Kritik am Vergleich von Christentum und Islam durch Papst Franziskus

„In fast jeder Religion gibt es immer eine kleine Gruppe von Fundamentalisten – bei uns auch.“  –  Das sagte Papst Franziskus am Sonntag, als er von Journalisten gefragt wurde, warum er den Islam nicht im Zusammenhang mit islamistischem Terror nenne.

So, wie es kriminelle Muslime gebe, gebe es auch kriminelle Katholiken: „Der einFoto Michaela Kollere tötet seine Freundin, der andere tötet seine Schwiegermutter, und das sind alles getaufte Christen.“ 

Der Vergleich hinkt – aus diesen Gründen:

1. Die Motivation der Täter

Ein getaufter Katholik, der seine Schwiegermutter tötet, mag dies aus vielen Gründen tun – aber nicht aus einem religiösen Motiv heraus. Islamisten sehen sich mit Allahs Segen in einem „Heiligen Krieg“ gegen alle „Ungläubigen“, als Märtyrer erhoffen sie sich eine reiche Belohnung. Ein Christ, der jemanden ermordet, tut dies in der Regel aus Motiven wie Eifersucht oder Gier – dass er Christ ist, spielt für die Ursachen keine Rolle.

2. Rückhalt in der Religion

„Du sollst nicht töten“ ist eines der zentralen Gebote des Christentums. Das Christentum hat die Aufklärung durchschritten und ist seit Jahrzehnten in westliche, liberal geprägte Demokratien integriert… Eine Bibelauslegung, die zu Terrorismus und Gewalt führt, fände keine prominente Bühne, weil sie nicht haltbar wäre.

Das gilt auch für fast alle kleineren, bekenntnisorientierten Gruppen, die manche vielleicht „fundamentalistisch“ nennen würden. Weder organisieren solche Gruppen Terroranschläge, noch können Terroristen auf Rückhalt aus solchen Gruppen zählen. Über weite Teile des Islam und islamisch geprägter Gesellschaften lässt sich das nicht sagen. Der Koran erlaubt ausdrücklich das Töten Ungläubiger, und es lässt sich nicht feststellen, dass nur eine verschwindend geringe Anzahl an Gläubigen dies so auslegt.

3. Die Quantität

Sicherheitskontrollen am Flughafen, mehr Polizei, immer wieder Nachrichten von Terroranschlägen wie in Nizza mit über 80 Toten: Der radikale Islam hält derzeit die Welt in Atem und ist ein globales Sicherheitsproblem. Seit dem 11. September 2001 gehen zehntausende Tote auf das Konto von Islamisten, die meisten Opfer sind übrigens Muslime. Von fundamentalistischen Christen lässt sich nichts Vergleichbares behaupten.

Quelle und FORTSETZUNG des Artikels von Moritz Breckner hier: http://www.pro-medienmagazin.de/kommentar/detailansicht/aktuell/papst-und-islam-vier-gruende-warum-franziskus-irrt-97033/

Ergänzend zu dieser evangelischen Stellungnahme hier einen ähnlichen Kommentar von Martin Lohmann, katholischer Publizist: http://www.idea.de/spektrum/detail/auch-ein-papst-ist-fehlbar-97765.html

Foto: Michaela Koller


12 Kommentare on “Kritik am Vergleich von Christentum und Islam durch Papst Franziskus”

  1. Inside Islam: A Guide for Catholics by Daniel Ali (2006-11-03) Taschenbuch – 1729

    Siehe auch Jaya Gopals „Gabriels Einflüsterungen“ über den Islam und Islamismus usw.

    Jihad nWatch by Robert Spencer

    http://www.jihadwatch.org

    Gefällt mir

  2. Dornröschen sagt:

    Dieser Papst muss 100 Jahre im Dornröschenschlaf verweilt haben, wenn er mittelalterliche Zustände der Christen, durch Kleriker falsch ausgelegte Bibeltexte für aktuell hält, wo jeder freiheitlich denkender Christ durch die Botschaft Jesu im neuen Testament weiß, dass religiöse Gewalt im Namen Gottes Missbrauch der Religion ist. Aber verharrend in diesem Machtstreben, lässt er auch schon mal unseren süßen Tebarz von Elst das neue vom Vatikan diktierte Evangelium schreiben und Luthers Übersetzung in Frage stellen.

    Gefällt mir

    • Holger Jahndel sagt:

      Die Urbibel des Christentums war die griechischsprachige Septuaginta Bibel mitsamt der kompletten darin enthaltenen jüdisch-alexandrinischen ägyptisch-hellenistischen „Weisheitsliteratur“ als griechisches Altes Testament und „Volksbibel“ des frühen Christentums. Im Urchristentum war sie eben schon sogar vor den Evangelien des NT da.
      Die „Italia“ ist die erste lateinische Bibel-Übersetzung ins Lateinische aus dem Griechischen.
      Und die Übersetzungsfehler und Ungenauigkeiten, die Martin Luther beging bzw. unterliefen, sind auf der traditionskatholischen „Zeugen der Wahrheit“ (ZDW) Website bezeugt usw.
      Auch nicht alle christlichen Humanisten wie Erasmus von Rotterdam und der Protestant und Theologe und Rosenkreuzer Jan Comenios und die Pietisten um das Fräulein Katharina von Klettenberg stimmten in allen Punkten mit Martin Luther überein.
      Und auch nicht Martin Luther mit Calvin und Zwingli. Siehe als ehrlichen Lutheraner aber Horst Koch und seine Website.
      Für Traditionskatholiken wäre noch das „Zeugen der Wahrheit“-Forum und das Kreuzgang-Forum und Gloria.TV und der „Catwalk“-Weblog und der Theologe und Journalist und Philosoph David Beger mit seinem Weblog „Philosophia Perennis“ interessant. Ansonsten für Protestanten noch die „Hauszellengemeinde“ und das Schiller-Forum der Quäkerin Helga Zepp-LaRouche usw.

      Gefällt mir

  3. Johann Gunka sagt:

    Wieder einmal hat der Geist der Isebel diesmal auch vor dem Heiligen Vater nicht Halt gemacht und seine Sicht getäuscht und verblendet! Es wird keine „Einheitskirche“ geben, zumindest nicht die des Jesus Christus, sondern bestenfalls die des Antichrist! Aber es besteht Hoffnung, dass diejenigen aufstehen werden, die ihre Knie nicht vor den Baalen gebeugt haben – auch vor den falschen Propheten und vor den falschen Göttern (z.b. Allah) .

    Gefällt mir

    • Stella sagt:

      Dieser Papst spaltet die Christenheit und genau das scheint seine einzige Aufgabe zu sein.
      Darum muss auch niemand „aufstehen“,denn die Entscheidung,zu welcher Seite man gehören will muss jeder für sich alleine treffen.

      Gefällt mir

  4. Horst sagt:

    Papst Franziskus versucht erfreulicherweise einerseits, die laut Wikipedia „am 16. November 1965, während des Zweiten Vatikanischen Konzils, in den Domitilla-Katakomben in Rom von einer Gruppe von Bischöfen unterzeichnete Selbstverpflichtung zu einem einfachen Lebensstil und zum Dienst an den Armen“ neu zu beleben, den sogenannten „Katakomben-Pakt“.
    Andererseits relativiert er den islamistischen Terror mit den Straftaten von Christen und verhöhnt auf diese Weise die in islamischen Ländern von gläubigen Moslems verfolgten und ermordeten Hunderttausend Christen jährlich. Er folgt dem dümmlichen Mantra der deutschen politisch-medialen Klasse, die von Moslems begangenen Terror-Attacken hätten nichts mit dem Islam zu tun.
    Nun müssen sich Papst Franziskus und die Europäer, zu denen auch er gehört, von Robert Kardinal Sarah aus Guinea nach dem Mord an Abbé Jacues Hamel fragen lassen, „wie viele Tote braucht es, wie viele abgeschlagene Köpfe, bis die europäischen Regierenden die Lage begreifen, in der sich der Westen befindet?“
    Ganz zu schweigen von den bei lebendigem Leib verbrannten „Ungläubigen“ Christen und islamischen Glaubensbrüdern. Und das alles hat nichts mit dem Islam zu tun? Welche Irreführung! Ach hättest Du doch besser geschwiegen, lieber Heiliger Vater!

    Gefällt mir

    • Holger Jahndel sagt:

      Wir haben schon seit Jahrzehnten gewaltige Christenverfolgungen in der islamischen Welt, von denen die lügnerischen und parteiischen Medien gar nicht berichteten. Siehe auch den Weblog „Politically Incorrect“ (PI) dazu und JIhad Watch nach Robert Spencer und das Buch „Gabriels Einflüsterungen“ zu Islam und Islamismus und Islamisten usw.

      http://www.jihadwatch.org Siehe auch den Theologen und Journalisten und Philosophen David Berger mit seiner „Philosophia Perennis“

      Gefällt mir

  5. Hat dies auf Des katholischen Kirchfahrters Archangelus unbotmäßige Ansichten – ob gelegen oder ungelegen. rebloggt und kommentierte:
    Die Gleichsetzung islamistischer Terroristen mit sog. „fundamentalistischen“ Christen (wer immer das auch immer konkret sein mag) ist nur noch bizarr…

    Gefällt mir

    • Holger Jahndel sagt:

      Der Islamismus bzw. politische Islam ist in der Tat ein Islamo-Faschismus und als radikaler Fundamentalismus mit dem Nationalsozialismus vergleichbar. Ein massenmörderischer Totalitarismus und so weiter.

      Jihad Watch by Robert Spencer, BLOG zu Islam und Islamismus und Islamisten, siehe auch die Artikel des internationalen Gatestone-Institutes
      http://www.jihadwatch.org

      Gefällt mir

  6. Rumpelstilzchen sagt:

    Wenn dieser Papst sich endlich mal der Realität stellen würde, was seinen Traum von einer einheitlichen Weltkirche zwar zerstören würde, aber viele Opfer von Gewalt Mord und Totschlag vermeiden würde, dann wäre er jemand, den man ernst nehmen würde, so aber nicht, wenn er in seinem größenwahnsinnigen Ehrgeiz meint, erfolgreich den Turm zu Babylon zu bauen, ohne dass der einstürzt. Überall in islamischen Ländern werden Christen verfolgt, versklavt und getötet, in den rückständigsten Kulturen Frauen behandelt wie Vieh und da will dieser Papst nicht merken, dass der Islam mehrheitlich eine Unterwerfungsideologie von selbsternannten Gotteskriegern ist, die selbst in Deutschland schon unverschämte Zugeständnisse fordern. Natürlich gibt es überall Fanatiker, aber nicht in diesem beängstigendem Ausmaß und verdammt noch mal die Pflicht des Papstes wäre, wenn er ein gutes katholisches Oberhaupt wäre, seine christliche Herde vor dieser barbarischen Gewalt zu schützen und nicht die Ausbreitung des terroristischen Krebsgeschwürs nach Europa zu unterstützen!
    Natürlich gibt es auch aufgeklärte Muslime, die sich der Aufarbeitung ihrer religiösen Geschichte gestellt haben, aber diese Minderheit ist so verschwindend gering und selbst diese wird schon mitten in Europa von den Gotteskriegern massiv bedroht. Es bleibt dabei, zu seinen Vorgängern konnte man trotz einiger Kritikpunkte noch aufschauen, zu diesem nicht. Wäre doch nett gewesen, wenn er zur Kölner Großdemo als Gastredner für die Pro-Erdogan-Anhänger gekommen wäre!!! Wir freien Bürger müssen fürchten, dass unser Land von Gotteskriegern mit rückständlicher Glaubensauffassung ohne freiheitliche Werte eingenommen werden könnte und dieser Papst schwingt unaufhörlich dämliche Reden, ohne jegliche Weitsicht und die Konsequenten seiner törichten Haltung zu überdenken und damit wird auch an seinen Händen das Blut vieler unschuldiger Opfer mal kleben.

    Gefällt mir

    • Holger Jahndel sagt:

      GEOLITICO

      http://www.geolitico.de

      Philosophia Perennis – Ein Blick auf die Welt mit von der philosophia …

      https://philosophia-perennis.com/

      Ein Blick auf die Welt mit von der philosophia perennis geschärften Augen.
      ‎David Berger · ‎Worüber deutsche Medien … · ‎Islamisierung · ‎Migration

      Gefällt mir

      • Holger Jahndel sagt:

        JIhad Watch by Robert Spencer, BLOG zu Islam und Islamismus und Islamisten – siehe auch die Artikel des internationalen Gatestone Institutes und den „Politically Incorrect“ (PI) Weblog
        und auch das Buch „Gabriels Einflüsterungen“ (The misery of Islam) und den Weblog „Philosophia Perennis“ des Theologen und Journalisten und Philosophen David Berger usw.

        http://www.jihadwatch.org

        Gefällt mir


Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s