CDU kritisiert rotgrüne NRW-Regierung: Gewalt gegen Polizei etc. stärker bestrafen

Was unternimmt die rotgrüne NRW-Landesregierung gegen die zunehmende Gewalt gegen Einsatzkräfte?

Nichts, wie sich aus der Antwort von Innenminister Ralf Jäger auf eine Kleine Anfrage des nordrhein-westfälischen CDU-Landtagsabgeordneten Gregor Golland (siehe Foto) herauslesen lässt. HP-Header-Gregor_09

Dieser hatte sich nach Opfer- und Fallzahlen des ersten Quartals 2016 erkundigt sowie nach der Meinung der Landesregierung zu schärferen Sanktionen gegen Personen, die Polizei, Feuerwehr oder Rettungskräfte attackieren.

Jäger äußert sich dazu nicht, weil er dem Abschluss der politischen Diskussion angeblich nicht vorgreifen wolle. Der CDU-Antrag „Nordrhein-Westfalen muss hessische Bundesratsinitiative zur Schaffung eines neuen Straftatbestandes für tätliche Angriffe auf Polizeibeamte und andere Einsatzkräfte unterstützen“ (Drucksache 16/8979) wurde bereits seit Juni 2015 im Plenum sowie federführend im Innenausschuss beraten.

In der Sitzung des Ausschusses vom 2.6.2016 wurde der Antrag mehrheitlich abgelehnt. Golland hierzu: „Das widerspricht eindeutig der Antwort des Innenministers auf meine Anfrage. Er will einfach nichts unternehmen.“
 
Die Ablehnung des CDU-Antrags wurde damit begründet, eine Androhung höherer Strafen bringe keinen Erfolg, die bisher möglichen Sanktionen seien bereits ausreichend.
 
„Die Landesregierung bringt solche Argumente gebetsmühlenartig vor, wenn wir Strafverschärfungen fordern“, moniert Golland. „Man redet sich mit Verweis auf ein gesamtgesellschaftliches Problem heraus, das auch nur von allen gesellschaftlichen Gruppen gelöst werden kann. So teilt es mir der Innenminister auch jetzt wieder mit. Das sind die üblichen Ausreden, mit denen sich Rot-Grün aus der Verantwortung stiehlt. Man schaut nur zu, aber packt das Problem nicht an.“

Dabei sprechen die Zahlen für das erste Quartal 2016 eine deutliche Sprache: Zwischen Anfang Januar und Ende März wurden 4.047 Polizeivollzugsbeamte, 52 Feuerwehrleute und 42 Personen sonstiger Rettungsdienste Opfer von Gewalt. Besonders häufig wurde Widerstand geleistet (3.238 Mal), zudem wurde gegen 556 Einsatzkräfte Körperverletzung begangen. 275 Personen wurden bedroht. Auch kam es zweimal zu versuchtem Totschlag.

Geht man nach den Fallzahlen (bei einem Fall kann es mehrere Opfer geben), wurden in den ersten drei Monaten diesen Jahres schon 2174 Fälle von Gewalt gegen die Polizei gezählt, 40 Mal waren Angehörige der Feuerwehr betroffen und 31 Mal sonstige Rettungskräfte.

Golland: „Schon jetzt sind die Fallzahlen sehr hoch, da kann man sich ausrechnen, wie es in diesem Jahr weitergeht.“ –  Die Statistik zeige, dass Polizeibeamte besonders gefährdet seien.

„Trotzdem will die Landesregierung keine härteren Strafen für die Täter zulassen“, kritisiert der Abgeordnete. „Das ist ein Schlag ins Gesicht all derer, die sich täglich für uns einsetzen und dabei nicht selten ihre Gesundheit und ihr Leben riskieren.“

Weitere Infos:
Antwort auf Kleine Anfrage (Drucksache 16/12317)
Antwort auf Kleine Anfrage (Drucksache 16/11621)

Quelle: http://www.gregor-golland.de/pages/posts/rot-gruen-will-gewalt-gegen-einsatzkraefte-nicht-haerter-bestrafen-1073.php


2 Kommentare on “CDU kritisiert rotgrüne NRW-Regierung: Gewalt gegen Polizei etc. stärker bestrafen”

  1. Adolf Breitmeier sagt:

    Ich wäre ein ,,schlechter“ Polizist, denn ich würde mich mit aller Kraft wehren, wirklich mit aller Kraft – und mit allen Mitteln!! – Und wäre nach dem ersten Einsatz arbeitslos, wie ich die Junta einschätze.

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  2. Tafelspitz sagt:

    Man setzt wohl in NRW mehr auf die Scharia-Polizei in Wuppertal, was eine Ohrfeige für die Glaubensfreiheit und die Sicherheitskräfte ist, die täglich unter Einsatz ihres Lebens im Stich gelassen werden. Natürlich, Mohammed ist der bessere Krieger, da spielt die Sicherheit der Bürger eine untergeordnete Rolle und wie konnten sich so viele Täter für die Silvesternacht verabreden, wäre interessant, ob nicht ein sich selbst ernannter Imam das organisiert hat und ja, von den Minaretten kann man ungestraft in fremder Sprache aufrufen, zu was man will, entweder Gebet oder Angriff auf Ungläubige. Die Sexsklaverei ist hauptsächlich in NRW ein lukratives Geschäft und warum sträuben sich SPD und Grüne gegen ein Gesetz, was diese Menschen besser schützen soll? Es wird Betroffenheit bekundet, verbale Entschuldigungen fließen vom Band und natürlich ist es die unfähige Polizei, die bei der Organisation in Köln keine Chance hatte. Die meisten Täter der Opfernacht kommen frei und die Opfer werden im Stich gelassen, anstatt härtere Regeln zu suchen und keine Entschuldigungen für die Täter, weil die traumatisierten Opfer die geforderte Indizienkette nicht liefern können. Leere Worte heilen die verwundeten Seelen nicht und wer hier in Deutschland Scharia-Polizei für toll findet, der kann auch gleich für die Abschaffung der Glaubensfreiheit und Gewalt gegen Ungläubige werben.

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