Warum wird in Medien die starke Zunahme linksradikaler Gewalt totgeschwiegen?

Von Dr. David Berger DavidBergerPM

Das Bundesinnenministerium hat kürzlich seine Statistik zur politisch motivierten Kriminalität in den Jahren 2014 und 2015 veröffentlicht. Diese verzeichnet im vergangenen Jahr bei den Linken einen explosiven Anstieg politisch motivierter Gewalttaten um gut 50 %.

Wichtige Medien weisen allerdings nur auf den – freilich auch besorgniserregenden – deutlich niedrigeren Anstieg rechtsradikaler Gewalttaten hin. Dadurch kurbeln sie die Spirale der linken Gewalt weiter mit an.

Liest man die Schlagzeilen bei den großen Medien, drängt sich der Eindruck auf, dass wir 2015 einen exorbitanten Anstieg rechtsradikaler Gewalt in Deutschland erlebt haben. Nur einige wenige Beispiele von vielen:

So schreibt die „Zeit“ am 23. Mai unter dem Titel „Die Saat geht auf„: Vermummte_c0ccd44a67

„Pegida und AfD haben das politische Klima vergiftet. Die Folge: Die rechte Gewalt nimmt drastisch zu. Staat und Zivilgesellschaft müssen sich dem entgegenstellen.“  – „Besorgniserregend sind die Zahlen, die die Gewaltdelikte von Links detailliert erfassen: Diese waren bereits 2014 mit 1.664 deutlich höher als bei den Rechtsradikalen und sind 2015 auf 2.246 angestiegen.“

Fakt ist: Die Zahl von Gewaltdelikten von Seiten der Rechtsradikalen ist tatsächlich angestiegen: Von 1.029 auf 1.485 Gewaltdelikte. Das ist in der Tat besorgniserregend.

Viel besorgniserregender sind aber die Zahlen, die die Gewaltdelikte von Links detailliert erfassen: Diese waren bereits 2014 mit 1.664 deutlich höher als bei den Rechtsradikalen und sind 2015 auf 2.246 angestiegen. Darunter befinden sich bei den Linken 7 Tötungsdelikte, 1354 Körperverletzungen sowie 106 Brandstiftungen.

Warum schweigt man darüber bei Zeit & Co und bauscht stattdessen sekundäre Probleme deutlich auf?

Ist man sich eigentlich darüber bewusst, dass man so indirekt Linkspopulisten und -radikale in ihrem Tun bestärkt und die Gewaltspirale anfeuert?

Quelle und Fortsetzung des Artikels von Dr. Berger hier: http://www.huffingtonpost.de/david-berger/die-gewalttaetigkeit-der-linksradikalen-explodiert_b_10125432.html


Israel feierte am 5. Juni seinen Jerusalem-Tag: „Das Herz unserer Nation“

Israel feierte am 5. Juni den 49. Jahrestag seit der Wiedervereinigung Jerusalems im Sechstagekrieg 1967. israeltag2

Ministerpräsident Benjamin Netanyahu sprach aus diesem Anlass vor der Knesset und erinnerte an die enge Bindung des jüdischen Volks zu Jerusalem, das „das schlagende Herz unserer Nation, unsere vereinte Hauptstadt“ und eine blühende und wachsende Stadt sei.

Leider sei die alte Lüge wiederbelebt worden, die die jüdische Verbindung zu Jerusalem und zum Tempelberg in Frage stellt. Dies sogar kürzlich von der UN-Organisation UNESCO.

„Diese Behauptung ist so absurd und so hanebüchen, dass ich nicht darüber hinwegkomme. (…) Unsere Vorväter haben den Tempelberg vor 3800 Jahren besucht. Die zwei Tempel des jüdischen Volks standen auf dem Tempelberg über 1000 Jahre lang. König David baute seinen Palast in der Davidstadt neben dem Tempelberg und machte Jerusalem vor 3000 Jahren zu unserer Hauptstadt, und seitdem betet das jüdische Volk in Richtung Tempelberg und schmückt mit seinem Bild seine Wohnungen – und wir sollen keine Verbindungen zum Tempelberg haben. (…)

Wir, das Volk Israel, haben den ersten Anspruch auf Jerusalem. Unsere Wurzeln hier sind tiefer als die jedes anderen Volkes und das gleiche gilt für den Tempelberg. Jerusalem hat uns gehört und wird immer uns gehören.“

Quelle: Außenministerium des Staates Israel


Affenliebe: Zählt das Leben eines Gorillas mehr als das eines Jungen?

Von Dr. med. Edith Breburda

Wir haben uns allmählich daran gewöhnt, dass wir unsere Tiere fast abgöttisch lieben. Die Nachricht, dass ein Gorilla im Zoo von Cincinnati erschossen wird und eine Frau wegen ihres Hundes stirbt, erregt dennoch die Gemüter. dr-breburda1

Als der Engländer Eric Blair, der unter dem Synonym George Orwell bekannt wurde, als Polizist in der Kolonie Burma tätig war, musste er einen Elefanten erschießen, weil dieser einen Tagelöhner getötet hatte. Orwell gibt uns in seinem Bericht „Shooting an Elephant“ einen Einblick in die Gepflogenheiten des Imperialismus. Seine Kollegen waren damals sehr entrüstet; ihr Kommentar: „Es ist eine Schande, einen wertvollen Elephanten wegen eines einfachen Mannes zu töten“, beschreibt die damalige Gefühlsleere gegenüber den Mitmenschen.

Diese Art der Kosten-Nutzen-Rechnung ist leider nicht etwa ein Relikt aus der Kolonialzeit. Sonst würden Tierpfleger nicht angeklagt werden, weil sie einen 17-jährigen Gorilla töteten, um einem vierjährigen Jungen zu helfen. Seitdem häufen sich die Beschwerden, dass das falsche Leben gerettet wurde.

„Es leben 7 Milliarden Menschen auf der Erde. Wieso müssen wir deshalb einen vom Aussterben bedrohter Gorilla töten, um einen Jungen zu befreien?“, schrieb ein US-Bürger auf einer Medienseite.

Wesley J. Smith, ein US-amerikanischer Anwalt und Autor, erläutert in der Onlinezeitung First Things:

„Derartige Reaktionen verwischen die sozialen und rechtlichen Unterschiede zwischen Mensch und Tier und deuten auf das Ende des humanen Exzeptionalismus hin. Die dreiste Behauptung, das Leben eines Affen sei wertvoller als das eines Kindes, ist schon weiter in der Gesellschaft verbreitet, als wir annehmen.

Dieser Sinneswandel ist in einer Welt, die nicht mehr christlich geprägt ist und die einen Schöpfergott, der uns Menschen nach seinem Ebenbild geschaffen hat, zunehmend verleugnet, vorhersehbar. So gesehen ist die Empörung vieler Tierfreunde plausibel, wenn ein vom Aussterben bedrohter westlicher Tiefland-Gorilla erschossen wird. Wir denken nur noch daran, bestimmte Quoten einzuhalten, deshalb Sorgen wir uns um unsere Menschenaffen.“Affen 3

Papst Johannes Paul II. schreibt bereits in seiner Enzyklika: „Evangelium-Vitae“ von einer „neuen Form von Anschlägen auf die Würde des Menschen“.

In der Öffentlichkeit herrsche zunehmend die Meinung, Verbrechen gegen das Leben im Namen der Rechte und der individuellen Freiheit am Ende sogar zu genehmigen. Der Pontifex warnt vor einer Tyrannei der Starken über die Schwachen, wenn wir menschliches Leben nur nach seinen Leistungen bewerten.

Vor 20 Jahren erläuterte der hl. Johannes Paul II, dass wir in der modernen Gesellschaft eine Kultur des Todes haben, in der ein Feindbild gegenüber Behinderten aufgebaut wird. Aber nicht nur ihnen gegenüber, sondern jedem, der durch seine Existenz den Wohlstand und Lebensstil des begünstigteren Mitmenschen beeinträchtigt.

Das Paradoxe ist, dass sich Tierschützer eigentlich immer als Gegner einer derartigen Kultur sahen. Sie setzten sich für die Rechter der Armen, Ausgebeuteten ein und verliehen denen eine Stimme, die keine haben. Plötzlich wird dem Leben eines Gorillas im Namen der Gerechtigkeit Vorrang gegeben.

Die Frage kommt auf, wieviel ein Menschenleben wert ist?

Der Irische Nobelpreisträger für Literatur von 1925, George Bernhard Shaw, erstellte ein Zukunft-Szenario, in dem wir uns vor einer Kommission rechtfertigen müssen, ob wir überhaupt weiterleben dürfen. Denjenigen, die nicht fähig sind, sich selbst zu erhalten, sollte man sagen: “Ihr Leben ist für uns nicht profitabel und damit auch für sie selbst nutzlos.” (1)

Dass wir den Respekt voreinander verlieren, sieht man in vielen US-Schulen. Kinder dürfen nicht mehr diszipliniert werden. Lehrer haben sich daran gewöhnt, von ihrepicture-45n Schülern angeschrien, bedroht und geschlagen zu werden. Es gibt Berichte, dass sie sich nicht einmal mehr trauen, die Polizei zu holen, und wenn sie es doch tun, storniert der Direktor der Schule den Notruf. Zu groß ist die Sorge, so etwas könnte dem Ruf seiner Schule schaden. Auch Lehrer müssen mittlerweile Angst um ihre Stelle haben, wenn sie Kindern schlechte Noten geben (2).

Vielleicht haben wir heute mehr Respekt vor Tieren. Wenn man in den USA einen Hund aus dem Tierheim „adoptieren“ will, ist das eine lange Prozedur. Bei den leisesten Anzeichen einer Misshandlung von Tieren droht dem Besitzer eine Gefängnisstrafe, zumindest verliert er sofort seine Stelle.

Tierbesitzer werden heute ganz selbstverständlich als Hundeeltern bezeichnet. Sie selber reden von ihren Babys. Der 43-jährigen Liz Krenzke aus Yorkville ging es nicht anders. Am ersten Juni besuchte sie ihre Freundin. Gegen 3 Uhr früh wollte sie ihren Hund Jax aus dem Auto holen, doch dieser entwischte und rannte davon. Als sie ihn auf der Straße gefunden hatte und ihn holen wollte, wurde sie von einem Lastwagen erfasst, der sie tötete.

„Sie liebte ihren Hund so sehr, dass sie für ihn starb“, sagte Liz Freundin Haney. „Ich hörte den Unfall und dachte, Jax sei überfahren worden. Aber er saß auf der Veranda, als ich heimkam. Jax hatte den Unfall überstanden. Er war nur sehr schmutzig.“ Krenzek war seit 20 Jahren Gefängnisaufseherin. „Sie erhellte uns stets die dunkelsten Stunden. Dein Tag wurde sofort besser, wenn sie mit dir sprach.“ (3)

Literatur:

  • Lindeman M. How tears for Gorilla waters seeds for the culture of death. 31 May 2016, Aleteia, Society
  • Vicky McKenna: Blood on the blackboard: Violence against teachers in Milwaukee public schools, Milwaukee’s News/talk show station.AM 1310, 2. June 2016BookCoverImage
  • Leary P. Yorkville woman hit, killed by truck while chasing her dog. Wisconsin State Journal, 1. June 2016

Unsere Autorin Dr. med. Edith Breburda ist Bioethik-Expertin und Veterinär-Medizinerin (Tierärztin); sie lebt in den USA (Bundesstaat Wisconsin).

Weiterführende Literatur, Artikel und Bücher von Dr. Edith Breburda: http://scivias-publisher.blogspot.com/p/blog-page.html

Ediths Buch-Neuerscheinung REPRODUKTIVE FREIHEIT vom Juni 2015: https://charismatismus.wordpress.com/2015/06/20/neuerscheinungbuch-empfehlung-reproduktive-freiheit-von-dr-edith-breburda/

Dieses sachkundige und zugleich verständliche Buch “Reproduktive Freiheit” (viele bioethische und aktuelle Themen) kann portofrei für 22,30 Euro bei uns bezogen werden: felizitas.kueble@web.de (Tel. 0251-616768)

 


Ich hebe meine Augen auf zu den Bergen…

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:
Psalm 121 (120),1-2.3-4.5-6.7-8.

Ich hebe meine Augen auf zu den Bergen:
Woher kommt mir Hilfe?
Meine Hilfe kommt vom HERRN,
der Himmel und Erde erschaffen hat.

ER lässt deinen Fuß nicht wanken;
ER, der dich behütet, schläft nicht.
Nein, der Hüter Israels schläft
und schlummert nicht.

Der HERR ist dein Hüter, ER gibt dir Schatten;
ER steht dir zur Seite.
Bei Tag wird dir die Sonne nicht schaden
noch der Mond in der Nacht.

Der HERR schütze dich vor allem Bösen,
ER behüte dein Leben,
wenn du fortgehst und wiederkommst,

von nun an bis in Ewigkeit.