Linksradikaler Überfall auf Lebensrechtler

Auf dem 100. Katholikentag in Leipzig vom 25. bis 29. Mai 2016 gab es am 28.5. einen Übergriff auf den Stand der Aktion Lebensrecht für Alle eV. Baby (2)(ALfA).

Seit vielen Jahren ist die ALfA (Aktion Lebensrecht für alle) mit einem eigenen, stark frequentierten Stand auf den Katholikentagen vertreten. Viele Besucher der Katholikentage suchen hier das Gespräch  und sind dankbar dafür, dass die Lebensrechtler der ALfA ihre Arbeit dort präsentieren und Fachmaterialien zur Verfügung stellen.

„Am Samstagnachmittag wurden unser Stand und unsere Mitarbeiter von einer kleinen Gruppe radikaler Lebensrechtsgegner bedrängt, die mutwillig Materialien zerstörten. Dank der Unterstützung einer Helfergruppe des Katholikentages konnte Schlimmeres verhindert werden. Aufgerufen zu der ,Aktion’ hat im Internet die vom Verfassungsschutz beobachtete linksextreme ,indymedia’“, erklärte die neue Bundesvorsitzende der ALfA, Alexandra Maria Linder.

In einem Schreiben an die ALfA bedauerte Andreas Kutschke, Diözesanadministrator des Bistums Dresden-Meißen, den Vorfall und betonte: „Ich danke Ihnen und Ihren Vereinsmitgliedern für den konsequenten Einsatz für das uneingeschränkte Lebensrecht jedes Menschen (…).“

Dr. Thomas Großmann, Geschäftsführer der Katholikentagsleitung, entschuldigte sich nach dem Vorfall persönlich bei den ALfA-Mitarbeitern für das Geschehen. Das Zentralkomitee der deutschen Katholiken äußerte sich bisher nicht dazu.

Die ALfA wird den Überfall zur Anzeige bringen und geeignete Maßnahmen ergreifen, um ihre Mitarbeiter noch besser vor derartigen Angriffen zu schützen. Sie wird weiter und verstärkt in der Öffentlichkeit auftreten.

Quelle: Pressemeldung der ALfA


EDEN-ISS: Gemüseanbau in der Antarktis

Mit einem ersten Workshop in niederländischen Gewächshäusern ist für Paul Zabel seine eigentliche Mission gerade wieder etwas näher gerückt:

Der Ingenieur im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) wird ab Dezember 2017 an der Neumayer-Station III in der Antarktis ein Jahr lang in einem eigens konstruierten Container Salat, Gurken, Kräuter und Tomaten ziehen – und hat dafür zunächst einmal gelernt, wie man Pflanzen pflegt, erntet und vermisst. EDEN_Innen_l

Mit dem Projekt EDEN ISS wollen die Wissenschaftler so dicht wie möglich an eine Langzeitmission ins Weltall herankommen: ein isolierter Standort, eine kleine Crew, die in der Abgeschiedenheit zusammenlebt, und eine Versorgungslage, in der frisches Obst und Gemüse auf dem Speiseplan sehr willkommen sind.

Dafür wird aus dem Ingenieur zumindest teilweise ein Bauer, der täglich 300 Meter bis zu seinem Container-Gewächshaus stapft, um dort mit künstlichem Licht und effektiven Nährstofflösungen  –  dafür allerdings ohne Erde  –  Lebensmittel zu ziehen.

To-Do-Listen für die Südpol-Reise

Schon alleine die Anreise wird bedeutend umständlicher sein als der übliche Weg ins DLR-Institut für Raumfahrtsysteme in Bremen:

Der 28-Jährige wird zunächst nach Kapstadt fliegen, von dort aus mit einem russischen Transportflugzeug zu einer russischen Antarktisstation weiterfliegen und anschließend mit einem kleineren Flugzeug zur Station des Alfred-Wegener-Instituts (AWI) reisen. Dauer: je nach Wetterlage.

Schon jetzt macht sich der DLR-Ingenieur die ersten Gedanken, was er denn auf die Reise mitnehmen muss.  –  Großes Gepäck wird mit dem AWI-Schiff Polarstern in Alukisten transportiert, die warmen Wintersachen für die Ankunft reisen im Kleidersack mit Paul Zabel mit.

Vorbereitungen für die Generalprobe im Eis

Im EDEN-Labor des DLR-Instituts wird bereits derzeit erforscht, unter welchen künstlichen Bedingungen Salate oder Gurken am besten gedeihen und natürlich auch schmecken. Das Jahr in der Antarktis soll die erste Generalprobe sein, ob die getesteten Systeme auch unter realen, harschen Bedingungen funktionieren.

„Unser Ziel ist es, auf möglichst kleinem Volumen möglichst viel zu produzieren“, betont der EDEN ISS-Projektleiter. Die Ausrüstung dafür soll im Herbst 2016 in die Container eingebaut werden. Diese sind dann bereits an den Einsatz als Gewächshaus angepasst, haben eine spezielle Isolierung, Zwischenböden, Fenster und Türe.

Die DLR-Ingenieure integrieren zudem noch ihre Subsysteme, die beispielsweise die Pflanzen in Experimentschränken mit Licht und Luft versorgen. Technik wird auch dafür sorgen, dass die Wurzeln regelmäßig mit einer Nährstofflösung besprüht werden. Bis Oktober 2017 wird das mobile Gewächshaus noch in Deutschland getestet, dann reist es per Schiff in die Antarktis.

Quelle und vollständiger Artikel mit Bildern hier: http://www.dlr.de/dlr/presse/desktopdefault.aspx/tabid-10172/213_read-17896/year-all/#/gallery/23042


HERR, laß Dein Angesicht über uns leuchten!

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:

Psalm 4,2.3-4.7-8.

Wenn ich rufe, erhöre mich,
Gott, du mein Retter!
Du hast mir Raum geschaffen, als mir Angst war.
Sei mir gnädig, und höre auf mein Flehen!

Ihr Mächtigen, wie lange noch schmäht ihr meine Ehre,
warum liebt ihr den Schein und sinnt auf Lügen?
Erkennt doch: Wunderbar handelt der HERR an den Frommen;
der HERR erhört mich, wenn ich zu ihm rufe.

Viele sagen: «Wer lässt uns Gutes erleben?»
HERR, lass dein Angesicht über uns leuchten!
Du legst mir größere Freude ins Herz,
als andere haben bei Korn und Wein in Fülle.

 


Berlin: Dr. M. Buck informiert kritisch über die „Praxis der Waldorf-Pädagogik“

Die Berliner Skeptiker führen am Donnerstag, den 19. Juni 2016, wieder ihren „Stammtisch“ durch; dabei spricht der Erziehungswissenschaftler Dr. Marc Fabian Buck von der Humboldt-Universität über die „Praxis der Waldorf-Pädagogik”, die aus der esoretisch geprägten Antroposophie  hervorgeht. Foto von Elstrud Consoir

Ausgehend von der Anthropologie und dem kosmologischen Entwicklungsgedanken Rudolf Steiners werden die praktischen Inhalte und Auswirkungen der Waldorfpädagogik als esoterischer Erziehungsstil erkannt und auf ihre Berechtigung hin befragt.

Im Mittelpunkt der Betrachtung stehen die Rhetorik und Verschleierung des weltanschaulichen Überbaus in der Außendarstellung waldorfpädagogischer Einrichtungen. Veranschaulicht wird die praktische Perspektive durch Inneneinsichten, die bei verschiedenen Hospitationen in Berliner Waldorfschulen erlangt wurden.

Die Veranstaltung beginnt um 10.30 Uhr im Gasthaus “Leonhardt” in Berlin-Charlottenburg.

Quelle: GWUP