nrw-polizei-in-hannover-unterbringung-in-ekelunterkuenften-war-bdquobedauerlicher-einzelfallldquo-1047.php


CSU übt scharfe Kritik an Grünen wegen „Mißtrauen“ gegenüber der Polizei

Dr. Herrmann: „Bayern ist das sicherste Bundesland“

„Die Grünen behindern und kritisieren die Arbeit unserer Polizei, wo es nur geht“, sagt Dr. Florian Herrmann, Vorsitzender des Ausschusses für Kommunale Fragen, Innere Sicherheit und Sport des Bayerischen Landtags. Bündnis_90_-_Die_Grünen_Logo.svg

„Wenn sich die Landtagsgrünen jetzt mit einem Polizeikongress einen sicherheitspolitischen Anstrich verpassen wollen, ist das an Unglaubwürdigkeit nicht zu überbieten.“

Wenn ich lese, dass sich die Grünen-Fraktion vor ihrem Kongress wörtlich als Partei der ‚öffentlichen Sicherheit‘ präsentiert, dann schwingt sich der Bock damit selbst zum Gärtner auf“, erklärt Dr.  Herrmann und fährt fort:

„Die Grünen stellen sich gegen die Verschärfung des Vermummungsverbotes, gegen Digitale Spurensicherung, gegen Videoüberwachung, gegen die Strafverfolgung von Cannabiskonsumenten, gegen Fluggastdatenspeicherung und viele andere wichtigen Maßnahmen. Für mich ist das genau das Gegenteil von Einsatz für öffentliche Sicherheit.“ 400px-Csu-logo.svg

„Misstrauen statt Vertrauen“, das ist die zweifelhafte Einstellung der Grünen gegenüber den Polizeibehörden. Dies wird seit Jahren immer wieder deutlich. Ständig und überall wittern sie Fehlverhalten:

2013 forderten die Landtagsgrünen beim Fachgespräch „Polizeigewalt“ eine unabhängige Stelle zur Aufklärung polizeilichen Fehlverhaltens. Im letzten Landtagswahlprogramm forderten sie die Auflösung des Landesamtes für Verfassungsschutz und das Verbot von V-Leuten.

Ein grüner Dauerbrenner ist die Forderung nach der individuellen Kennzeichnungspflicht für die Beamten der Bereitschaftspolizei. Die Fürther Stadtratsfraktion der Partei unterstellte der Polizei 2015 nach einer Demonstration die Unterstützung von Rechtsextremisten.

Und der erfolgreiche Polizeieinsatz beim G7-Gipfel in Elmau sei ein „Sicherheits-Overkill“ gewesen. „Wer so über die Arbeit unserer Polizistinnen und Polizisten denkt, braucht nicht gleichzeitig Interesse für die Herausforderungen moderner Polizeiarbeit heucheln“, verdeutlicht der CSU-Innenexperte.

Dass die aktuelle Kriminalstatistik Bayern erneut zum sichersten Bundesland kürt, ist laut Herrmann vor allem dem beispielhaften Einsatz der bayerischen Beamtinnen und Beamten zu verdanken.

„Ich möchte mich im Namen der CSU-Fraktion in aller Form für die hervorragende Arbeit unserer Polizistinnen und Polizisten bedanken. Wir werden auch weiterhin die optimalen Rahmenbedingungen dafür schaffen. Bayern ist Sicherheitsland Nummer 1 – trotz der Grünen.“