Schluß mit dem § 218? – JA, aber anders…

Pressemeldung der Initiative Nie wieder:

Die „Initiative Nie wieder!“ aus Weinheim ist erfreut über die Pressemeldung des „Bündnisses für sexuelle Selbstbestimmung“, die im Vorfeld der vom 9. – 10. Juli 2016 in Berlin stattfindenden Konferenz veröffentlicht wurde. Das Bündnis aus Berlin möchte eine Debatte um den § 218 StGB wieder entfachen mit dem Ziel, den § 218 StGB aus dem Gesetz zu streichen.  images (2)

Die „Initiative Nie wieder!“ unterstützt diese Forderung: Günter Annen, Sprecher der Initiative, erklärt dazu:

„Es ist wirklich an der Zeit, daß wir allen Menschen, den geborenen wie ungeborenen, den gleichen Lebensschutz in unserem Staat, ja in der Europäischen Union gewährleisten. Dazu ist es notwendig, den § 218 StGB aus dem Gesetzbuch zu streichen.

Es ist nicht einsichtig, warum die Tötung eines Menschen vor der Geburt strafrechtlich anders bewertet wird (§ 218) als bei der Tötung nach der Geburt (§§211 – 213). Das Menschenrecht auf Leben wächst nicht mit den Lebenstagen eines Menschen, sondern gehört mit Beginn seiner Existenz im Mutterleib absolut dazu. Das Lebensrecht ist ein Teil der Menschenwürde und darf niemals eine mindere Schutzpflicht haben.

Mit den §§ 211 – 213 StGB haben wir eine ausreichende Gesetzgebung im Strafrecht, die den Richtern genügend Spielraum überläßt, zwischen Mord und Tötung zu unterscheiden und um außerdem bei der Strafzumessung besondere Umstände zu berücksichtigen. Der § 218 ist als Unterparagraph ohnehin überflüssig.

Erst wenn ein Staat seinen Schutzbedürftigsten in der Gesellschaft, den ungeborenen Menschen, tatsächlich gleiches Lebensrecht zugesteht und dies verteidigt, wie das der bereits geborenen Menschen, kann man von einem Rechtsstaat sprechen, in welchem es keine „Menschen zweiter Klasse“ gibt.

Daß das „Bündnis Sexuelle Selbstbestimmung“ den § 218 ebenfalls abschaffen will, wenngleich aus völlig anderen Gründen, ist immerhin ein Anlaß, dieses heiße Eisen endlich öffentlich zu debattieren. Also:  Weg mit dem § 218!“

Initiative Nie wieder!
Günter Annen, Cestarostraße 2 in 69469 Weinheim
Telefon: 06201/2909929  –  Fax: 06201/2909928
E-Mail: info@babycaust.de


4 Kommentare on “Schluß mit dem § 218? – JA, aber anders…”

  1. Rumpelstilzchen sagt:

    Die ungarische Babyklappe hätte in der DDR-Vergangenheit auch einem Vergewaltigungsopfer geholfen, die aus Angst vor gesellschaftlicher Ächtung selbst abtrieb und für 8 Jahre hinter Gitter musste. Nun haben wir den kulturellen Reichtum der Mohammedaner (Muslime, die sich nur nach den Gesetzen Mohammeds richten) und die Vergewaltigungszahlen steigen und sie werden immer brutaler dabei. Für so eine Kultur, eine Vergewaltigungskultur, die gerade Fuß fasst, habe ich kein Verständnis und statt dass diese Täter abgeschoben und für den Unterhalt oder die Abtreibungskosten ihrer Sünden zur Rechenschaft gezogen werden, verfügen einzelne Richter deren Freiheit und Unbeschwertheit und ziehen nicht in Betracht, dass ein Gentest wie eine Überführung der Straftat zu werten wäre. So handeln sie weiter verantwortungslos zum Grauen der Bevölkerung, sie bekommen ja als Migranten teilweise einen Freibrief für Narren. Kinder sind zum Wegwerfobjekt geworden und Kinder, die behindert sind, sollen dank medizinischer Forschung ausgemerzt werden für einen Handel mit perfekten Kindern, welch eine Zeitbombe. Hätte man damals schon die Möglichkeiten gehabt, hätte wohl kaum ein Contergangeschädigtes Kind die Welt erblickt. Der Mensch verkommt immer mehr zum Nutzobjekt für eine Elite, die sich anmaßt, sich wie Götter zu erheben, doch irgendwann kommt die Abrechnung vor dem jüngsten Gericht.

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  2. D sagt:

    Wo ist eigentlich das Projekt Baby-Klappe aus Ungarn geblieben? Früher gab es Lebensumstände, wo Mütter nicht für ihre Kinder sorgen konnten, heute erleben wir den Run auf das Kindergeld, bloß was dann, wenn diese soziale Quelle versiegt? Eine im Genderismus verzogene Gesellschaft, der die sexuelle Selbstbestimmung gepredigt wird, ist schon so ideologisch manipuliert, dass sie zu früh schwanger wird, selbst noch Kinder und das Sozialamt nimmt sie an die Leine. Dabei wird gerade mit der Abschaffung des Projektes Baby-Klappe, wo Mütter ihre Kinder anonym in Kliniken straffrei abgeben können, diese sexuelle Selbstbestimmung, die sehr fragwürdig ist, ausgehebelt, weil es der Abtreibungslobby Geld bringt und der Handel mit den Leihmüttern boomt. Baby aus dem Katalog, wo ist denn da noch die Menschenwürde, es gleicht der Euthanasie, wenn man Mütter zu ausgesuchten Gebärmaschinen macht und Menschen, die sich lieben, vielleicht auch behindert sind und deren Kinder auch immer mehr ausgrenzt. Das Geschäft mit der Leihmutterschaft würde nicht so boomen, wenn Kinder aus der Babyklappe eine Chance hätten. Junge Mütter verbauen sich ihre ganze Zukunft auf Familie, dank der Abtreibungslobby, die an den körperlichen Eingriffen verdient.
    Befremdlich ist auch, wenn eine notgeile Blondine sich gerne in der sexuellen Szene ablichten lässt als Verteidigerin der sexuell anders orientierten Menschen, aber keine Skrupel hat, sich dem Islam anzubiedern, wo genau diese Minderheit der Verfolgung ausgesetzt ist und ja, das man diese Menschen benutzt, um einen Vorwand zu haben, sich mit Frühsexualisierung an Kindern zu vergreifen, das sollen die Fans der Heldin ruhig ausblenden. Irgendwo geisterte ein Buchtitel rum, Sex mit sechs, abartiger geht es nimmer, aber ja, notgeile Personen träumen wahrscheinlich von Knabenspielen, die sie anlernen in ihrem unbedarften Wesen der animalischen Instinkte. Da ja das ganze Erziehungsprogramm schon läuft in Richtung Islam und sexuelle Vielfalt, könnte es durchaus sein, dass man selbst die Muslime für einen multikulturellen Harem umerziehen will, wo sie sich ausprobieren können zur Identifikation ihres sexuellen Geschlechtes. Wann hört dieser Größenwahnsinn endlich auf ?

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  3. Reichert sagt:

    Das derzeit gültige Gesetz ist eine euphemistische Umschreibung für ein Tun, das in der Nazizeit unbeschönigt als Beseitigung von unwertem Leben bezeichnet wurde. Insoweit ging man in der Diktatur ebenso wie jetzt in der Demokratie über Leichen. Es trifft einmal mehr zu, was schon Nikolaus von der Flüe sagte: Wenn Gott aus dem Staat vertrieben wird, ist alles möglich. Dann wird mit
    anderen Worten ausgedrückt, der Mensch der größte Feind des Mitmenschen. Die deutschen Bischöfe heucheln zusammen mit der Politik ihre Empörung über die Untaten des Dritten Reiches, gehen aber auf Tauchstation, wenn es darum geht, die auch noch staatlich alimentierte Tötung wehrloser Ungeborener anzuprangern. Ich kann da nicht anders, als von gewissenlosen Hirten zu sprechen. Man darf sich gar nicht vorstellen, wie diese Herren sich unter Hitlers Regime verhalten hätten!

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    • Horst sagt:

      Wie recht Sie haben. Auch mit dem Hinweis auf die Untaten des Dritten Reiches und das Versagen der heutigen Bischöfe, deren Heraushalten aus der Debatte um das Recht eines jeden Menschen zum Himmel schreit.
      Man muss es noch ergänzen mit der Heuchelei der gegenwärtigen Politik und der Sozialromantik in unserer Kirche. Deren beider Willkommens-Duselei und Ruf nach Zuwanderung als Ersatz für die in den letzten 40 Jahren über 10 Millionen im Mutterleib getöteten Kinder ist unerträglich.
      Mutter Teresa sagte dem ehemaligen Bundeskanzler Kohl bei ihrem Besuch in Deutschland, dass eine Nation, die ihren eigenen Nachwuchs tötet, das nicht überleben wird. Die sich anbahnende Umvolkung unseres Volkes gibt ihr Recht.

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