Christus ist die Erfüllung des Gesetzes

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: 5,17-19:

In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Denkt nicht, ich sei gekommen, um das Gesetz und die Propheten aufzuheben. Ich bin nicht gekommen, um aufzuheben, sondern um zu erfüllen. 284991[0-0-600-369]-Jesus-Statue-Afrika

Wahrlich, das sage ich euch: Bis Himmel und Erde vergehen, wird auch nicht der kleinste Buchstabe des Gesetzes vergehen, bevor nicht alles geschehen ist.

Wer auch nur eines von den kleinsten Geboten aufhebt und die Menschen entsprechend lehrt, der wird im Himmelreich der Kleinste sein. Wer sie aber hält und halten lehrt, der wird groß sein im Himmelreich.

 


Bundeskabinett hat Bericht zur Christenverfolgung in aller Welt beschlossen

Am heutigen Mittwoch hat das Bundeskabinett den Bericht zur Lage der weltweiten Religions- und Glaubensfreiheit beschlossen. Dazu erklärt der kirchen- und religionspolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Dr. Franz Josef Jung: 159481-3x2-teaser296

„Der Bericht ist ein wichtiger erster Schritt hin zu einer gezielten Befassung mit dem Problem der zunehmenden Einschränkung des Menschenrechts auf Glaubens- und Bekenntnisfreiheit weltweit. Entscheidend ist, dass die Bundesregierung feststellt, dass es sich um ein gravierendes und zunehmendes Problem weltweit handelt.

Die im Bericht aufgeführten Typologien der Bedrängung und Verfolgung aufgrund der Religion sind so vielfältig wie erdrückend. So müssen Angehörige religiöser Minderheiten mit Einschränkung zeremonieller Handlungen und öffentlicher Feste rechnen. In vielen Ländern ist ihnen der Zugang zu öffentlichen Ämtern erschwert oder gänzlich versagt. In Schulbüchern finden sich abwertende Äußerungen über religiöse Minderheiten. foto-dcubillas-www_freimages_com_

Auch der Glaubenswechsel führt in vielen Staaten zur Strafverfolgung und gesellschaftlichen Ausgrenzung bis hin zu systematischer Diskriminierung oder Todesstrafe.

An vielen Stellen tritt zutage, dass gerade islamische Staaten – von denen zahlreiche mit Beispielen genannt werden – Probleme bei der Gewährung von Religionsfreiheit haben. 23 Staaten mit muslimischer Mehrheitsbevölkerung haben den Islam als Staatsreligion verankert.

Für die CDU/CSU-Bundestagsfraktion ist der Bericht das Startsignal für eine dauerhafte und regelmäßige Berichterstattung der Bundesregierung zu dem Thema, um die im Bericht angerissenen Probleme und deren Entwicklung langfristig bewerten und begleiten zu können.

Wir setzen uns dafür ein, dass das Thema Religions- und Glaubensfreiheit zu einem festen Bestandteil der Außenpolitik wird. Hierfür brauchen wir in den deutschen Botschaften klare Verantwortlichkeiten und eine systematische und regelmäßige Befassung mit der Thematik im jeweiligen Land. Darüber hinaus werden wir auf europäischer Ebene und im weiteren Rahmen gezielte Partnerschaften für ein strategisches Vorgehen gegen dieses zunehmende Problem entwickeln.“


Vor allem Juden pro Bundestags-Resolution zum Völkermord an Armeniern

Der Deutsche Bundestag hat am 2. Juni 2016 die Armenien-Resolution beschlossen und damit das türkische Massaker an den Armeniern als Völkermord bezeichnet.

Das Erfurter INSA-Institut fragte im Auftrag der Bild-Zeitung, wie die Bevölkerung in Deutschland zu dieser Resolution steht: 159481-3x2-teaser296

Knapp die Hälfte der Befragten  (49 %) findet es richtig, wenn die Vernichtung der Armenier als Völkermord anerkannt wird. Männer (59 %) unterstützen die Resolution deutlich häufiger als Frauen (40 %). Frauen (34 % zu 20 %) wissen allerdings öfter keine Antwort auf die Frage.   

Besonders jüdische Befragte (62 %) unterstützen die Stellungnahme des deutschen Parlaments. Auch jeder zweite katholische (51 %) und evangelische (49 %) Bürger spricht sich für die Anerkennung des Begriffes „Völkermords“ aus. Auch bei den konfessionslosen Befragten stimmt jeder Zweite (49 %) der Resolution zu.

Hier geht es zum erwähnten INSA-Institut: www.insa-consulere.de