Berlin: Linksradikale fackelten einen Pflege-Wagen an – Totalschaden!

Bei gewalttätigen Ausschreitungen von Linksradikalen am Abend des 9. Juli 2016 wurden nicht allein 123 Polizisten verletzt, sondern auch Brandanschläge auf Autos verübt. Der Wagen wurde durch Linksradikale angesteckt und ist nun ein Totalschaden. Foto: Reha Steglitz GmbHDarunter war das Fahrzeug des ambulanten Pflegedienstes der Reha-Steglitz GmbH.

Der Geschäftsführer, Michael Kannegießer, kommentierte dies auf der Internetseite des Unternehmens mit einer Portion Ironie und Sarkasmus: „Gleichermaßen mutig wie kompromisslos wurde in der Nacht das Auto des ambulanten Pflegedienstes angegriffen und vernichtet.“

Man gratuliere den „Revolutionären zu diesem effizienten Schlag gegen die unterdrückende Klasse! Was trifft diese unmenschliche Gesellschaft mehr ins Mark als ein brennendes Pflegeauto!“

Es sei ein Instrument der Ausbeutung von Pflegebedürftigen und Pflegenden gleichermaßen: „Es stabilisiert dieses System, indem es hilft, Menschen daran zu hindern, ins Heim zu gehen, um von dort aus für ihre Befreiung zu kämpfen. Es ist der Käfig des Pflegeproletariats, vergleichbar mit den Ketten der Sklaverei!“

Es hätte kein eindrucksvolleres Fanal geben können als ein „loderndes kleines Pflegeauto“.

Quelle und Fortsetzung der Meldung hier: http://www.idea.de/gesellschaft/detail/berlin-linke-gewalt-machte-vor-einem-pflegeauto-nicht-halt-97555.html

Foto: Reha Steglitz GmbH


Gottes Antwort an Frevler, die redlichen Menschen Unrecht tun

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:

Psalm 94 (93),5-6.7-8.9-10.14-15.

HERR, die Frevler zertreten dein Volk,
sie unterdrücken dein Erbteil.
Sie bringen die Witwen und Waisen um
und morden die Fremden.

Sie denken: Der HERR sieht es ja nicht,
der Gott Jakobs merkt es nicht.
Begreift doch, ihr Toren im Volk!
Ihr Unvernünftigen, wann werdet ihr klug?

Sollte der nicht hören, der das Ohr gepflanzt hat,
sollte der nicht sehen, der das Auge geformt hat?
Sollte der nicht strafen, der die Völker erzieht,
ER, der die Menschen Erkenntnis lehrt?

Ja, der HERR wird sein Volk nicht verstoßen
und niemals sein Erbe verlassen.
Nun spricht man wieder Recht nach Gerechtigkeit;
ihr folgen alle Menschen mit redlichem Herzen.

 


Ägyptischer Abgeordneter rechtfertigt Genitalverstümmelung an Mädchen

Der Kampf zur Überwindung der in Ägypten weit verbreiteten weiblichen Genitalverstümmelung trifft nun auch bei Abgeordneten des ägyptischen Parlaments auf offenen Widerstand. Ahmed el-Tahawy, Mitglied des parlamentarischen Gesundheitsausschusses und selbst Arzt, erklärte am vorigen Montag in einer Rede vor dem ägyptischen Parlament, dass weibliche Genitalverstümmelung von einem religiösen und gesundheitlichen Standpunkt aus gesehen eine Notwendigkeit sei. IGFM-menschenrechtede-8174_01_dd53c02859

Die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) kritisierte diese Äußerungen scharf und appellierte an muslimische aber auch an christliche-koptische Autoritäten Ägyptens, die weibliche Genitalverstümmelung endlich deutlich und uneingeschränkt zu verdammen.

Der Abgeordnete el-Tahawy behauptete u. a., dass „bei Frauen, die nicht beschnitten werden, in diesem Bereich eine Verunreinigung stattfindet, ebenso wie ein unerwünschter Zustand der sexuellen Erregung, der zu großen Problemen führen kann.“

Anlass für die Rede war eine Beratung des ägyptischen Parlaments über einen Gesetzentwurf, der schärfere Strafen für die Verstümmelung weiblicher Genitalien vorsieht. Die IGFM sieht in dem Entwurf zwar ein positives Signal, das eigentliche Problem sei aber, dass die sogenannte „Beschneidung“ von Mädchen in der Praxis von den Behörden toleriert werde.

Genitalverstümmelung ist seit dem Jahr 2008 in Ägypten gesetzlich verboten  –  außer wenn die Verstümmelung „medizinisch notwendig“ sei. „In der Praxis ignorieren die ägyptischen Behörden das Problem komplett. Jedes Jahr werden zehntausende Mädchen in Privatkliniken verstümmelt. Der Erfolg jahrelanger Arbeit gegen diese Grausamkeit ist in Ägypten bisher marginal“, erklärt IGFM-Vorstandssprecher Martin Lessenthin.


Unionsfraktion erwägt Notfallnummer für bedrängte Christen in Asylunterkünften

Die beiden großen christlichen Kirchen haben sich in einer gemeinsamen Stellungnahme zur Situation von Christen und religiösen Minderheiten in Asylbewerberunterkünften geäußert. Dazu erklärt der Beauftragte für Kirchen und Religionsgemeinschaften der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Dr. Franz Josef Jung:

„Die CDU/CSU-Bundestagsfraktion begrüßt, dass sich die beiden großen christlichen Kirchen intensiv mit der Situation von Christen, religiösen Minderheiten und Konvertiten in deutschen Asylbewerberunterkünften auseinandergesetzt haben. Sie kommen dabei zum gleichen Ergebnis wie die CDU/CSU-Bundestagsfraktion: auf eine systematische Verfolgung im größeren Umfang gibt es aktuell keine Hinweise.

Gemälde: Evita GründlerGleichwohl nimmt die CDU/CSU-Bundestagsfraktion jeden einzelnen Hinweis ernst. Denn jeder Übergriff ist einer zu viel. So ist die Unionsfraktion unmittelbar nach den ersten Hinweisen auf religiöse Motive bei Übergriffen zwischen Asylbewerbern tätig geworden und hat Behörden, Länderparlamente und Träger sensibilisiert. In intensiven Gesprächen mit Helfern haben wir uns einen Überblick verschafft.

Als erste konkrete Maßnahme hat die CDU/CSU-Bundestagsfraktion dafür gesorgt, dass religiös motivierte Gewalt in der Kriminalstatistik gesondert erfasst wird. Zudem wurden neue gewerbliche Anforderungen an die Sicherheitsdienste hinsichtlich der Qualität des Wachpersonals erlassen.

Eine Ergänzung zur ersten Hilfe in der Not wäre eine Notfallnummer, an die sich unmittelbar bedrängte Christen und religiöse Minderheiten wenden könnten. Diesen Ansatz lassen wir derzeit prüfen. Der Staat darf nicht den Eindruck erwecken, er würde die Betroffenen in dieser Situation alleine lassen.

Klar ist aber auch: Die Länder müssen bei der Auswahl der Träger sowie der Einrichtung und Betreuung der Unterkünfte ein deutliches Augenmerk auf die Qualität legen. Da die Mittel des Bundes gleichmäßig verteilt werden, sind die teilweise großen qualitativen Unterschiede zwischen den Ländern nicht nachvollziehbar und müssen beseitigt werden. Es kann nicht sein, dass in Einzelfällen Sicherheitstrupps schalten und walten, wie sie wollen.

Gerade die kirchlichen Träger haben mit ihrer Erfahrung und ihrem eigenen Anspruch bei der Bewältigung des Flüchtlingszustroms und der Unterbringung der Asylbewerber einen wertvollen Beitrag für die Allgemeinheit geleistet und Maßstäbe gesetzt.“