NEIN zum Al-Quds-Tag – NEIN zur israelfeindlichen Demo am 2. Juli in Berlin

Im Jahr 1979 rief Ayatollah Khomeini dazu auf, am letzten Freitag im Ramadan für die „Befreiung“ Jerusalems („Al-Quds“) und die Vernichtung Israels zu demonstrieren.

Am 2. Juli werden einmal mehr Menschen dem weltweiten Aufruf zur „Qudstag-Demonstration am internationalen Qudstag“ folgen und über den Kurfürstendamm in Berlin marschieren. Teilnehmer sind insbesondere Anhänger der islamistischen Terrororganisation Hisbollah, des verlängerten Arms des Iran, aber auch andere Extremisten bis hin zum ordinären Israelhasser.   DSC_0405

BILD: Arabisch geprägte Anti-Israel-Demo 2014 in Berlin (Foto: Michael Leh)

Der „Al-Quds-Tag“- hat sich zu einer pan-muslimischen Veranstaltung entwickelt, bei der das palästinensische Anliegen propagandistisch und mit Mitteln, die alles andere als dialogbereit und sachlich sind, instrumentalisiert wird.

Weltweit wird in Moscheen und bei den „Al-Quds“-Demonstrationen gegen Israel gehetzt und mobilisiert und der Zionismus, das Grundrecht des jüdischen Volkes auf Selbstbestimmung, diffamiert.

Ein zivilgeselschaftliches Bündnis gegen den Al-Quds-Tag (http://no-al-quds-tag.de/) will sich nicht damit abfinden, dass alljährlich zur „Al-Quds“-Demonstration anti-israelische Hassparolen skandiert und Terror verherrlicht wird.

Das American Jewish Comitee (AJC) hat sogar ein Rechtsgutachten in Auftrag gegeben, um die Debatte über Handlungsschritte gegen den Islamistenaufmarsch anzustoßen.

Erste Erfolge sind nun ein Verbot von Symbolen der Terrororganisation Hisbollah und des Verlaufs der Route an Synagogen vorbei. Dies sind gute erste Maßnahmen, doch können sie nur ein Anfang sein. Den Demonstranten bleibt weiterhin erlaubt, ihre Ideologie auf die Straße zu tragen und ihren Hass auf Israel, den Zionismus und Juden zu zelebrieren. deutschland-israel-flag

Wann hat die deutsche Gesellschaft genug davon, dass es ein jährliches Ritual gibt, welches einem einzigen Staat den Tod wünscht, bei dem dem notdürftig getarnten Antisemitismus freier Lauf gelassen wird, der Zionismus als Urquell aller Konflikte dämonisiert wird und sich Gegendemonstranten, bis sie wieder zuhause sind, ihres Lebens nicht sicher sein können, sofern ihre Adresse nicht herausgefunden wird?

Wir leben in einer Zeit, in der Iran seine Nuklearbestrebungen vorantreibt, die Hisbollah mit über 130.000 Raketen aufgerüstet hat und sich Antisemiten aller Couleur im Schulterschluss einig sind, dass Israel kein Existenzrecht hat. In solch einer Zeit braucht es nicht viel Phantasie, um nachzuvollziehen, dass mein Leben, das meiner Familie und das von 8 Millionen Israelis  –  darunter übrigens 25 Prozent muslimische, drusische, christliche Israelis –  bedroht ist.

In diesem Jahr drohte Hisbollah-Führer Nasrallah gegenüber Israel: „Es ist einfache Mathematik. Einige gezielte Raketen auf einige Ammonium-Fabriken bringt die gleiche Effektivität des Todes wie eine Atombombe.“

Israels Position ist: Nie wieder werden wir den Antisemiten erlauben, über unsere Existenz zu entscheiden und wir werden ihre Bestrebungen, uns zu vernichten, unterbinden.

Um zu verhindern, dass sich diese Hassideologie weiter ausbreitet, müssen sich Gesellschaften geschlossen dagegen wehren.  Die Konsequenz muss sein, dass es erst gar keine Veranstaltung wie den „Al-Quds-Marsch“ geben darf.

Bis dahin danke ich jedem, der am kommenden Samstag die moralische Entscheidung trifft, sich den Demonstrationen gegen dieses Schauspiel anzuschließen.

Der Autor dieses Beitrags, Rogel Rachmanm, ist seit Sommer 2014 Leiter der Abteilung Öffentlichkeitsarbeit der Botschaft des Staates Israel in Berlin.


11 Kommentare on “NEIN zum Al-Quds-Tag – NEIN zur israelfeindlichen Demo am 2. Juli in Berlin”

  1. My Homepage sagt:

    … [Trackback]

    […] Informations on that Topic: charismatismus.wordpress.com/2016/06/30/nein-zum-al-quds-tag-und-zur-israelfeindlichen-demo-am-2-7-in-berlin/ […]

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  2. STEFAN MATUN sagt:

    Hat dies auf My Blog rebloggt.

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  3. Antisemitismus ist ein Hausgemachtes Phänomen. Wer läuft denn bei solch einer Demo mit? Es sind jedes mal die gleichen Menschen, Palästinenser, Iraner usw. linke deutschen Gruppen usw. Also Menschen die Israel das Existenzrecht absprechen. https://nachtgespraechblog.wordpress.com/2016/06/28/die-juden-sind-brunnenvergifter/

    Die Zeiten haben sich seit der EU-Gründung und der Flüchtlingskrise geändert. „Juden sind Brunnenvergifter“ und „Moslems sind Terroristen“ welche Aussage von den beiden wird wohl, sollte man es laut sagen, in der heutigen Zeit bestraft werden.

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  4. Hat dies auf nachtgespraechblog rebloggt und kommentierte:
    Der Antisemitismus in Deutschland ist zu 99% ein Produkt der Einwanderungspolitik Europas und Deutschlands, außerdem der im Moment herrschenden Bildungspolitik in Deutschland. Die wenigsten davon sind wirklich Deutsche.

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  5. […] über NEIN zum Al-Quds-Tag – NEIN zur israelfeindlichen Demo am 2. Juli in Berlin — CHRISTLICHES FORU… […]

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  6. Dornröschen sagt:

    Adolf Breitmeier, Du hast Recht und die Propagandagruppe zielt nur auf eine Gruppe, die rechtsradikale, auch schlimm, aber verharmlost gleichzeitig linksradikale Gewalt, das Bündnis der EKD mit dem Islam, wo gerade die Juden sehr gehasst werden und schreit nach mehr muslimischer Einwanderung, mir ist schlecht.
    Soviel Radikalität hatten wir seit Jahren nicht mehr und solche Politiker, die freiheitlich gesinnte Muslime (eine absolute Minderheit) und Normalbürger mit Beschimpfungen wie islamophob oder Nazis und all die Begriffe abkanzeln, offen selbst Politiker ihre Verachtung für das Volk ausdrücken und es pausenlos denunzieren, hatten wir lange nicht.
    Wir müssen jetzt zusammenstehen, um der unverantwortlichen Masseneinwanderung von wildfremden Kulturen, die an Übernahme unserer Gesellschaft denken und Herrschaftsansprüche erheben, die Stirn zu bieten. Wer hier Volksverhetzung treibt und fordert, dass das israelische Volk vernichtet wird, der missbraucht eindeutig das deutsche Gastrecht und gehört abgeschoben!
    Natürlich, der israelische Umgang mit Palästina ist auch sehr fragwürdig und Vorbild hätten die israelischen und palästinensischen Mütter sein müssen, die Versöhnung zum Wohl ihrer Kinder gefordert haben und dass der Wahnsinn von Krieg und Gewalt beendet wird. Multi-Kulti ist der Sprengstoff und Totengräber unserer Zeit, wenn Menschen sich nicht ihren Gastländern anpassen.

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  7. Johann Gunka sagt:

    Geht das noch? Das ist doch ein klarer Verstoss gegen das NAZI-Wiederbetätigungs-verbot,das verfassungsrechtlich von allen Parteien beschlossen wurde. Gilt das eigentlich nur für rechte Radaubrüder oder für alle, die dieselben Hassparolen verbreiten? Deutschland, quo vadis?

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  8. Horst sagt:

    Wie bescheuert muss eine Gesellschaft sein, dass sie untätig zusieht, wie erneut ein brauner Mob über den Kurfürstendamm in Berlin marschiert? Ist der Antisemitismus in diesem Land wieder hoffähig geworden, um bei den islamischen Gemeinden Gefallen zu finden? Wo sind die politisch versifften Medien, die doch sonst die Mäuler scheunentorweit aufreißen, wenn es gilt, unliebsame Bewegungen zu bekämpfen, sofern sie darin Antisemiten vermuten?
    Es ist unfassbar, zusehen zu müssen, dass sich die unheilvolle Ära des Dritten Reiches wiederholt

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  9. Conny sagt:

    Die Befehle des HERRN sind richtig,
    sie erfreuen das Herz;
    das Gebot des HERRN ist lauter,
    es erleuchtet die Augen.

    Die Furcht des HERRN ist rein,
    sie besteht für immer.
    Die Urteile des HERRN sind wahr,
    gerecht sind sie alle.

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  10. Adolf Breitmeier sagt:

    Für mich ist es unbegreiflich, dass ein solcher Aufmarsch in einem demokratischen Land, das behauptet, die Menschrecht zu schützen, überhaupt stattfinden kann. Da wird mitten in Deutshland zur Vernichtung eines Staates demonstriert, von Leuten, die auch unseren Staat vernichten und unterwerfen wollen. Die Zuständigen bei den Behörden müssen irgendwie nicht erfasst haben, um was es wirklich geht. Kann man wirklich so unwissend sein??? Oder ist unser System bereits so infiltriert, dass man solches als NORMAL empfindet oder gutheißt oder in falsch verstandener Toleranz vonstatten gehen läßt? ?

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