Eltern- und Familienverbände protestieren gegen staatliche Sex-Plakatkampagne

Freifrau Hedwig von Beverfoerde

Vielleicht haben Sie schon die unsäglichen Plakate der neuen Kampagne der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) gesehen. Sie hängen ja überall: Nackte Comic-Figuren in verschiedenen Sex-Posen und Konstellationen deutschlandweit an über 65.000 Plakatwänden.

Die BZgA gibt vor, damit über HIV und andere sexuell übertragbare Krankheiten aufklären zu wollen. Nicht nur viele Eltern sind entsetzt über die freizügigen Darstellungen und zweideutigen Sprüche auf den Plakaten, denen sie u.a. vor Schulen, Kindergärten und Spielplätzen tagtäglich mit ihren Kindern begegnen.

Deutliche Kritik an der BZgA-Plakatkampagne äußerte u.a. der Präsident der Deutschen Gesellschaft für Sozialwissenschaftliche Sexualforschung, Dr. Jakob Pastötter: Die Gefühls- und Gedankenwelt der Kinder reagiert auf solche Bilder.“  – Diese würden die Fantasie der Kinder wecken und „regen zum Nachspielen an.“

Darüber hinaus werde Sex als „bedeutungsloser, leicht zu konsumierender Spaß dargestellt, an dessen mögliche Konsequenzen man dank Kondomen keinen Gedanken mehr verschwenden muss. Dabei gibt es auch sexuell übertragbare Krankheiten, vor denen Kondome nicht 100% schützen – damit wird eine falsche Sicherheit suggeriert“.

De facto propagiert die Kampagne also genau das promiskuitive Verhalten, welches eine der Hauptursachen für kaputte Familienbeziehungen und sexuell übertragbare Krankheiten ist.

Die Kampagne „Liebesleben“ verletzt die Intimsphäre von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen, missachtet den Kinder-und Jugendschutz und untergräbt das grundgesetzlich garantierte Erziehungsrecht der Eltern.

Wir haben deshalb jetzt eine Online-Petition auf Citizengo gestartet. Jede Unterzeichnung löst eine persönliche E-Mail an Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) aus, in dessen Zuständigkeit die Arbeit der BZgA fällt.

Bitte unterzeichnen Sie die Petition an Hermann Gröhe und fordern Sie ihn damit auf, diese schamverletzende Kampagne unverzüglich zu beenden:

Hier unterzeichnen.

Besonders wirkungsvoll ist es, wenn viele Bürger sich zusätzlich mit individuellen Schreiben zu Wort melden. Wenn Sie mögen, richten Sie einen (bitte sachlich-freundlich formulierten) Brief oder eine Mail an:

Minister Hermann Gröhe – persönlich
Bundesministerium für Gesundheit
Friedrichstraße 108
11055 Berlin
Fax: 030 18441-4900
E-Mail: poststelle@bmg.bund.de oder: hermann.groehe@bundestag.de

 


2 Kommentare on “Eltern- und Familienverbände protestieren gegen staatliche Sex-Plakatkampagne”

  1. Fledermaus sagt:

    Gestern hat mich ein Artikel relativ verstört, wo Realität und Theorie stark auseinanderklaffen, denn was theorethisch so schön gedacht ist, funktioniert meist in der Praxis nicht. Wer selbst schon Opfer mehrerer Straftaten war, der weiß, wie wenig die Justiz der Täter habhaft wurde und wie schnell Fälle zu den Akten kommen mit Kommentaren wie „Täter konnten nicht ermittelt werden“, „Täter haben Defizite beim kulturellen…..“, „Täter handelten nicht in böser Absicht“ usw., auch viel in „Hart aber Fair“-Kommentarfunktionen zu lesen. Gerade bei vorsätzlichem Mord und Vergewaltigung ist das verhängnisvoll und ja, diese Plakataktionen ermuntern auch Kinder und Jugendliche, das, was ihnen als Spiel serviert wird in den Plakaten, auszuprobieren und leider werden auch Vergewaltiger immer jünger. Es ist einfach politisch verlogen, wenn man Sexsklavinnen mitten in Deutschland großzügige Entschädigungen aus der Staatskasse verspricht (dabei weiß man doch, wie schnell Täter wieder auf freiem Fuß sind und Opfer ein Leben lang unter den Folgen leiden und im Stich gelassen werden.) Zu diesem Sexsklavenmarkt kommt dank dieser Umgangsweise mit den Gesetzen noch ein weiteres Risiko für die Sexsklavinnen, die kaum unsere Sprache sprechen, dass wir Bürger noch mehr mit beseitigten Beweisen, in diesem Fall beseitigten ermordeten Opfern rechnen müssen, da ja auch Täterkreise vor allem von Rechten profitieren, wie da wäre die Unmöglichkeit für die schon traumatisierten Opfer, eine lückenlose Beweiskette zu liefern (Fall Möhlmann bei MDR ausgestrahlt) und die schnelle Einstellung der Ermittlungen nach ergangenem Richterspruch. Genau das muss sich gravierend ändern, dass Delikte wie Vergewaltigungen und vorsätzlicher Mord nicht auf Eis gelegt werden und weiter ermittelt wird und in Gefahrenlage auch auf Zeugenaussagen im öffentlichen Raum verzichtet wird bzw. Undercover Zeugenaussagen mit Kronzeugenschutz und die Möglichkeit für anonyme Hinweise der Opfer auf die Täter direkt oder indirekt, denn wir dürfen nicht vergessen, der Sexsklavenmarkt ist ein gut ausgebautes globales Netzwerk, leider.
    Zeitschriften wie Emma, Schutzorganisationen für betroffene Frauen könnten als Vermittler von Informationen betroffenen Frauen helfen und auch die Zusage für Opfer, dass ihre Aussagen vertraulich sind, wären wichtig. Wer schon mal den Genuss hatte, die Rahmenrichtlinien für den Aufklärungsunterricht im Netz zu lesen, dem bleibt nur Sprachlosigkeit und Entsetzen über so viel Schamlosigkeit im Umgang mit Kindern im Bildungssystem, wo solche Richtlinien mit Dunkelkammererfahrung, Pantomimenspiel zwar noch bekleidet als Integration der Vielgeschlechtligkeit spielerisch angewendet werden. Sollte da auch noch ein pädophiler Lehrkörper sich drunter gemischt haben, da wird einem schon beim Gedanken schlecht, wie hilfreich ein solcher im Selbsterfahrungskurs der Kinder sein kann. Diese politische Heuchelei, für Opfer einzutreten und gleichzeitig Gender-Aufklärung für Kinder schon im Kindergarten einzufordern, in deren Reifeprozess der Entwicklung massiv eingegriffen wird und statt ethischer Würde das Begreifen als Sexualobjekt durch Frühsexualisierung zu fördern, ist unerträglich. Da liegt doch der Verdacht sehr nahe, dass schon die Kinder für den sexuellen Sklavenmarkt oder die rückschrittliche religiöse Auffassung als Sexdienerinnen des Gebieters zwangsverheiratet zu werden, durch die Hintertür geöffnet wird.

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