HERR, durch dein Wort belebe mich!

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:

Psalm 119 (118),33-37.40:

HERR, weise mir den Weg deiner Gesetze!
Ich will ihn einhalten bis ans Ende.
Gib mir Einsicht, damit ich deiner Weisung folge
und mich an sie halte aus ganzem Herzen.

Führe mich auf dem Pfad deiner Gebote!
Ich habe an ihm Gefallen.
Deinen Vorschriften neige mein Herz zu,
doch nicht der Habgier!

Wende meine Augen ab von eitlen Dingen;
durch dein Wort belebe mich!
Nach deinen Befehlen hab‘ ich Verlangen.
Gib mir neue Kraft durch deine Gerechtigkeit!

 


Offenburg: Vortrag am 23. Juni über Breslau als europäische Kulturhauptstadt 2016

Einladung zur Vortragsveranstaltung  (Eintritt frei)

mit Dr. Roswitha Schieb, Literatur-  und Kunstwissenschaftlerin

Thema: Breslau – Europäische Kulturhauptstadt 2016  –   Die schlesische Metropole im Spannungsbogen zwischen deutscher und polnischer Stadtgeschichte

Kunsthistorische und literarische Betrachtungen cover_jeder_zw_berliner_klein

Seit dem Mittelalter zählte Breslau zu den bedeutensten deutschen Großstädten im Osten, zahlenmäßig noch vor Danzig und Königsberg. Etwa 600.000 Menschen lebten hier an dem Ufer der Oder.

Dominsel, Rathaus, Marktplatz und Jahrhunderthalle hatten und haben europaweit Bedeutung. Zahlreiche Gelehrte wurden an der Universität Breslau ausgebildet oder lehrten an ihr.

BILD: Buch von Frau Dr. Schieb über die schlesischen Spuren in Berlin

Das Kriegsende 1945 bedeutete für die Stadt eine Zäsur ohnegleichen: Nahezu die gesamte Stadtbevölkerung wurde vertrieben, zahlreiche Neusiedler aus Galizien und Zentralpolen kamen in die Stadt, die nun Wroclaw hieß.

Die wichtigsten historischen Gebäude wurden weitgehend originalgetreu wieder aufgebaut  –  und so zählt die Universitätsstadt wieder zu den faszinierenden Zentren des Kontinents. Breslaus Beitrag zur europäischen Kulturgeschichte ist ein bedeutender, der mit der Ausrufung zur Europäischen Kulturhauptstadt 2016 die Aufmerksamkeit der Europäer auf diese Aspekte lenken soll.

Die niederschlesische Stadt trägt in diesem Jahr auch den Titel als UNESCO –Weltstadt des Buches.

WannDonnerstag, den 23. Juni 2016, 19.30 Uhr

Wo:  Balladins SUPERIOR Hotel (Hotel Palmergarten), Raum „Straßburg“, Okenstraße 15-17  in 77652 Offenburg

Info: Verein Deutsche Sprache e.V. (VDS) – Regionalgruppe 77 (Ortenau), Sommerau 24, 77815 Bühl


Trauer darf nicht dazu führen, dass christliche Grundsätze über Bord geworfen werden

Von Dr. med. Edith Breburda

Bischof John Noonan von Orlando schrieb kürzlich: „Wir müssen um den Weltfrieden beten und die Würde des Menschen unter allen Umständen beschützen.“

Die Schießerei in Orlando am 12. Juni 2016 wird als die schlimmste in der Geschichte der USA bezeichnet. In den frühen Morgenstunden eröffnete der 29-jährige Omar Mateen das Feuer in einem homosexuellen Nachtclub. 49 Menschen wurden getötet, 53 sind zum Teil schwer verletzt.  P1020947 - Kopie

Der Präsident von Amerika redete von einer Terrorattacke. Wenn man den Opfern, die das Massaker überlebt haben, zuhört, danken sie zu allererst Gott, nicht erschossen worden zu sein und schätzen es, dass man überall auf der Welt für sie betet.

Chase Strangio, Anwalt der Civil-Liberties-Union der USA (ACLU / amerikanische zivile Freiheit’s Union) kritisierte hingegen den Aufruf vieler Amerikaner, für die Opfer zu beten. So mehren sich auch Slogans wie „don’t pray“. Die ACLU sieht zudem nicht den sich zur ISIS bekennenden Täter als Hauptschuldigen an, sondern macht die Christen dafür verantwortlich.

Er bezeichnete die Solidarität mit den Opfern als Islamophobie. Aus seiner Sicht haben gerade Christen dieses Klima geschaffen; sie beeinflussen seiner Meinung nach den Gesetzgeber, auf die Gewissensfreiheit zu achten, wenn es z.B. darum geht, homosexuelle Hochzeiten auszutragen. „Im letzten halben Jahr gehen 200 anti-homosexuelle Anzeigen auf christliche Organisation zurück. So stimmt die Behauptung nicht, dass der Islam die Schuld an dem Massaker trägt.“ media-390606-2

Auch für Eunice Rho klingt der Aufruf, für die Opfer zu beten und sich solidarisch ihnen gegenüber zu zeigen, wie Hohn, seien es doch gerade die Gesetzesmacher, die am schärfsten gegen die Homolobby voranschreitet.

Christliche Organisationen in Amerika widersprechen diesem Ansinnen. Ihre Intention ist nach wie vor, jedes menschliche Leben zu schützen, unabhängig von seinen sexuellen Neigungen.

Christliche Führer sagen: Jeder hat das Recht, nicht an einer Homohochzeit teilzunehmen. Das heißt aber noch lange nicht, dass dies in Verbindung mit dem Massaker in Orlando steht.

Der Direktor des religiösen Witherspoon Institutes, Matthew Franck, erklärte gegenüber dem Nachrichtensender CNA: Das Festhalten an der christlichen Lehre über die Ehe ist nicht mit Gewalt gleichzusetzen.

Christen, welche die Ehe nicht neudefinieren und die ihren Glaubensgrundsätzen treu bleiben, hassen keinen Menschen. Gesetze, die geschaffen werden, um ihre Freiheit zu schützen, sind nicht gegen die Homolobby gerichtet. Man kann seine politischen Gegner nicht einfach als das Übel selber dämonisieren und damit mundtot machen.

Der Jurist Robert George von der Princeton-Universität sagt, man könne in der gegenwärtigen Situation die Aussagen, die nach so einem Horrorakt gemacht wurden, nicht auf die Waagschale legen. Es handele sich um ein traumatisierendes Ereignis, und wenn wir böse oder traurig sind, sagen wir oft viel Unüberlegtes. Wir sollten deshalb nicht mit dem Finger aufeinander zeigen, sondern miteinander trauern.

Kommentare wie z.B. aus dem Römerbrief, 12:15: „Wir weinen mit denen, die ihre Lieben verloren haben – und mit denen, die über die Gewalttätigkeiten dieser Welt trauern….“, findet man seitdem in den Tweets der Medienseiten (1). jesus in der synagoge von nazareth

Es ist ganz natürlich, Anteilnahme mit den Trauernden zu zeigen. Nur müssen wir im Namen der Solidarität unseren Glauben über Bord schmeißen und gegen unser Gewissen handeln? Wenn ein Betrunkener oder Andersgläubiger z.B. die Hl. Kommunion empfangen will, ist dann der Glaubenshüter per se verpflichtet, sie diesem zu geben, nur weil die Person in Trauerstimmung ist?

Neulich las man in den Medien über eine Beerdigung. Die Tochter der Verstorbenen ging kurz vor Beginn des Requiems in die Sakristei und stellte dem Priester ihre lesbische Partnerin vor. Dem Priester war keine Zeit gegeben, näher mit der Tochter zu reden. Als diese zum Priester kam, um die hl. Kommunion zu empfangen, verweigerte er diese der Frau diskret, was sie veranlasste, zum Kommunionhelfer zu gehen.

Ich bin zu Pfarrer Marcel gegangen, um die hl. Kommunion zu empfangen“, sagt die Frau. „In diesem Moment legte er seine Hand über den Kelch, schaute mir in die Augen und sagte: Ich kann Ihnen keine Kommunion geben, weil sie mit einer Frau zusammen sind  –  und das ist in den Augen der Kirche eine Sünde.“

Nach der Messe zeigte die Frau den Priester an und dieser wurde daraufhin vom Priesteramt suspendiert. Sie wolle damit nur verhindern, dass es anderen Personen ebenso ergeht wir ihr, sagte sie. Deshalb finde sie es wichtig, dass der Priester gehen muss (2).

Literatur:
1) CNA: ACLU Blame Claim: Christians caused Orlando shooting, 14.6.2016BookCoverImage
2) Hayes C.: Catholic priest refuses lesbian communion at her own mothers funeral. Irish Central, 3. März, 2012

Unsere Autorin Dr. med. Edith Breburda ist Bioethik-Expertin und Veterinär-Medizinerin (Tierärztin); sie lebt in den USA (Bundesstaat Wisconsin).

Weiterführende Literatur, Artikel und Bücher von Dr. Edith Breburda: http://scivias-publisher.blogspot.com/p/blog-page.html

Ediths Buch-Neuerscheinung REPRODUKTIVE FREIHEIT vom Juni 2015: https://charismatismus.wordpress.com/2015/06/20/neuerscheinungbuch-empfehlung-reproduktive-freiheit-von-dr-edith-breburda/

Dieses sachkundige und zugleich verständliche Buch “Reproduktive Freiheit” (viele bioethische und aktuelle Themen) kann portofrei für 22,30 Euro bei uns bezogen werden: felizitas.kueble@web.de (Tel. 0251-616768)

 


München: Lebensrechtler protestieren vor der Stapf-Abtreibungsambulanz am 1. Juli 2016

Von Günter Annen

Ihnen ist sicher nicht entgangen, daß der Massenabtreiber Friedrich Stapf wieder Räume für sein Tötungsgeschäft in München gefunden hat. Baby (2)

Ausgerechnet der CSU-Schatzmeister und über die Grenzen Münchens hinaus bekannte Immobilien-Unternehmer Hans Hammer ist der neue Vermieter.

Die „Aktion Lebensrecht für Alle“ und der Landesverband Bayern der „Christdemokraten für das Leben“ (CDL) haben für Freitag, den 1. Juli 2016 ab 15,45 Uhr eine öffentliche Protest-Kundgebung vor dem Ärztehaus „Medicare-Freiham“ in der Hans-Stützle-Str. 20 in München angemeldet.

Es soll ein Zeichen gesetzt werden, daß Lebensrechtler auch in München nicht damit einverstanden sind, daß Kinder vor ihrer Geburt getötet werden.

Wir wollen zudem ein Signal an die Christlich-Soziale Union (CSU) senden, daß wir niemals Geschäfte mit dem Tod machen dürfen. Eine Partei kann sich nicht dadurch aus der Verantwortung stehlen, indem sie sagt, ihr Mitglied Hans Hammer habe lediglich als Privatperson gehandelt, also gehe es die CSU nichts an.

Die CSU soll wissen, daß eine solche Haltung Wählerstimmen kosten wird! 
Vielleicht ist dann die Führungsebene eher bereit, wieder einen christlichen Weg einzuschlagen.

Die Einladung zu Protestdemo und weitere Infos finden Sie hier.

Ich bitte um das Gebet für den verirrten CSU-Politiker Hans Hammer wie auch für den Abtreiber Friedrich Stapf und seine Helfer, damit sie sich bekehren und vom Töten bzw. von der Beihilfe zur Tötung ungeborener Kinder ablassen.

Initiative Nie Wieder!
Günter Annen

Cestarostraße 2 in  69469 Weinheim
Telefon: 06201/2909929    Fax: 06201/2909928 
E-Mail: nie.wieder@babycaust.de