Bassam Tibi kritisiert die Asylpolitik Merkels

Muslim Dr. Tibi: „Alles der Alleingang einer Frau“

Der syrischstämmige Politikwissenschaftler Prof. Dr. Bassam Tibi hat die Flüchtlingspolitik von Bundeskanzlerin Angela Merkel mit scharfen Worten verurteilt. Durch die vielen Flüchtlinge, die seit vergangenem Sommer nach Deutschland gekommen seien, drohten hierzulande große Konflikte. snapseed-01-01

„Mit Merkels Entscheidung, eineinhalb Million Menschen ins Land zu lassen, verändert sich Deutschland immens. Das sehen Sie schon an Göttingen: Die Stadt war früher sehr studentisch, 20 Prozent waren Ausländer, eine verträumte, idyllische Stadt. Heute sieht sie aus wie ein Flüchtlingslager“, erklärte Tibi in der Tageszeitung „Die Welt“.

Beim Anblick afghanischer oder eritreischer Banden bekomme man Angst: „Das Göttinger Gemeinwesen ist erschüttert. Und über all das: keine Sitzung oder Debatte des Bundestages! Alles der Alleingang einer Frau.“

„Viele Antisemiten unter den Syrern“

Er habe in den vergangenen anderthalb Jahren mit mehreren tausend Syrern in Deutschland gesprochen. Die meisten von ihnen stammten nicht aus Städten, sondern vom Land und es gebe viele Antisemiten unter ihnen. „Unter all den Leuten, die ich sprach, war übrigens kein einziger Arzt und auch kein Ingenieur“, betonte Prof. Tibi.

Diese Situation sei unerträglich. _SITE_MUNDO_4d95e5470607b

„Da kommen Menschen mit keiner Ausbildung und wenig Geld. Und sie erleben eine prosperierende Gesellschaft. All das ist hart erarbeitet. Das kann man nicht einfach verschenken. Mit der Zeit werden aus diesen Gruppen Gangs, die sich das dann holen. Göttingen wird in einem Jahr eine Stadt voller Kriminalität. Und das verdanken wir Frau Merkel.

Das ist keine Einwanderung wie im Falle Amerikas, wo man sich die qualifizierten Immigranten aussucht. Das hier ist eine demographische Lawine, die über uns schwappt.“

„Bei Kritik kommt gleich die AfD-Keule!“

Deutschland setze mit seinen hohen Sozialleistungen falsche Anreize, kritisierte der deutsch-syrische Politologe:

„Ich kenne eine somalische Familie, die schon im amerikanischen Ohio gelebt hatte. Der Vater beklagte sich, daß man in Amerika arbeiten müsse und wenig verdiene. Er hat es geschafft, aus Amerika nach Deutschland zu kommen und zu suggerieren, er wäre gerade aus Somalia geflohen. Amerika hat ihm nicht gefallen. Also hat er gelogen.

Nun hat er eine Wohnung und die vier Kinder bringen ihm insgesamt so viel Geld ein, wie ich als pensionierter Professor beziehe. Er ist schon drei Jahre hier und spricht kein Wort Deutsch. Das wird er auch nicht lernen. Man muß über solche Fälle reden dürfen!“

Wer solche Probleme anspreche, werde in die rechte Ecke gestellt, beklagte Tibi: „Wenn man etwas Kritisches sagt, kommt gleich die AfD-Keule! Wir brauchen hier endlich eine Debattenkultur, die diesen Namen auch verdient. Das ist Demokratie.“ 

Quelle: http://www.jungefreiheit.de


5 Kommentare on “Bassam Tibi kritisiert die Asylpolitik Merkels”

  1. Adolf Breitmeier sagt:

    Da zerlegt sich ein Hoffnungsträger gerade selbst, mal sehen, ob der Sturzflug noch gebremst werden kann. Da waren offensichtlich uneinsichtige Leute am Werk. Wer den ganzen Korb wegwirft, weil ein Apfel sauer war, der hat nicht alle Tassen im Schrank – mal ganz salopp ausgedrückt.

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  2. schwarzes Schaf sagt:

    Nicht der Islam gehört zu Deutschland, sondern die Aufklärung, die von Lobbyisten torpediert wird. Der Islam hat leider fast nie eine Aufklärung erlebt, Atatürk hat dafür gekämpft, aber auch die Türkei ist in dieser Hinsicht noch gespalten. Europa muss aufhören, irgendwo idealistischen Träumen hinter her zu jagen, sondern die Fakten endlich zur Kenntnis nehmen, dass in vielen islamischen Ländern Afrikas die Aufklärung ein enormes Defizit hat und wir diese Konflikte derzeit eher nach Europa importieren, als sie zu lösen.

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  3. Adolf Breitmeier sagt:

    Solche Berichte prallen an unseren ,,Eliten“ im Bundestag ab, Frau Dr. Merkel sieht so was gar nicht, das hält ,,man“ von ihr fern. Es wäre allerdings Wunschdenken, dass man die AfD-Keule auspacken könnte. Denn bei der Bundstagswahl in 2017 müsste sie über die Hälfte der Sitze im Parlament erhalten, um etwas bewegen zu können. Wenn die Deutschlandvernichter alle zusammen auch nur einen Sitz mehr haben, werden sie sich gegen die AfD zusammenschließen, egal. welche Kröte geschluckt werden müsste.

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    • zeitschnur sagt:

      Die AfD zerstört sich gerade selbst schon im Keim durch ihre skandalös-unklare Haltung gegen den Antijudaismus/Antisemitismus.
      Dass Herr Gedeon auch noch aus dem katholischen Milieu stammt, macht die Sache für uns umso schmerzlicher – auch wenn er sagt, er hätte sich daraus längst gelöst. Sein Gedankengut hat er jedenfalls von dorther.
      Ich kann mit hundertprozentiger Gewissheit sagen, dass solches Gedankengut in traditionalistischen Kreisen, v.a. der FSSPX aber auch bei Sedisvakantisten und Amtskirchen-Ultrakonservativen weit verbreitet ist, weil ich es selbst viel zu oft aus deren Mündern gehört und aus deren Federn geschrieben gesehen habe, als dass ein vernünftiger Katholik das einfach schönreden könnte.

      Ob wir uns nun, nur, weil die Migranten arm und ungebildet sind, zwangsläufig künftige Banden heranziehen, hängt von uns und unserer Politik ab.

      Was aber auch zu 100% sicher ist, das ist, dass gerade ungebildete und sozial schwache Einwanderer die aus ihren Herkunftsländern mitgebrachten barbarischen Einstellungen, etwa eben auch zum Antisemitismus und vor allem zur Frau, mit hoher Wahrscheinlichkeit und trotz vieler Integrationsbemühungen auf beiden Seiten, die ich wohlwollend voraussetzen will, nicht über Nacht und wahrscheinlich niemals ablegen, das legen uns unsere eigenen Betonkopfkatholiken vor Augen: Wenn ein Herr Gedeon trotz Abfall von der Kirche und kommunistischer geistiger Umerziehung über Jahre hinweg doch die alten antijudaistischen katholischen Einstellungen bis heute fest und steif und wider jede Vernunft aufrecht hält, was erwarten wir dann von entsprechenden Syrern?

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      • verratener Christ sagt:

        Die Auslegung dieser Betonkopfidee wird ja Martin Luther unterstellt, der ein Übersetzer, kein Historiker war. Er hat bestimmt nicht generell zum Judenhass aufgerufen, aber durch die begrenzten Informationsmöglichkeiten und Bildungschancen des Mittelalters wurden pauschal alle Juden am Tod von Jesus Christus für schuldig stigmatisiert und ignoriert, dass die Heimat von Christus ein besetztes Land war und auch nicht das ganze Volk bei diesem Prozess anwesend war, sondern nur jene, die durch seine Lehre um ihre irdische Macht fürchteten.
        Das ganze Gesülze vom schuldigen deutschen Volk, was nicht genügend Buße tun kann, kennen wir doch von einem „Vorzeigepfarrer“, und dabei waren es Hitler und seine Helfer und nicht das Volk (wo viele unter Lebensgefahr jüdische Menschen beherbergt und versteckt haben), die so viel Unheil über unser Land und andere Völker gebracht haben.
        Herr Gedeon sollte seine historischen Kenntnisse mal aufbessern, und auch die Kirchenvertreter, die sich ideologisch instrumentalisieren lassen, sollten mal aus den Fehlern der Geschichte lernen und ihr Erinnerungsvermögen aufbessern, was christlicher Glaubensauftrag jenseits der Politik ist – und was geschah denn beim Bau vom Turm zu Babylon?

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