Münster: Konservativer CDU-Parlamentarier Dr. Friedrich-Adolf Jahn heute beerdigt

Von Felizitas Küble

Im Alter von 81 Jahren verstarb am 15. Juni 2016 der frühere Kreisdirektor und CDU-Vorsitzende von Münster, Dr. Friedrich-Adolf Jahn. 26e85fdf-a1d8-49c4-93b5-cf381462510e.jpg

Der in Münster geborene CDU-Mann vertrat seine Heimatstadt in den Jahren 1972 bis 1994 als direkt gewählter Abgeordneter im Deutschen Bundestag, wobei er zweitweise auch als Parlamentarischer Staatssekretär wirkte.

Danach wurde er Präsident des Eigentümerverbandes „Haus & Grund“. Dr. Jahn war zudem Ehrenmitglied des katholischen, farbentragenden CV-Studentenverbandes.

TRAUERANZEIGE der CDU: Durch Draufklicken vergrößert sich dieser Nachruf

Um 10 Uhr wurde am heutigen Freitag, den 24. Juni, das Requiem (Seelenamt) für den bürgerlich-konservativ orientierten Politiker in der vollbesetzten Lamberti-Kirche von Münster zelebriert.

Der Prediger würdigte das Wirken Jahns vor allem in den Bereichen Familienleben, Staat/Politik und Kirche. Er erwähnte auch, daß sich der Verstorbene für den Schutz von Ehe und Familie und vor allem für das Lebensrecht der ungeborenen Kinder ausgesprochen hat.

Die Lieder für die Trauerfeier hat Dr. Jahn selber ausgesucht, wie der Priester ebenfalls erwähnte. Auch daraus geht seine katholische Grundüberzeugung hervor. Zum Eingang wählte er das eucharistische Kirchenlied „Wahrer Gott, wir glauben dir, du bist mit Gottheit und Menschheit hier“  – und zum Abschluß das bekannte Marienlied „Wunderschön prächtige„.

Nach dem feierlichen Seelenamt in der Stadtkirche folgte die Beerdigung auf dem Zentralfriedhof in Münster.

Die CDU schreibt in ihrem Nachruf (siehe Abbildung), daß Dr. Jahn als Ehrenvorsitzender bis zuletzt an den Vorstandssitzungen der CDU teilnahm. Er habe sich „stets zu Wort gemeldet und dabei auch unbequeme Themen angesprochen“.

Dazu bestand in der immer liberaler werdenden CDU von Münster freilich auch aller Anlaß. Wie wir von einem mit uns befreundeten Vorstandsmitglied wissen, hat Dr. Jahn ab und zu ein echtes „Machtwort“ gesprochen, wenn ihm der Linksruck in der eigenen Partei zu sehr gegen den Strich ging…

Unsere Autorin Felizitas Küble leitet den KOMM-MIT-Verlag und das Christoferuswerk in Münster, das dieses CHRISTLICHE FORUM betreibt

 


Münster: Polizisten versorgen 40 Kinder mit Mineralwasser an der Autobahn A 1

Am Donnerstag-Nachmittag (23.6., 15.34 Uhr) entdeckten Polizisten einen liegengebliebenen Reisebus auf der Autobahn 1. Der Wagen stand auf dem Rastplatz „Kurze Geist“ bei Ascheberg (Nähe Münster). Scannen0003

In dem Bus saßen etwa 40 Kinder im Alter von 6 bis 10 Jahren und ihre Betreuer. Sie waren auf dem Weg vom Emsland ins Sauerland, um dort eine Woche Ferien zu verbringen. Bislang war es dem Fahrer weder gelungen, ein Busunternehmen für die Weiterfahrt zu organisieren, noch einen Servicedienst zu erreichen. Die Getränkevorräte gingen bei Temperaturen von über 30 Grad schnell zur Neige.

Kurzerhand fuhren die Beamten zu einem nahegelegenen Discounter und holten, vom Busfahrer bezahlt, 120 Flaschen Mineralwasser. Auch ein Servicedienst konnte in der Zwischenzeit vom Fahrer mobilisiert werden. Die Businsassen verabschiedeten sich von den Beamten dankbar und erleichtert in die verspäteten Ferien.

Quelle: http://www.presseportal.de/blaulicht/pm/11187/3362037


Prof. Dr. Jörg Meuthen zum Ausgang des Referendums in Großbritannien

Zum Ergebnis der Volksabstimmung in Großbritannien pro EU-Austritt erklärt der AfD-Sprecher Prof. Dr. Jörg Meuthen:

„Die Briten haben sich demokratisch für den Austritt aus der EU entschieden. Dieses Votum gilt es zu respektieren, auch wenn es aus deutscher Sicht bedauerlich ist. Denn mit Großbritannien verliert die EU eine starke Stimme der Vernunft und einen Reformmotor. ecb

Wirtschaftliche Turbulenzen kommen nun auf EU und Großbritannien zu. Diese werden aber nur von kurzer Dauer sein. Die Briten werden mittelfristig gestärkt aus diesem Prozess hervorgehen. Norwegen und die Schweiz zeigen, dass eine gute wirtschaftliche Zusammenarbeit auch ohne zentralistische Vorgaben und dirigistische Europolitik aus Brüssel möglich ist.

Die Entscheidung der Briten zeigt eine gerechtfertigte Skepsis gegenüber undemokratischer EU-Bürokratie. Ein ‚weiter so‘ in der EU wäre genau die falsche Reaktion. Nun müssen endlich Reformen in Angriff genommen werden. Die EU hat ein enormes Demokratie-Defizit. Wäre sie ein Staat, wäre sie zu undemokratisch verfasst, um EU-Mitglied zu werden. Mehrere EU-Politiker gaben das schon vor Jahren zu. Passiert ist seither nichts.

Das Referendum und die darin zum Ausdruck gekommene Kritik der Briten an der EU muss als ein letzter Warnschuss verstanden werden.

Das wachsende Misstrauen gegenüber dem Brüsseler Bürokratiemonstrum ist im Übrigen kein rein britisches Phänomen. In allen Mitgliedsstaaten wächst der Unmut über einen undemokratischen Apparat, der sich verselbstständigt hat.

Der Unterschied zwischen Großbritannien und EU-Staaten wie Deutschland besteht darin, dass die Briten gefragt werden, wie die Zukunft ihres Landes aussehen soll.  Warum dürfen eigentlich die deutschen Bürger nie über die für sie entscheidenden und schicksalhaften Weichenstellungen mitbestimmen?“


GOTT hat mich schon im Mutterleib berufen

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: Jes 49,1-6:

Hört auf mich, ihr Inseln, merkt auf, ihr Völker in der Ferne! Der HERR hat mich schon im Mutterleib berufen; als ich noch im Schoß meiner Mutter war, hat ER meinen Namen genannt.  csm_20140512_MfL_One_of_us_2014_01_3cccf472a8

ER machte meinen Mund zu einem scharfen Schwert, ER verbarg mich im Schatten seiner Hand. ER machte mich zum spitzen Pfeil und steckte mich in seinen Köcher. ER sprach zu mir: Du bist mein Knecht, Israel, an dem ich meine Herrlichkeit zeigen will.

Ich aber sagte: Vergeblich habe ich mich bemüht, habe meine Kraft umsonst und nutzlos vertan. Aber mein Recht liegt beim HERRN und mein Lohn bei meinem Gott. Jetzt aber hat der HERR gesprochen, der mich schon im Mutterleib zu seinem Knecht gemacht hat, damit ich Jakob zu ihm heimführe und Israel bei ihm versammle. So wurde ich in den Augen des HERRN geehrt und mein Gott war meine Stärke.

Und ER sagte: Es ist zu wenig, dass du mein Knecht bist, nur um die Stämme Jakobs wieder aufzurichten und die Verschonten Israels heimzuführen. Ich mache dich zum Licht für die Völker; damit mein Heil bis an das Ende der Erde gelangt.